Der Shore Jigging/Spinning Plausch

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Lumpi99

Forellen-Zoologe
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Da die Urlaube mit der Freundin stattfinden, sind es in der Regel mehrere kurze Sessions zwischen 2-4 Std. Das passt in der Regel mindestens jeden zweiten Tag.
Beim Sicherheitsaspekt sprichst du einen wichtigen Punkt an, den ich in den letzten Urlauben teils selbst feststellen konnte.
Ich bin wahrlich kein großer Kletterer und auch kein geborener Sportler. Ist aber auch nicht so, dass ich nach längerem Marsch gleich auf ein Sauerstoffzelt angewiesen bin. Alleine aus dem Grund, dass ich großteils alleine unterwegs bin, habe ich mir aus meiner Sicht zu riskante Spots immer verkniffen. Das ist kein Fisch der Welt wert. Auch der Bequemlichkeitsfaktor spielt im Urlaub immer etwas mit herein.

An den halbwegs gut zugänglichen Spots konnte ich bisher keine Wassertiefen >25 m erreichen.

Angeln mit Light-Tackle und das Angeln auf Barracuda war bereits zielführend und wird sicher auch weiterhin forciert, weil es eben mit halbwegs guter Zuverlässigkeit funktioniert und man insbesondere beim LFR nie weiß was einsteigt.
Aber es besteht eben auch die Lust auf mehr, wozu ein kleiner Grouper im letzten Urlaub (siehe ein paar Posts weiter oben) den Stein ggf. noch etwas mehr ins Rollen brachte. :)

Die 48 min Videomaterial von Max Docken habe ich mir soeben zugeführt, danke für den Tipp @Epipotamal .
Dass hier als Allround-Gerte eine Spinnrute mit 10-50g WG empfohlen wird und damit auch Jigs von 40g gefischt werden, bringt mich nochmal zum Nachdenken.
Als Quintessenz konnte ich dem Video allerdings auch wieder entnehmen, dass Hard- und Softbaits sehr fängig sind, aber die Jigs aufgrund der Flexibilität in Führungsstil und Wassertiefe eben die Empfehlung sind.
Ich habe es in dieser Reihenfolge aufgenommen:

1. Jigs
2. Hardbaits
3. Gummi

Vielleicht schafft es auch schon Abhilfe die Daiwa Procyon Travel zu ersetzen. Die liegt mit ihrem WG von 30-70g zwar im grünen Bereich, mir fehlt es jedoch etwas an Schnelligkeit und gefühlt auch Rückgrat.
Da spielt das Budget bei einmaligem Einsatz im Jahr natürlich auch keine ganz untergeordnete Rolle.
 

AssAssasin

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Was man so mit bekommt scheint er bisher eher komplett alternativlos zu sein? Sprich ein passender Fischkopf-Jig an anderen weichen Gummis (Easy Shiner etc.) bringt nicht das gleiche Ergebnis.
Wenn wir schon beim Thema Gummiköder sind: Fischt ihr den BM auch in 7 oder 9cm? Oder geht beim kleineren Körper die Bewegung & somit die Fängigkeit flöten?
Ich habe einfach noch kaum Alternativen ausprobiert, da das Original zuverlässig liefert, die Farben gefallen mir gut, die Haken sind top.
Lediglich die zu kleine Ösen an einigen Bleiköpfen nerven.
Der 120 ist bei mir der kleinste, und der liefert schon viel Kleinkram wie Schriftbarsche und Eidechsenfische....von daher benutze ich auch keine kleineren.
 

The Fishing Couple

Bigfish-Magnet
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Was man so mit bekommt scheint er bisher eher komplett alternativlos zu sein? Sprich ein passender Fischkopf-Jig an anderen weichen Gummis (Easy Shiner etc.) bringt nicht das gleiche Ergebnis.
Wenn wir schon beim Thema Gummiköder sind: Fischt ihr den BM auch in 7 oder 9cm? Oder geht beim kleineren Körper die Bewegung & somit die Fängigkeit flöten?

Würde behaupten, dass JLC da mittlerweile einiges an Territorium abgenommen hat, zumindest was das Angeln auf grouper und dentex angeht.
 

Kawacharles

Echo-Orakel
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Danke dafür, habe das JLC Denton alle 3 Gewichte und einige Farben bestellen müssen :persevere:

Die Neugierde und der Gruppendruck darf man nicht unterschätzen!
 

Fidde

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Was man so mit bekommt scheint er bisher eher komplett alternativlos zu sein? Sprich ein passender Fischkopf-Jig an anderen weichen Gummis (Easy Shiner etc.) bringt nicht das gleiche Ergebnis.
Wenn wir schon beim Thema Gummiköder sind: Fischt ihr den BM auch in 7 oder 9cm? Oder geht beim kleineren Körper die Bewegung & somit die Fängigkeit flöten?
Doch, die kleinen fische ich auch. Aber nur im Süßwasser. Selbst die 120er nutze ich kaum im Salzwasser.
Ist euch das Bisschen Urlaub nicht zu schade, um damit die Suche nach einem unentdeckten Köder zu verbringen ?
Ich setze immer erstmal auf bewährtes und weiß damit, am Köder liegt es nicht.
Auf WB hat sich der nitroshad noch bewährt.
 

The Fishing Couple

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Danke dafür, habe das JLC Denton alle 3 Gewichte und einige Farben bestellen müssen :persevere:

Die Neugierde und der Gruppendruck darf man nicht unterschätzen!

Ich hatte tatsächlich eher an Xipi (Evo) und Xoco gedacht. Die werden sehr viel am Mittelmeer auf die genannten Fischarten verwendet.
Aber der denton ist sicherlich ebenfalls hervorragend.
 

Walstipper

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@The Fishing Couple Welche Größen verwendest du? Bei Squid-Imitaten laufen die Großen eigentlich immer wesentlich lebhafter. Die 140mm gehen glaub bei 60g Kopf los.

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Percarius

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Hat jemand von euch Erfahrung mit den verschiedenen Squid Modellen von Savage Gear geworfen vom Ufer gemacht?
Ich bin im Herbst auch wieder am Mittelmeer und das könnte eine gute Ergänzug sein, bzw. würde es die Verfütterung der Black Minnows auf Grouper und Co. etwas verlangsamen ;)
 
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The Fishing Couple

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@The Fishing Couple Welche Größen verwendest du? Bei Squid-Imitaten laufen die Großen eigentlich immer wesentlich lebhafter. Die 140mm gehen glaub bei 60g Kopf los.

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@The Fishing Couple Welche Größen verwendest du? Bei Squid-Imitaten laufen die Großen eigentlich immer wesentlich lebhafter. Die 140mm gehen glaub bei 60g Kopf los.

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Den evo habe ich tatsächlich noch nicht gefischt. Richte mich aber auch eher nach dem Gewicht als der Größe sprich 60-100g.
 

Blackforest Fisher

Angellateinschüler
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Salli zusammen,

nach einigen Wochen folgt auch hier noch mein Urlaubsbericht von den Seychellen. Es ging mit meiner besseren Hälfte auf die Hauptinsel Mahé. Wegen des Pärchenurlaubs war der Plan: morgens um 5 raus ans Wasser und zum Aufwachen der Freundin gegen 9:30 wieder zurück sein. Dann nachmittags oder abends noch eine Session mit leichtem Tackle. Die Entscheidung fiel bewusst auf Mahé, da es hier abseits vom Angeln einfach etwas mehr zu tun gibt (immer noch nicht viel) und die kleineren Inseln fernab zwar fängiger, aber deutlich schwieriger zu erreichen sind.

Ein Highlight gab es schon vor dem Abflug: Ich hatte über einen Post im Forum erfahren, dass ein anderer BA-User überschneidend vor Ort sein würde. Wir haben uns kurzgeschlossen und verabredet – eine super Aussicht, nach 10 Tagen die Köder endlich zu zweit rauszuschleudern.

Spots & Tackle​

Nach der Landung stand an Tag 1 erstmal Spot-Erkundung an. Und auch auf den Seychellen gilt, dass vor Ort nochmal alles anders ist als auf Google Maps. Die Zugänglichkeit und die Privatgrundstücke der Resorts machen einem oft einen Strich durch die Rechnung. Die Spots, die erreichbar sind, waren aber top. Auch wenn es keine echten pelagischen Spots gibt – maximal ging es auf ca. 20 Meter Wassertiefe.

Zum Einsatz kamen:
  • Shimano STC Monster (3 m / 28–110 gr) mit Noeby 8000 & Varivas PE4 (+ die Noeby Beast 80g als Backup)
  • Daiwa Wilderness (2,50 m / 10–50 gr) mit Spro Zalt Arc 4000 & Daiwa PE2
Als Köder kamen überwiegend Wobbler (Bigbacker 42g, Duo Tide Minnow 140), Jigs (20–60g von Ali, Major Craft, etc.) und Stickbaits (Rapala) zum Einsatz.

Erster Teil alleine​

Die ersten Tage zeigten: Auch auf den Seychellen springen die Fische nicht von alleine an Land. Auch hier ist es harte Arbeit, die Fische ans Band zu kriegen.

An den ersten drei Tage ging es in den Süden. Nach einem gefühlt obligatorischen ersten Schneider-Tag kamen an Tag zwei die ersten Fische: mehrere Red Snapper und ein Schwarzflecken-Snapper. Es zeigten sich auch erste Bluefin Trevallys, die aber regelmäßig als Nachläufer direkt vor den Füßen abdrehten. An dem Tag kam es auch zum ersten GAU. Ein massiver Einschlag auf einen großen Rapala Stickbait (Makrelendekor), ich vermute ein GT. Der Fisch nahm im ersten Run brutal Schnur, dass es zum Schnurbruch kam. Bitteres Lehrgeld!

Einen Tag später dann der nächste Rückschlag: Ein richtig guter Barrakuda von ca. 1,20 m stieg auf einen pinken 30g Jig ein. Dieses Mal habe ich den Fisch zwar bis ans Ufer bekommen, scheiterte aber bei der Landung und der Fisch schlitzte aus. Zu zweit wäre das sicher nicht passiert. Daher war es umso schöner, dass die Sessions zu zweit näher rückten.

Zweiter Teil gemeinsam​

Der erste Morgen zu zweit ging an den Spot, wo der fette GT-Einschlag kam. Mein Einstand war top: Es bissen Hornhechte, ein kleiner Barrakuda und Snapper. Nach längerer Flaute klappte es dann auch beim Kollegen und es krachte mit dem ersten kleineren Bluefin Trevally. Wunderschöner Fisch und entschneidert! Es ging weiter und es kam zu einem kapitalen Einschlag. Vermutlich ein GT um die 15 Kilo. Trotz geschlossener Bremse an einer Daiwa BG 10k an einer Saltiga 130gr nahm der Fisch 40–50 m Schnur, bog um einen Felsen ab und es kam zum Schnurbruch. Im Nachhinein hätte man vermutlich die Rolle aufmachen müssen, aber hinterher ist man immer rationaler und schlauer.

In den Tagen darauf kam eher das leichte Tackle zum Einsatz und damit einher gingen die bunten Rifffische wie kleinere Coral Trouts, Snapper oder sogar Lippfische. Hier waren besonders die 20g Jigs und Decathlon Saxtons erfolgreich.

Für mich kam es an meinem vorletzten Tag zum persönlichen Highlight! Auf einen Bigbacker stieg ca. 2–3 Meter vor der Uferkante ein richtig guter Bluefin Trevally ein. Durch viel Druck konnte ich den Fisch von den Steinen fernhalten und nach einem kurzen, aber intensiven Kampf gelang dank der Hilfe des Kollegen die Landung. Wir schätzten den Fisch auf ca. 3,5 kg – für mich der absolute Traumfisch des Trips und die Erlösung nach den vorangegangenen Verlusten. Ein Erinnerungsstück prägt jetzt eine Wand.

Fazit​

In Summe ein voller Erfolg. Die Uferangelei auf Mahé ist zwar materialfordernd und zäh, gleichzeitig aber wunderschön und es geht immer was (auch wenn es Light Tackle ist). Die Einschätzung eines anderen Beitrags zum Austausch mit anderen Nutzern des Forums kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil. Über das Forum einen weiteren Angler zu treffen, hat den Urlaub für mich und meine Freundin sehr bereichert. Und da wir definitiv noch eine offene Rechnung mit den großen Fischen der Insel haben, geht's nächstes Jahr nochmal zusammen nach auf die Sechellen!
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Seppel

Finesse-Fux
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Mega Bericht!!!! Im Januar 2027 plane ich einen Urlaub auf Mahé. Ähnlich wie bei Dir, Pärchenurlaub mit angeln. Der Bluefin Trevally steht auf meiner bucketlist!
Wo hast Du denn das schöne GT Bild her? Sieht nach Gyotaku aus!?
 

Seppel

Finesse-Fux
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Danke Dir - Da kannst du dich drauf freuen!
Genau, das ist Gyotaku und habe ich mit meiner Freundin selbst gemacht. Der Druck, den du siehst, ist von dem Bluefin Trevalley des anderen Bilds :)
Hattest Du die Materialien für den Druck dabeigehabt oder vor Ort gekauft? Das ist ja eine echt tolle Erinnerung!
 

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