NKS – Zandermeisterschaften in Holland

NKS – Zandermeisterschaften in Holland

Während meines Aufenthalts in Holland hatte ich ein ganz besonderes Vergnügen: Mein Gastgeber Jan Dibbets nahm mich zusammen mit dem Kollegen Martin Weisbrodt mit zu einem Ausscheidungsfischen zur Holländischen Meisterschaft im Zanderangeln, die NKS (Nederlands Kampioenschap Snoekbaars).


Und wir waren Zeuge eines High-End-Fischens der Extra Klasse. Wenn auch – angesichts der hohen Temperaturen und des klaren Himmels verständlicherweise – nicht besonders gut gefangen wurde. Das Siegerteam konnte gerade mal 8 maßige Zander dingfest machen. Und das auf einem Gewässer, auf dem man pro Tag und Nase schon mal 100 Zander fangen kann. Aber der Reihe nach…

Zunächst einmal ein paar Worte zum (Wett-)Angeln in Holland im Allgemeinen:


Wettfischen haben bei unseren Nachbarn ein ganz anderes Standing als bei uns. Das liegt schon einmal daran, dass es dort eine wirklich starke Fraktion an Anglern gibt, die sich gut organisiert und ihre Interessen auch gemeinsam vertritt. Und die Holländer sind sich weitgehend darüber einig, dass es völlig legitim ist, Wettfischen auszutragen. Diese müssen dann auch nicht als Hegefischen getarnt werden, wie das bei uns üblich ist (um Berlin gibt es sogar Vereine, die ein Hegefischen „Raubfisch“ austragen). Im Gegenteil: Fast jeder größere Angelladen sponsert da drüben ein paar Teams. Und die besten Angler werden dann von den Großhändlern gepowert – egal, ob im Fried- oder Raubfischsektor. (Wobei es noch viel mehr Friedi-Wettangeln gibt als Raubfischwettbewerbe.)


Der Vergleich der Angelkünste gehört für viele der Kollegen da drüben einfach mit zu ihrem Hobby. Kein Wunder – denn während bei uns die Anzahl der Angler überwiegt, die die Legitimation zum Angeln im Nahrungserwerb sehen, setzen 95 Prozent aller NL-Angler ihre Fänge zurück. Obwohl es auch dort eine Menge Berufsfischer gibt, wird in Holland wohl in erster Linie deshalb auch mehr gefangen. Und nur dort, wo viel gefangen wird, kann man erstens überhaupt Zanderwettfischen veranstalten (bei uns wäre wohl kaum garantiert, dass jedes von ca. 60 Starter-Teams auch wirklich Bisse bekommt). Zweitens bietet die Option, große Strecken hinzulegen, eben auch den Anreiz, sich zu messen. Außerdem ist Catch&Realease in Holland eben auch gesetzlich erlaubt. Hier kann jeder Angler selbst entscheiden, ob er seine Fische entnehmen oder freilassen will. Eine Bevormundung wie bei uns gibt es also nicht. Viel mehr steht eine Art Codex im Raum, der den Anglern das Bewahren ihrer paradiesischen Zustände gebietet. Und dieser sensationellen Fischbestände halber fahren auch immer mehr Deutsche ins Land der Windmühlen, Tulpen & Fische.


Vor diesem Hintergrund also werden die Zandermeisterschaften ausgetragen. Das System ist ganz einfach:


Es gibt maximal 8 Qualifikations-Fischen (die Vorrunde). Hier können sich die Teilnehmer anmelden und dann gegen eine Startgebühr an der Ausscheidung teilnehmen. Die besten 12,5 Prozent der Beteiligten erhalten dann ein Ticket fürs Finale, in dem dann der Holländische Meister ermittelt wird. Und darüber hinaus erhalten die Angler mit den längsten Fischen dann auch noch viele schöne Sachpreise (Echolote, Ruten, Rollen etc.). Sind unter den ersten 12,5 Prozent Teams, die sich bereits qualifiziert haben, werden diese übersprungen und die Tickets an die Nächstplatzierten weitergegeben. Die Qualis finden alle auf unterschiedlichen Gewässern statt. Und auf denen dürfen die Teilnehmer eine Weile vorher nicht angeln. Wer dabei erwischt wird, darf nicht mehr teilnehmen. Parallel zur Meisterschaft wird der Eagle-Minkota-Evin-Cup ausgetragen. Hier zählt dann das Gesamtergebnis über alle Wettbewerbe inklusive des Finals. Die Gewinnerteams beider Konkurrenzen werden dann auch mit tollen Preisen dekoriert. So bekommen die Meister ein voll ausgestattetes Bass-Boat, von dem die meisten von uns träumen. Hier das Teil der Vorjahressieger:



Aber mal ganz abgesehen von den Preisen: Diese Events sind ein echtes Spektakel. Wenn sich da 60 Teilnehmer auf das Wasser schieben, bewegen diese Material im Wert von Hunderttausenden von Euros. Fast alle Boote sind extrem gut motorisiert (mehr als 100 PS sind keine Ausnahme). Zur Standardausrüstung gehören weiterhin: ein leistungsstarker E-Motor (gern auch mit Fußsteuerung), mindestens ein Hochleistungs-Echolot (normal sind zwei), ein Fischkasten mit Sauerstoffpumpe, bestens ausbalancierte Ruten, haufenweise Kunstköder… Derart ausgestattet es dann so schnell wie möglich zum Fisch.


Und jetzt zum von SHIMANO gesponserten Event am 5.9. auf dem IJ in Amsterdam:


Jan holte Martin und mich am 4 Uhr am Hotel in Venlo ab, um mit uns nach Amsterdam zu düsen. Nach gut 3 Stunden Fahrt kamen wir an der Slippanlage an, um dort zu beobachten, wie die Boote getrailert wurden. Allerdings konnte man die Hand fast nicht vor den Augen sehen. Denn ein dichter Nebelschleier lag über der ganzen Stadt.



Und so kam es, dass die Veranstalter aus Sicherheitsgründen beschlossen, den Startschuss 90 Minuten nach hinten zu verlegen. Und so fanden die Teilnehmer noch etwas Zeit, sich zu beratschlagen.




Die Stimmung war freundlich – aber auch ein wenig angespannt. Immer wieder kamen Anweisungen durchs Megafon. Und irgendwann hieß es dann, dass man sich zum Start formieren sollte. Da wir weder teilnahmen, noch – wie angekündigt – ein Kontrollboot fuhren, stellten wir uns etwas abseits. Von hier aus konnten wir den Start dann schön beobachten. Und als das Signal dann ertönte, gaben die Zandercracks ordentlich Gas.




Schließlich galt es, möglichst schnell die besten Plätze zu besetzen. Und die wurden von den meisten an der Kante zur Fahrrinne vermutet.



Nachdem alle Mann durch waren, flitzen wir hinterher, um gleich einmal ein paar Bisse und krumme Ruten zu sehen. Vor allem bei den Stintanglern ging es direkt gut zur Sache. Deren Ruten bogen sich oft bis ins Handteil, so dass ich anfänglich große Fische vermutete. Aber so dick waren die Teile dann doch nicht.



Als mir Jan dann erzählte, dass die mit 16er Schnur fischen, war auch klar warum: die Ruten der Stint-Cracks sind extrem weich. Später sollte sich herausstellen, dass die ersten Stunden des Wettbewerbs auch die besten waren. Je weiter sich die Sonne nach oben schob, desto schlechter Bissen die Zander. Und so gewann mit John van Helvert und seinem Kompagnon Peter Duyvelshoff letztlich auch das Team, das am Morgen richtig los legte. Mit insgesamt 8 maßigen Fischen verwiesen sie die Konkurrenz auf die Plätze. Für dieses Gewässer ein wirklich lausiges Ergebnis. Aber wenn man bedenkt, dass an diesem Tag auf 58 Booten nur 56 maßige Fische gefangen wurden (eines der schlechtesten Ergebnisse in der Historie der NKS), eine außergewöhnliche Performance! Die zweitplatzierten Teams Ekkelboom-Ekkelboom, Land-Bloemert en Vis-van Gameren fingen jeweils 4 maßige Fische. Den größten Zander des Tages (76,8 cm) konnte dhr. Hamelijnck überlisten. Auffällig war, dass die Kunstköderangler bedeutend schlechter abschnitten als diejenigen, die auf den toten Stint setzten. In einem Stintgewässer (alle Flüsse, die mit dem Meer in Verbindung stehen) keine wirkliche Sensation. Da kommt es schon mal vor, dass die SoftBait-Spezialisten eindeutig den Kürzeren ziehen.



Nachdem sich die Boote am Anfang ziemlich auf die schnellst zu erreichenden Plätze an der Fahrrinne konzentrierten, verteilten sich die Teilnehmer mit zunehmender Dauer auf das ganze Gewässer (das Hafengebiet mitten in Amsterdam). Und nachdem wir unsere Fotos erst mal im Kasten hatten, wollten wir jetzt auch ein wenig fischen (natürlich abseits der Wettkampfstrecke). Weil Martin und ich uns nicht nur mit dem Zuschauen und Vermessen begnügen wollten, haben wir Jan im Vorfeld gebeten, uns doch nicht als Kontrolleure zu beteiligen. Und das war eine mehr als weise Entscheidung. Denn dieses Industrie-Angeln inmitten von umherkreuzenden Tankern, Fährbooten und sonstigen Gefährten hat etwas ganz Besonderes.



Und mit Jan hatten wir einen Kapitän an Bord, der uns schon zeigte, wo man hier seine Fische fängt. Wir waren kaum am ersten Platz, da klingelte es schon an seiner Rute. Zwar war es nur ein kleiner Fisch, doch die Größe kann man sich ja nicht aussuchen und dieses Wasser ist auch nicht unbedingt für seinen Großfischbestand berühmt.



Dafür stimmt die Quantität. Und bald darauf bekamen auch Martin und ich unsere Bisse. Die haben wir nicht alle verwandelt – u.a. auch deshalb, weil wir auf Zusatzdrillinge verzichteten. Ein Luxus, den man sich schon mal leisten kann, wenn alle paar Minuten was am Köder zuppelt. Allerdings fingen auch wir nicht wirklich viele maßige Fische. Aber ein paar waren es dann doch.




Zwischendurch fuhren wir immer wieder mal zu den Kontrollbooten, um uns nach dem Zwischenstand zu erkundigen. Und dann um 15 Uhr verzogen sich die Boote, um an den  Ausgangspunkt zurück zu kehren. Nach einer kurzen Beratschlagung beschlossen wir, die Siegerehrung zu „schwänzen“ und uns stattdessen von Jan durch die Grachten Amsterdams manövrieren zu lassen. Und das hat sich gelohnt – auch wenn wir darauf verzichteten, einen Wobbler hinterher zu schleppen



Und jetzt noch einmal kurz zurück zum Anfang: Hierzulande bezweifeln ja immer noch eine Menge Leute, das Catch&Release wirklich Sinn macht. Bzw. dass die Fische keinen Schaden davon tragen, wenn man sie vom Haken löst und wieder in ihr Element entlässt. Dass sich das Zurücksetzen aber wirklich lohnt, beweisen nicht nur die guten Fänge in fast allen holländischen Gewässern. Die Kollegen haben das inzwischen auch wissenschaftlich nachgewiesen. Und zwar gibt es dort ein Institut (RIVO), das sich seit inzwischen zwei Jahrzehnten mit diesem Thema auseinendersetzt. In verschiedenen angeschlossenen Teichen wird ein Langzeittest durchgeführt. Und der hat ergeben, dass sich die Fischbestände in einem Gewässer, in dem jeder Fisch zurückgesetzt wird, genauso entwickeln, wie die Bestände eines Gewässers, in dem man die Population keinerlei anglerischen Einflüssen aussetzt. In Gewässern, aus denen Fische regelmäßig entnommen werden aber nimmt die Fischdichte mit der Zeit ab. Natürlich werden auch mal Fische verangelt, wenn sie den Köder zu tief schlucken. Der allergrößte Teil der von Anglern erbeuteten Zander jedoch überlebt den kleinen Landgang. Zumal die Kollegen alles dafür tun, um die Überlebenschancen der gefangenen Fische zu optimieren. So findet man auf den Booten zumeist Fischkästen mit Sauerstoffpumpen, in denen die Tiere wieder aufgepäppelt werden (und wenn man keinen Kasten auf dem Boot hat, leiht man sich für 3 Euro eine mobile Box mit Pumpe). Der Fischkasten MUSS mit einer Sauerstoffpumpe ausgestattet sein (Mindestausmaße: 80x30x30 cm). Die Kescher sind aus Gummi, so dass sich die Fische nicht an irgendwelchen Knoten aufscheuern können. Die Kontrollboote sind sofort zur Stelle (die Angler geben das Signal per Handy oder Flagge) und die Kontrolleure vermessen die Fische in Windeseile, so dass die Fische unmittelbar nach dem Fang wieder freigelassen werden können. (Der Fänger bekommt dann pro Fisch ein Kärtchen ausgestellt, auf dem sein Fang dokumentiert ist.)



Und auch die Art des Releasens ist ganz anders als bei uns. Anstatt die Fische langsam wiederzubeleben, lässt man sie Kopf voran aus ca. 1 m Höhe ins Wasser gleiten. Dadurch bekommen sie den richtigen Drive, um sofort wieder in die Tiefe zu schießen. Auch das fördert ihre Rückkehr ins Alltagsleben…


Ihr seht schon: Andere Länder, andere Sitten. Aber man kann wirklich nicht behaupten, dass man sich woanders keinen Kopf um den Umgang mit den Fischen macht. Wir Deutsche geben dort drüben leider oft Anlass zur Kritik und Zorn. Denn die Niederländer sind sich darüber einig, dass ihre Philosophie richtig ist. Und wenn man alles dafür tut, dass man auch in 10 Jahren noch traumhafte Angelbedingungen vorfindet (und die herrschen da nun mal), sieht man es natürlich ungern, wenn die Kollegen aus dem fischärmeren Nachbarland kommen und alles platt machen, was das Maß hat. Wenn man die guten Bestände auf die Releaserei zurückführt – und das tun die Angler da drüben – ist das nicht ganz unverständlich…  


Unter dem Strich repräsentiert Holland eben eine andere Angelwelt. Eine, in der noch Massenfänge möglich sind; eine, in der Angler halb so kritisch beäugt werden wie bei uns; eine in der nicht nur in der Spitze noch viel mehr Geld ins Hobby gesteckt wird; eine, in der das Messen untereinander viel weniger Kritiker aus dem eigenen Lager auf den Plan ruft als bei uns; eine, in der man vom Gesetzgeber nur halb so eingeschränkt wird wie bei uns; eine, in der man mit ein paar Euro Investition ohne Angelprüfung fast alle Gewässer eines Landes (und das sind ne ganze Menge) befischen kann… Davon mag man halten, was man mag. Gegen ein bisschen mehr Freiraum hätte wohl kaum jemand von uns was einzuwenden.


Und Wettfischen wie die Zandermeisterschaft stehen Pate für diesen Liberalismus. Mir hat es riesig Spaß gemacht, das mal anzuschauen. Und ich hätte nichts dagegen, wenn sich erst unsere Fischbestände an das NL-Niveau angleichen würden und wir danach auch bei uns eine etwas andere Angelkultur etablieren könnten. Aber das wird wohl noch eine Weile dauern. Und so lange müssen diejenigen, die so was auch mal miterleben wollen, eben umsehen, wo es im Ausland Wettbewerbe gibt, an denen man als Deutscher teilnehmen kann. Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, tun das bereits ein paar Freaks und das nicht ganz unerfolgreich!

Kategorien: Zander

Kommentare

  1. ShadRap
    ShadRap 15 September, 2004, 18:55

    Erstklassiger Artikel,
    besonders der Teil mit dem Catch&Releasen gefällt mir. Ich wusste nicht dass die in Holland soviel weiter sind wie mir, respekt.

  2. jackazz12
    jackazz12 15 September, 2004, 20:41

    Super Artikel + Bilder! habe meine Meinung über Wettangeln so eben geändert…jedenfalls für Holland =-)

  3. micha78
    micha78 15 September, 2004, 20:53

    Schöner Artikel gut geschrieben, ja so is es in Holland. Wenn bei uns die Leute nicht alles abschlagen würden was gerade Maß hat, aber einige Angler sind dazu noch nicht in der Lage umzudenken.(fette Boote, American Style)

  4. lohmann
    lohmann 16 September, 2004, 08:06

    So langsam ändert sich meine Meinung zum Thema Wettfischen auch, denke unsere holländische Nachbarn sind uns nicht nur in punkto catch&relase meilenweit voraus. Sehr schöner Bericht und fette Boote ;-))

  5. CatchAndReleaseIt
    CatchAndReleaseIt 16 September, 2004, 08:46

    Toller Bericht Hannes … schön auch, daß Du den Sinn des Releasens nochmal rausgestellt hast … steter Tropfen höhlt den Stein …

  6. Shorty
    Shorty 16 September, 2004, 08:49

    Super Artikel, super Angler die Holländer!
    Faszinierend wie die mit den Fischen umgehen. Respekt!

  7. ZanderHias
    ZanderHias 16 September, 2004, 09:32

    Ich habe garnicht gewusst das es sowas gibt. Ich muss schon sagen Wahnsinn! Ich habe immer geglaubt die kiffen nur!
    Saugeiler Artikel!

  8. Pitti
    Pitti 16 September, 2004, 22:33

    Hab mal ne Frage wieviele sind von den Teilnehmern den Organisierte Angler gewesen,oder gibt es dort in Holland nur Organisierte Angler ?Gruß Pitti

  9. dietel
    dietel 16 September, 2004, 23:14

    hab keine umfrage gemacht 🙂

  10. Pitti
    Pitti 16 September, 2004, 23:20

    Organisierteangler sind Angler die einem Verband oder Verein angeschlossen sind! Soviel zu Deiner Frage, das Du keine Umfrage gestartet hast war mir klar,aber da Du vor Ort warst wirst Du ja wohl wissen ob die Leute dort aus den Vereinen sind oder nicht oder?Gruß Pitti

  11. dietel
    dietel 17 September, 2004, 06:23

    ich hab die nicht befragt

  12. dietel
    dietel 17 September, 2004, 06:30

    das war einer der unrühmlichsten threads in der geschichte vom barsch-alarm, pitti. da ging es am ende doch nur noch darum, sich zu beleidigen.

    ich würde jedem, der an sachlichen diskussionen interessiert ist, abraten, diesen thrad zu lesen. zeitverschwendung…

  13. Raeuberschreck
    Raeuberschreck 17 September, 2004, 07:56

    Schöner Artikel! Die Bilder erinnern mich ein bißchen an den Hamburger Hafen… 😉

    Ich hoffe auch, dass in Deutschland bald ein Umdenken stattfindet. Es muss wirklich nicht jeder Fisch in der Pfanne landen! Schließlich gibt es Fisch günstig tiefgefroren bei Aldi oder Lidl zu kaufen…. 😉

    Gruß
    Andreas

  14. angeliter
    angeliter 17 September, 2004, 10:13

    räusper, aber dann nicht die überfischung der weltmeere beklagen! 😉

  15. Lachsy
    Lachsy 17 September, 2004, 11:56

    Pitti auch du kannst zb dran teilnehmen.

    Aan het open Nederlands Kampioenschap Snoekbaars kan iedereen deelnemen die een op eigen naam gestelde, geldige sportvisakte heeft en in het bezit is van een geldige vergunning van de rechthebbende van het visrecht van het wedstrijdwater.

    ALso jeder der eine Sportvisakte und eine gültige vergüning für dieses Gewässer hat wo es ausgetragen wird . WEnn ich falsch liege korregiert mich 😉

  16. Pitti
    Pitti 17 September, 2004, 12:03

    Hallo Lachsy das mußt Du mir erstmal in Deutsch übersetzen,was ist eine Sportvisakte? Gruß Pitti

  17. Pitti
    Pitti 17 September, 2004, 12:05

    Auch wenn hier viele der Meinung sind das in Holland alles besser ist dann schaut Euch mal die Seite an.http://www.abschaffung-der-jagd.de/Holland.html

    Wie lange dauert es dann,bis das Angeln dort verboten wird?

  18. Pitti
    Pitti 17 September, 2004, 12:08

    Hallo Umdenken?? Vieleicht so wie hier in Holland http://www.abschaffung-der-jagd.de/Holland.html. Nein danke dann lieber ein paar Auflagen die man auch gut umgehen kann.Gruß Pitti

  19. Lachsy
    Lachsy 17 September, 2004, 12:16

    das ist die Karte die mal bei der post , angelladen oder Verkehrsvereine VVV kauft. Ist wie ein jahreskarte . Ohne die kein Angeln . Dazu kommt noch zb die Maaseen befischen willst, Die jahreskarte von vereinen dazu. Liegt alles im allen um ca 40 €

    mfg Lachsy

  20. Pitti
    Pitti 17 September, 2004, 13:19

    Hab ich`s mir doch gedacht, 40€ und dann noch der riesen Weg von Berlin.Nee danke auch in Holland kocht man nur mit Wasser. Vieleicht ist es einfacher dort Zander zufangen aber auch teurer, mit der DAV-Karte stehen mir mindest genauso viele Gewässer zur verfügung und die ist sogar billiger. Zander sind da auch drin,also warum der ganze Aufwand? Bei Dir verstehe ich das ja,ihr seid gleich um die Ecke.Da unterstütze ich doch lieber unsere Industrie und Wirtschaft.Gruß Pitti und viel Petri

  21. Thomsen
    Thomsen 17 September, 2004, 17:44

    Das Abrutschen des genannten Threads vom Sachlichen ins dialektische Florettfechten ist wohl meiner Vorreiterrolle dabei zu verdanken…ich lauf aber auch nicht davon, wenn mir mein Fehler nochmal unter die Nase gerieben wird.

    Überraschend ist aber, dass sich frühzeitig und sachlich-inhaltlich eine eindeutige Mehrheit gegen Veranstaltungen solch zweifelhafter Gesinnung positioniert hat…hier in den Kommentaren aber plötzlich die Jubeltenöre überwiegen.

    Wer Lust hat, sich bei einer (für mich) naturbezogenen Leidenschaft mit anderen im Wettkampf zu messen und dabei meint, schwerstes technisches Equipment auffahren zu müssen….soll das tun.
    Mir steht kein Primat zu, ihm dieses Verhalten zu untersagen, wenn es gesetzlich zugelassen ist…das natürlich sehr progressiv ist, mit Angeln meiner Auffassung aber schon seit längerem nichts mehr zu tun hat.

    Ich fange meine Fische nicht nach Wettkampfvorschriften…und werde dies weiterhin nicht tun.

    Ich habe den hier vorliegenden Artikel gerne gelesen, weil er gut geschrieben war…die zum Ausdruck gebrachte Meinung über Wettkampfangeln, Massenveranstaltungen oder absolutistisches C&R teile ich allerdings nicht einmal im Ansatz….

  22. philone
    philone 19 September, 2004, 02:21

    Geht so geht so…bei aller Begeisterung was catch and release bzw. die guten Bestände in den Niederlanden angeht-mir wird die ganze Vertikalgeschichte ein bisl zu elektronisch, der Artikel ist allerdings interessant und spannend zu lesen-respect!

  23. Raeuberschreck
    Raeuberschreck 19 September, 2004, 11:06

    @angeliter:
    War auch mehr auf die Mentalität sehr vieler (leider) Angler bezogen, die ihre ‚Investitionen‘ in Angelschein und -gerät wieder ‚raushaben‘ wollen. Wer aus diesem Grund angeln geht, der sollte lieber TK-Fisch im Supermarkt kaufen anstatt alles ‚einzusacken‘, was am Haken hängt… 😉

  24. predator
    predator 19 September, 2004, 16:21

    Hallo Pitti,
    in Deutschland ist alles! besser darum sind die fange noch so gut und die kochtopfe vol.
    Um unsere angelei brauchst du dich auf keinen fall zu sorgen denn das wird durch die angler in Holland selber gemacht.
    Entgegen gesteld zu unseren Deutschen angel kollegen lassen wir uns nicht einscheuchen durch die grunen oder die gegner von unser hobby.
    Die angler sind sehr gut organisiert halten zusammen und haben hier sogar die berufs fischer (innengewasser) ausgekauft so das es in 8 jahren keine berufs fischer mehr gibt in die binnen gewasser.
    3 millionen angler sind immerhin noch keine handvol jager !!!
    Ich bin fur 100% uberzeugt das du nichts mit das angeln am hut hast denn man kan dich auf jede site finden und das einigste was du tust ist die leute herunter bringen und gibst uberal kommentar.
    Ich schatze du bist ein wenig frustriert weil du kein anstandige’s hobby hast.
    Wenn du deine negatieve energie benutzten wurdest ware es vielleicht fur dich noch moglich um dich was frolicher zu fuhlen.
    Nach was ich bis jetzt von dir gelesen habe hast du auf alles was zu meckern.
    Einen guten tag am wasser wird dich bestimt gut gefallen und wenn du mal zeit hast sollst du das sicherlich tun.
    Befreie dich mal von deinen stress.
    Von meiner seite aus wusche ich dich gute besserung.
    Always look on the bright side of life!

  25. Pitti
    Pitti 19 September, 2004, 19:08

    Danke für Deine guten Ratschläge.

  26. Thomsen
    Thomsen 19 September, 2004, 23:24

    Mijnheer,

    sind Sie ein ‚bereits besprochener‘ niederländischer Spezialist oder ein ’noch zu besprechender’…?

    Thomas

  27. dietel
    dietel 21 September, 2004, 20:32

    bitte 😀

  28. dietel
    dietel 21 September, 2004, 20:36

    und wenn du das erst mal gemacht hast, könnte es sein, dass es dir doch ganz gut gefällt. für mich ist das eine der schönsten angelarten überhaupt. feine rütchen, fette bisse, gepflegte boote, kein zufall… aber klar: normales twistern macht auch spaß 🙂

  29. philone
    philone 4 Dezember, 2004, 20:55

    ja hast wahrscheinlich recht, ich kann mir auch keine richtige meinung bilden, da ich es noch nicht ausprobiert habe. allerdings habe ich festgestellt, daß ich durchs zunehmende spinnfischen irgendwie anspruchsvoller bzgl. bissfrequenz geworden bin und gerade durchs barschangeln immer auf den „schnellen drill“ aus bin. und so wie vertikalangeln auf mich wirkt ist das noch ein paar stufen krasser, d.h. die bisse verlieren an wert, es scheint als fänge ein guter angeltag erst bei zweistelliger bissanzahl an.

  30. Zander-Julian
    Zander-Julian 25 Januar, 2006, 22:03

    Ein super Artikel,die Meisterschaften interresieren mich sehr……
    Hoffentlich bin auch irgendwann mal dabei…. 😆 😉

  31. George
    George 27 März, 2008, 22:40

    Hallo

    kann mir einer sagen wie man da mitmachen kann?

  32. happyzhi
    happyzhi 22 November, 2011, 07:22

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