Interview mit Uwe Pinnau vom DHC

Interview mit Uwe Pinnau vom DHC

Ende Juni habe ich ein ausführliches Interview mit Uwe Pinnau, dem Präsidenten des Deutschen Hechtangler-Clubs geführt. Das Ergebnis des interessanten Gesprächs könnt Ihr hier exklusiv auf Barschalarm.de lesen:

Strehl: Wie groß ist der DHC?

Pinnau: Wir haben aktuell rund 450 Mitglieder, bundesweit verteilt. Also von Hamburg bis nach Garmisch-Patenkirchen. Allerdings gibt es ein paar regionale Schwerpunkte, wie um Dortmund herum u.a. wegen der Jagd und Hund Messe oder z.B. im Raum Bodensee im Süden.

Strehl: Wie ist der Club überhaupt entstanden?

Pinnau: Den DHC gibt es offiziell seit 1993. Thomas Kalweit hat damals den Pike Anglers’ Club England kennen gelernt und hat sich gedacht: „Och Mensch, das könnte man doch auch in Deutschland machen“. Darauf hat er Anzeigen in Angelmagazinen geschaltet mit dem Aufruf, dass er Mitglieder zur Gründung eines Deutschen Hechtangler Clubs sucht. Letztendlich hat er ein paar Gleichgesinnte gefunden. Diese gründeten dann bei Rees am Niederrhein den Club.

Strehl: Das heißt, der Club ist quasi nach einem internationalen Vorbild entstanden?

Pinnau: Ja genau, zumindest nach englischem Vorbild. Es gab zudem in England damals auch schon einen großen Zanderangler Club. Unter deren Mitgliederliste hat Thomas Kalweit sogar zwei Deutsche gefunden, die sich nachher auch bei der Gründung des DHC beteiligt haben.

Strehl: Wie sieht es mit den ausländischen Hechten aus: Brochet, Snoek und Pike? In wieweit ist der DHC international vernetzt?

Pinnau: Ja, wir haben z.B. zum SLB in Holland einen sehr guten Kontakt. Nach Schweden zum SGK hatten wir in der Vergangenheit ab und zu Kontakt, der allerdings ein wenig eingeschlafen ist. Mit dem Pikeanglers’ Club in England ist es leider ein wenig schwierig langfristig etwas aufzubauen, da dort der Vorstand jedes Jahr wechselt. Mitgliedermäßig sind wir selbst recht international vertreten, neben Deutschland auch in Österreich, Schweiz, Holland, Belgien, Ungarn, Italien und sogar Amerika. Wir hatten auch mal Leute aus Luxemburg, Tschechien und Irland.

Strehl: Was bietet der Club seinen Mitgliedern?

Pinnau: Unsere Mitglieder haben Zugang zur Mitgliederliste, was ich mit das Wichtigste finde. Das versetzt einen, egal wo man in Deutschland hinfährt und Urlaub macht, ob es am Plönersee auf dem Campingplatz oder in Bayern am Ammersee ist, in die Lange ein Mitglied vor Ort zu suchen. Da können dann auch schon mal zu gemeinsamen Trips zustande kommen.
Dann bekommst Du zweimal im Jahr die Clubzeitschrift, welche mit den 20 € Jahresbeitrag finanziert wird. Außerdem gibt es noch zwei Rundbriefe im Jahr. Daneben organisieren wir ein Jahrestreffen und dann und wann Infoveranstaltungen. Aufnahmegebühr gibt’s übrigens keine und da wir keine Gewässer haben muss man auch keine Gewässerpflegestunden leisten.

Strehl: Welche Ziele hat der DHC?

Pinnau: Das Stichwort ist hier Nachhaltigkeit. Die Ziele sind das Hechtangeln in Deutschland zu erhalten und langfristig zu verbessern. Die Habitate für den Hecht sind da, aber die Leute müssen verantwortungsvoll und besser mit den Beständen umgehen.

Strehl: Wie ist die Position des Clubs zum Thema Catch and Release?

Pinnau: Bei „Catch and Release“ ist man schnell in der Ecke einer komischen Guerilla-Gruppierung. In die Ecke wurden wir auch in den Anfangsjahren gesteckt, bevor wir ein eingetragener Verein waren. Wenn wir vorher (ohne die Eintragung als Verein) zu irgendeiner Messe gegangen sind und das Thema „Catch and Release“ angesprochen haben kamen ganz schnell Leute von anderen Angelverbänden und haben so Sachen gesagt wie: „Seht mal, diese jungen Männer sind die schwarzen Schafe der Anglerschaft. Eigentlich sind das Straftäter, die suggerieren das man lebende Fische wieder reinschmeißen kann.“ Manche kleinen Kinder haben uns dann angeschaut wie Verbrecher. Da mussten wir uns teilweise mit unserem Standrecht behaupten und um Ruhe bitten. Seit wir offiziell ein e.V. sind, hat sich das gebessert, auch weil viele junge Leute heute anders denken. Außerdem haben wir vom Club uns gesagt, wir wollen raus aus der Catch and Release-Ecke und hin zum Motto „Selektive Entnahme“. Das lässt sich in Deutschland besser vermitteln. Mit den Worten „Catch and Release“ fährst Du bei vielen direkt vor die Wand.

Strehl: Trotzdem isst Du auch gerne Fisch, oder?

Pinnau: Ja, Wobei ich Hecht als Speisefisch nicht so toll finde. In manchen Jahren entnehme ich auch gar keine Fische. Beim Barsch z.B. finde ich immer, dass der so schön aussieht. Da gehe ich schon eher ein- zweimal im Jahr Renkenfischen. Wenn ich da meinetwegen 6-7 Stück mitnehme, haue ich keine Lücke ins Ökosystem.

Strehl: Wie stellst Du den Hechten am liebsten nach?

Pinnau: Das ist ganz schwierig zu sagen. Das ist im Laufe der Jahreszeiten unterschiedlich. Ich passe mich da vollkommen an und bin der absolute Pragmatiker. Ich bin jetzt z.B. nicht der Typ der sagt, ich muss die Hechte nur mit Jerkbaits fangen. Das verkommt bei vielen Leuten in so eine Art Fachideotie. Also Leute, die immer nur ein Ding machen, wie z.B. nur mit Gummiködern zu angeln und dann auch sogar auf Karpfen mit Gummi gehen. Ich finde das ganze Hechtangeln bietet durch seine vielen Ansätze so viele Möglichkeiten auch mal was anderes zu machen. Das ist wie eine Art Klaviatur. Da versuche ich möglichst viele und auch mal die schwarzen Tasten zu spielen. Nicht immer nur den gleichen Ton. Ganz im Frühjahr kann es mal sein, das ich mit der Fliegenrute mit dem Streamer losgehe. Da werden Sechspfünder zu wahren Monstern. Im Sommer favorisiere ich das aktive Spinnfischen, auch mal mit Jerkbaits und abends mit Oberflächenködern. Wenn’s zum Winter hin wieder kälter wird gehe ich auch mit Naturködern angeln. Das läuft im Winter oftmals besser als Kunstköderangeln.

Strehl: Das heißt Du passt Deine Ausrüstung auch immer wieder neu an und hast dementsprechend viele Ruten und Zubehör?

Pinnau: Oh ja, leider ja.

Strehl: Und wenn Du dann unterwegs bist hast Du auch immer mehrere Ruten dabei?

Pinnau: Das hängt davon ab was ich mache. Wenn ich eine Flusswanderung mache, nehme ich nur eine Rute mit und habe vielleicht eine im Auto in Reserve falls sie kaputt geht. Aber wenn auch ein Boot da ist und ich nicht weiß was wir an dem Tag alles machen, können das auch schon mal sieben bis acht Ruten werden, teilweise mit den richtigen Ködern vorbestückt.

Strehl: Fischst Du bevorzugt vom Boot, oder machst Du auch schon mal gerne am Ufer Strecke oder schlüpfst in die Wathose?

Pinnau: Ja, in Wathose mit Streamerrute gehe ich z.B. schon mal los. Das muss natürlich auch so sein, dass es ein interessantes Gewässer ist, das man vom Ufer aus gut befischen kann. Gerade an Flüssen geht das oft relativ gut. Bei vielen Talsperren bist Du natürlich ohne Boot ziemlich gekniffen. Ich habe z.B. mal ein paar Tage an der Möhne nur an der Delecker Brücke gefischt. Steinpackung rechts, Steinpackung links… Da hab ich zwar auch ein paar kleine Hechte gefangen, aber man ist in seinem Handlungsspielraum einfach zu limitiert. Also wo es geht, nehme ich schon am liebsten das Boot. Aber an Gewässern, wo es lohnt, versuch ich es auch vom Ufer.

Strehl: Was hältst Du von abenteuerlicheren schwimmfähigen Untersätzen wie Bellyboats oder Angelkajaks?

Pinnau: Bellyboat habe ich auch eins und habe vor x Jahren Fliegenfischertouren damit gemacht. Das war in Sachsen-Anhalt, in Braunkohletagebau-Restlöchern. Da haben wir mit einem Bellyboat geangelt. Ist auch eine lustige Angelegenheit, macht auch viel Laune. Es kann aber die Vorteile eines Bootes nie auch nur annähernd ersetzen. Im Belly ist es oftmals der Wind, der bestimmt wo es hingeht oder wo du wieder aussteigen darfst (grinst). Ist eine lustige Sache, aber bestimmt nicht meine Lieblingsmethode, eher eine von vielen. Von Kajaks würde ich absehen. Es gibt zwar ein paar Modelle mit Fußpedalen wie bei Tretbooten, die hab ich letztes Jahr in Holland gesehen. Da kannst Du richtig schön mit Angeln. Aber in normalen Kajaks, wo einige Leute meinen, sie müssten das haben um Strecke zu machen, konzentriert man sich in 80 % der Fälle meiner Meinung nach auf das „Nichtumkippen“ und solche Sachen. Man kann nicht viel Zeug mitnehmen und beim Landen und Zurücksetzen ist es schwierig. Das ist nicht so mein Ding.

Strehl: Tauscht Du das obligatorische Stahlvorfach auch schon mal gegen Hardmono aus?

Pinnau: Ne. Mach ich gar nicht. Ein Vorteil in unserem großen Club ist es, dass Du Dir das Lehrgeld sparen kannst, was andere schon für Dich gezahlt haben. Also auch noch mal den Fehler zu machen, den 35 andere vor Dir schon gemacht haben und Dir die Ohren vollgesungen haben, dass brauch ich nicht. Als das aufkam mit dem Hardmono, insbesondere ein paar Amis propagierten das damals, haben wir es auch mal eine zeitlang versucht. Aber ich war dann einige Mal dabei, wie die Monovorfächer nach einem Hechtfang aussahen, so als ob sie nicht mal mehr den nächsten Barsch aushalten würden. Dann hab ich auch von Leuten gehört, die in Norwegen mit dem Streamer gefischt haben. Bei denen hat ein Hecht von vielleicht 60 cm oder so sich den Streamer gepackt und hat ein 60 Pfund Hardmonovorfach, ohne das Druck auf die Rute kam, durchgebissen. Solche Sachen muss ich halt nicht haben. Wenn ich dann so Spinnereien höre wie „Ich hab mir das neue xy-Hardmono in 15 Pfund geholt, weil hier sind ja auch Zander drinne“, da denke ich mir immer: „Da kannst du auch gleich durchgehend deine geflochtene Schnur fischen, da bist du wahrscheinlich sicherer mit…“ Schließlich gibt es auch so viele gute Stahlvorfächer, auch sehr dünne.

Strehl: Und wie machst Du das dann beim Streamerfischen auf Hecht? Nimmst Du da auch Stahl?

Pinnau: Da habe ich so eine Kombilösung, auch für sehr klare Gewässer.
Da bin ich durchaus auch einer von denen der Fluorocarbon vorschaltet, aber ganz an die Spitze kommt wieder ein Stück Stahl. Also fürs Fliegenfischen kommt dann an die Fliegenschnur ein Monovorfach und dann ein Stücken Stahl. 7×7 Stahl ist mir da am liebsten.

Strehl: Welche Jahres- und Tageszeit bevorzugst Du zum Hechtfang?

Pinnau: Da halte ich mich eigentlich an die klassischen Werte. Im Sommer früh morgens und abends. Wie es sich schon bei unseren Vorvätern als fängig herausgestellt hat (lacht). Also im Sommer nehme ich gerne noch den Abendsprung mit, oder es geht eben früh raus, das hat auch seinen Reiz. Im Winter versuche ich dann die paar Sonnenstunden über den Tag verteilt mitzunehmen.

Strehl: Eine Lieblingsjahreszeit hast Du nicht?

Pinnau: Auf eine Lieblingsjahreszeit kann ich mich schwer festlegen. Es hat natürlich was im Sommer in leichter Hose und T-Shirt im Boot zu stehen und zu werfen. Aber es hat durchaus auch was, wenn man seinen Teekocher im Winter da stehen hat und freut sich schon auf das Warme und wartet doch darauf das der halb eingefrorene Bissanzeiger piepst, die Schnur von der Rolle runterläuft und das Eis aus den Ringen rausfällt. Das ist schon geil. Zu warten auf den plötzlichen Schlag in der Rute, beim Spinnfischen eben, dieses abrupte und schnelle und dann ist der Fisch dran, ist natürlich toll. Aber wenn die Pose anfängt zu wandern und Du weißt da ist jetzt gleich was, Du fragst Dich „Wann schlag ich an?“, das sind auch so Momente. Das kann Dir keiner bezahlen. Jetzt im Januar war ich z.B. mit ein paar Kollegen in Holland im Polder angeln. Bei den Kollegen standen leichte Spinner, Jerkbaits etc. auf dem Programm. Allerdings wurde eh schlechtes Wetter vorausgesagt. Da hab ich mir dann eine Kunstköderrute, zwei Naturköderruten, ein paar eingefrorene Sardinen und ein paar „Asienshop-Dinger“, irgendwelche komischen Fische aus Vietnam mitgenommen. Die sahen aus wie Rotaugen, das waren auf jeden Fall Süßwasserfische. Jedenfalls hats dann tatsächlich den ganzen Tag geregnet. Am Anfang hab ich dann wie die anderen ein paar Würfe mit Kunstködern gemacht. Doch dann hab ich gesagt: „Freunde, macht mal schön, ich setz mich jetzt ins Auto und guck was meine paar Schwimmer da vorne machen!“ Dann hab ich durch die beschlagene Scheibe auf die Schwimmer geguckt, und schon nach 10-20 Minuten machte es „wup“. Ich hab erst mal auf so ein Vietnamrotauge einen Hecht gefangen, von Ende 70 und dann nachher noch einen von knapp 80. Am Ende ging noch einer auf eine aufgetaute Sardine, die beim Aufschlag aufs Wasser schon fast auseinandergeflogen ist, das war ein 93iger. Die anderen hatten mit drei Leuten zwei kleinere gefangen.

Strehl: Hand aufs Herz, wegen welchen anderen Raubfischen bist Du schon mal fremdgegangen?

Pinnau: Das ist auch ein relativ weites Spektrum. Beim Barsch kann ich mich genauso reinsteigern, wie beim Hecht. Da habe ich auch bestimmt ein Dutzend Ruten um Barschangeln zu gehen. Beim Barschangeln darf es dann auch schon mal die Rute mit 5 Gramm Wurfgewicht sein. Irgendwann kommt nach Barsch und Hecht auch der Zander, der bei mir auch eine Rolle spielt, dann kommt Fliegenfischen auf Forellen und Äschen. Ansonsten hab ich auch schon mal auf Rapfen im Rhein ein paar Mal gefischt, das war auch lustig, obwohl es ja kein richtiger Raubfisch ist. Ja und dann hab ich auch mal Muskie-Angeln in Canada gemacht. Das ist auch eine richtig geile Sache!

Strehl: Das führt mich direkt zu meiner nächsten Frage. Du bist als Hechtangler viel rumgekommen. Was sind denn deine drei Lieblingshechtreviere im Ausland in absteigender Reihenfolge?

Pinnau: Wenn wir den Muskie als Hechtartigen dazuzählen, dann auf jeden Fall Lake of the Woods in Canada (die Augen glänzen). Der Stockholmer Schäregarten in Schweden war auch schon geil und definitiv auch Irland. Wobei ich mich in Irland gar nicht auf ein Einzelgewässer festlegen will. Sowohl Lough Derk ist geil als auch der Shannon. Aber Norwegen letztes Jahr war auch gut (lacht), trotzdem – ich bleib bei der Reihenfolge.

Strehl: Welche Hotspots steuerst Du in Deutschland an?

Pinnau: Also In Deutschland immer noch nach wie vor wegen der ganz guten Lage die Sauerländer Talsperren hier in der Nähe. Ansonsten kenne ich durch die Leute im DHC noch ein paar kleinere Gewässer im Rhein-Main Gebiet, kleinere Baggerseen. Und natürlich wegen meiner vielen Verwandtschaft auch die Mecklenburger Seenplatte.

Strehl: Und wie sieht es mit dem Bodden aus?

Pinnau: In die Region fahre ich nicht ganz so oft. Da oben ist es zwar sehr cool, aber da spielen für mich ein paar verschiedene Faktoren zusammen. Nur Guidingtouren hab ich nicht mehr richtig Lust drauf und mir fehlt ein richtiges Boot. Ich denke übrigens auch, dass durch das Boddenangeln ein paar Wertigkeiten ein wenig verkommen sind. Man kann da oben auch miese Tage haben und 4 Tage am Stück schlecht fangen. Das hab ich alles schon erlebt. Aber du hast regelmäßig den Fall, dass du ohne großes zutun und viel Mühe was „vom Baum schütteln“ kannst, wo du zuhause ewig drauf hättest warten müssen. Auf Messen merke ich das auch, wenn Leute ihre Fotoalben rausholen. Wenn man dann (auf den Fangfotos) im Hintergrund kein Land sieht und nur eine rote Boje oder so, fällt mir nur ein: „Achso, Bodden! Komm blätter mal weiter, zeig mal die anderen Fische.“ Der Meterhecht vom Bodden ist nicht mehr so viel wert wie der aus anderen Gewässern. Das ist traurig (lacht), aber das ist leider wahr.

Strehl:
Welche Angelerfahrungen hast Du an den Sauerländer Talsperren gemacht?

Pinnau: Ich hab da jetzt alle über die Jahre durch – Möhne, Bigge, Sorpe. Wobei die Bigge immer die schwierigste von allen war. Immer wenn man gemeint hat, man hat jetzt den Dreh raus, dann waren wieder drei Wochen entschneidern angesagt, so ungefähr. Die Möhne war immer ein recht dankbares Gewässer zum Hechtangeln, eben weil Markus Kühlmann (Fischereimeister des Ruhrverbands) das dort mit dem Bestand so gut hinbekommen hat. Den Sorpesee suche ich ganz gerne fürs Renkenfischen auf und gehe nebenbei auf Hecht. Es ist immer wieder recht lohnend in die Region zu fahren.

Strehl: Zum Abschluss noch eine Frage: Es verschlägt dich auf Pike-Island. Doch Du darfst nur 3 Kunstköder einpacken. Welche nimmst Du mit?

Pinnau: Ei, das ist schwierig. Gut, also einen meiner allzeit Lieblingsköder nehme ich mit, den 18 g Mörrum Spinner von ABU, mit Kupferblatt und blauem Bleikopf. Dann, ach es gibt so viele (grübelt angestrengt), den Countdown Rapala Super Shad Rap in der Farbe „Dark Pearch“. Und dann noch einen Castaic Real Bait, 15 cm Forellenform in „Lemon Shad“. Das könnte ich natürlich jetzt noch um Dutzende ergänzen. Bei Köderfischen wäre mein Favorit die halbe Makrele, als Geheimrezept mehrfach auf und abgetaut (grinst) und in Lockstoffen eingelegt.

Strehl: Okay, vielen Dank für das nette und aufschlussreiche Gespräch.

Pinnau: Nichts zu danken.

Kategorien: Hecht

Kommentare

  1. bulldawg
    bulldawg 21 Juli, 2009, 14:44

    feines interview..scheint nen cooler typ zu sein der uwe 😉

  2. foley
    foley 4 August, 2009, 04:54

    Nene, der Clementor mal wieder!!

    Sauberes Interview mein Alter… wie bistn da schon wieder dran gekommen?
    Schöne Foddos sind auch dabei.
    Hast wohl ordentlich Langeweile in Deinem Studium was?! 😆
    Mal eben nebenbei: schick mir doch bitte mal Deine E-mail Adresse, die hab` ich nämlich zu Hause vergessen.
    Bei uns geht`s wohl in 2 Wochen das erste Mal ans Meer zum Fischen; hatte bisher noch keine Zeit dazu.

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