Der Shore Jigging/Spinning Plausch

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Percarius

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Cool, Petri zu den White Trevallies bzw. Striped Jacks (Pseudocaranx dentex). Ich hatte 2024 auch mal zwei gute Exemplare in Neuseeland beim leichten Fischen mit der PE2 Spinning vom Dock auf 20g SG 3D Jig Minnow und Z-Man 2,5" Salty Ned Shrimpz am Chebu.

20240317_150335.jpg

Auf den fast sinking SG Cast Hacker (nicht den ex fast sinking) habe ich sehr gut auf den Seychellen beim Waten im Flat und vom Strand aus gefangen (Hornhecht, verschiedene Trevally Arten, Emperors, Grouper). Im Atlantik und im Mittelmeer von einer erhöhten Wurfposition am Felsen haben ich mit dem Cast Hacker bisher dagegen fast nichts gefangen...
Ich hatte das Gefühl, dass der beim Führungswinkel von einer erhöhten Position nicht mehr so gut läuft und zu schnell an die Oberfläche gezogen wird. Dort haben Wobbler, Jigs und Black Minnows bisher immer viel besser funktioniert.
 

Streifenjäger

Echo-Orakel
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ON THE OCCURRENCE OF PSEUDOCARANX DENTEX (CARANGIDAE) IN THE TURKISH AEGEAN SEA (EASTERN MEDITERRANEAN SEA)

New records of two carangid species from the south-east coast of Sicily (Ionian Sea) and considerations about their presence and abundance

Lessepsschen Migration scheint tatsächlich nicht der Fall zu sein, hatte die Info so von einem kretischen Bekannten. Die ursprüngliche Verortung innerhalb des Mittelmeers scheint jedoch unklar, bedingt durch die Erwärmung eine Ausbreitung nach Norden und Westen in bisher kältere Regionen aber zuzunehmen. Das bestätigt auch die erste Sichtung eines White Trevally im Schwarzen Meer im Juli 2025.
 

yUkOn

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin zusammen,

bin gerade auf der Insel Vis in Dalmatien im Frühjahrsurlaub. Schöne kleine Insel, super Spots an jeder Ecke. Leider bisher aber alles absolut tot unter Wasser. Hab schon ein paar sehr abgelege Klippen gefischt und ordentlich Kilometer gemacht bei den entsprechenden Wanderungen.

Ist für mich das erste Mal Shorejigging am Mittelmeer und das es im Frühjahr zäh wird war zu vermuten. Der kalte Bura bläst seit Tagen stark aus Nordost von den Bergen, die Wassertemperatur liegt irgendwo bei ca. 13 Grad, ziemlich ähnlich der Lufttemperatur. Dazu dauerhafter Nieselregen. Echt usselig und überhaupt nicht wie im Adria-Bilderbuch ;) Eher so typisches Normandie-Wetter für die Jahreszeit.

Ich war bisher überwiegend an klassischen, tief bis sehr tiefen SJ-Spots. Macht auch richtig Spaß mit dem schweren Gerät aber ist absolut unproduktiv. Was meinen die Mittelmeerangler - sollte ich das mal umdenken und flache Buchten auf Cuda, Woba und Bluefish testen? Sind Dentex und Co ggf. bei den Bedingungen im Frühjahr auch eher flacher anzutreffen oder soll ich die tiefen Kliffs durchziehen, bis es klingelt? Hab meiner Hübschen Fisch versprochen, langsam sollte ich mal liefern.

Ende der Woche dreht der Wind auf West, später Südwest und es wird wärmer und angenehmer. Hoffnung besteht also weiterhin.
 

Mescalero

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bei starkem Wind + Welle habe ich auch noch nie gut gefangen. Kleinere Köder könnten helfen und wenn auch das nichts nützt: Pose dran und mit Brotteig angeln....
:p
Ich bin aber auch nur Urlaubsangler am Mittelmeer. Hier tummeln sich doch auch einige Einheimische, bestimmt bekommst du auch noch gute Tipps.

Viel Erfolg!
 

The Fishing Couple

Bigfish-Magnet
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Moin zusammen,

bin gerade auf der Insel Vis in Dalmatien im Frühjahrsurlaub. Schöne kleine Insel, super Spots an jeder Ecke. Leider bisher aber alles absolut tot unter Wasser. Hab schon ein paar sehr abgelege Klippen gefischt und ordentlich Kilometer gemacht bei den entsprechenden Wanderungen.

Ist für mich das erste Mal Shorejigging am Mittelmeer und das es im Frühjahr zäh wird war zu vermuten. Der kalte Bura bläst seit Tagen stark aus Nordost von den Bergen, die Wassertemperatur liegt irgendwo bei ca. 13 Grad, ziemlich ähnlich der Lufttemperatur. Dazu dauerhafter Nieselregen. Echt usselig und überhaupt nicht wie im Adria-Bilderbuch ;) Eher so typisches Normandie-Wetter für die Jahreszeit.

Ich war bisher überwiegend an klassischen, tief bis sehr tiefen SJ-Spots. Macht auch richtig Spaß mit dem schweren Gerät aber ist absolut unproduktiv. Was meinen die Mittelmeerangler - sollte ich das mal umdenken und flache Buchten auf Cuda, Woba und Bluefish testen? Sind Dentex und Co ggf. bei den Bedingungen im Frühjahr auch eher flacher anzutreffen oder soll ich die tiefen Kliffs durchziehen, bis es klingelt? Hab meiner Hübschen Fisch versprochen, langsam sollte ich mal liefern.

Ende der Woche dreht der Wind auf West, später Südwest und es wird wärmer und angenehmer. Hoffnung besteht also weiterhin.

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AssAssasin

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Moin zusammen,

bin gerade auf der Insel Vis in Dalmatien im Frühjahrsurlaub. Schöne kleine Insel, super Spots an jeder Ecke. Leider bisher aber alles absolut tot unter Wasser. Hab schon ein paar sehr abgelege Klippen gefischt und ordentlich Kilometer gemacht bei den entsprechenden Wanderungen.

Ist für mich das erste Mal Shorejigging am Mittelmeer und das es im Frühjahr zäh wird war zu vermuten. Der kalte Bura bläst seit Tagen stark aus Nordost von den Bergen, die Wassertemperatur liegt irgendwo bei ca. 13 Grad, ziemlich ähnlich der Lufttemperatur. Dazu dauerhafter Nieselregen. Echt usselig und überhaupt nicht wie im Adria-Bilderbuch ;) Eher so typisches Normandie-Wetter für die Jahreszeit.

Ich war bisher überwiegend an klassischen, tief bis sehr tiefen SJ-Spots. Macht auch richtig Spaß mit dem schweren Gerät aber ist absolut unproduktiv. Was meinen die Mittelmeerangler - sollte ich das mal umdenken und flache Buchten auf Cuda, Woba und Bluefish testen? Sind Dentex und Co ggf. bei den Bedingungen im Frühjahr auch eher flacher anzutreffen oder soll ich die tiefen Kliffs durchziehen, bis es klingelt? Hab meiner Hübschen Fisch versprochen, langsam sollte ich mal liefern.

Ende der Woche dreht der Wind auf West, später Südwest und es wird wärmer und angenehmer. Hoffnung besteht also weiterhin.
Ich habe keinerlei Kroatien-Erfahrung, aber in Griechenland wären März/April wirklich Monate zum Vergessen was SJ angeht.
Da würde ich konsequent auf Wolfsbarsch/Bluefish umstellen um überhaupt Fisch zu sehen.

Ich habe noch keine Bedingungen erlebt in denen zu viel Wind und Welle für die Fische war, nur das Angeln wird schwerer und irgendwann unmöglich. Ich wünsche mir meistens mehr davon, nichts finde ich kontraproduktiver als Ententeich am Mittelmeer.
 

Lorenz

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Hi,
Fährt jemand dieses Jahr zum GT poppern nach KSA und sucht noch nen Mitfahrer? Oder hat jemand mit Vorkenntnissen Bock auf campen & do-it-yourself in der doch sehr speziellen Destination?
 

mastercaster192

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Hi,
Fährt jemand dieses Jahr zum GT poppern nach KSA und sucht noch nen Mitfahrer? Oder hat jemand mit Vorkenntnissen Bock auf campen & do-it-yourself in der doch sehr speziellen Destination?
Gibt’s mittlerweile eigentlich diese „Touristen Angellizenz“?
 

Lorenz

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Gibt’s mittlerweile eigentlich diese „Touristen Angellizenz“?
Davon ist mir nichts bekannt. Als ich letztes Mal recherchierte gab es die Fischereilizenz nur mit Aufenthaltserlaubnis. Damit wäre dann wohl auch das Betreten des Wassers erlaubt, selbst wenn Schwimmverbot besteht. Ich empfinde die Situation mit der Rechtslage und der Küstenwache als schwierig und ärgerlich, was natürlich gewisse (Planungs-)Unsicherheiten und Risiken birgt.
 
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mastercaster192

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Davon ist mir nichts bekannt. Als ich letztes Mal recherchierte gab es die Fischereilizenz nur mit Aufenthaltserlaubnis. Damit wäre dann wohl auch das Betreten des Wassers erlaubt, selbst wenn Schwimmverbot besteht. Ich empfinde die Situation mit der Rechtslage und der Küstenwache als schwierig und ärgerlich, was natürlich gewisse (Planungs-)Unsicherheiten und Risiken birgt.
Ja genau, das ist der aktuelle Stand. Hatte mal was gelesen, dass es aber auch Touristen möglich gemacht werden soll eine Lizenz zu erwerben - also dann könnte man auch ohne in Begleitung eines Inhabers, der nennen wir es mal „Local Fishing License“, zu sein legal vernünftig vom Ufer zu fischen. Scheint aber noch nicht so weit zu sein, hab jetzt auch nichts Neues gefunden.
Meine Infos zu dem Touristen Schein hatte ich von den Leuten um „CoastAngler“ von Instagram.
 

Percarius

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Ich bin jetzt wieder aus Sri Lanka zurück, es war eine super schöne Reise in einem sehr interessanten Land. Angeln fand aber nur kurz und ganz nebenbei statt, als unsere Gruppen Rundreise in einem Strandhotel an der Ostküste für knapp zwei Tage pausierte.

Nachdem ich mehrere Kilometer lang die Küste erkundet habe, kamen die einzigen Fische dann am Riff direkt vor dem Hotel. Ich habe erst meine „größeren“ Köder à la Yo-Zuri Monster Shot 80mm, Savage Gear Cast Hacker 95mm, GT Ice Cream Flat Face 3/4oz und Halco Roosta 80 in die Fluten geschmissen, worauf leider überhaupt keine Kontakte kamen. Als ich dann auf den kleinen Gravity Pencil heruntergegangen bin, gab es endlich die ersten Bisse.

Insgesamt gab es in einigen Stunden Angeln wenigstens eine Hand voll Thumbprint Emperor bis 40cm, einen kleinen Black Tail Snapper und einen sehr kleinen Hornhecht. Alle Fische kamen ausschließlich über dem Riff beim Waten im flachen Wasser auf den kleinen SG Gravity Pencil 6cm. Über Sandgrund auf Z-Man Craws und Shrimps am Chebu gab es eigenartigerweise überhaupt keine Reaktionen, normalerweise bringen diese kleinen Gummis fast immer Bisse. Ich habe allerdings nicht zu den vermutlich besten Zeiten in der Morgen- und Abenddämmerung gefischt, sondern nur ganz entspannt ab dem späten Vormittag. Generell waren viele Spots aufgrund der abgestorbenen Korallen und Steine relativ schwer begehbar und ich habe auf allzu waghalsige Aktionen lieber verzichtet.

Einmal hatte ich einen kräftigen Biss. Der Fisch ging in die sehr hart eingestellte Bremse, zog sofort zum Grund und setzte sich fest, was bei ca. 1m Wassertiefe zwischen Oberfläche und Riff nicht zu verhindern war. Ich hielt die Schnur auf Spannung und watete der Stelle entgegen, um den Fisch zur Not per Hand zu lösen, da gab es plötzlich zwei heftige Kopfstöße und der Fisch hatte sich nicht nur aus dem Riff, sondern leider auch von meinem Stickbait befreit. Ich hätte gerne gesehen, was das war. Dem Verhalten nach tippe ich auf einen Grouper oder einen größeren Emperor, bzw. Snapper.
Immerhin konnte ich beim Angeln vor Ort generell sämtlich Hänger lösen und hatte keinerlei Abrisse zu verzeichnen. Dort ist leider schon genug Plastikmüll vorhanden, wobei man als Tourist innerhalb der Struktur ja nie unschuldig ist...

Beim Schnorcheln konnte man eine sehr große Artenvielfalt beobachten, allerdings waren weder größere Räuber zu sehen, noch weitere potenzielle Abnehmer für meine Spinnköder, außer einige Thumbprint Emperors. Trevallies oder Barrakudas waren nirgendwo zu sehen.

Ich habe nur meine übliche und sehr einfache PE2 Reisekombo mitgenommen und gefischt:

Shimano STC Spinning Fast 8,0" 2,44m, 15-56g
Daiwa BG 3000
Daiwa PE2 J-Braid x8 Expedition
25lb Seaguar Blue Label FC + Spitze 0,522mm Momoi Fieldchaser FC
Daiwa Tournament SW-Snap

20260406_141731.jpg20260406_143309.jpg20260406_141302.jpg20260406_121218.jpg20260405_104324.jpg
 
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WickedWeasel

Echo-Orakel
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Hallo zusammen,

ich werde im Sommer ca. 4 Wochen in Indonesien auf Flores/Komodo unterwegs sein und will meine Ausrüstung entsprechend upgraden, um für die 20Kilo+ GTs gewappnet zu sein, die mich da hoffentlich erwarten.

Aktuell habe ich eine Shimano Coltsniper XR MB S100H-5 mit einer 8.000er/10.000er Saragosa im Einsatz. Dieses Grundsetup soll bestehen bleiben.

Bei der Schnur bin ich mir unsicher: Momentan nutze ich meist die Seaguar PE X8 in PE3. Da dies nicht ausreichen wird und, brauche ich eine neue Schnur, die zur 10.000er Spule passt. Ich hatte an eine PE5 oder 6 gedacht. Könnt ihr hier was Konkretes empfehlen? Ist der Aufpreis einer Tasline Elite White oder Varivas Avani gegenüber der Seaguar gerechtfertigt?

Bzgl. Leader habe ich an das Fisherman Super Stealth gedacht. Reichen hier die 100lbs oder sollte ich lieber auf die 130 gehen?

Zu den Ködern: Ich habe bereits eine kleine Auswahl von Poppern, Stickbaits und Jigs, aber welche sind aus eurer Sicht die Top-Köder, die ich auf jeden Fall dabei haben sollte? Da ich nur mit einem Rucksack reise, muss ich sehr selektiv packen.

Vielen Dank
 

krnl

Angellateinschüler
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Hallo zusammen,

ich werde im Sommer ca. 4 Wochen in Indonesien auf Flores/Komodo unterwegs sein und will meine Ausrüstung entsprechend upgraden, um für die 20Kilo+ GTs gewappnet zu sein, die mich da hoffentlich erwarten.

Aktuell habe ich eine Shimano Coltsniper XR MB S100H-5 mit einer 8.000er/10.000er Saragosa im Einsatz. Dieses Grundsetup soll bestehen bleiben.

Bei der Schnur bin ich mir unsicher: Momentan nutze ich meist die Seaguar PE X8 in PE3. Da dies nicht ausreichen wird und, brauche ich eine neue Schnur, die zur 10.000er Spule passt. Ich hatte an eine PE5 oder 6 gedacht. Könnt ihr hier was Konkretes empfehlen? Ist der Aufpreis einer Tasline Elite White oder Varivas Avani gegenüber der Seaguar gerechtfertigt?

Bzgl. Leader habe ich an das Fisherman Super Stealth gedacht. Reichen hier die 100lbs oder sollte ich lieber auf die 130 gehen?

Zu den Ködern: Ich habe bereits eine kleine Auswahl von Poppern, Stickbaits und Jigs, aber welche sind aus eurer Sicht die Top-Köder, die ich auf jeden Fall dabei haben sollte? Da ich nur mit einem Rucksack reise, muss ich sehr selektiv packen.

Vielen Dank


Mein größter GT auf der Coltsniper H war ca. 15 kg, dabei war die Rute schon ziemlich überlastet und ich habe ihn nur durch Glück (und wenig Struktur am Spot) gelandet. Mehr als PE3, max 4, würde ich ihr auch nicht zumuten wollen. Wenn es gezielt auf Warmwasserfische >10 kg geht nehme ich die XH Version mit PE 5/6 und Saragosa 14k. Ich habe meistens H + XH + LSJ/LRF mit, das geht mit Rucksack und man ist gut aufgestellt.

Die Tasline ist gut, aber den Preis nicht wert, ich fische J-Braid Grand und bin damit zufrieden.

Köder H PE3:
Yo Zuri / Duel Mag Popper 130
Halco Slidog 125 in Lumo
Maria Legato 180f
Savage Gear Sardine Slider 60 - 80 g

Köder XH PE5/6:
Yo Zuri / Duel Mag Popper 160
Daiwa Cuddler 185f
Nomad Madscat 150
 

WickedWeasel

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Mein größter GT auf der Coltsniper H war ca. 15 kg, dabei war die Rute schon ziemlich überlastet und ich habe ihn nur durch Glück (und wenig Struktur am Spot) gelandet. Mehr als PE3, max 4, würde ich ihr auch nicht zumuten wollen. Wenn es gezielt auf Warmwasserfische >10 kg geht nehme ich die XH Version mit PE 5/6 und Saragosa 14k. Ich habe meistens H + XH + LSJ/LRF mit, das geht mit Rucksack und man ist gut aufgestellt.

Die Tasline ist gut, aber den Preis nicht wert, ich fische J-Braid Grand und bin damit zufrieden.

Köder H PE3:
Yo Zuri / Duel Mag Popper 130
Halco Slidog 125 in Lumo
Maria Legato 180f
Savage Gear Sardine Slider 60 - 80 g

Köder XH PE5/6:
Yo Zuri / Duel Mag Popper 160
Daiwa Cuddler 185f
Nomad Madscat 150
Danke für deine Einblicke!
Mein Größter GT mit der Coltsniper H (und dem PE3 Setup) war ein 17 Kilo GT und bei dem hatte ich noch ein recht gutes Gefühl.
 

tischw

Barsch Simpson
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Hallo zusammen,

ich werde im Sommer ca. 4 Wochen in Indonesien auf Flores/Komodo unterwegs sein und will meine Ausrüstung entsprechend upgraden, um für die 20Kilo+ GTs gewappnet zu sein, die mich da hoffentlich erwarten.

Aktuell habe ich eine Shimano Coltsniper XR MB S100H-5 mit einer 8.000er/10.000er Saragosa im Einsatz. Dieses Grundsetup soll bestehen bleiben.

Bei der Schnur bin ich mir unsicher: Momentan nutze ich meist die Seaguar PE X8 in PE3. Da dies nicht ausreichen wird und, brauche ich eine neue Schnur, die zur 10.000er Spule passt. Ich hatte an eine PE5 oder 6 gedacht. Könnt ihr hier was Konkretes empfehlen? Ist der Aufpreis einer Tasline Elite White oder Varivas Avani gegenüber der Seaguar gerechtfertigt?

Bzgl. Leader habe ich an das Fisherman Super Stealth gedacht. Reichen hier die 100lbs oder sollte ich lieber auf die 130 gehen?

Zu den Ködern: Ich habe bereits eine kleine Auswahl von Poppern, Stickbaits und Jigs, aber welche sind aus eurer Sicht die Top-Köder, die ich auf jeden Fall dabei haben sollte? Da ich nur mit einem Rucksack reise, muss ich sehr selektiv packen.

Vielen Dank

Ich habe aktuell das Luxusproblem, mich aufgrund vergleichbarer Reisen (2 Wo Seychellen im Mai sowie 2 Wochen Mauritius im August) mit den gleichen Gedanken beschäftigen zu "müssen". Ich wollte ein Allround-Setup vom Ufer, Zielfische kleinere bis mittlere Tuna und GT. Nach gefühlt endlosen Stunden Recherche und Tests bin ich bei folgender Zusammenstellung gelandet, welche für mich ein stimmiges Gesamtkonzept ergibt und vielleicht bei Deiner Entscheidung hilfreich oder zumindest zeitersparend sein kann:

Daiwa Saltiga Air Portable (PE 4-6)
Daiwa BG SW 10000
Seaknight Manster WII 50LB + Sunline Siglon 80LB als Backup
Varivas Ocean Record 80 LB + 120 LB

Die Saltiga AP ist gem. den Herstellerangaben eventuell einen Tick schwerer/härter als die Coltsniper, was grundsätzlich auf den Rest des Tackle wenig/kaum Einfluss haben sollte.
Gerade das Thema Schnur hat mir die meisten grauen Haare beschert. Ich vertraue hier größtenteils linelaboratory und in Fällen, in denen ein Produkt in den dortigen Tabellen und Tests nicht vorkommt, teste ich im Rahmen meiner Möglichkeiten selbst. Die Seaknight Manster 50LB entspricht real am ehesten einer PE 4.0-4.5 und trägt bei meinen Zugversuchen die 50LB zuverlässig ohne nennenswerte Abweichungen am FG. Davon passen bei entsprechendem Druck ~350m auf die Spule der BG SW. Grundsätzlich ist das gesamte Angebot von Seaknight mit gleicher Vorsicht zu genießen wie alle anderen Herstellerportfolios in diesem Bereich auch, da es durchaus signifikante Abweichungen in den Relationen Durchmesser-Tragkraft-PE-Rating in den jeweiligen Schnurklassen gibt. Grundsätzlich fische ich von der Seaknight Manster WII die Herstellerangaben 22LB (~PE1.5), 27 lb (~PE 2.0), 45 LB (~PE 3.5) sowie die 50 LB (PE4.0- PE 4.5). Die Schnüre sind sehr gut verarbeitet, einfach in der Handhabung und mittlerweile sehr gut (150/300/500m Spulen auf Amazon.de) verfügbar. Unterm Strich ergibt sich hier für mich ein außerordentlich gutes Verhältnis zwischen Qualität und Preis. In Kombination mit dem 80LB Ocean Record stellt das meine Kombo für Tuna, große Cuda und Bereiche mit wenig gefährlicher Struktur dar.
Die Sunline 80lb (PE6) dient lediglich als Backup, falls ich bei vielen Gefahrenstellen am Spot mehr Tragkraftreserven aufgrund von möglichem Abrieb benötigen sollte. Als logische Konsequenz wird dann auch das Vorfach auf 120LB erhöht.
Nach eigens gemachten Erfahrungen spielt die Qualität der Haken eine mindestens genauso wichtige Rolle wie die der Schnur. Hier kommen (falls nicht bereits am Köder verbaut) entsprechende Produkte von BKK und teilweise VMC/Mustad/Owner zum Einsatz. Hier wird grundsätzlich der stabilste Haken verwendet, der den Köderlauf nicht merklich negativ beeinflusst. Ebenso wichtig ist die Qualität der Splitringe. Hier hänge ich derzeit bei den Owner Hyperwire, welche mir preislich und aufgrund der Verfügbarkeit aber mittlerweile ein Dorn im Auge sind.

An Ködern kommen Popper, floating sowie sinking Stickbaits, Wobbler und ein paar Metals/Jigs mit. Hier habe ich als "Urlaubsangler" auf folgende und bewährte Modelle gesetzt (jeweils ein natürlicheres Dekor + etwas auffälliges für trüberes Wasser); ob das die richtige Entscheidung hinsichtlich der Fängigkeit war, kann und werde ich vermutlich nie zweifelsfrei feststellen können:

Halco Roosta 135 + Maria Pop Queen 130
Malosi Chieftain 150 + Nomad Riptide 155 + Tailwalk Gunz 140
Nomad Riptide 155 + Tailwalk Gunz 140 + Maria Rerise 130 + Rapala Long Cast Shallow 140
Yo-Zuri Magnum 160 + Rapala X-Rap Long Cast 140
Malosi Marksman 60g-80g + Nomad Ridgeback 60-80g + Duo Pressbait 60g
Major Craft Jigpara 60-100g

Ich hoffe, Du kannst den ein oder anderen Gedanken nachvollziehen und vllt an der ein oder anderen Stelle etwas Zeit einsparen
 

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