Auf Barsch mit der Baitcaster

Auf Barsch mit der Baitcaster

Für Hechtangler ist eine Baitcaster unverzichtbar. Schwere Jerkbaits, Spinnerbaits und voluminöse Wobbler belasten die Achse herkömmlicher Stationärrollen so stark, dass beim Hechteln mit diesen Ködern kein Weg an einer Baitcaster, kurz „BC“ genannt, vorbei führt. Obwohl sie mit wesentlich kleineren Ködern zu Werke gehen, gilt für eine Menge Barschangler das Gleiche. Außenstehende sehen in den Ultra Light-Castern (viele von ihnen fischen die Shimano Aldebaran bzw. die neue Aldebaran BFS) von den Helden der amerikanischen Bass-Tournaments beeinflusste Freaks, die so doof sind, eine Menge Geld hinzulegen, um mit kleineren Ködern UND der Baitcaster auf unseren Flussbarsch angeln zu können. Die Hardliner hingegen schauen ein bisschen von oben herab auf die Plumpsangler-Fraktion unter den Spinnanglern, der die Umstellung so viel Geld nicht wert ist, die sich nicht an „sexy Tackle-Pics“ erfreuen kann und die es schließlich und endlich auch wurftechnisch nicht gebacken bekommt, mit der Multi einen leichten Köder gezielt und einigermaßen weit zu werfen.

Baitcaster und Baitcaster-Rute

Baitcaster-Kombo: Die Expride-BFS ist super, wenn man kleines Zeug mit einer feinen Multi weit werfen will.

Die Basis für diesen Exkurs entstammt einem Fisch&Fang-Artikel aus dem September. Da sich hier immer wieder mal jemand fragt, ob er sich tatsächlich eine Baitcaster-Ausrüstung zulegen soll, gibt’s hier die ungeschliffene Version. Vielleicht ist der eine oder andere von euch danach ein bisschen schlauer.

Das Grundproblem bei der Kombination leichter Köder und Baitcaster-Rollen ist folgendes: Weil bei diesem Rollentyp, der Köder die Schnur von der Spule ziehen muss, muss diese extrem leicht sein. Wenn sich die Spule auch bei leichtem Zug (d.h. von einem geringen Ködergewicht) in Rotation versetzen soll, muss sie außerdem in die besten Kugellager auf dem Markt gelagert sein (Stichwort Rollentuning). Da ein leichter Köder einfacher vom Gegenwind zurückgedrückt wird als ein schwerer, droht zudem der sogenannte „Backlash“ (die Perücke), sobald man unkontrolliert in den Wind hinein wirft. Professionelle Lösungen sind superleichte Aluminiumspulen, besonders leichtgängige Keramikkugellager und ausgefeilte, teilweise chipgesteuerte Bremssysteme. Diese Details machen eine Baitcaster allerdings ziemlich teuer. 300 Euro sind die absolute Untergrenze für ein Gerät, das einen 3 bis 5 Gramm schweren Köder schmeißen können soll. Wer den höchsten Standard fischen will, blättert eher 400 bis 600 Euro nur für die Rolle hin. Und weil sich die Rute schon aufladen soll, wenn man sie mit 3 Gramm anschwingt und trotzdem schnell und straff sein muss, ist man für eine Highend-„BC-Kombi“ schnell mal 600 bis 1000 Euro los. Ein enormer finanzieller Aufwand für ein bisschen Angelspaß. Da müssen für den Einsteiger schon ein paar handfeste Argumente her, damit er auf diesen Zug aufspringt. Tatsächlich sprechen neben der Belastung der Rolle durch Köder mit viel Wasserwiderstand bzw. durch schwere Köder, die stark animiert werden müssen, aber auch noch andere Argumente für die Baitcaster:

Wurftechniken Baitcaster: „Skipping“, „Pitching“, „Flipping“ sind Schlagworte, die die Experten mit der Baitcaster assoziieren. Beim Skipping lässt man den Köder über die Wasseroberfläche schlittern und kann so unter herabhängende Äste, Stege oder in im Wasser stehende Büsche werfen. Flipping ist eine Technik, die die Amis hauptsächlich anwenden, um die Schwarzbarsche aus Seerosen oder dichtem Kraut herauszuzerren. Dabei driften sie mit dem von einem per pedes gesteuerten Bugmotor an den potentiellen Unterständen entlang und lassen den Köder mit einer Art Unterhandwurf knapp über der Wasseroberfläche entlang segeln, um ihn dann punktgenau abzusetzen. Die Rolle bleibt dabei geschlossen. Die „Wurfweite“ beschränkt sich auf die Schnurlänge zwischen Rutenspitze und der freien Hand, die die Schnur nach jedem „Flip“ wieder auf Spannung bringt.

Barschangler mit Baitcaster beim Flippen und Pitchen

Das Pitchen ist ungefähr die gleiche Technik, nur dass man hier zulässt, dass der Köder Schnur von der Rolle zieht, so dass man die Ziele auf ein paar Metern Entfernung anvisieren kann. Weniger spektakulär aber hocheffektiv ist der seitliche Wurf, mit dem man den Köder ganz flach über der Wasseroberfläche entlang fliegen lassen kann und dann auch extrem platziert absetzen kann – wenn man’s kann. So lassen sich Lücken im Kraut, Einschnitte im Schilf, Löcher in Seerosenfeldern usw. ganz sauber ausfischen. Dadurch dass der Daumen die Spule bremst, kann man den Köder wirklich punktgenau vor Hindernissen ablegen. Aber auch Überkopfwürfe gelingen mit der Multi extrem präzise. Natürlich kann man auch mit der Spinnrute sehr gut Skippen. Zumal der Einstieg ins BC-Skippen von vielen Perücken begleitet wird, die so Manchem den letzten Nerv rauben. Auch Pitchen und Flippen funktioniert hervorragend mit der Spinnrute. Selbiges gilt natürlich erst Recht für Seit- und Überkopfwürfe. Wenn man die Baitcaster aber wirklich beherrscht, sieht das alles ein wenig flüssiger und eleganter aus und ist dann auch ein wenig exakter. Außerdem entfällt das Aufklappen des Schnurfangbügels, was bequemer ist und ein wenig Zeit spart.

Baitcaster, Barsch, Rubber-Jig - das passt!

Auch Rubber-Jigs angeln sich super mit der Baitcaster.


Köderkontakt & Bisserkennung mit der Baitcaster:
Dadurch dass die Rolle oben sitzt und kein Schnurfangbügel um die Rolle rotiert, ist es mit der Baitcaster deutlich einfacher, Schnurkontakt zu halten. Das Angeln wird dadurch viel sensibler. Man spürt genau, was der Köder macht und kann sowohl Wobbler als auch Gummis am Texas-Rig oder Carolina-Rig noch präziser angeln. Die Bisserkennung ist durch den direkten Schnurkontakt sensibler.

Drillfeeling Baitcaster: In direktem Zusammenhang mit dem direkten Kontakt steht natürlich auch das Gefühl für den Fisch im Drill. Die Schnur wird direkt von der Rolle abgezogen. Der Daumen liegt auf der Spule. Da kommt schon ein bisschen mehr durch als bei der Stationärrolle. Allerdings muss man sich erst einmal dran gewöhnen, dass die Bremse das schöne Lied nicht mehr singt, wenn ein guter Fisch Schnur abzieht. Und dann muss man sich am besten noch vor dem ersten Einsatz darüber im Klaren sein, dass die Bremseinstellung umso härter wird, je weiter man die Sternbremse nach vorne (zu)dreht. Toll ist natürlich, dass man den Schnurabzug bei einer weichen Bremseinstellung mit dem Daumen regulieren kann. Das fühlt sich dann noch schöner an als mit der Stationärrolle.

 

Baitcaster für Barsch - mit Cranks super!

Im Verlgiech zum Standard-Twitchbait ist ein Crank ziemlich mächtig. Oft fängt man auch weniger damit. Aber manchmal eben die besseren Fische.

Wann macht das Barsch-Baitcasten wirklich Sinn?

Es ist ja nicht so, dass Barsche schwere Köder per se ignorieren. Im Gegenteil. Manchmal sind die Kollegen ganz verrückt danach, einen großen Stick-, Crank-, Spinner- oder Twitchbait angreifen zu dürfen. Dann ist für mich Baitcaster-Zeit. Köder bis 7 Gramm werfe ich fast prinzipiell mit der Stationärrolle. Das gilt allem direkten BC-Köderkontakt zum Trotz auch für Gummifische am Bleikopf, weil sich schnelle Rutenbewegungen nach oben damit viel komfortabler fischen. Ich bevorzuge die Spinnrute immer dann, wenn ich viel von unten nach oben arbeite.

Umgekehrt ist die BC komfortabler, wenn die Bewegungen mehrheitlich von oben nach unten oder gehen (z.B. beim Twitchen oder bei der Topwater-Bedienung) oder seitwärts gerichtet sind (Zupfen von T- und C-Rigs, Sweepen von Crankbaits). Für mich kommen die Vorteile eben erst ein bisschen später (also bei etwas höheren Wurfgewichten) zum Tragen als für die Hardliner. 5 Gramm sind für mich so ziemlich die Untergrenze. Dafür habe ich mit der Revo MGX eine ziemlich teure Rolle. Für den Bereich ab 7 Gramm gibt’s tolle Rollen für unter 200 Euro. Kompakte Köder ab 10 Gramm lassen sich mit vielen günstigen Modellen sauber werfen.

 

Und jetzt ein paar Baitcaster-Einstellungs-Tipps für Einsteiger

Am Anfang tut man sich ein bisschen schwer mit dem Werfen. Man hat so viele Regler, an denen man drehen kann und die alle Einfluss auf Wrfweite und Wurfkomfort haben. Deshlab gehen wir über die Funktion der einzelnen Bremsen hin zur Einstellung.

Die Bremsen

Bei den meisten modernen Baitcastern (die flachen Modelle nennt man Low-Profile-BCs) vertrauen die Hersteller auf 3 verschiedene Bremsen: die Fliehkraftbremse, die Spulenbremse und die Sternbremse.

Baitcaster - die Bremsen.

Hier seht ihr die Strenbremse udn die Spulenbremse. Die Sternbremse ist die Kampfbremse.

Funktion der Sternbremse: Die Sternbremse unter der Kurbel dient dazu, den Schnurabzug zu bremsen und ist vergleichbar mit der Heck- oder Frontbremse einer Stationärrolle und dementsprechend identisch einzustellen.

Funktion der Spulenbremse: Die Spulenbremse sitzt auf der Kurbelseite und bestimmt, wie leicht oder schwer die Spule anläuft. Man verstellt sich durch auf- oder zudrehen. Sie sorgt dafür, dass sich die Spule nicht schneller dreht als Schnur abgezogen wird. Je weiter man sie öffnet, desto größer die Tüddelgefahr.

Funktion der Magnet- oder Fliehkraftbremse: Die Magnet- oder Fliehkraftbremse sorgt für einen geregelten Schnurablauf am Ende des Wurfes und schützt ebenfalls vor Perücken. Warum sie wichtig ist? Im Verlauf des Wurfes verliert der Köder an Geschwindigkeit. Wenn er ins Wasser fällt, ist er bei knapp über 0 km/h. Ohne die zusätzliche Bremse würde es zu einem Schnurstau kommen und dann gäbe es einen Schnursalat.

Es gibt die verschiedensten Systeme. In jedem Fall ist diese Bremse auf der der Kurbel gegenüberliegenden Seite angebracht. Manchmal muss man die Abdeckkappe öffnen, um Pin-Einstellungen zu verändern. Wenn die Pins locker sind, schaben sie am Gehäuse und erhöhen die Bremswirkung. Manchmal muss man nur an einem Rädchen drehen. Merke: Je höher die Zahl, desto größer die Bremswirkung.

Ganz wichtig: Der Daumen der Rollenhand fungiert als vierte Bremse! Er ist immer an der Schnur. Vor dem Wurf presst er sie an die Spule. Während des Wurfes kontrolliert er den Abzug (und wirkt so auch dem Überschlagen entgegen). Und vor dem Aufprall stoppt er die Spule (fest pressen), damit diese nicht weiterläuft, wenn der Köder aufschlägt und keine Schnur mehr abgezogen wird. Sonst gibt’s eine Perücke.

 

Anfängereinstellung der Bremssysteme bei Multis

Ein Einsteiger nimmt sich zum Üben erst einmal einen nicht allzu leichten Köder. Ideal sind 10 bis 15 Gramm. Der Köder sollte schön kompakt sein und wenig Luftwiderstand haben. Am besten eignet sich ein 6-10 cm großer Gummifisch am Bleikopf. Zuerst wird die Spulenbremse so eingestellt, dass der Köder kontrolliert Schnur abzieht, wenn man den Freilauf (den Barren am unteren Ende der Rolle) betätigt. Er soll nicht zum Boden fallen, sondern an straffer Leine runtergleiten. Dann wählt man eine relativ hohe Bremswirkung der Fliehkraft- bzw. Magnetbremse.

Bei den ersten Würfen stellt man fest, dass der Köder nach links zieht (Rechtshänder, Seitwurf) oder von oben in Wasser kracht (Überkopfwurf). Das liegt dann zum einen daran, dass man mit der Multi etwas früher Schnur freigeben muss. Zweitens aber auch an den fest eingestellten Bremsen. Und trotzdem legt man erstmal so los, um sich ein Gefühl für das Baitcast-System zu erarbeiten, ohne sich mit Perücken zu frustrieren.

Im zweiten Schritt lockert man beide Systeme schrittweise und findet so die geeignete Einstellung für sich heraus. Die ist individuell. Das bedeutet, dass manche Angler die Spulenbremse weit zu haben und die Fliehkraftbremse ziemlich offen. Freaks öffnen beides und andere arbeiten mehr mit der Bremswirkung der Fliehkraftbremse.

Was man wissen muss: Die Rolle muss auf jedes Ködergewicht und teilweise auch auf den Ködertyp neu eingestellt werden. Aerodynamische Köder bedürfen weniger Bremsung als voluminöse und unförmige Köder. Leichte Köder kann man erst vernünftig werfen, wenn man die Bremsen etwas mehr öffnet.

Gibt es eine Standardeinstellung?

Leider nein. Jeder Angler muss das für sich selbst herausfummeln. Und es kommt auch auf den Wurfstil an bzw. die Wurftechnik. Beim Pitchen (Unterhandwürfe) müssen die Bremsen fast voll offen sein, damit locker Schnur abläuft und eine nennenswerte Wurfweite erzielt werden kann. Wenn man die Rute voll aufladen will, muss die Spulenbremse ein bisschen fester gezurrt werden, damit sich die Spule in der ersten Wurfphase nach dem Abschuss nicht sofort überdreht.

Allerdings: Wenn man es einigermaßen kann, gibt es eine sehr gute Allround-Einstellung für die Spulenbremse. Man dreht sie so fest (bzw. so weit auf), dass die Spule mal so eben kein Spiel mehr nach links und rechts zwischen den beiden Einlagerungen hat. Also einfach mal komplett aufdrehen und dann beim Zudrehen den Punkt finden, an dem nix mehr wackelt, wenn man mit dem Daumen versucht, die Spule hin und her zu schieben. Bei der Fliehkraftbremse muss man meistens nicht mehr als die Hälfte der Pins aktivieren, wenn man ein bisschen Sicherheit erlangt hat. Tendenz weniger.


Die richtige Rute zum Baitcasten

Beim Angeln mit der Stationärrolle kann man über den Hebel auch mit einer 100 Gramm-Rute einen 5 Gramm-Köder werfen. Nicht gut zwar. Aber es geht irgendwie. Nicht so mit der Baitcaster. Hier müssen Rute und Rolle auf ein Ködergewicht abgestimmt werden. Die Rute muss sich aufladen und die Energie liefern, die es braucht, den Köder auf Weite rauszukatapultieren. Deswegen gibt es innerhalb der Baitcast-Rutenserien viele Ruten in der gleichen Länge, aber einem anderen Wurfgewicht. Und deshalb haben die Freaks auch viele verschiedene Kombos. Welche für kleine Köder, welche für schwere Köder, welche für Crankbaits und welche fürs Texas-Rig. Braucht man am Anfang nicht. Steigt einfach nicht sofort mit einer Light-Kombo ein. Zum Gummifischangeln und zum Fischen mit dem Texas-Rig und mittleren Ködern nehmt ihr eine Rute mit einem WG von 10 bis 30 Gramm (wir empfehlen die Zodias 1610 MH) und eine solide Rolle aus dem mittleren Preissegment (z.B. die Casitas). Das ist „allround“. Damit könnt ihr echt viel machen. Und wenn ihr leichter fischen wollt und öfter mal mit einem schlanken Wobbler oder einem Crankbait in der 8 bis 15 Gramm-Liga fischt, nehmt ihr ein Modell mit ca. 20 Gramm Wurfgewicht (z.B. die Zodis 166 M bis 21 Gramm).

Expride - die perfekte Rute für die Baitcaster beim Barschangeln.

Die Expride-BFS ist super, wenn man kleines Zeug mit einer feinen Multi weit werfen will.

Fazit zur Baitcaster: Es gibt also wirklich eine Menge Argumente, die für eine Baitcaster sprechen. Auch – oder gerade – für Barsch-Fans. Wir benutzen nun einmal gerne Wobbler und Oberflächenköder. Wir sind die Spinnangler-Abteilung, die am häufigsten mit den verschiedenen US-Rigs angelt. Zwar stellt die BC neue Ansprüche an die eigenen Fertigkeiten. Aber Herausforderungen sorgen im Verlauf des Fortbildungsprozesses auch immer für Erfolgserlebnisse. Angeln ist nun einmal mehr, als Fische fangen. Der Abstinenzler wird’s kaum glauben – doch so eine kleine Multi macht echt süchtig. Da kommt es schon mal vor, dass man abends auf der Couch liegt und sich die Bilder von besonders gut gelungenen Würfen nochmal vor Augen führt. Mich wundert’s jedenfalls nicht, wenn jemand viel Geld dafür hinblättert, auch Kleinzeug mit der Baitcaster werfen zu können. Aber wie bereits erwähnt – es gibt eine Menge Methoden und Köder, die Barsche fangen und sich auch mit preiswerten Kombos hervorragend werfen lassen. Viel Spaß dabei!


Ihr wollt mehr Praxis? Hier habe ich ein paar Artikel für euch:

Barsch-Twitchen mit der Baitcaster

Mehr Wurfweite mit der Baitcaster

Baitcaster – die entscheidenden Parameter beim Werfen

Kategorien: Barsch

Kommentare

  1. T-Wahn17
    T-Wahn17 16 Oktober, 2012, 18:39

    Schöner Artikel! Vielleicht noch als kleine Ergänzung. Wobbler und Jerks fliegen an der BC "sauberer", neigen also nicht dazu im Wurf zu überschlagen und sich im Vorfach zu verfangen

  2. S.D.
    S.D. 16 Oktober, 2012, 19:14

    Schöner Bericht – danke @ Johannes!

    Es kommt die Zeit, da werde ich mir auch endlich mal eine vernünftige Combo zulegen! <3

  3. dietel
    dietel 16 Oktober, 2012, 19:46

    das habe ich vergessen zu erwähnen. danke für die ergänzung!

  4. Stachelritter_16
    Stachelritter_16 16 Oktober, 2012, 19:46

    Schöner Bericht 😀 . Irgendwann ist vielleicht mal eine Bc fällig. Aber was ich nicht verstehe ist folgendes:
    Man wirft einfach, weil kein Bügel da ist, der Köder nimmt dann also Schnur. Aber was ist wenn ein Fisch dran ist? Verstellt man dann die Bremse und kurbelt?!
    Gruß

  5. dietel
    dietel 16 Oktober, 2012, 20:00

    um zu werfen aktivierst du den freilauf. das ist der barren zwischen den geäusescheiben. sobald der köder gelandet ist, kurbeslt du einmal. damit ist der freilauf dann deaktiviert. die sternbremse übernimmt dann die bremsfunktion, die du von der stationärrolle kennst.

  6. Stockfisch
    Stockfisch 16 Oktober, 2012, 21:10

    Dafür gibt es diesen großen Druckknopf unterhalbder spule , der den freilauf öffnet …vorm wurf drückt man mit dem daumen drauf und wirft …beim anschleißenden ankurbeln schließt sich der freilauf von selbst .

  7. schneckenbarsch
    schneckenbarsch 17 Oktober, 2012, 07:14

    Braucht man als Barschangler eine Baitcaster-Kombi?
    Ganz klar NEIN!
    Es ist für Individualisten die sich weiter entwickeln wollen und auch daran Spaß haben, ich selber habe Spaß daran, ich Fische parallel Baitcast und Spinn, denke nach 40 Jahren angeln musste was neues her, die anfänglichen Probleme die eigentlich gar keine sind lassen sich mit Geduld und Einfühlungsvermögen meistern. (Wurfstil und Technik).Kann eigentlich nur jedem empfehlen sich an die kleinsten Wurfgewichte langsam ranzutasten, diese 3 Gramm über die immer gesprochen wird,sind ja meist garnicht nötig, 5-7 Gramm da geht schon eine Menge!
    Sehe das Baitcasten ein wenig als Königsdisziplin des Spinnangelns an, was das werfen betrifft, man sollte nicht gleich aufgeben wenn es nicht sofort funktioniert, meist ist der Grund bei einem selber zu suchen!
    Macht euch schlau und lest und üben üben üben !
    Bin selber von den ABU Rollen überzeugt, natürlich gibt es immer besseres Material, die Frage stellt sich nur, ist es wirklich nötig?
    Für den Affen, der auf der Schulter sitzt, gibt es immer Futter, JDM!
    Gruß Schneckenbarsch

  8. Luiz
    Luiz 17 Oktober, 2012, 13:20

    Eventuell fehlt auch noch ein wenig der Vergleich zu unseren bevorzugten Angelmethoden. Verticalangeln ist mit einer BC auch deutlich komfortabler.

  9. pikeperch-pelle
    pikeperch-pelle 17 Oktober, 2012, 15:15

    Huhu sag mal Herr Johannes sollte zu dem Thema nicht mal eine DVD kommen oder bzw ein beitragt auf der DVD
    Gruß Ben

  10. schneckenbarsch
    schneckenbarsch 17 Oktober, 2012, 16:41

    Das würde ich auch sagen, Herr Johannes, das wäre doch mal eine Überlegung wert, oder?
    Auf dem Sektor kommt Deutschland zu kurz!
    Gruß Schneckenbarsch

  11. Mr.Redfish
    Mr.Redfish 17 Oktober, 2012, 16:49

    Sooo, sehr schöner Bericht Hannes! 😉

    Braucht man zum Barschangeln eine Baitcasterrolle? Nein! Geht auch mit Statio!

    Braucht man zum Barschangeln eine Spinning-Combo? Ganz klar nein! Geht auch mit der BC Rolle! 😀

  12. dietel
    dietel 18 Oktober, 2012, 05:49

    in der aktuellen fisch&fang fidnet ihr ein video, in dem dominik esch zeigt, wie man wirft. aber ihr habt echt. das thema wäre schon mal ne ganze dvd wert.

  13. joker
    joker 18 Oktober, 2012, 09:24

    War auch mein erster Gedanke 😆

  14. FishinTom
    FishinTom 20 Oktober, 2012, 17:20

    Schöner Bericht, sehr ausgewogen und ideologiefrei.
    Und … nein… wirklich BRAUCHEN tut man eine BC zum Barschangeln nicht. Aber wenn man im Leben schon genug Fische gefangen hat, gibt das mal einen neuen Kick und am Anfang sogar Erfolgserlebnisse ohne Fische… (Juchu, ich habe das Wasser getroffen 😛 😈 ).

    Die Premiere mit extra Lagern ist ein echter Geheimtip. Geschickt eingekauft kriegt man für um die 160,- dann eine Rolle, die auch vier Gramm gut wirft, wenn die Köder nicht zu dick sind (Luftwiderstand). Meine Bremseinstellung ist vorzugsweise "Zwei raus, Rest rein und glücklich sein." Damit sind die Pins der Fliehkraftbremse gemeint. Wenn's wirklich um's Fangen und nicht um's Rumspielen geht, nehme ich aber weiter Statio und so nehme ich die BC nur selten und dann meist vom Belly.
    Wie auf youtube etc. sehen kann, gehen diese Spezialwürfe auch mit der Statio, nur wer übt schon mit der Statio….

    lg, Tommi

  15. Plipp
    Plipp 1 November, 2012, 11:59

    Schöner Bericht, vielen Dank!

  16. z_hunter
    z_hunter 28 November, 2012, 09:39

    Ich für meinen Teil nicht oder noch nicht?
    Mir ist es eigentlich egal womit jeder seinem Hobby frönt.
    Es darf aber nicht dazu kommen, dass Angler die mit herkömmlichen Methoden fischen schief angemacht werden.
    Frei nach der Devise damit kann ja jeder fischen 😉

  17. yunis
    yunis 28 Dezember, 2012, 18:07

    also bei mir meckern die anderen eher rum wenn man mit 300 € BC usw. an den see kommt, weil man mit 40 € anscheinend genau so gut fängt, was ich nicht finde.

  18. Matschir
    Matschir 29 Januar, 2013, 08:13

    Die Frage kann ich mit „Jein“ beantworten. Brauchen „Nein“ aber haben wollen „Ja“. Muss wohl jeder für sich entscheiden.
    Auf jedem Fall ist der Beitrag super geschrieben … danke.

    Eine Sache interessiert mich aber noch. Weiß jemand welche Ruten da auf den Bildern abgebildet sind?

  19. baschti
    baschti 21 Februar, 2013, 15:42

    Sehr Schöner Artikel! Schöne Bilder! Und mein Lieblingsfisch (Barsch) ist daruf! 😉

  20. Devildriver83
    Devildriver83 22 April, 2013, 17:35

    Die weiß/rote Rute ist eine Berkley Urban Spirit. Diese Rute ist ein echt feiner Stock wenn's ums Barschangeln geht.

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