Fangberichte

Die Tiger vom Kariba See

Ich habe die folgende Geschichte schon oft erzählt, und je weiter sich das Erlebte entfernt, desto unrealer und märchenhafter erscheint mir das, was sich damals zugetragen hat. Kein Vorwurf würde mir indes mehr zusetzen, als der, dass es sich bei der Geschichte um Übertreibung handelt. Daher nehme ich mir jedes Mal auf’s neue vor, meine mitschwingenden Emotionen zurückzunehmen und die Erzählung auf die Fakten zu beschränken. Aber jedes Mal versage ich auf’s Neue. Ich weiß gar nicht mehr genau, wann es war. Vielleicht ist es drei Jahre her, vielleicht auch vier. Ich fuhr im Frühjahr nach Simbabwe, einem der letzten wilden Paradiese unserer Erde. Mein Bruder lebt dort schon seit einiger Zeit, und mit ihm zusammen wollte ich in einem Landrover die afrikanische Steppe umpflügen. Neben vielerlei Geschichten, die es wert wären erzählt zu werden, will ich hier aber nur diese Eine erzählen. Sie trug sich am „Kariba See“ an der Grenze zu Sambia zu. Dort hatten wir eine 4-tägige Pause eingelegt, mit dem alleinigen Ziel, angeln zu gehen. Jeder der einmal in der Gegend gewesen sein sollte, wird wissen, was für ein Zielfisch für uns auf dem Programm stand. Es war der „Tiger“.

Ich hatte mich schon in Deutschland informiert, und gelesen, dass es sich bei dem „Tigerfisch“ um einen entfernten Verwandten der südamerikanischen Piranhas handelt, welcher sich in seiner Aggressivität, Ausdauer und Schnelligkeit mit keinem europäischen Fisch vergleichen lässt. Unser Bootsvermieter vor Ort, war ebenfalls voller Respekt vor dem Fisch und wiederholte mehrmals, dass es sich bei dem „Tiger“ um den Mike Tyson unter den Fischen handeln würde, welcher zudem im Drill über eine Trickkiste verfügt, die weltweit ihres Gleichen sucht. Er sagte uns auch, dass wir von Glück sagen könnten, wenn es uns gelänge, innerhalb von 4 Tagen auch nur einen von den „Kleineren“ zu überlisten. Als klein, also als Federgewicht, werden alle Kampfmaschinen unter 3 Kilo bezeichnet. Das Superschwergewicht bewegt sich in Simbabwe bei Tigerfischen von über 10 Kilo.


Ich für meinen Teil hörte bei den Vorträgen des Bootsverleihers nur mit einem Ohr hin, hielt ich meine persönliche Trickkiste doch angesichts einiger prächtiger Boddenhechte und Meerforellen, für ausreichend, um mich innerhalb von 4 Tagen auf einen Dreikilofisch im afrikanischen Busch einzustellen. Mit guter Erwartung und siegesgewiss fuhr ich dann mit meinem Bruder raus. Es ist eine absolute Wonne, sich mit den ersten Würfen ein so völlig unbekanntes Gewässer zu erschließen. Mit jeder Kurbelumdrehung erwarteten wir die Eröffnung des lang erhofften Kampfes. Nach einer halben Stunde lies die Anspannung jedoch nach. Die vielgerühmte Trickkiste des Tigers, blieb an diesem Vormittag für uns verschlossen. Enttäuschung machte sich breit. Den ganzen Tag über hatten wir nicht einen einzigen Fischkontakt. Dazu kam, dass ich einen Spinner verlor, weil das Vorfach riss, als ich einen kurzen Hänger hatte. Den Angeltag legten wir erstmal zu den Akten, und unsere Körper in die Sonne. Dabei genossen wir den Anblick von Flusspferden, Krokodilen und Seeadlern.


Mir war am nächsten Morgen allerdings nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dem Bootsverleiher unter die Augen zu treten. Wer gesteht sich schon gerne ein, dass er ein kontinentaleuropäischer Brackwasseramateur ist…? Der Mann am Pier empfing uns lächelnd. Neben ihm stand ein junger Mann, den er uns als Mitchek vorstellte. Mitchek war 1998 simbabwescher Tigerpokalgewinner, einem Pokal, welcher jedes Jahr im Oktober in einem Wettbewerb an den erfolgreichsten Angler vergeben wird. An unserer Seit befand sich also ein ausgewiesener Fachmann. Stolz hin, und Anglerehrgeiz her, wir zögerten in Anbetracht des gestrigen Tages nicht lange, und gönnten uns den Luxus, der durch Mitchek angebotenen Fischführung.


Mitchek übernahm den Außenborder und fuhr uns erstmal an das gegenüberliegende Ufer. Allein hier, so teilte er uns mit, hätten wir bei dieser Jahreszeit eine Chance. Er griff in seinen Beutel und zog eine Hand voll getrockneter Köderfische heraus. Als diese das Wasser berührten, kommentierte Mitchek das Geschehen mit:“Sie sind in der Gegend“. Dieser Kommentar war indes überflüssig. Mit offenem Mund und weichen Knien, nahmen wir die schwarze Schatten war, die in wahnsinniger Geschwindigkeit über den Gewässergrund huschten, und in sekundenschnelle die Köderfische einsammelten, noch ehe sie den Grund berührt hatten. Gebannt starrte ich weiter auf den Gewässergrund, während ich nach meiner Angel tastete. Mitchek hatte uns inzwischen mit der richtigen Montage versorgt. Zwei getrocknete Köderfische wurden, auf einem Einzelhaken aufgespießt und mit einem Blei beschwert, damit zügig durchs Wasser gezogen. Ich dachte noch: „So groß kann die Trickkiste von dem Vieh ja nicht sein, wenn er auf einen getrockneten Köderfisch hereinfällt“, da war mein Haken schon zum zweiten Mal blank. Meinen Bruder traf es noch schlimmer. Kurz nachdem er seinen Köder reingeworfen hatte, spürte er ein leichtes Zucken, und sein Vorfach war, wie das meine am Vortag, sauber durchtrennt. Jetzt wuchs langsam mein Respekt vor dem Tiger. Was waren das für Monster, die innerhalb von Sekundenbruchteilen ein Stahlvorfach durchbissen. Ich überlegt mir langsam, ob ich diese Fische wirklich hier an Bord haben wollte.


Während mein Bruder und ich uns erstmal setzen mussten, um uns mit offenem Mund anzustarren, kreischte die Drillbremse von Mitchek auf. Mit genügend Respekt vor der „Trickkiste“ des Tigers, traten wir einen Schritt zurück. Mitchek kämpfte eine ganze Weile, und wollte uns schließlich die Rute für den „Enddrill“ überlassen. Wir lehnten dankend ab. Ich bin seit jeher der Meinung, dass es sich nicht gehört, anderer Leute Fische zu drillen; außerdem wollte ich erstmal sehen wie sich der „Mick Tyson unter den Fischen“ im Ring verhält. Als der zähe Kämpfer dann schließlich gekeschert wurde, erschien der Held des Geschehens in seinem vollen Kampfgewicht. Es war  ein Fliegengewicht von 2 Kilo. Wenn dass ein Fliegengewicht war, wie mussten dann erst die 10-kg-Fische abgehen….? Mitchek erzählte uns, auf unsere Nachfrage hin, dass die 10-kg-Fische gar nicht so spektakulär wären, wie man es vielleicht erwarten würde. Sie seien, so Mitchek, schlichtweg „zu fett“. Die besten Gegner, sind angeblich die „Mittelgewichtler“ von 5 Kilo. Er musste es ja wissen…. Wir probierten weiter unser Glück. Aber die Tiger waren verschwunden. Mitchek meinte, dass sie Angst bekommen hätten, und wir es morgen noch mal versuchen sollten.


Diese Nacht schlief ich sehr unruhig. Noch nie hatte ich etwas Vergleichbares erlebt. Dieser Fisch übertraf alle meine Vorstellungen. Noch vor dem Morgengrauen stand ich mit meinem Bruder wieder am Pier. Mitchek war leider verhindert. Statt seiner, fuhr ein Gehilfe des Bootsverleihers mit uns raus. Er bekam die Anweisung, mit uns zum „Killing Spot“ zu fahren. Der Platz an dem wir gestern waren, so sagte uns der Bootsverleiher, sei „zum Üben“ gewesen. Heute aber, geht es zu den „schweren Jungs“. Am „Killing Spot“ wimmelte es nur so von abgestorbenen Bäumen, und die aufgehende Sonne malte uns den Hintergrund für einen weiteren atemberaubenden Angeltag. Unser Begleiter hatte eine alte Angel, mit welcher er auf „Queker“ angelte. Das waren Fische, die bei Gefahr einen quietschenden Laut ausstoßen. Er fing einige davon, und in dieser eigenen Spezies lässt sich erahnen, welche Überraschungen die Natur in ihrer Göttlichkeit immer wieder bereithält. Wir waren allerdings wegen dem Tiger hier. Der Vormittag begann gleich Schlag auf Schlag. Immer wieder kreischte die Drillbremse von meinem Bruder kurz auf. Alles was er jedoch aus dem Wasser zog, waren weitere durchgebissene Vorfächer. Es war wirklich beängstigend. Ich überlegte mir damals, einen Protestbrief an die Herstellerfirma zu schicken, aber die hätten mir auch nur erklärt, was ich längst wusste. Ein normales Hechtvorfach ist für den Tiger einfach nicht ausgelegt. Während mein Bruder wieder und wieder ein Vorfach verlor, wartete ich vergebens auf ein Anzeichen des Tigers. Ich begann ihm Vorwürfe zu machen. So hielt ich ihm zum Beispiel vor, dass er stets den  richtigen „Anhieb“ versäumte. Wenn der Haken richtig platziert wäre, hätte der „Tiger“ schließlich auch keine Chance, das Vorfach anzuknabbern. Mein Bruder lachte nur. Dann hatte unser Bootsführer direkt unter dem Boot einen Biss. Seine kleine Angel bog sich zum Halbkreis und zitterte, als sein sie elektrisch geladen. Gleich darauf entspannte sie sich wieder. Als er reinholte, hing am anderen Ende ein „Queker“, dessen Körper in der Mitte derart sauber abgetrennt wurde, dass man meinen könnte, es wäre jemand mit einem Filettiermesser am Werk gewesen.


Wir schauten uns erschrocken an, während der restliche Fisch am Haken leise quietschte und sein Blut langsam ins Boot tropfte. Die Szene wirkte auf mich fast wie eine Warnung, durch den großen Unbekannten. Die augenscheinliche Brutaltät des Tigers, zog das ganze Boot in den Bann. Für Minuten sah man uns nur noch schweigend die Köpfe schütteln. Ich war mehr und mehr ratlos. Ich wühlte, immer noch den zerteilten Fisch vor Augen, in meiner Köderkiste, und nahm meinen schweren Effzett in die Hand. Die Boddenhechte konnten ihm bisher schwer widerstehen. Er schien mir angesichts der Lage nun gerade richtig. Sollten die Burschen sich doch ihrer Zähne an dem heiligen Blech ausbeißen. Kaum hatte ich ihn mit leicht zitternden Händen an dem Boot runtergelassen, spürte ich ein heftiges Ziehen. Eine solch heftige Attacke hatte ich nicht erwartet. Kaum das ich realisiert hatte, was gerade geschieht, war der Spuk auch schon wieder vorbei. Niedergeschlagen und nun komplett ratlos, holte ich ein weiteres zerbissenes Vorfach ins Boot.


„Wo war denn Dein berüchtigter Anhieb?“ fragte mich mein Bruder. Er hatte Recht. Für den Anhieb lässt einem der Tiger einfach keine Zeit. Langsam näherte sich der Abend. Fast verzweifelt blickten wir in die anrückende Dämmerung. Auch an diesem Tag hatten wir das Geheimnis um den Tiger nicht lüften können. Zudem zeichnete sich für den morgigen Tag ein Engpass an Spinner, Haken und vor allem an Vorfächern ab. Die Materialschlacht am „Killing Spot“ hatte ihren Preis. Auf dem Weg in den Hafen, erzählte uns unser Begleiter, dass die Tigerfische so schlau seien, dass sie einem Artgenossen, welcher am Haken hängt, zur Hilfe eilen, indem sie die Angelschnur durchbeißen. Bei allem Respekt vor dem „Tiger“, aber diese Geschichte konnte und wollte ich nicht glauben. Dass es sich um einen besonderen Fisch handelt, ahnte ich inzwischen, aber letztendlich blieb es doch ein Fisch. Und so ein Fisch musste doch wohl zu fangen sein. Meine inzwischen eingetretene Resignation begann einem Trotz und einem Selbstappell an die Fischerehre zu weichen. Die in Simbabwe kursierenden Legenden, um die Gefährlichkeit, Gerissenheit und Brutalität des „Tigers“, machten jedoch deutlich, wie viele Angler schon an seiner Trickkiste gescheitert waren.


Ein neuer Morgen brach an, und damit ein neuer Versuch. Den ganzen Abend hatte ich überlegt, wie ich das Vorfachproblem lösen konnte. Ich kramte in der Werkzeugkiste unseres Jeep’s und fand dort eine Rolle Wickeldraht. In Deutschland würde man mit diesem „Stahltau“ wohl nur Spot von den Kollegen ernten, aber hier sollte es seine Wirkung entfalten, zumal der Tiger ja nicht all zu wählerisch zu sein schien. Letztendlich, war diese Rolle Wickeldraht dann auch die Erlösung. Zwar ließen jetzt die Kontakte am „Killing Spot“ nach, doch war unser Köderfisch nun mit einem ausreichend starken Drahtvorfach gegen die brutalen Überfälle abgesichtert.


Kurz vor Mittag, dann die Erlösung. Mein Bruder fängt vor Erregung fast zu schreien an. „I got him“ (ich hab‘ ihn), „Brother, I got hiiiiiiim“. Die Rute von meinem Bruder zitterte wie elektrisiert. Mit beiden Händen hielt mein Bruder den Kork fest, während die Rolle Meter um Meter der geflochtenen Schnur preisgab. Ich war mir zuerst gar nicht so sicher, wer hier wen hatte. Völlig in Panik drehte er dann die Drillbremse fest. Sofort spannte sich die Schnur und die Rute bog sich zu einem beängstigenden Halbkreis. Jetzt begann uns der Tiger ein paar Showeinlagen aus seiner viel gerühmten Trickkiste zu zeigen. Der Winkel der Schnur wurde flacher, der Tiger nahm Anlauf, und sprang mit einem gewaltigen Satz aus dem Wasser. Um nicht in den Verdacht der Übertreibung zu geraten, möchte ich vorsichtig schätzen, dass er so 2 bis 3 Meter über dem Wasser war, als er sich einmal in der Mittagssinne schüttelte, und den Haken wieder ausspukte. Und so verabschiedeter sich dieser, gar nicht so üble Bursche aus dem Ring.


Egal, das Erlebnis machte uns Mut. Schon nach kurzem ein erneuter Biss. Diesmal schwamm der Fisch immer wieder in wilden Fluchten aufs Boot zu. Das hatte zur Folge, dass damit quasi der Innenkampf eröffnet war. Wir zogen alle unsere Angeln ein, weil der Fisch, ein ums andere Mal um das Boot herumschwamm, bzw. unter ihm hindurch tauchte. Schließlich gelang es meinem Bruder doch noch ihn zu keschern. Ich hatte bis dahin weniger Glück. Es schien an der geflochtenen Schnur zu liegen. Mein Bruder überließ mir daher für den Rest des Tages seine Rute. Schon nach zwei Würfen, hing auch einer bei mir. Ich hatte vor dem Tiger noch nie wirklich das Gefühl, dass ich einen Fisch nicht unter Kontrolle hätte. Aber was der „Tiger“ für einen Tanz liefert, spottet allen Vergleichen mit deutschen Salz- und Süßwasserfischen. Die ersten Minuten hatte man damit zu tun, ihn nur „machen“ zu lassen. Wichtig ist dabei wohl, dass man den Kontakt hält und ihn nicht zum Sprung kommen lassen darf. Aber wie man es nun richtig macht, weiß ich bis heute noch nicht so richtig. In dem Drill entlud sich die ganze Spannung von 4 Tagen. Mein Bruder und der Guide schrieen mir von allen Seiten „nützliche“ Tipps zu. Ich kann mich an die Einzelheiten des Drills eigentlich gar nicht mehr so gut erinnern. Nur dass Eine weiß ich noch. Mein Bruder schrie: „Pass auf, er setzt zum Sprung an“, und da war er auch schon in der Luft. Er schüttelte sich mehrmals, wurde den Köder aber nicht los. Kaum hatte er das Wasser wieder berührt, zischte er gleich wieder ab. Irgendwie hab‘ ich ihn dann wohl über die Bordwand gezogen. Wie gesagt, so genau, weiß ich das auch nicht mehr. An dieser Stelle mögen mir alle Sportsfreunde verzeihen, denn ich ließ ihn nicht wieder frei, sondern zog mein Messer. Der Tiger wog zwar nur 3 Kilo, aber in meinen Augen wäre es absoluter Wahnsinn, zu versuchen, einem lebendigen Tiger den Haken aus dem Mund zu entfernen. (Meiner hatte übrigens zwei Haken. Einer wahr wohl noch vom Vorgänger – mit Vorfach!!!!).


Diese 4 Tage am Karibasee, wühlen noch bis heute in meiner Seele. Unweigerlich vergleicht man alle anderen Angelabenteuer mit diesem einen. Für mich steht fest, dass ich sofort wieder an den Kariba See fahre, wenn meine Zeit und die politische Situation es dort zulassen. Aber diesmal mit einer Tüte voll guter Vorfächer.


Sadu


Jörn

D
<p>der karl may unter den angeljournalisten! super geschrieben. hut ab! hoffentlich kommt mal wieder was von dir. </p><br />
<p>schade, dass du das mit dem anmelden nicht hinbekommst. das muss irgendwie noch hinhauen. </p>
P
<p>Die Facetten unseres Hobbies sind halt doch unerschöpflich. Glaube jedes Wort, denn ich habe mal einen Bericht über diese Burschen gesehen.</p><br />
<p>Übrigens sehr gut geschrieben, aufregender gehts fast nicht.</p>
W
<p>schöner bericht</p><br />
<p>das scheinen ja echt giftige biester zu sein. ich glaube die wären mal einen ausflug wert aber der see liegt ja leider nicht gerade um die ecke.</p><br />
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P
Hallo,einer der besten Berichte die ich je gelesen habe.Bravo weiter so.Gruß Pitti
D
dem kann man sich nur anschließen !!!
P
Für mich immer noch der best geschriebene Bericht,der Mann sollte ein Buch schreiben.Gruß Pitti
P