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Weniger ist mehr - Downsizing im Köder Dschungel

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Weniger ist mehr - Downsizing im Köder Dschungel

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Heiner

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Sicher, aber man kann ja ein paar Erfahrungen weitergeben, nicht? Und dazu gehört, dass eine Garage voller Bait unnötig und keineswegs der Stein der Weisen ist. Ob das was nützt gegen die geballte Macht der Werbeindustrie, ist eine andere Frage.
 

Ulfisch

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Natürlich, da hast du recht und je praxisnäher die Tipps sind um so besser.
Das war auch gar nicht als Gegenentwurf gemeint.

Etwas korrigieren muss ich mich da schon, so eine gut sortierte Ködersammlung hat immer noch einen gewissen Reiz auf mich.
Mittlerweile aber eher aus Sammlergründen und diesen Drang versuche ich einzudämmen.

Ich kaufe mir nach wie vor gerne Angelkram aber halt eher Ruten, da gibt der Affe keine Ruhe.

Ich denke aber diesen Köderwahn hat praktisch jeder mal durchgemacht.
 

Heiner

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Ja, die Meisten wohl. Dabei ist es in diversen Fällen viel naheliegender, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein, als den roten Punkt und den dunkelgrünen Rücken am Bait XYZ verantwortlich zu machen.
 

Ulfisch

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Klar hast du da recht aber auch dieses Wissen und damit, das Vertrauen in die Köder deiner Wahl muss man sich(hart, zumindest bei mir) erarbeiten.

So war es bei Dir ja bestimmt auch.
Im Endeffekt kommen wir da schon zusammen.
 

Heiner

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Ja klar, das war bei mir nichts anders. Nur dass es damals keinen gab, der mir was dazu sagen konnte. Aber es war auch nicht so verwirrend, einfach weil es viel weniger Zeug gab als heute. Die Frage war weniger, welchen Kunstköder man dranhängen sollte, sondern eher, ob man überhaupt einen dranhängen sollte, wo doch das Angeln mit einem lebenden Köfi ganz wunderbar funktionierte. Die meiste Zeit meines Anglerdaseins habe ich gar nicht mit Kunstködern geangelt, einfach weil ich den Dingern insgesamt nicht vertraute

Hart erarbeiten muss man sich das zweifellos. Aber eben dies sucht eine rührige Werbeindustrie vergessen zu machen. Deren frohe Botschaft lautet nämlich: Du musst gar nicht hart arbeiten, sondern bloß den Köder kaufen, mit dem "Profi" XYZ das und das Tournier gewonnen hat, und schon fängst du wie ein Champ. Nur funktioniert das so natürlich nicht in der wirklichen Welt.

Und wenn man länger dabei ist, merkt man außerdem, dass die im Jahrestakt angepriesenen "Innovationen" in den allermeisten Fällen gar keine sind, sondern bloß der Aufguss vom Aufguss von längst Bekanntem. Die Ködertechnik ist im Grunde ziemlich ausgereizt mittlerweile.
 
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Fr33

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Wobei mal kurz einwerfen muss, dass sich viele Trends am Anfang an den meisten Gewässern überproportional ausgezahlt haben. Gerade sowas wie Drop-Shot, C-Rig oder Kick-Back sorgten - zumindest in der ersten Zeit - für super Fänge. Es war möglich seine kleinen Köder auf Distanz nahezu schwerelos anzubieten. Neue Ködertypen wurden gut angenommen - als die Fische schon jeden Twister, GuFi und co, mit Lot Nummer kannten...

Aber das hat sich schnell gegeben. Je mehr damit gefischt wurde umso mehr ist raus gewandert und die releasten Fische wurden vorsichtiger....
 

Heiner

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Nur dass mittlerweile kaum noch wirklich neue Ködertypen hinzukommen. Der ganze Laden dreht sich schon seit geraumer Weile im immer gleichen Kreis. Ein beliebter Trick, das zu kaschieren, ist es, uralten Kamellen einen schicken neuen Namen zu verpassen, "Cheburashka Jig" zum Beispiel.

Die wirklichen Probleme liegen allerdings ganz woanders, Stichwort: Überfischung allzu vieler Gewässer. Daran kann auch C&R nichts Entscheidendes ändern, da es erstens lange nicht von allen betrieben wird, zweitens unter solchen Bedingungen exakt zu dem führt, was du beschrieben hast, und drittens als isolierte Maßnahme wenig wirkungsvoll bleiben muss.

Die Köderinflation ist bloß ein Symptom, das von kommerzieller Seite natürlich gern verarztet wird mit allerlei einträglichen Wunderkuren, die stets das Blaue vom Himmel versprechen, aber der eigentlichen Krankheit fein säuberlich aus dem Weg gehen, da allzu unschön in ihren Konsequenzen, wenn man sie ernsthaft kurieren wollte.
 
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FD2312

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Nur dass mittlerweile kaum noch wirklich neue Ködertypen hinzukommen. Der ganze Laden dreht sich schon seit geraumer Weile im immer gleichen Kreis. Ein beliebter Trick, das zu kaschieren, ist es, uralten Kamellen einen schicken neuen Namen zu verpassen, "Cheburashka Jig" zum Beispiel.

Die wirklichen Probleme liegen allerdings ganz woanders, Stichwort: Überfischung allzu vieler Gewässer. Daran kann auch C&R nichts Entscheidendes ändern, da es erstens lange nicht von allen betrieben wird, zweitens unter solchen Bedingungen exakt zu dem führen muss, was du beschrieben hast, und drittens als isolierte Maßnahme wenig wirkungsvoll bleiben muss.

Die Köderinflation ist bloß ein Symptom, das von kommerzieller Seite natürlich gern verarztet wird mit allerlei einträglichen Wunderkuren, die stets das Blaue vom Himmel versprechen, aber der eigentlichen Krankheit fein säuberlich aus dem Weg gehen, da allzu unschön in ihren Konsequenzen, wenn man sie ernsthaft kurieren wollte.
Ich muss dir recht geben, Heiner. Es gibt nichts wirklich neues mehr auf dem Markt.
Für mich sind die vielen Köder in meinen vielen Boxen eher sowas wie eine Münz oder Briefmarkensammlung, mit dem Unterschied, dass ich diese auch benutze.
Ich freue mich jedes Mal wenn ich mit einem neuen Köder oder einer neuen Methode einen Fisch gefangen habe. Bei Barsche hilft zumindest manchmal eine gewisse Auswahl.
Andererseits ist mir bewusst dass ich vermutlich durch mehr Spotwechsel und weniger Köderwechsel meinen PB schon verbessert hätte.
Egal, darum geht es mir ja nicht primär, sondern um eine schöne Zeit am Wasser und kleine Freuden daheim in Form von neuen Baits in bunten Farben.

Für Hechte reicht mir meistens auch nur eine kleine Auswahl in einer Box.

Mfg Flo
 

SlidyJerk

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Es gibt nichts wirklich neues mehr auf dem Markt.
Zumindest was die Art / Klassifizierung der Köder betrifft, muss ich Dir Recht geben.
Aber es gibt Tage, da bringt zum Beispiel die Pintail Neuerscheinung gegenüber dem bisherigen und bewährten Modell den Erfolg.
Für mich ist es trotzdem kein Grund, gleich das ganze Regal im Fachhandel aufzukaufen. Bei Softbaits probiere ich maximal 1-2 “neue” Köder im Jahr aus.
2016 hat mich der HellGie überzeugt, 2017 der DoLive Craw und 2018 der DoLive Stick.
Da es sich hier um Verschleißköder
handelt, bleibt die Füllmenge in der Köderbox aber weiterhin überschaubar.
Beim DS gibt es somit kein echtes Downsizing sondern eher einen Austausch.
 

Heiner

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Sicher gibt es gewisse Differenzen zwischen verschiedenen Produkten, ein Shad zum Beispiel ist nicht immer gleich Shad, Dass ich einen Illex Dexter Shad 340 neben dem Megalodon 300 in der Sammlung habe, liegt weniger daran, dass der Dexter Shad ein paar Zentimeter länger ist, sondern daran, dass er aufgrund seiner weicheren Gummimischung besser geeignet ist, sehr langsam geführt zu werden. Den Dexter Shad 340 habe ich also gezielt dazu gekauft aus jahreszeitlich bedingten Gründen.

Andererseits könnte ich ihn durch XXL-Twister ersetzen, wenn es lediglich um eine langsame Führung ginge. Aber es gibt Saisonabschnitte, wo Shads in meinen beiden Hauptgewässern erfahrungsgemäß deutlich besser gehen als Twister, speziell bei höherer Sichtigkeit des Wassers.

Aber könnte ich nicht einfach den Megalodon ganz durch den Dexter Shad ersetzen? - Nein, lieber nicht, denn die Wurfeigenschaften des Dexter Shad 340 sind (noch) schlechter als die des 30cm-Megalodon, weshalb ich Letzteren in der warmen Jahreszeit meist vorziehe, besonders im Freiwasser.

Nur dass gewisse "Spontankäufe" so bekanntlich gar nicht ablaufen, sondern stattdessen gern einem ominösem "Affen" zugeschrieben werden. Fragt sich bloß, aus welchen Quellen der sich eigentlich speist.
 
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Streifenspinner

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Wobei mal kurz einwerfen muss, dass sich viele Trends am Anfang an den meisten Gewässern überproportional ausgezahlt haben.
Woher weißt du das so genau?
Ich könnte dir das nicht sagen, weil da ein völlig falscher Eindruck das Ergebnis verfälscht.
Wenn über die Angelfachpresse und Influencer ein Kukötyp/Trend gehypt wird, solche Aktionen gab es schon vor vielen Jahrzehnten auch in Deutschland (!), geht im Idealfall eine große Anzahl von Spinnanglern einkaufen und fischt diesen Köder/die Methode dann auch fast ausschließlich.
Welcher Ködertyp oder welche Methode bringt dem Spinnangler in einem bestimmten Zeitraum die meisten Fische? Diejenigen, die auch am häufigsten durch das Wasser gekurbelt werden.

Weil das so ist, aber auch, weil die von dir angesprochene Gewöhnung eine nicht unerhebliche Rolle spielt, sollte man es nüchtern sehen: Es gibt überhaupt keine Supermethoden oder Superköder.
Das Gegenteil davon gibt es unter Umständen allerdings schon: Köder die schlecht laufen, Methoden die nicht zu den Gewässerbedingungen passen wollen, Köderfarben die Räuber eher abschrecken...
 

nord

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aus meiner Erfahgrung gibt es zwei Fische die keine große Auswahl an Baits benötigt...Meerforelle und Hecht...bei Mefo-angeln habe ich eine kleine Box mit ca 7 Blinker und Kleinkram...Beim Hecht habe ich 3 Slider 10s und ne Handvoll WS 7,5" in der Box und wenn der Hecht will, so bekomme ich ihn in der Regel auch...Vorausgesetzt mann kennt sein Gewässer und passt sich etwas den Bedingungen an, alles andere ist wie schon gesagt...zur richtigen Zeit am richtigen Ort...
 

Heiner

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Von wenigen Ausnahmen abgesehen (sehr trübes Wasser, Spinnerbaits), fische ich einfach das, was in meinen Gewässern der natürlichen Vorzugsbeute (Maränen) nahe kommt.
 
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Heiner

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Wenn über die Angelfachpresse und Influencer ein Kukötyp/Trend gehypt wird, solche Aktionen gab es schon vor vielen Jahrzehnten auch in Deutschland (!), geht im Idealfall eine große Anzahl von Spinnanglern einkaufen und fischt diesen Köder/die Methode dann auch fast ausschließlich.

Welcher Ködertyp oder welche Methode bringt dem Spinnangler in einem bestimmten Zeitraum die meisten Fische? Diejenigen, die auch am häufigsten durch das Wasser gekurbelt werden.
In der Tat gibt es da einen erheblichen Bias, der gar nicht als solcher wahrgenommen wird. Aktuell gehypte Kunstköder kaufe ich grundsätzlich nicht, weil ich weiß, dass es nicht lange dauert, bis eine erkleckliche Anzahl Leute das jeweíls neueste Wunderding fischt, alle Jahre wieder. Viel lieber kaufe ich Baits, die völlig außer Mode gekommen sind und/oder die möglichst wenig Leute in ihren Kisten haben.

Weil das so ist, aber auch, weil die von dir angesprochene Gewöhnung eine nicht unerhebliche Rolle spielt, sollte man es nüchtern sehen: Es gibt überhaupt keine Supermethoden oder Superköder.

Das Gegenteil davon gibt es unter Umständen allerdings schon: Köder die schlecht laufen, Methoden die nicht zu den Gewässerbedingungen passen wollen, Köderfarben die Räuber eher abschrecken...
Richtig, es gibt keine Supermethoden oder Superköder, dafür aber eine signifikante Menge an minderwertigem Mist.

Die beste "Supermethode" ist immer noch, zur rechten Zeit am rechten Platz zu sein und einen passenden Bait (unter etlichen Möglichen) zu präsentieren. Dass da immer auch Glück im Spiel ist, ist klar. Aber mit der Zeit kommt ein bisschen mehr dazu als bloßes Glück.
 
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Fr33

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@Streifenspinner

Ich kann das nur mit dem Belegen was ich selbet am Wasser und durch Kollegen und diversen WhatsApp Gruppen etc. gesehen bzw. gehört habe.
Nehmen wir mal das Drop Shot Rig. Als das vor Jahren einschlug und viele Angler aus dem Finesse Rig mit dicken DropShotbleien und 4-5 Inch Ködern etwas Zander und DickBarsch taugliches gebastelt haben. Das hat schon neue Wege ergeben.

So konnte man nun in Zeitlupe den Fisch mit schweren Bleien in der Srömung oder weit draußen beangeln - ohne dass der Köder wie am Betonklotz zu Boden sinkt. Gerade die Uferangler haben von sowas profitiert. Im Fluss konnte man nun die Kante zur Fahrrinne abfischen ohne unmengen an Blei direkt an den Klder zu schalten ... oder in Seen die erste tiefe Kante zu finden, wie vielleicht sonst nur mit dem Boot sauber abfischbar gewesen wäre. In der ersten Saison haben damit alle die ich kenne gut bis sehr gut gefangen. Klar wurde das in den darauf folgenden Jahren mehr und mehr und Fische haben auch das nicht mehr so gut angenommen - bzw (da bin ich bei Heiner) ist davor zu viel Entnommen worden.

Diese kurzfirstigen Peaks sind es - die immer wieder anregen was neues zu kaufen und zu testen. Immer nach der Suche nach dem "Master-Key" um die vermeidlich immer weniger vorhanden Fische noch zu erwischen. Je mehr ich drüber nach denke umso mehr sehe ich mich da voll als so ein Markting Opfer der sich an neuen Trends etc. fest klammert um an seunen Gewässern ab und an nen Zufallsfisch zu erwischen.

Als ich mit dem Angeln angefangen habe, da konntest du mit nem lausigen 3er Spinner in Silber einen Barsch nach dem anderen aus dem Rhein zuppeln. Da war teils jeder Wurf ein Treffer. Heute stehst du mit deinen High-End Finesse Tackle und feinsten Krebschen Immitationan auf dem selben Platz und es passiert gar nix. Wenn dass öffters passiert (egal welches Wetter, Tageszeitt usw), verfällt man wieder die Köder quer durch zu tauschen, als ggf einzusehen, dass man auch mit dem neusten Scheixx nix mehr groß reissen wird.
 
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MorrisL

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Ja , alles schrecklich . Ich finde , die Hälfte der User hier sollte das Angeln sofort einstellen , damit die andere Hälfte wieder was fängt. Die armen Schweine , echt ....:cool:.
 

Heiner

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Nö, keineswegs "alles" schrecklich, sondern einfach so. Aber im Gegensatz zu einigen anderen Zeitgenossen habe ich keine Probleme damit, auch die negativen Aspekte des Hobbys zu betrachten.

Dass ein wachsender Massenandrang an begrenzte Gewässerressourcen nicht bloß eitel Sonnenschein mit sich bringt, müsste eigentlich klar sein. Eine angemessene Lösung hierfür findet sich allerdings nicht in den Auslagen der Händler.
 
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Fr33

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Ist halt nicht von der Hand zu weisen, dass viele Gewässer - gerade in den Ballungsräumen - gefühlt jeden Tag und an Wochenende sehr extrem befischt werden. Wenn du an einem Samstag der gefühlt 15. bist, der an dem Platz seinen Köder auswirft - da hilft eben auch kein Wunderköder aus dem Händlerregal mehr oder die volle Tackle Box die man KM weit vom Auto ans Wasser geschleppt hat :)
 

Heiner

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Nein, das hilft dann auch nicht mehr. Da hilft nur noch eine Begrenzung des Befischungsdruck auf eine dem jeweiligen Gewässer angemessenes Maß. Was bedeutet, dass es was kosten wird in etlichen Fällen, nämlich Einschränkungen. Und in einigen Fällen eine uneingeschränkte Ruhepause über einige Jahre.

Denn dass ein 20ha-Tümpel was vollkommen anderes ist in Bezug auf den tolerablen Befischungsdruck als ein Großgewässer, müsste selbst dem Dämlichsten einleuchten.
 
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