08.12.2016 / 05:06 | Aktuelle Mondphase: zunehmender Mond

Shaky Head: Dropshotten am Grund!

Seine Laudatio zum 65. Geburtstag des Wiggle Worms hat Dave Precht (Chefredakteur vom Bassmaster Magazine) mit folgenden Sätzen geschlossen: „With the proliferation of plastics, the good old Texas rig has become an afterthought for many. … Jigs and creature baits have earned the reputation for catching bigger bass in the same seasonal and cover situations we used to fish Texas rigs. And when weather or fishing preasure puts bass in a finicky mood, shaky heads or wacky rigs get more bites…” Auf den Punkt gebracht: Das T-Rig ist da drüben so langsam out. Stattdessen wird in klassischen T-Rig-Situationen mit (Rubber-)Jigs und Creature Baits gefischt, weil diese Kombination die größeren Fische bringt. Und wenn die Bass mal abzicken, kitzelt man mit Shakyheads und Wacky-Geschichten mehr Fische raus als mit dem Texas-Rig.

Nun stehe ich total drauf, Barsche und Zander mit extrem langsam hinter dem Bullet herschleichenden Würmern und Shads aus ihrer Passivität herauszuzuppeln (siehe auch Finesse-Angel-Basiscs: das Texas-Rig). Und das lasse ich mir auch vom Bassmaster-Magazin nicht madig machen. ABER: So ein bisschen was muss an den Worten ja dran sein. Der Mann muss ja wissen, was die Profis fischen und die Profis wären keine Profis, wenn sie keine Fische fingen. U.a. auch davon inspiriert, dass immer mehr Hersteller spezielle Shaky Head-Ruten an den Start bringen, habe ich mich vor einer Spanienreise im Frühjahr 2014 nochmal richtig bei CAMO eingedeckt mit dem neusten Shaky-Stoff. Nachdem ich da unten am Lake Caspe mit dem T-Rig sehr gut gefangen habe, werde ich niemals von einer Wachablösung sprechen. Aber in ein paar Situationen hat der Shaky Head wirklich extrem gut gezündet und sich einmal mehr als hervorragende Alternative erwiesen.

Ich will das Thema jetzt auf keinen Fall als superheiße Neuentdeckung am Finesse-Firmament abfeiern. Über Shaky Heads habe ich bereits vor ein paar Jahren was in der Fisch&Fang geschrieben.

oldschool_shaky
Sachen gibt’s, die gibts gar nicht: Witzigerweise hatte ich diesen ShakyHead mit einem Berkley-Wurm im Mietboot am Peenestrom vergessen. Ein BA-User hat ihn gefunden und mir berichtet, dass der Köder unschlagbar war.

 

Und zu jenem Zeitpunkt hatten die Pioniere aus Japan, den USA und auch die deutschen oder französischen Freaks schon länger Shüttel-Jigs gefischt. Neu ist das Thema also nicht. Aber so richtig im Fokus sind die Jigs, die den Wurmschwanz bzw. die Krebsscheren nach oben halten auch nicht. Zumindest sehe ich in meinem Dunstkreis niemand, der den Shaky Head so anbietet, wie das von den Erfindern angedacht wurde. Sie ermöglichen nämlich eine Art aktives Ansitzen mit Kunstködern, für das die meisten von uns keine Nerven haben.

Shaky Head-Zuppeln ist Dropshotten am Grund: Die Shakyheads und Shaky Worms wurden so konzipiert, dass man sie in der Ablage anzittern kann. Der Köder wird also am Platz gehalten und mit einem feinen Zittern aus der Rutenspitze in die Schnur in Schwingung versetzt – Passiv-Dropshotten am Grund sozusagen. Damit eignet sich diese Technik nicht dafür, große Wasserflächen abzuklappern. Es ist eine Kleinraumtechnik mit der man die Hotspots im Zeitlupentempo penetriert, um Fische aus der Reserve zu locken, die nicht sofort auf einen schnellen Köder reagieren und denen schon ein langsam gezupftes T-Rig zu schnell ist.

 

sexy_shaky_zander
Geschüttelter Spanier. Mit dem Jig ging an der Stelle nix mehr nach drei Fischen. Mit dem Shakyherad habe ich noch 5 Zander rausgeschüttelt.

 

Shaky Head-Features

Das Kern-Element dieser Technik ist – der Name verrät es ja schon – der spezielle Jighead. Wobei es die unterschiedlichsten Ausprägungen gibt. Da man die Jigs ja konsequent und nonstop am Grund hält, erlauben es die meisten Jigs, den Köder weedless anzubringen. Statt des Offset-Knicks finden wir an fast jedem reinrassigen Shaky Head dafür eine Spirale. Aber Vorsicht: Je keiner der Haken, desto weniger Sinn macht die Spirale. Denn wenn der Abstand von Spirale zur Hakenspitze zu klein wird, hagelt es nur noch Fehlbisse. Für kleine Köder eigenen sich also Jigs mit einem Offset-Knick deutlich besser. Um den Wurm zu fixieren, verwendet man dann am besten einen Tropfen Sekundenkleber. Als Haken finden mehrheitlich langschenklige Straight Shank Hooks Verwendung, die sich zum Anködern langer Würmer bzw. schlanker No Action Shads eigenen. (Das optimale Verhältnis von Hakengröße zu Ködergröße beträgt beim Wurm übrigens bei 1:3.) Die Öse liegt bei den meisten Shaky Jigs (zumindest bei den guten) eng am Kopf an. Das ist einerseits gut, weil die Öse das Eindringen der Hakenspitze beim Anhieb nicht blockieren kann, andererseits kann sich so nicht ständig Gras einhängen. Die Öse steht bei vielen Shaky Jigs auch nicht im 90-Grad-Winkel zum Hakenschenkel, sondern im 60 Grad-Winkel. Das begünstigt nicht nur den „Hookset“, sondern auch die Führung.

Bei CAMO-Tackle habe ich einen ganzen Haufen Shaky-Jigs gefunden:

Keitech Tungsten Shaky Head (Hakengröße 2/0 und 3/0):
keitech-tungsten-shakey-foo
Am Tungsten Football-Jigkopf ist ein Plastik-Aufstecker für die Gummis angebracht, so dass man diese weedless anködern kann. Beim Haken handelt es sich um scharfern Dai-Ichi Wurm-Haken, dessen Öhr im 90-Grad-Winkel zum Schenkel steht.
Owner Ultra Head Finesse Type (Hakengröße 1 und 2/0 – Größe und Gewicht korrelieren):
owner_ultrahead_finesse
Dieser Jigkopf ist zwar nicht als spezieller Shaky Head ausgewiesen, eignet sich aber sehr gut für kleine Köder. Durch den Widegap-Haken macht er sich auch bei kompakten Gummis gut. Offsethaken fürs Weedless-Anködern. Sehr eng anliegende Öse. Haken: Owner Super Needle Point Wide Gap.
Mega Strike e2 Shaky Head (Hakengröße 2/0, 4/0 und 6/0)MegaStrikeShakeE2Dieser Jig ist an die menschliche Anatomie angelehnt. Nur dass hier das schmale Ende des Fußes nach vorne zeigt. Diese „Ferse“ erzeugt ein Gegengewicht zur hinteren Platte, so das Gummitier immer nach oben zeigt und sich frei bewegen kann. Die Hakenöse schließt bündig mit dem Jigkopf ab, um die Hängergefahr zu reduzieren. Haken: chemisch geschärfter Mustad Ultra-Point Haken. 3 verschiedene Farbdesigns: Brown, Black und Green Pumpkin.
Picasso Shake-E Football (Hakengröße 3/0, 4/0 und 5/0 – Hakengröße korreliert mit der Grammierung):picasso_footballHier ist der Football-Jig abgeflacht, so dass es auch dieser Jig ermöglicht, den Köder in aufrechter Position zu halten. Die Köder werden auf eine flexible Spirale aus Nickel-Titanium geschraubt. Ösen-Hakenschenkel-Winkel: 60 Grad. Öse nah am Jig. Haken: Gamakatsu. In 6 verschiedenen Farben erhältlich: Black, Brown, Green Pumpkin /Tiger, Green Pumpkin / Tiger / Orange, Watermelon / Chartreuse / Tiger und Watermelon / Tiger.

Picasso Shake Down Jig (Hakengröße 3/0 und 4/0 – Hakengröße korreliert mit der Grammierung):
picasso_shakedown
Rundkopf Shaky Head. Auch hier wird die Nase Gummiköders auf die flexible Nickel Titanium-Spirale geschraubt. Ösen-Hakenschenkel-Winkel: 60 Grad. Um 90° gedrehtes Öhr. Öse nah am Jig. Haken: chemisch geschärfter Gamakatsu 60° Cross Eye Haken mit relativ langem Hakenschenkel – perfekt für Gummiwürmer & Krebse bis 10 cm (4 inch). Insgesamt 6 Farbvarianten: Black, Blood Red, Brown, Watermelon Seed, Green Pumpkin und June Bug.
Picasso Take Down Jig (Gr. 3/0 bzw. Gr. 4/0 bei 7g):
picasso_takedown
Im Gegensatz zu den Shakedown Jigs aus 97% Tungsten Material gefertigt. Also kompakter und damit schneller am Grund. Als Haken wird ein Gamakatsu 2X Strong verwendet, dessen Öse im 90-Grad-Winkel zum Schenkel steht.
Unser User eggerm bastelt sich die Jigs selber. Wie das macht, erfahrt ihr hier in seinem Artikel How to shape a Shaky Head.
eggerm mit Bass am Eigenbau-Shaky Head.
eggerm mit Bass am Eigenbau-Shaky Head.
Shaky-Wurm-Anköderung am Shaky Jig

Alternativen zu diesen Köpfen sind herkömmliche Tip-Up Jigs, die man teilweise auch mit Spirale bekommt. Gerade in Kombination mit auftreibenden Würmern kann man auch langschenklige Jigs ohne Spirale und Offset-Knick verweden.Dazu muss man sie dann wie folgt aufziehen. Hakenspitze auf der Unterseite des Wurmes (so es eine flache Seite gibt) einstechen und durchführen. Wurm Richtung Baitholder schieben. Wurm umdrehen. Aufstecken. Wurm leicht biegen und den Haken wieder auf dem Rücken herausführen.

shaky_montage


Shaky Head-Köder

Natürlich eigenen sich alle üblichen verdächtigen Finesse-Baits, die ich euch in den letzten Finesse-Features (z.B. über die Rubber-Jigs oder das Texas-Rig) vorgestellt habe, auch zum Shaken. Top-Köder am Shaky Head sind neben Krebse und Creatures aber vor allem Würmer. Aus dem CAMO-Universum drängen sich auf:

Top Shaky Head-Würmer

Keitech Live Impact (2,5’’, 3’’ und 4’’): Rippenwurm mit plattgedrücktem V-Schwanz. Bewegt sich toll und schmeckt den Fischen auch am Shaky Head ganz hervorragend.

Keitech Sexy Impact
(2,8‘‘, 3,8‘‘, 4,8‘‘ und 5,8‘‘) : Wie immer bei den Finesse-Geschichten muss auch hier der Sexy Impact mit rein. Am abgeflachten Ende sitzt ein kleiner Pintail. In allen Größen verfügbar und damit auf alle Barsch- und Zander-Formate abstimmbar .

Lunker City Ribster
(3’’ und 4,5’’): Rippenwurm mit stabilem Körper und einem kleinen Biberpaddel, das an einer flexiblen Wurzel sitzt.

reins Shake Swamp
(3‘‘): Ein ganz filigraner Wurm mit einem fein auslaufenden Schwanz, der sich beim kleinsten Schüttler biegt.

reins Swamp Mover
(4,8’’) und Swamp Mover Jr. (3,8’’): Glatter Wurm mit einer kleinen Keule.

reins Bubbling Shaker
(3’’, 4’’ und 5’’): Sehr geschmeidiger Rippen-Wurm mit dem bewährten reins-Aroma. An der Keule ist hier noch ein kleiner Fortsatz, der noch ein bisschen weiter ausschlägt.

Roboworm Fat Straight Tail
(4,5’’): Klassischer sich verjüngender Straight Tail Wurm in psychedelischen Farben.

Tiemco PDL Multi Stick
(4,5’’): Wurm mit feinem Pintail, der auf Micro-Vibrationen reagiert.

Nories Shrilpin
(4‘‘ und 5‘‘): Durchgestylter Finesse-Wurm, der schon wackelt, bevor man etwas macht. Gummimischung mit Tintenfisch und Grundel-Flavour.

Keitech Salty Core Stick
(5,5’’): Klassische Wurst mit dem klassichen Tintenfisch-Flavour. Sicher etwas schwergängiger als die anderen Würmer durch die Länge dann auch nicht wirklich unflexibel.

Nories Firimp
(4,5‘‘): Den hatte ich bislang noch nicht auf dem Zettel. Wie alle Norries-Sachen sieht aber auch der Firimp sehr gut aus. Ein Pintail-Wurm mit hohem Eigengewicht und in tollen Farben.

Lunker City SlugGo
(3‘‘, 4,5‘‘, 6‘‘, 7,5‘‘ und 9‘‘): Den 12er lasse ich mal außen vor. Schon der 9er ist nichts mehr zum Shaken. Die anderen Größen aber schon. Solide Mische, guter Ausschlag, klasse Farben und erwiesenermaßen fängig.

Trigger X Probe Worm (4‘‘ und 5,5‘‘): Den gibt’s zwar nicht bei CAMO, das ändert aber nix daran, dass er auf die Liste muss, wenn ich diesen Artikel verfasse. Ein ganz filigraner Wurm mit Flavour und in tollen Farben, von dessen Shaky-Eignung es ein Auqrium-Video gibt.


Tp Shaky Head-Creatures & -Krebse



reins Ring Claw
(3‘‘): Hebt sich von vielen Krebsimitaten durch die auftreibenden Scheren ab.

Nories Escape Swim Twin
(3,25‘‘): Krebsimitat mit hochsensiblen Scheren

Nories Composite Twin
(4‘‘): eigentlich als Swimback-Krebs gedacht, dürfte dier Composite Twin auch am Shaky Head eine gute Figur machen.

BassAssassin Pure Craw
(4‘‘): schlanker Body mit weit abgespreizten Scheren. Super Mischung. Tolle Farben. Muss einfach funktionieren, wenn Krustentiere auf dem Speiseplan stehen.

Nories Escape Twin
(4,2‘‘): Eine schöne Creature mit platten Flügeln, seitlichen Armen und Fühlern.

reins Big Hog
(4,5‘‘): Relativ große Creature mit Flügeln, Beinen und Fühlern.


 

Shaky Head-Tuning-Tipp:

Würmer mit einem dicken Knubbel hinten kann man gut mit einer Rassl tunen. So gibt’s im trüben Wasser noch ein bisschen Schallwellen-Unterstützung für Zander und Barsch.

Keine ganz schlechte Idee - vor allem im Sommer oder bei Hochwasser (Stichwort: Caspe).
Keine ganz schlechte Idee – vor allem im Sommer oder bei Hochwasser (Stichwort: Caspe).

 

Shaky Head-Ruten

Auch in den USA werden die Shaky Heads meistens mit Spinnruten präsentiert. Diese sind zwischen 6‘ und 7‘ lang. Fast alle Spezial-Ruten haben eine schnelle oder extraschnelle Aktion, die sich mit einer Medium Power paart. So kann man den Wurm bzw. den Shaky Head akkurat bearbeiten und mit feinen Schnüren fischen, ohne befürchten zu müssen, dass die Fische schon beim Anhieb abknallen. Hier in Deutschland sind z.B. die 6‘ und 10‘‘ langen G Loomis GLX BASS- Shaky Rods erhältlich. Hier könnt ihr euch mal auf einem Video anschauen, was so eine Rute ausmacht:

 

Die Loomis Shaky Head-GLX gibt’s in 3 Abstufungen:

  • Mag-Light
  • Mag-Medium
  • Mag-Heavy

loomis_shaky-rodg.loomis_GLX-BASS-ShakyHead


Schnurwahl beim Finesseangeln mit dem Shaky Head

Die größte Köderkontrolle hat man mit geflochtener Schnur. Davor kommt ein Fluorocarbon-Leader. Wer hätte es gedacht… Natürlich funktioniert das Shaken auch, wenn man einen Einhänger verwendet.

 

wibel_barsch

 

Da würden sich aber so ziemlich jedem Insider die Nackenhaare hochstellen vor lauter Grauen. Wenn man es richtig machen will, knotet man das FC direkt an die Öse, um auch wirklich direkten Köderkontakt zu haben.

 

direkt_anbinden
Der Bubbling Shaker direkt angeknotet. Giftige Farbe für gallige Zettis.

 

Ich würde mich wie immer freuen, wenn euch das jetzt inspiriert, auch ein bisschen damit herumzuexperimentieren. Ich habe wirklich gute Erfahrungen mit dem „System“ gemacht. Erst unlängst auf meinem Spanientrip im März dieses Jahres habe ich serienweise Zander aus dem Holz gejuckt, die auf nichts anderes beißen wollten.

 

bubbling_zander
Ok, es waren nicht die ganz großen Zander – aber dennoch: Der Shaky Head hat an dem Tag Fische ans Band gebraucht, die nicht mehr auf Jigs beißen wollten.

 

Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist dieses Youtube-Video mit Aaron Martens, der eine etwas andere Köderführung empfiehlt:

 

 

Einen weiteren Basch-Alarm-Artikel zum Thema Shaky Head mit Krebsen, müsst ihr euch auch noch durchlesen, wenn ihr euch richtig reinschütteln wollt in die Materie. Und zwar den hier: Krebs-Shaking – gut geschüttelt ist halb gefangen!

Viel Spaß beim Shaky Head-Shaken!

Johannes

26 Kommentare zu Shaky Head: Dropshotten am Grund!

  1. Netter Einsteigerartikel zur einer netten Technik. Allerdings würde ich den Owner Offset nicht wirklich als geeigneten Haken für das Shaky Head angeln bezeichnen. Da fühlen sich eher Shads dran wohl, als Ersatz für einen normalen Jiigkopf.

  2. [QUOTE=Bomber-Pilot1989;319208]Allerdings würde ich den Owner Offset nicht wirklich als geeigneten Haken für das Shaky Head angeln bezeichnen.[/QUOTE] 60 Grad-Winkel. Öse fast eingegraben. Ich denke, den kann man so fischen. Auch wenn’s nicht auf der Verpackung steht.

  3. Richtig. Der Finesse type Ultrahead von Owner (#5149) ist eher für eine schwimmende Präsentation geeignet. Er steht nicht wirklich aufrecht und kippt aufgrund seines Wide Gap Offset Hakens leichter zur Seite, was ihn nicht optimal fürs Shakey Head Angeln macht (s.u.). Es gibt von Owner aber auch eine speziellen Shakey Head hook (#5151), diesen sogar als Football head (#5051), und das auch in angemessenen Größen (4/0, 5/0), die einen 4-5″ großen Wurm gut halten.
    Und wer es ganz einfach mag nimmt einfach die Stand-Up-Köppe von VMC. Es gibt übrigens auch Hersteller, die extrem schwere Köpfe herstellen (bis 3/4 oz), damit kann man auch in großen Tiefen Würmer auf diese Weise präsentieren – wäre übrigens auch was für Spanien 😉
    Köpfe mit Widerhaken (wie in dem 7-teiligen Bildband oben) finde ich aber nicht so gut, weil sie die Würmer schneller zerstören als eine Spirale.

    Übrigens sind T-Rig und Shakey Head zwei völlig verschiedene Arten zu fischen. Die Aussage, dass das T-Rig vom Shakey Head abgelöst oder gar out ist, ist totaler Quatsch aus Sicht der Präsentation:
    Ein Shakey head wird vor allem über den Boden geschliffen / gezogen („dragging a shakey head“). Damit der Köder dabei seine vollen Reize ausspielen kann, ist es elementar wichtig, dass der Köder auftreibt. Deswegen werden vorrangig Würmer dafür eingesetzt, deren Schwanzende verdickt (luftgefüllt) ist 😉 Krebse sind da weniger für geeignet, sowie die meisten der oben vorgestellten Würmer. Außerdem braucht man dafür auch relativ sauberen Boden.
    In richtig dichtem Gestrüpp (heavy cover) hingegen ist ein Shakey head mit seinem relativ breiten Kopf und der weit vom Körper wegstehenden Hakenöse dem T-Rig weit unterlegen, welches sehr viel stromlinienförmiger gebaut ist und sich folglich viel besser durch Äste etc. manövrieren lässt. Dabei ist es auch nicht so wichtig, dass der Köder auftreibt, weil die Präsentation eher vertikal ist. Im Gegensatz dazu präsentiert man einen Shaky head eher horizontal – wie ein finesse C-Rig mit festem Bleikopf für Würmer, die schön aufrecht stehen.

    Dass Shaky heads „drüben“ immer beliebter werden, ist dennoch richtig, ist aber vor allem marktwirtschaftlich bedingt. In den letzten Jahren haben einige Touring Pros (die, die durchs ganze Land touren) gute Erfolge damit erreicht, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass mehr und mehr Wettkämpfe im Norden und Richtung Westen abgehalten werden, wo man damit in flachem Wasser sehr gut herumstreunende Smallmouth Bass fangen kann. Und dann ist eben auch mal wieder was Neues, was man den Fischen vorsetzen kann, die schon zig Köder und Präsentationen gesehen haben. Und es ist auch was Neues für die Angler, die immer auf der Suche was Neuem sind, um sich von der Wettkampf-Konkurrenz abzusetzen.
    Das T-Rig ist durch einige neue Trends vielleicht in den Hintergrund gerückt, aber es ist längst nicht „raus“. Flippin‘ & Pitchin‘ ist nach wie vor eine mainstay Technik, die bleiben wird. Shakey heads werden wieder verschwinden, genauso wie Swimbaits und das momentan beliebte Umbrella Rig. Das T-Rig wird bleiben. Ist also alles relativ, was geredet wird – auch von den (präsenten) Amis, die – zumindest in der Tournament Szene (die allerdings die Schwarzbarschangelei und die damit zusammenhängende Wirtschaft maßgeblich beeinflusst).

  4. Ich finde die Diskussionen im Anschluss dieser Berichte immer wertvoll und inspirierend. Da gibt’s immer wieder gute Ergänzungen. Ich weiß ja auch nicht alles. Wichtig wäre auf jeden Fall gewesen, die Würmer nach Floatern und Sinkern zu unterscheiden. Das liefere ich nach.

    Ein paar Sachen muss ich aber auch relativieren. Da gibt’s schon Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Klar sind auftreibende Köder ideal. Aber es ist auch nicht so, dass das Shaken nur mit auftreibenden Würmern funktioniert. Schaut euch mal das Video vom Probe Worm an. Der schwimmt nicht, macht aber dennoch eine gute Figur am Shaky Head (fand der Zander auf dem zweiten Bild auch):

    https://www.youtube.com/watch?v=YvCyJLj2WFc

    Hier noch ein Beispiel mit einem Köder, der der Keitech-Wurst ähnelt. (salty = sinking) :

    https://www.youtube.com/watch?v=DNjw-3mmX5I

    Wie man auf einem der Bilder sieht, hat der Ultra Head in Kombination mit einem schwimmenden Wurm sehr wohl funktioniert – trotz Wide Gap. Ich bin auch nicht der einzige Mensch, der den zum Shaken benutzt:

    https://www.youtube.com/watch?v=dz5R3WCrNqg

    Der Iaconelli hat auch nichts gegen einen Wide Gap und fischt die Dinger rund ums Cover (leider ohne Ton):

    https://www.youtube.com/watch?v=K4GtQUUgSIA

    Ich habe ja geschrieben, dass der Shaky Head schwerpunktmäßig mit Würmern gefischt wird. Aber warum sollte das mit einem Krebs nicht funktionieren? Sieht doch gut aus:

    https://www.youtube.com/watch?v=utzBfLTVLX4

    https://www.youtube.com/watch?v=m1xlX5hFH9s

    Ich glaube auch nicht, dass das T-Rig irgendwann mal komplett weg ist. Ich habe nur den Mr. Precht zitiert. Aber ich glaube auch nicht, dass die Shaky Heads irgendwann mal rausfallen. Die sind schon zu lange im Geschäft und funktionieren zu gut. Auch hierzulande. Ich habe vor Jahren den braunen Berkley-Wurm am Shaky Head von Bild 1 im Mietboot am Peenestrom liegen lassen. Witzigerwiese hat den ein BA-User gefunden (Usedom-Nico) und sich tierisch gefreut, wie gut das Ding gefangen hat – viel besser als alle anderen Gummis, die er dabei hatte. Wahrscheinlich hat er das Teil recht schnell gefischt. Aber das ist ja auch das Schöne am Shaky Head: Man kann eigentlich nicht viel falsch machen. Ich habe schon Videos gesehen, wo der Wurm im Freiwasser geschüttelt wurde und gefangen hat. Der hier ist gerade Angler of the Year geworden:

    https://www.youtube.com/watch?v=47YWJqJXhSk

  5. respekt Herr Dietel, wieder einmal sehr informativ und schön geschrieben.^^ hab solche köpfe in meiner köderbox liegen und hab immer gesagt das sind spezial stand up köpfe:-D
    wusste ehrlich gesagt nicht was man damit macht obwohl ich immer bass fishing anschaue! aber die erklären fast nie ihre taktik.

  6. Wäre toll wenn du nachreichen könntest was auftreibende sind. Hab bei Camo gerade mal 1 Wurm gefunden wo floating dabei steht. Wäre villeicht eine Idee das Camo das dazu vermerkt! oder wissen die das selber nicht?
    Ansonst ganz Toll der Artikel, wollte das schon lange mal testen.

  7. [QUOTE=Gorden;319267]Wäre toll wenn du nachreichen könntest was auftreibende sind.[/QUOTE]
    Mache ich. Versprochen. Wobei es auch mit sinkenden Würmern funzt. Generell finde ich aber auch, dass man wissen sollte, was der Köder macht.

  8. Barschalarm und J.Dietel sind halt wirklich die Coolsten :-). Tolle Unterhaltung und Informationen. Danke :-)))

  9. [LEFT]@dietel und msh

    Natürlich kann man den angesprochenen Haken auch zum Shakey Head fischen. Aufgrund der Verfügbarkeit von höheren Gewichten, eignet er sich natürlich wir schon von msh angesprochen für das Flippin und Pitchin, alá Gene Larew Biffle Hardhead. Weitergehend kann man natürlich auch im wirklich Heavy Cover mit Shakeey Head fischen, was meinem Gefühl der Technik aber nicht wirklich gerecht wird. Dafür ist sie mit zu Finess als das ich hier mit 1/2oz bis 1oz Kopfgewichten ran gehen würde. Ich selber fische Shakey Head mit einer Med. Heavy Rute bis 1oz. Als Köpfe kommen bei mit entweder Gamakatsu StandUp Alien Heads bis 1/4oz oder aber Gamakatsu Skip Gap Shakey Heads.
    Wobei ich beide zu unterschiedlichen Situationen verwende. Beim Alien Head steht der Wurm eher senkrecht im Wasser und beim Skip Gap Shakey Head eher flacher fast parallel.

    msh die von die angesprochenen Schäden am Gummi, bei der Verwendung eines Hakens mit Dornen und dem damit verbundenen ausreißen, lassen sich minimieren bis sogar ausmerzen. Mein Tipp diesbezüglich sind Never Slip Bait Tapes, die sind zwar mit 4,00$ á 5 St. nicht ganz billig, aber sind zum einen wieder verwendbar und verlängern die Haltbarkeit von Ködern deutlich. Ich nutze sie unter anderem auch bei Köder die ich auf einem normalen Jigkopf fische, bei denen der kopf beginnt auszureißen. Darum gewickelt hält dieser auch wesentlich länger.

    Als Köder kommen bei mit in der Regel nur Finessewürmer an den Shakey Head, welche entweder komplett auftreibend sind, oder aber ein auftreibendes Schwanzende haben.

    Was die Führung des ganzen angeht, führe Ich es auch eher mit draging and shaking. Da bei einer hüpfenden Präsentation, mir ein Shakey Head Kopf keinen Mehrwert gegenüber eine Texas Rig bietet.

    Und auch dieser use case beschreibt nur eine subjektive Wahrnehmung. Die sich persönlich natürlich erweitern und dezimieren lässt. Wobei hier jeder selber entscheiden kann in wie weit er hierbei von der „Norm“ abweicht oder sich dort hin gezogen fühlt.

    @msh was das aufkommen und verschwinden verschiedener Techniken anbetrifft, ist dies durchaus ein sehr interessantes Thema, aber auch eines welches, das eigentlich Themas, des Thread sprengen würde. [/LEFT]

  10. [QUOTE=Bomber-Pilot1989;319407]…Mein Tipp diesbezüglich sind Never Slip Bait Tapes, die sind zwar mit 4,00$ á 5 St. nicht ganz billig, aber sind zum einen wieder verwendbar und verlängern die Haltbarkeit von Ködern deutlich…[/QUOTE]
    Das Tape macht einen sehr guten Eindruck. Danke für den Tipp!

  11. @Bomber-Pilot:

    Vom dem Tape werde ich mal ein, zwei Packungen bestellen, danke für den Tip (wobei ich es nicht mag, wenn der Gummi so gequetscht wird).

    Das mit den Technik-Trends ist wirklich ein spannendes Thema, dem ein eigener Thread oder Bericht gebührt. Leider werden die Entwicklungen in Amerika hierzulande oft misverstanden und fehlinterpretiert. Natürlich haben auch im extrem wirtschaftsorientierten Schwarzbarsch-Amerika nicht alle den Überblick, wie Johannes‘ Zitat sehr gut demonstriert. Und das ist auch völlig in Ordnung und verständlich, wenn man wie o.g. B.A.S.S.-Größe eben „voll drin“ ist.
    Was mich aber extrem stört – und ich habe den Eindruck, dass das ganz besonder in Deutschland der Fall ist – ist, wenn Techniken falsch wiedergegeben werden. Und das fängt oft schon mit der eigentlichen Beschreibung an, die noch nichtmal was damit zu tun hat, dass man bestimmte Techniken „auf hiesige Verhältnisse anpasst“. Das ist so als würde ich in einer wissenschaftlichen (oder anderen) Arbeit jemanden wörtlich zitieren, das Zitat verändern, aber nicht mit angeben, dass ich es veränderte. Sowas ärgert mich, weil es nicht nur falsch und unangenehm für den „Erfinder“ ist (mit all den assoziierten Begriffen wie Betrug, dreist, Respektlosigkeit etc.) sondern v.a. bei der hiesigen Anglerschaft ein falsches Bild von der Technik und seinen Ursprung (Land & Leute) wirft, und letztlich „dumme“ Angler erzieht.
    Ich vermute mal stark, dass das keineswegs eine böse Absicht ist, wie es meine Worte vielleicht vermitteln, aber von Leuten mit so viel Verantwortung (Presse, Fachhändler, Guides, … eben alle aus „der Industrie“, wie man in Amerika so schön sagt) erwarte ich einfach mehr Professionalität und Vorbereitung!!! Kopieren, ohne was eigenes zu bringen – und das auch noch falsch – ist typisch deutsch und schlichtweg einfach nur peinlich. Und das finde ich sehr schade, weil das nämlich auch eine Frage der Völkerverständigung, d.h. interkultureller Kommunikation ist (ha, jetzt verstehe ich auch, was Yuki Ito meint 🙂 )…

  12. BeEzogen auf deinen oberen post. da schreibst du, dass „amerikanische“ techniken falsch wieder gegeben bzw. beschrieben werden.

  13. @msh erstelle doch mal einen Thread mit deiner These dazu, diese würde diesem hier einfach ungerecht werden und dem Thema auch. Aber an der Diskussion äußere auch ich großes Interesse.

  14. @gelber Nachbar:
    1) wie von mir oben beschrieben und von @Bomber-Pilot sehr schön wiedergegeben, geht’s beim Shakey Head vor allem um die AUFRECHTE Position und eine GEZOGENE (dragging) Präsentation des Köders. Und das erzielt man am besten mit einem Shakey Head Kopf, dessen Haken steil nach oben und nicht in einer Flucht zum Bleikopf bzw. zur Öse steht. Für andere Präsentationen machen sich andere Techniken einfach besser, z.B. ein hopsendes T-Rig. Natürlich geht es auch mit anderen Köpfen, aber eben nicht optimal. Die Leute haben sich schon was dabei gedacht, spezielle Köpfe für diese Technik herzustellen. Die Präsentation mit einem anderen Kopf geht einfach nicht so gut wie damit. Das ist dann kein „Stand-Up“ oder Shakey Head Fischen mehr im eigentlichen Sinn. Das dann aber so zu verkaufen… naja, erinnert mich ein bischen an das jüngere Geschwister, das allen zeigen will, dass es ja auch was eigenes kann, letztlich aber nur das Original schlecht kopiert :mrgreen:
    2) „Rasselwobbler“ bzw. „Vertikalwobbler“ sind „lippless / vibrating crankbaits“ und absolute Killer, wenn sie HORIZONTAL gefischt werden. Der hiesige Name und wie sie seit ihrem Auftauchen in den 90ern (oder war es früher? ich habe sie erstmals in den 90ern in Zeitschriften gesehen) angepriesen werden, suggeriert, dass man sie nur vertikal fischen kann. Und damit meine ich nicht nur dass das da so radikal 1:1 im Text steht, wie ich es hier überspritzt schreibe, sondern wie überzeugt Autoren ihre einseitige Meinung über Jahre hinweg vertreten.

    Jedesmal, wenn ich eine deutsche Angelzeitschrift aufschlage, entdecke ich solche Irrtümer. Deswegen gucke ich mir auch keine mehr an und kann hier gerade nicht so viele weitere Beispiele abrufen. In den Foren sieht’s ähnlich aus, wo ich es aber nicht so kritisiere, weil mir da zum einen mehr Möglichkeiten der Kommunikation zur Verfügung stehen und die Personen (User) auch nicht so in der Öffentlichkeit stehen.
    Abwandeln ist ja schön und gut und auch berechtigt (gerade hierzulande, weil man Flussbarsche nicht immer mit Schwarzbarschen gleichsetzen kann). Aber dann sollte man auch erwähnen, wie der Ursprung aussieht und was man wie warum abwandelt – korrektes wissenschaftliches Arbeiten eben.

    Richtig cool wäre eine Sammlung oder Auflistung oder so, aber das funktioniert am besten, wenn auch Johannes da Lust drauf hat (eine coole Idee kam mir gestern schon durch den Austausch hier), der sich überraschend zurückhält, wie ich finde (hat wohl nach den letzten Artikeln, wo ich mich rege austauschte, keine Lust mehr auf Reibung mit mir :mrgreen: ).

    @Bomber-Pilot:
    Mach ich (um mal seit langem wieder ein bischen Input ins Forum einzubringen) 🙂 Gib mir mal bitte ein paar Vorschläge zum Titel, damit ich drauf rumkauen kann 😉

  15. [QUOTE=MSH;319831]Richtig cool wäre eine Sammlung oder Auflistung oder so, aber das funktioniert am besten, wenn auch Johannes da Lust drauf hat (eine coole Idee kam mir gestern schon durch den Austausch hier), der sich überraschend zurückhält, wie ich finde (hat wohl nach den letzten Artikeln, wo ich mich rege austauschte, keine Lust mehr auf Reibung mit mir :mrgreen: ).[/QUOTE]

    Meines Wissens habe ich mich doch schon geäußert. Recht ausführlich sogar. Ich weiß auch nicht, ob ich Dich komplett richtig verstehe. Unterm Strich steht da im Raum, dass ich die Methoden nicht wissenschaftlich genug erkläre, richtig?

    Praktisch sieht es ja so aus, dass Du ein T-Rig zupfen kannst. Oder schleifen. Du kannst es sogar durchs Mittelwasser zerren und jerken. Beim Shaky Head nehmen viele Angler auftreibende Würmer und schleifen sie über den Grund. Und trotzdem gibt’s andere Angler, die mit anderen Ködern und anderen Führungsvarianten erfolgreich sind. Aaron Martens z.B. fischt es 75 Prozent nicht geschliffen. Die Quelle darf dann aber nicht berücksichtigt werden, weil die Ur-Quelle was anderes sagt? Und den Wide Gap-Jig darf ich nicht mit reinnehmen, weil das kein Original-Shaky-Jig ist? Obwohl er funktioniert? Und mit sinkenden Würmern darf man nicht angeln, obwohl die viel natürlicher aussehen und Fische fangen?

    Wer entscheidet, wofür das Rig gemacht ist – der Fisch, der Angler oder der Erfinder? Ich bin total gegen eine Kategorisierung und möchte jeden Angler auffordern, sich die Montagen und Systeme anzuschauen und auf die aktuelle Situation zu münzen. Diskussionen um die ursprünglichen Einsatzzwecke und eine Reinheit der Systeme sind für mich eigentlich echt Zeitverschwendung. Ich will gar nicht ermitteln, wer nun Recht hat und was die Ur-Quelle sagt. Wenn alle nur so fischen würden, wie der eine, ders erfunden hat, würden wir wahrscheinlich alle Regenwürmer baden. Ich finds deshalb super, wenn man sich hier gegenseitig bereichert und nehme selber immer gerne Tipps und Ratschläge gerne an.

    Ein bisschen ungerner nehme ich zur Kenntnis, dass es Menschen gibt, denen dieses Feature zu oberflächlich bzw. zu unwissenschaftlich war. Ich finde es immer schade, wenn ich jemand enttäusche. Kann aber ja auch sein, dass ich Dich missverstanden habe. Dann liegt’s dran, dass ich mir das alles nicht drei mal durchgelesen habe. Womöglich habe ich auch einen belehrenden Unterton in Deine Ausführungen hineininterpretiert, der mich davon abgehalten hat, das mehrfach durchzulesen. Umso mehr hoffe ich, dass ich Dich da falsch verstanden habe, wir die Diskussion bald zu einem Abschluss bringen und hier noch ein paar handfeste Tipps zum Shaky Head-Angeln reinkommen.

    Zum Abschluss dieses viel zu langen Statements noch ein paar Köder, die nicht unbedingt schwimmen und trotzdem toll aussehen. Kann ja jeder selbst entscheiden, ob er die dann fischt, obwohl das nicht der wissenschaftlichen Nutzung des Shaky Head entspricht:

    https://www.youtube.com/watch?v=1p4p0QWC_pk

    https://www.youtube.com/watch?v=Eo12srnR9Uo

  16. Danke, nu weiss ich endlich was ich mit diesen komischen Jigheads mache die ne Feder haben und einen schrägen Kopf …das sind wohl diese Shakey Heads 😀 Hab ich sehr günstig in nem Jighead Ausverkauf abgegriffen und mich nicht mit beschäftigt.

  17. hab mir die „Mega Strike e2 Shake Head“ bestellt, aber die Haken sind leider recht unscharf?! Owner oder Keitech Haken sind deutlich schärfer.

    Schade, gehen wieder zurück.

  18. Na ja, man kann es auch übertreiben. Die Jigs können zwar nicht mit Ownerschärfe mithalten aber auf jeden Fall mit VMC. Und stabiler als VMC sind sie auf jeden Fall.

  19. Ich finds auch ein bisschen übertrieben, die Haken wegen Unschärfe zurückzuschicken. Ich habe die ja auch bei mir in der Box und finde, dass die alles andere als stumpf sind. Da muss Mozartkugel ein Paket Montagshaken erwischt haben, oder ist echt oberkritisch. Also durch meinen Haken-TÜV gehen die locker und lässig durch.

  20. vielleicht hab ich tatsächlich ein Montagspaket erwischt, möchte ich nicht bestreiten. Jedenfalls sind meine hier in etwa so scharf wie die Drillinge der Mepps Spinner. Für knapp 7,- Euro hätte ich mir mehr erwartet, aber da hat wohl jeder andere Ansprüche und Erwartungen.

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