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Spin+Fly

Bigfish-Magnet
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Ist ja schon paar Tage kalt, das Wasser hart und die ein oder andere Schonzeit. Würde wirklich höchste Zeit dass hier wieder Leben in den Thread kommt :emoji_point_up::smile:
.
 

Epipotamal

Twitch-Titan
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Hallo zusammen,
Finde das Ganze ebenfalls ein sehr interessantes Thema, ist auch meiner Meinung nicht verwunderlich dass es sowohl die angelnde als auch die nicht-angelnde Bevölkerung mehr oder weniger bewegt. Wir diskutieren das Regelmäßig im Freundeskreis...

Habe mir in den letzten Tagen den Großteil des Threads durchgelesen. Es war durchaus interessante Lektüre und es wurde auch im Grunde alles gesagt.

Das einzige was meiner persönlichen Meinung nach noch etwas mehr Beachtung verdient ist die Rolle des Fischbesatzes. Eines der am häufigsten genannten Argumente für C&R ist ja der Erhalt der Bestände. Was ja durchaus auch in vielerlei Hinsicht zutrifft. Wenn aber Fische, welche zu Saisonbeginn in halbwegs fangfähigen Größen als Attraktivitätsbesatz eingebracht wurden, mit dem Argument des Bestandsschutzes wieder zurückgesetzt werden, lügt man sich schon sehr in die eigene Tasche.

Es sollte bei dem Thema also neben Art und Altersklasse auch die Herkunft des gefangen Fisches in die Rechtfertigung von Entnahme oder Release (ob gegenüber anderen oder einem selbst) mit einfließen...

LG
 

Timkilian

Echo-Orakel
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Ja das Stimmt natürlich ist ja im Forellenbusiness üblich das man Satzforellen an der fehlenden Fettflosse erkennt und auch diese und nur diese entnehmen darf. es ist halt auch so und dir als Linzer muss ich das ja wohl nicht sagen das die Bestände mancherorts einfach mies sind als wäre es schon sinnvoll wenn man auch satzfische zurücksetzt. zumindest meiner Meinung nach. Wenn ich in einem Gewässer nur Mini Barsche fange macht es finde ich keinen sinn jeden Maßigen mit zunehmen, weil in so einem Fall finde ich den Bestand wichtiger als alles andere. Aja und ich finde es auch moralisch vertretbar mal hihn und wieder nur zum Spass zu angeln und nicht zum Nahrungsgewinn. Es geht ja um mehr als nur Fangen
 

Epipotamal

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Sicher sind die Bestände fast überall mies. Aber das hängt mit anderen Gründen als mangelhaftem Besatz zusammen. Und - um bei dem Beispiel zu bleiben - für die Verbesserung des Fischbestands spielt es keine Rolle, ob ich die stummelflossige Besatzforelle, welche innerhalb Rekordzeit mit Pellets auf ihre 32cm hochgefüttert wurde, nach dem Fang wieder zurück setze. Im Idealfall wird sie nach dem Fang verwertet, weil sie es bis zum Ende der Saison ohnehin nicht geschafft hätte. Im schlechtesten Fall gehört sie zu den paar % die es doch schaffen, beteiligt sich am Laichgeschäft und versaut die standortangepasste Wildfischpopulation.

Freilich gibt's auch dann noch Gründe, solche klar erkennbaren Besatztiere wieder zurück zu lassen. Sei es aus dem profanen Grund, er könnte nochmal gefangen werden, weil's einen in dem Moment nicht freut den Fisch zu versorgen, weil man sonst sein tägliches Limit viel zu schnell erreicht hätte, etc. Das muss man dann mit sich selber ausmachen. Aber die Ökologie fällt in dem Fall als Argument leider raus.
 

GregKeilof

Schusshecht-Dompteur
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Brb
Diese Aussage ist absolut schwachsinnig. So unglablich schwachsinnig ich weis gar nicht wo ich anfangen soll.

aber bist du nicht im falschen Forum? Ich glaub Peta wäre genau dein Niveau, da du ja gern die Anglerschaft mit deiner moralischen Überlegenheit angiftest.
Warum so aggro?
Der sagt doch nur, was er denkt. Find icke persönlich jut....Leute mit Meinung!

Zum einen ist das Thema doch sowieso schon ziemlich durchgekaut. Und zum anderen lebt sowas doch wenn überhaupt nur von kontroversen Meinungen. Is doch langweilig und obsolet, wenn alle ins gleiche Horn blasen.
Zu Fotos & Youtube-Helden wurden ebenfalls schon viele Meinungen ausgetauscht. Meine Meinung: Ick finds auch unterirdisch. Und oftmals sinds eben keine Fotos für die eigene Galerie sondern zur Schaustellen auf Insta & Co, sonst würden sie ja nicht massenhaft im Netz auftauchen.
 

kiwifahrer

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Angeln ist schon ein Hobby von etwas kranken Menschen … Schon mein Vater hat vor 35 Jahren + gesagt, dass die meisten Fischer „komische“ sind. Er hatte Recht.
Früher vor vielen Jahren (100+) sagte man zu Menschen die man für nichts brauchen konnte: „Werde Fischer“. Fakt. Zeigt eindrucksvoll wie Fischer in der Gesellschaft angesehen werden, auch heute noch. Letztes Jahr meinte ein Biologe zu mir: „Fischer kann man eh nicht ernst nehmen“
Lieber Dural,
Jede Gruppierung von Menschen zieht vielleicht einen bestimmten Menschenschlag mehr an als andere. Laut deiner zitierten Abrechnung mit der Fischer-Gilde sind es dort eben die Dummen. Lass es bei den Fischern ein paar Dumme mehr sein als in anderen Gruppierungen, aber rechtfertigt das wirklich diese stumpf-pauschalen Behauptungen, garniert mit in meinen Augen wenig validen Begründungen?
Die Diskussionskultur und den Grad des Fachwissens explizit in diesem Forum wirst Du meiner Meinung nach in anderen Teilen der Gesellschaft nur selten nochmal finden, das Niveau finde ich bemerkenswert. Wenn Du in Kreisen mit erhabenerem Niveau verkehrst, warum plagst du dich hier überhaupt zu schreiben?
Ein Fischer scheinst Du ja nicht zu sein wenn ich nur das lese - wenn doch, was willst Du wirklich sagen, was willst du erreichen?
 

kiwifahrer

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Fischerei ist ja im wesentlichen Landesangelegenheit. (Im Gegensatz zur Jagd, wo es ein starkes Bunesjagdgesetz gibt, das lediglich von Landesjagdgesetzen ergänzt wird).
Eine kurze Ki-Recherche hat ergeben, dass Bayern eigentlich das einzige Bundesland ist, wo die Entscheidung einen entnahmefähigen Fisch zurück zu setzten dem Fischer obliegt, wenn bestimmte biologische Kriterien nach seinem Ermessen erfüllt sind. (Mein Versuch einer Formulierung um das sinngemäß kurz zusammen zu fassen). Einige andere Bundesländer formulieren noch eindeutig eine Entnahmepflicht von maßigen Fischen (während der Saison), einige bewegen sich in einer Grauzone.
Wie seht ihr das, wie geht ihr damit um?
 

nicki_sanchez

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Moin
Ich hadere schon länger ob ich das hier schreiben soll...egal
Bei mir ist es Gewässerabhhängig
Da ich überwiegend auf Hecht angel kann ich nur da mitreden
Ich Vergleiche hier 2 Seen (Vereinsgewässer und ein See an/bei der Mecklenburgischen Seenplatte)
Fang ich im Vereinsgewässer einen 90er Hecht den ich schonend im Wasser ohne erkennbaren Verletzungen abhaken kann so flutscht mir der Hecht ausversehen aus der Hand/Kescher
So ein Fisch ist in der Größe zu wichtig für das Gewässer da kaum große Hechte vorhanden sind
Beißt ein Hecht in der Größenordnung unter den selbigen Bedinungen an der Mecklenburgischen Seenplatte kommt der mit. In diesem See sind etliche Hechte bis (gesichert!) min 1,20m
Horrorszenario was ich leider auch schon hatte: stark verletzen Hecht von 55 cm (Kiemen stark Blutend)
Den hab ich ebenfalls mitgenommen und komplett verwertet (Mini Filets, Reste zum Fischfond)
Edit:
Das Maß von 90 cm ist als Beispiel zu sehen!
 
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Jani22

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Moin
Ich hadere schon länger ob ich das hier schreiben soll...egal
Bei mir ist es Gewässerabhhängig
Da ich überwiegend auf Hecht angel kann ich nur da mitreden
Ich Vergleiche hier 2 Seen (Vereinsgewässer und ein See an/bei der Mecklenburgischen Seenplatte)
Fang ich im Vereinsgewässer einen 90er Hecht den ich schonend im Wasser ohne erkennbaren Verletzungen abhaken kann so flutscht mir der Hecht ausversehen aus der Hand/Kescher
So ein Fisch ist in der Größe zu wichtig für das Gewässer da kaum große Hechte vorhanden sind
Beißt ein Hecht in der Größenordnung unter den selbigen Bedinungen an der Mecklenburgischen Seenplatte kommt der mit. In diesem See sind etliche Hechte bis (gesichert!) min 1,20m
Horrorszenario was ich leider auch schon hatte: stark verletzen Hecht von 55 cm (Kiemen stark Blutend)
Den hab ich ebenfalls mitgenommen und komplett verwertet (Mini Filets, Reste zum Fischfond)

Die mecklenburgische Seenplatte hat aber ein Entnahmefenster. In deinem Beispiel muss er wieder zurück. Aber ich weiß was du sagen willst damit.
 

nicki_sanchez

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Die mecklenburgische Seenplatte hat aber ein Entnahmefenster. In deinem Beispiel muss er wieder zurück. Aber ich weiß was du sagen willst damit.
Genau jetzt finde ich für diesen See nicht die Erlaubniskarte
Das Maß ist nur ein Beispiel!
Bei uns im Verein zb gilt Mindestmaß 45 cm Maximalmaß 75
Bei allerliebe...an einem 45 Hecht ist nichts dran
Desweiteren gilt bei uns im Verein folgendes:
Unter- bzw. übermäßige oder in der Schonzeit der jeweiligen Art gefangene Fische (auch verletzt oder tot) müssen zurückgesetzt werden

Verstehe schlicht und ergreifend nicht warum man nicht ehrlich sein kann (im Bezug auf ja upsi der Fisch stirbt eh auch wenns nicht stimmt weil man den Fisch aber unbedingt mitnehmen will)
 

Epipotamal

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Ist leider bei vielen Population & Arten das Problem das die Größenklassen, aus denen der Ertrag am nachhaltigsten abzuschöpfen wäre, häufig kleiner sind als die gemeine Küchengröße. Zumindest im unteren Bereich des Fensters
 

Pabstat

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Am Meer wird kein Pardon gegeben, sofern man das Ganze auf den Grill schmeißen kann und Entnahme nicht verboten ist, an den heimischen Gewässern gibt es den Coup de Grace nur wenn offensichtlich notwendig, aus welchen Gründen auch immer, ansonsten dürfen die Fischlein weiterschwimmen, wenn es mir gelungen ist , sie zu überlisten. Ergibt keinen Sinn, dass das dann automatisch das Todesurteil ist. Das mag mancherorts dem Papier nicht genügen, aber ich Knüppel keinen lebensfähigen Tisch tot, weil er nen Zentimeter zu lang ist oder zu kurz im Extremfall, nur weil das irgendwo steht. Und nein, das bedeutet nicht automatisch, dass auch ansonsten Gesetze etc. für mich irrelevant sind. Muss man ja sagen, sonst wird einem ja gleichwieder sonstwas unterstellt.
 

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Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Einige andere Bundesländer formulieren noch eindeutig eine Entnahmepflicht von maßigen Fischen (während der Saison),
Welche? Meines Wissens nach gibt es eine „Entnahmepflicht“ nirgendwo in Deutschland, das ist eher eine populäre Dramatisierung, die sich aus den überspitzten Formulierungen in den Prüfungsunterlagen ergeben hat.

Man muss in Deutschland mit genereller Verwertungsabsicht fischen („Stichwort vernünftiger Grund“). Dadurch wird das Zurücksetzen individueller Fische nicht verboten.

Leider alles sehr schwammig formuliert…
 

Munni

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Welche? Meines Wissens nach gibt es eine „Entnahmepflicht“ nirgendwo in Deutschland, das ist eher eine populäre Dramatisierung, die sich aus den überspitzten Formulierungen in den Prüfungsunterlagen ergeben hat.

Man muss in Deutschland mit genereller Verwertungsabsicht fischen („Stichwort vernünftiger Grund“). Dadurch wird das Zurücksetzen individueller Fische nicht verboten.

Leider alles sehr schwammig formuliert…
Bayern
 

Machete

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Fischerei ist ja im wesentlichen Landesangelegenheit. (Im Gegensatz zur Jagd, wo es ein starkes Bunesjagdgesetz gibt, das lediglich von Landesjagdgesetzen ergänzt wird).
Eine kurze Ki-Recherche hat ergeben, dass Bayern eigentlich das einzige Bundesland ist, wo die Entscheidung einen entnahmefähigen Fisch zurück zu setzten dem Fischer obliegt, wenn bestimmte biologische Kriterien nach seinem Ermessen erfüllt sind. (Mein Versuch einer Formulierung um das sinngemäß kurz zusammen zu fassen). Einige andere Bundesländer formulieren noch eindeutig eine Entnahmepflicht von maßigen Fischen (während der Saison), einige bewegen sich in einer Grauzone.
Wie seht ihr das, wie geht ihr damit um?
Am Ende ist man mit seinem Fang meist allein. Da interessieren mich krudes Regelwerk und unsinnige Bestimmungen, eher peripher. So handhabt das vermutlich auch jeder vernunftbegabte Mensch für sich. Zumindest hoffe ich das inständig.
 

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Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Timkilian

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man sollte einfach vernünfig handeln, Alles was sich noch nicht fortgepflanzt hat und lebensfähig ist zurück und meiner Meinung auch alles was under groß bis sehr groß fällt. Das ist natürlich Gewässer abhängig. Wenn es in einem See etwa kaum Barsche über 30 gibt dann kann ich halt dort halt nicht jeden 30er Abschlagen und sich den Sack mit 15er Barsche zufüllen macht halt auch keinen Sinn.
 

Pabstat

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Leichtes Offtopic: ich frag mich ja, wieso bspw. In Frankreich oder Holland, beides Länder in denen ich schon geangelt habe, trotz der im Vergleich zu D sehr einfach möglichen Angelei in Gewässern aller Art, dazu noch Recht pragmatische Regularien, keine postapokalyptischen Zustände im und am Wasser herrschen, sondern das Gegenteil, bspw. was Möglichkeiten und Fischbestände angeht.

Desweiteren, da ja offensichtlich reale Best practice Beispiele vorliegen, warum sich die deutschen Angelverbände nicht mal zusammenraufen und sagen: "Hey, wir sind dafür da, den Angelsport zu fördern, ergo gehen wir es jetzt an, dass dem Sport einfach und unkompliziert gefroent werden kann, und folgen den erfolgreichen Kollegen wie in Holland etc. ". Oder gibt es ,abgesehen vom Almantum wie Paragraphenreiterei oder Verwaltungsbullshirt,irgendwelche triftigen Gründe praktischer Arzt, im Hinblick auf die Anglerschaft, warum das bei uns nicht funktionieren kann?

Man kann es ja langsam angehen, reicht ja wenn man eine Karte für ein gesamtes Bundesland bekommt. Das muss doch zu regeln sein.
 

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