Flatter-Softjerken mit dem Drop Dead-Haken (VMC)

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Weils gerade so gut in die Saison passt, möchte ich meinen kleinen Bericht aus dem letzten Sommer über das Softjerken noch um ein kleines, aber sehr schönes Kleinteil ergänzen bzw. ein ergänzendes Mini-Feature rauskloppen. Das Produkt nennt sich in voller Länge VMC Mystic Drop Dead Weighted Haken und läuft mit der Rücken-Nummer 7329DD auf.

Das Besondere an diesem Haken ist das schwarz überzogene Gewicht, das anders als bei gängigen Weighted Offsethaken kurz vorm Bogen sitzt.

Softjerken mit dem Drop Dead Weighted

Perfekt: Eine Sprirale zum Aufdrehen, ein nicht zu großer Hakenbogen, ein scharfer und starker Haken und ein schwarz überzogenes Gewicht. Besser hätte ich es selber nicht entwickeln können.

Ich habe mir die Teile in 3 Größen für Soft-Stickbaits zum Wurmflattern Schwarzbarschangeln gekauft:

 

 

Gefischt habe ich ihn dann aber beim Softjerken in Kombination mit einem Shad Impact.

Softjerken - die Ruten

Wie könnte es auch anders sein? In Green Pumpkin Chartreuse. Einfach eine der besten Farben, die gibt.

 

Die VMC Mystic Drop Dead Weighted-Größen:

  • 3/0 – 2 Gramm (meine Empfehlung für einen 5 Inch-Softjerk)
  • 4/0 – 2,7 Gramm
  • 5/0 – 3,5 Gramm

Die Teile sind also nix für Kleinköder-Freaks, zumal sie auch recht groß ausfallen. Beim Softjerken wird meines Erachtens aber die im Sommer greifende Brutfischfixierung außer Kraft gesetzt. Zu verführerisch sind die Köder-Moves, als dass ein Barsch nein zu einem 5er Softjerk sagen kann. Zumindest kein Ü30er. Deshalb sind 5er Softjerks (z.B. der BassAssassin Shad oder der Shad Impact) mit die besten Köder, um beim Sommerbarscheln zu selektieren.

Softjerken auf Barsch udn Schwarzbarsch

Für Schwarzbarsche ist so ein 5er natürlich gar kein Ding.

Zurück zum Drop Dead: Die Schwerpunktverlagerung Richtung Ködermitte bewirkt, dass der Köder im Fallen auf der Längsachse flattert. Und zwar richtig schön. Während ein Softjerk mit „normalem“ weighted Offsethaken oder auch unbeschwert im Trudelflug zu Boden sinkt, flattert derselbe Köder am Drop Dead in Horizontalposition zum Grund. Das hat sich beim Schwarzbarschangeln sehr gut gemacht, wenn man die Jungs aus den Büschen locken wollte. Oder auch wenn sie sich an Vertikalstrukturen (Felswände, Brückenpfeiler) aufhielten und auf Beute aus waren, die von oben zu ihnen runtersegelt. Na? Knackt es da in der Barschangler-Hirnrinde? Büsche, Stege, Brücken, Spundwände, Seerosenfelder, Schilfkanten…

Softjerken - der Fisch hängt am Haken

Doppelt gehakt hält besser…

Ich freue mich voll über diese Entdeckung und kann es kaum erwarten, das einen am Drop dead Weighted gerigten 5er Shad Impact auf Flussbarsche loszulassen.

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. BadBass
    BadBass 3 Juli, 2018, 14:13

    Klasse Bericht! Softjerken hab ich mir für dieses Jahr auch mal wieder vorgenommen, mal sehen obs klappt 🙂
    Welches Gewicht fischst du denn bei deinen Weighted Offset Hooks?
    Grüße, Steven

  2. Percator
    Percator 3 Juli, 2018, 23:53

    Danke für Inspiration! Softjerken schockt sich! Und mit’m Shad Impact sowieso auch in anderen Farben…
    Träume schon von kroatischen Schwarzbarschen…. Am besten weltmeisterlichen kroatischen Schwarzbarschen!!!

  3. Steffen_Legacy
    Steffen_Legacy 4 Juli, 2018, 07:21

    Softjerken ist diesen Sommer irgendwie der Bringer, da man halbwegs entspannt auch die riskanten Stellen abfischen kann. Danke fuer diese Anregung, werde das Flatterkonzept mal testen. Hoffe da sind auch ein paar Dickere unterwegs und willig.

  4. AFE
    AFE 9 Juli, 2018, 17:47

    Hab auf Hiddensee mit den 7″ Bassassassin Shads am unbeschwerten 7/0er VMC Offset Haken auch gute Erfahrungen gemacht. Hüfttiefes Wasser, stark verkrautet, da blieb nur dieser Köder übrig. Selbst 35er Barsche haben sich den 7er einverleibt.

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