Ostsee Barometer

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Seppel

Finesse-Fux
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tu dir und den Makrelen kein Vorfach an, das wird den kleinen Torpedos nicht gerecht, da sie sich dann gegenseitig bekämpfen. Ich würde sie einzeln mit einem kleinen shorejig wie z.B. dem Duo Drag Metal cast (https://fish-candy.de/products/duo-...MItqai9bqblgMVbdBEBx39ly2wEAQYCSABEgLbG_D_BwE) beangeln. Ich meine der Kieler Hafen wäre erfolgsversprechend.
Ich muss aber gestehen, ich bin in dem Ostsee-Makrelen-Game nicht besonders informiert.
Kann ich nur unterschreiben! Ich angeln gerne und viel in Norge auf Makrele und Paternoster kommt für mich nicht mehr in Frage.
Durch den Tüddel und dem anschließenden entwirren fangen meine Mitangler in der Regel nicht viel mehr als ich.
 

Stefan0975

Echo-Orakel
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Von den Makrelenpaternostern mit 5 Haken kann ich auch nur abraten. In Norwegen vom Boote angle ich vom Boot mit einem kleinen Pilker mit Einzelhaken und einem halbierten Paternoster mit 2 Haken. Vom Ufer aus binde ich über dem Blinker einen silbernen Haken als Beifänger ein, irgendwas Größe 1 oder 1/0, wirklich nur Silber ohne irgendwelche Zusätze. Der bringt manchmal deutlich mehr Fische als der Blinker. Pilker oder Blinker wie gesagt immer mit Einzelhaken, geht viel besser beim Versorgen und wenn du den Trupp triffst, bleibt auch bei Einzelhaken immer ein Fisch hängen.
 

binjamin84HH

Schusshecht-Dompteur
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Bei dem Thema gibt es bestimmt viele unterschiedliche Meinungen. Ich finde es sinnvoll das auf Veränderungen bei den Beständen in die Richtung angepasst wird. Ist auch mit Veränderungen in den Binnengewässern zu rechnen?
Liebe Grüße
 

Pikepete

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Mohrchen

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DurtyPerch

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Betrifft auch die Boddengewässer wenn ich das richtig verstanden habe!
Änderungen zur Küstenfischerei in MV betreffen immer auch Sunde, Bodden, Wieke, Haffs, das Achterwasser und den Peenestrom, sowie die Unterwarnow, sofern nicht anders definiert.
Die Neuregelungen zum Hecht basieren wohl u.a. auf Ergebnissen aus dem Boddenhecht-Projekt von Prof. Arlinghaus und daraus abgeleiteten Empfehlungen und ein Entnahmefenster für Hecht gerade in den Bodden-Gewässern war ja schon lange im Gespräch.
Ist auch mit Veränderungen in den Binnengewässern zu rechnen?
Liebe Grüße
In absehbarer Zeit gehe ich nicht von vergleichbaren Anpassungen für Binnengewässer aus. Ich denke/hoffe, da wird es dann eher über die jeweilige Gewässererlaubnis individuell geregelt. Halte ich zumindest für deutlich sinnvoller. Es gibt in MV so viele Gewässer und so viele verschiedene Gewässertypen, dass es zumindest aus meiner Leiensicht sinnvoller wäre, auf gesetzlicher Ebene nur grobe Rahmenbedingugen zu schaffen und dann individuelle Notwendigkeiten über die Gewässererlaubnis zu regeln (z.B. Entnahmefenster, Baglimit).
 

AssAssasin

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Wäre interessant ob das Entnahmefenster auch für die Berufsfischer gilt, immerhin haben diese ja den Hechtbestand an den Bodden auf dem Gewissen.
Ich lese da nur was von Lebendreusen, nicht von Kiemennetzen....

Fehlende Laichmöglichkeiten, selten so einen Schwachsinn gelesen.

Prinzipiell finde ich die Änderungen ja gut, abgesehen von der weggefallenen Schonzeit für Steinbutt.
Naiv ist es aber zu glauben die Angler hätten da nennenswerten Einfluss auf die Hechtbestände gehabt.
 
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Hecht911

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An den Bodden stehen etwa 120 Berufsfischer (Altersdurchschnitt 57 Jahre) jährlich ca. 50.000 Anglern gegenüber. Seit 2019 ist die Entnahme von Hechten zwischen Anglern und Berufsfischern mit 50 : 50 gleichverteilt.

Natürlich wirken reißerische Berichte über einen Fischer auf Hiddensee, der unverantwortlich handelt, auf die gesamte Zunft … das kennt man auch aus anderen Bereichen der Gesellschaft zur Genüge.

Ja, der Bestand an Hechten hat sich deutlich negativ entwickelt. Im Vergleich zu den 60er Jahren ist der Bestand auf ca. 30 % zurückgegangen und ja, auch die Berufsfischerei hat daran ihren Anteil.

Die Ursachen für den Rückgang sind allerdings vielschichtig und die Verantwortung kann m.M.n. nicht allein den Fischern zugeschoben werden. Es gibt beim Boddenhecht, wie beim Barsch, der Meerforelle und dem Lachs einen direkten Zusammenhang zu den Heringsbeständen in der Ostsee. Der Rückgang der Hechte vollzieht sich praktisch im Gleichschritt mit dem Rückgang der Heringe. Selbstverständlich hat die Berufsfischerei auch daran mitgewirkt, das es dem Hering so schlecht geht.
Dazu kommen weitere Faktoren wie die Klimaerwärmung, die intensive Landwirtschaft und weitere bauliche Eingriffe durch den Menschen.

Ich bin auf Rügen geboren und stelle den Fischen dort nach seit ich laufen kann. Viele der Entwicklungen an den Bodden konnte ich 1 : 1 und live miterleben. So auch den gefühlt starken Rückgang der Hechtbestände ab Anfang der 2000er Jahre. Zufällig am Beginn der Zeit, wo die Guidingangebote gepaart mit der Entwicklung des Internets und der dortigen „Angelszene“ explodierten. Aber das mag Zufall sein. ;-)

Aktuell läuft es jedenfalls in Sachen Hecht an den Bodden so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Ich selbst war 2 Tage mit dem Belly am Ende der Boddenkette zum Barschangeln und hatte als Beifang 9 Hechte zwischen 50 und 70 cm Länge (schwimmen alle wieder). Ein Bekannter war an der Wittower Fähre und die Jungs hatten an nur einem Tag zu sechst fast 100 Hechte an den Booten. Die haben allerdings auch gezielt auf Hecht geangelt.

Ein Kumpel war zur gleichen Zeit auf dem Kubitzer Bodden und berichtet von ähnlich guten Fängen auf Hecht und Barsch.

Was ganz klar fehlt, sind die großen Damen, denn keiner aus meinem Bekanntenkreis hatte einen Fisch über 80 cm. Das bringt dann doch einige Sorgenfalten …

Zusammengefasst: Bevor wir im Zusammenhang mit der neuen Verordnung nun gleich wieder mit dem Finger in Richtung Berufsfischer zeigen, sollten wir darauf achten, dass wir Angler uns selbst an die Regeln halten, das Entnahmefenster achten und das Baglimit einhalten. Allein das wird schwer genug!

Die jetzige Verordnung/Regelung war lange überfällig!

Dass die Angler in den zurückliegenden Jahren einen deutlichen Einfluss auf den Hechtbestand der Boddenkette hatten ist nicht naiv gedacht, sondern wissenschaftlich belegt.
 

AssAssasin

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Sorry, ich habe mir das Schauspiel mit dem gezielten Fang der Laichhechte lange persönlich angeguckt, habe die Bodden von vorne bis hinten jede freie Minute befischt und damals wirklich einen guten Draht zu vielen Anglern und Guides gehabt. Ab 2012 sind die Berufsfischer völlig eskaliert, aus niedrigstem Profitstreben, der Zander sollte gepusht werden und der Hecht musste weichen. Es hat nicht ein Fischer mitgemacht, sondern fast alle. Da kann man noch so viel Wissenschaftler bemühen und Ausreden suchen.
Die paradiesischen Hechtbeständen sind ausschließlich durch das asoziale Befischen der Laichfische zusammengebrochen und haben sich danach auf einem eher niedrigen normalen Level eingependelt....dafür fährt aber halt keiner mehr quer durch die Republik oder zahlt 350,- für einen Guide.
Wer in den 00er Jahren mal versucht hat kurzfristig Zimmer, Boot oder Guide Anfang Mai zu bekommen, wer noch das Stelldichein von Schweden, Dänen, Schweizern, Niederländern etc. auf dem Campingplatz Schaprode in Erinnerung hat weiß was dort ruiniert wurde.

Lachs und Dorsch in der Ostsee haben die Angler gut mit dezimiert, keine Frage, aber in Bezug auf die Hechte in den Bodden ist das einfach völliger Blödsinn.
 

Hecht911

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Markige Worte wie „naiv“ und „Blödsinn“ führen dennoch nicht an belastbaren Fakten vorbei. :)

Etwas besseres/belastbareres als die Studie des Leibniz Instituts ist mir nicht bekannt.

Was hast Du zu bieten, außer den persönlichen Erfahrungen in Deiner jugendlichen Freizeit?

Ich kenne/kannte auch viele Angler und Guides auf Rügen, allerdings kenne ich noch sehr viel mehr Fischer dort persönlich . Wie geschrieben, es ist meine Heimat und meine Familie dort oben hat einen fischereilichen backround und es ist einfach falsch, wenn behauptet wird, dass sich ausnahmslos alle Fischer am Fang von Laichhechten beteiligt haben und das mit dem Ziel, den Zander zu etablieren.

Damit will ich die Fischer nicht von deren Anteil an der Misere freisprechen!

Anfang der 2000er Jahre gab es noch fast doppelt so viele Fischer auf Rügen und Du willst hier erzählen, dass Du die alle persönlich in Deiner Freizeit beim Laichhechtfang begleitet/angeguckt hast?

Ich mach Dir einen Vorschlag in Sachen Faktencheck - schreib mir (gern per PN) nur 10 Fischer aus der Ecke, bei denen Du Dir den Laichhechtfang persönlich angesehen hast. Wenn Du das hinbekommst, widerrufe ich an dieser Stelle öffentlich alle von mir geschriebenen Aussagen. Deal?
 

DurtyPerch

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Mir fällt es schwer zu glauben, dass ausschließlich die Berufsfischer am Rückgang des Boddenhechtes Schuld sein sollen. Klar, die haben ganz bestimmt auch ihren Anteil daran, aber bei den Massen an Anglern, die da früher waren und auch wahrscheinlich immer noch sind, kann man die Anglerschaft sicherlich leider auch nicht komplett freisprechen.

Fehlende Laichmöglichkeiten, selten so einen Schwachsinn gelesen.
"Fehlende Laichmöglichkeiten" ist schon etwas absolutistisch. Aber im Sommer trocknen wohl immer mehr kleine Gräben und Bäche aus, in denen die Hechte normalerweise laichen. Von einer Reduzierung der Laichmöglichkeiten kann man also schon ausgehen.
Das ist halt insgesamt ein sehr komplexes Thema mit dem Boddenhecht-Rücmgang und die Ursachen werden daher ebenfalls vielfältig sein. Berufsfischer, Angler, Kormoran, wärmeres Wasser, zum Teil Rückgang der Laichgründe, weniger Hering als Futterfisch, evtl noch Robbe und Kormoran on top. Und da fehlen wahrscheinlich noch einige weitere Faktoren, die einen mehr oder weniger dtarken Einfluss auf die Entwicklungen haben.

So oder so. Ich finde, das Entnahmefenster ist eine ganz gute Reaktion auf die Sachlage, die regulierend wirkt, aber nicht allzu stark in die Machenschaften der Angler eingreift. Bleibt zu hoffen, dass es auch für die Fischer gilt. Da es bei Netzen aber wahrscheinlich auch schwierig umzusetzen ist, befürchte ich (ohne es zu wissen), dass es für die Fischer eine Ausnahme davon gibt (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege)
 

Pikepete

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Mir fällt es schwer zu glauben, dass ausschließlich die Berufsfischer am Rückgang des Boddenhechtes Schuld sein sollen. Klar, die haben ganz bestimmt auch ihren Anteil daran, aber bei den Massen an Anglern, die da früher waren und auch wahrscheinlich immer noch sind, kann man die Anglerschaft sicherlich leider auch nicht komplett freisprechen.


"Fehlende Laichmöglichkeiten" ist schon etwas absolutistisch. Aber im Sommer trocknen wohl immer mehr kleine Gräben und Bäche aus, in denen die Hechte normalerweise laichen. Von einer Reduzierung der Laichmöglichkeiten kann man also schon ausgehen.
Das ist halt insgesamt ein sehr komplexes Thema mit dem Boddenhecht-Rücmgang und die Ursachen werden daher ebenfalls vielfältig sein. Berufsfischer, Angler, Kormoran, wärmeres Wasser, zum Teil Rückgang der Laichgründe, weniger Hering als Futterfisch, evtl noch Robbe und Kormoran on top. Und da fehlen wahrscheinlich noch einige weitere Faktoren, die einen mehr oder weniger dtarken Einfluss auf die Entwicklungen haben.

So oder so. Ich finde, das Entnahmefenster ist eine ganz gute Reaktion auf die Sachlage, die regulierend wirkt, aber nicht allzu stark in die Machenschaften der Angler eingreift. Bleibt zu hoffen, dass es auch für die Fischer gilt. Da es bei Netzen aber wahrscheinlich auch schwierig umzusetzen ist, befürchte ich (ohne es zu wissen), dass es für die Fischer eine Ausnahme davon gibt (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege)
Bei den Fischern kann man das glaube ich durch die Maschenweite gut bestimmen, welche Fische hängen bleiben… bei Reusen ist das natürlich anders.

Aber wie du schon schreibst, Fischer & Anglerschaft und viele andere äußere Einflüsse haben sich in den letzten 20-30 Jahren einfach drastisch verändert. Lässt sich glaube ich schwierig auf einen Grund zurückführen. Noch dazu: Wenn man einen Guide fragt, sind immer die Fischer schuld und wenn man einen Fischer fragt, sind immer die Angler schuld…
Einfach Barsch angeln gehen dort und fertig ;)
 

DurtyPerch

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Bei den Fischern kann man das glaube ich durch die Maschenweite gut bestimmen
Für das Mindestmaß kann ich mir das auch vorstellen. Soll angeblich auch halbwegs gut funktionieren. Beim oberen Limit fehlt mir da aber die Vorstellungskraft, wie man z.B. einen 70er Hecht fangen, aber einen 100er durchlassen möchte, um sich an das Entnahmefenster zu halten
 

Walstipper

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Vor zwei Jahren kam das Institut um Arlinghaus mit einem Update um den Boddenhecht, was ich hier zusammen gefasst hatte: https://www.barsch-alarm.de/communi...ten-und-guides-dazu.52422/page-6#post-1031655

Das aktuelle ChatGPT fasste mir die Entnahme-Größen wie folgt zusammen:

Entnahme von Hechtbiomasse
ca. Menge/Jahr​
Berufsfischerei
34 t (laut neuen Untersuchungen aber doppelt so viel wie Angler)​
Angelfischerei
38 t​
Kormorane
ca. 50 t​

Das is ja erstmal nur die Hecht-Menge, ein weiteres Problem scheint das fehlenden Abwachsen auf über 1m+, wo der Bodden ja früher für große Tiere bekannt war. Und da muss man zur Berufsfischerei zumindest sagen, dass die bei der Herings-Entnahme in Meckpomm ziemlich sicher um einiges stärker zu Buche schlägt als die der Angler & Kormoran. Nach meinen Quellen bspw. um Faktor 10 und mehr gegenüber Anglern. Eine weitere Betrachtung von Angler vs. Berufsfischer war dann die ökonomische Dimension, ich erinner mich an irgendwas um Faktor-30 mehr Wert eines Hechtes bei Anglern gegenüber Berufsfischern. Wobei man für Letztere wohl einräumen muss, dass die meisten sicher kein Fan von Esox sind, bringt nix ein & futtert Perciden, Aal, Hering etc...

PS: Ich hab mit der KI noch etwas weiter gebohrt und laut einer neuen Untersuchung von 2026 entnehmen Fischer etwa doppelt so viel Hechte wie Angler, weil diese in hohem Maße Hechte (vor allem Große) zurück setzen: https://repository.library.noaa.gov/view/noaa/76277
 
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AssAssasin

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Markige Worte wie „naiv“ und „Blödsinn“ führen dennoch nicht an belastbaren Fakten vorbei. :)

Etwas besseres/belastbareres als die Studie des Leibniz Instituts ist mir nicht bekannt.

Was hast Du zu bieten, außer den persönlichen Erfahrungen in Deiner jugendlichen Freizeit?
Keinerlei persönliche Verbindungen zur Berufsfischerei zu Beispiel.
Ich kenne/kannte auch viele Angler und Guides auf Rügen, allerdings kenne ich noch sehr viel mehr Fischer dort persönlich . Wie geschrieben, es ist meine Heimat und meine Familie dort oben hat einen fischereilichen backround und es ist einfach falsch, wenn behauptet wird, dass sich ausnahmslos alle Fischer am Fang von Laichhechten beteiligt haben und das mit dem Ziel, den Zander zu etablieren.
Das erklärt so ziemlich alles an deinem Post.
Damit will ich die Fischer nicht von deren Anteil an der Misere freisprechen!

Anfang der 2000er Jahre gab es noch fast doppelt so viele Fischer auf Rügen und Du willst hier erzählen, dass Du die alle persönlich in Deiner Freizeit beim Laichhechtfang begleitet/angeguckt hast?
Laut deiner Aussage war es nur einer der die Laichhechte befischt hat, mit dieser Meinung stehst du auf Rügen lustigerweise allein da.
Da bestreitet eigentlich keiner die gewollte Dezimierung der Hechte.
Ich mach Dir einen Vorschlag in Sachen Faktencheck - schreib mir (gern per PN) nur 10 Fischer aus der Ecke, bei denen Du Dir den Laichhechtfang persönlich angesehen hast. Wenn Du das hinbekommst, widerrufe ich an dieser Stelle öffentlich alle von mir geschriebenen Aussagen. Deal?
Deal machen überlasse ich Trump....
Geiler Faktencheck, wie hättest du es denn gern, ich zähl dir zehn verschiedene Boote auf, du sagst stimmt nicht und das war´s dann?
Du kannst dir gerne mal bei einem bekannten Guide in Schaprode die Videos ansehen die wir vom Laichhechtfang incl. Anlandung gemacht haben, Name schicke ich dir gerne per PN.
Der Witz an der Sache ist doch, gerade wenn du mit der Fischerei verbandelt bist, du weißt das es stimmt, was soll dann diese Show?
Wenn das Hechtthema vom Tisch wäre könnten wir mit der Meerforellenfischerei weitermachen, oder bei Grundschleppnetzen, Aalreusen (vermutlich sind die auch kein bisschen bedroht) usw.
Willst du ein zum Glück aussterbendes Gewerbe am Leben erhalten?
Ich für meinen Teil hoffe, dass auch der letzte dieser "Fischer" endlich das Handtuch wirft.
Die Fischerei dort ist absolut nicht nachhaltig, juckt aber von den Fischern keiner, weil jeder weiß, dass der Nachwuchs den Job eh nicht weiterführen wird.
Deshalb wird jetzt jeder Cent rücksichtslos rausgepresst.
 

Torge

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Keinerlei persönliche Verbindungen zur Berufsfischerei zu Beispiel.

Das erklärt so ziemlich alles an deinem Post.

Laut deiner Aussage war es nur einer der die Laichhechte befischt hat, mit dieser Meinung stehst du auf Rügen lustigerweise allein da.
Da bestreitet eigentlich keiner die gewollte Dezimierung der Hechte.

Deal machen überlasse ich Trump....
Geiler Faktencheck, wie hättest du es denn gern, ich zähl dir zehn verschiedene Boote auf, du sagst stimmt nicht und das war´s dann?
Du kannst dir gerne mal bei einem bekannten Guide in Schaprode die Videos ansehen die wir vom Laichhechtfang incl. Anlandung gemacht haben, Name schicke ich dir gerne per PN.
Der Witz an der Sache ist doch, gerade wenn du mit der Fischerei verbandelt bist, du weißt das es stimmt, was soll dann diese Show?
Wenn das Hechtthema vom Tisch wäre könnten wir mit der Meerforellenfischerei weitermachen, oder bei Grundschleppnetzen, Aalreusen (vermutlich sind die auch kein bisschen bedroht) usw.
Willst du ein zum Glück aussterbendes Gewerbe am Leben erhalten?
Ich für meinen Teil hoffe, dass auch der letzte dieser "Fischer" endlich das Handtuch wirft.
Die Fischerei dort ist absolut nicht nachhaltig, juckt aber von den Fischern keiner, weil jeder weiß, dass der Nachwuchs den Job eh nicht weiterführen wird.
Deshalb wird jetzt jeder Cent rücksichtslos rausgepresst.
Das ist gar nicht meine Ecke. Aber ich kenne einige Fischer in meiner Region schon seit Jahrzehnten. Da hört man ab und an "Nehmt doch auch mal nen Hecht mit. Dann kommen die Zander besser...". Und Schuld sind in wechselnder Reihenfolge: Der Kormoran, die EU, die Angler, die Robben oder (neuster Feind!) der Otter.
 

AssAssasin

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Das ist gar nicht meine Ecke. Aber ich kenne einige Fischer in meiner Region schon seit Jahrzehnten. Da hört man ab und an "Nehmt doch auch mal nen Hecht mit. Dann kommen die Zander besser...". Und Schuld sind in wechselnder Reihenfolge: Der Kormoran, die EU, die Angler, die Robben oder (neuster Feind!) der Otter.
Und einige Angler übernehmen den Quatsch ja auch immer ungefiltert.
Wer aber nie schuld ist: die Nährstoffeinträge der Landwirtschaft, lächerliche Mindestmaße, inkompetente Gewässerwarte, falsche Besatzpolitik, überzogene Erwartungshaltung, Wasserkraftwerke, Flurbereinigung.
 

Walstipper

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Wer aber nie schuld ist: die Nährstoffeinträge der Landwirtschaft
Wobei man für diese Diskussion im Hinterkopf haben sollte, dass die Nährstoffe (hier vor allem Phosphat) in den Bodden nicht steigen, sondern ab den 90ern abgenommen haben. In den 50ern waren sie auf riesige Werte explodiert (polytropher Bereich) und sind dann auf einen stark-mesotrophen bis eutropen Bereich gesunken, ohne dass sich die Wasserpflanzen-Bestände regeneriert haben (Greifswalder Bodden). Aber bei den Hechtbeständen vor 20 Jahren hab ich meine Probleme, dass die Laichgründe das Problem sein sollen. Anscheinend waren die Bodden bereits in der DDR als Spitzengewässer bekannt, sprich die zu hohen Nährstoffeinträge scheinen für die Hechtproblematik eher unwesentlich zu sein. Beispielsweise nicht so wie im Bodensee, wo die Hechtbestände mit der Eutrophierung abgenommen haben und dann wieder anstiegen: https://asv-konstanz.de/wp-content/uploads/2024/02/Hechtertrag-291x300.jpg
 

Hecht911

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Keinerlei persönliche Verbindungen zur Berufsfischerei zu Beispiel.

Das erklärt so ziemlich alles an deinem Post.

Laut deiner Aussage war es nur einer der die Laichhechte befischt hat, mit dieser Meinung stehst du auf Rügen lustigerweise allein da.
Da bestreitet eigentlich keiner die gewollte Dezimierung der Hechte.

Deal machen überlasse ich Trump....
Geiler Faktencheck, wie hättest du es denn gern, ich zähl dir zehn verschiedene Boote auf, du sagst stimmt nicht und das war´s dann?
Du kannst dir gerne mal bei einem bekannten Guide in Schaprode die Videos ansehen die wir vom Laichhechtfang incl. Anlandung gemacht haben, Name schicke ich dir gerne per PN.
Der Witz an der Sache ist doch, gerade wenn du mit der Fischerei verbandelt bist, du weißt das es stimmt, was soll dann diese Show?
Wenn das Hechtthema vom Tisch wäre könnten wir mit der Meerforellenfischerei weitermachen, oder bei Grundschleppnetzen, Aalreusen (vermutlich sind die auch kein bisschen bedroht) usw.
Willst du ein zum Glück aussterbendes Gewerbe am Leben erhalten?
Ich für meinen Teil hoffe, dass auch der letzte dieser "Fischer" endlich das Handtuch wirft.
Die Fischerei dort ist absolut nicht nachhaltig, juckt aber von den Fischern keiner, weil jeder weiß, dass der Nachwuchs den Job eh nicht weiterführen wird.
Deshalb wird jetzt jeder Cent rücksichtslos rausgepresst.
Deiner Antwort entnehme ich, dass Du nichts vorzuweisen hast, als den Verweis auf einen YT Guide und eine Menge Unterstellungen.:)

Im Beitrag 1.450 warst Du noch bei jedem Laichhechtfang jedes rüganer Fischers persönlich dabei … was ein lächerlicher Auftritt, wenn Du nun nicht einmal einen dieser Fischer kennst, also alles nur aus der Perspektive der Guides und Angler wertest/bewertest.

Mir unterstellst Du dann aber gleichzeitig, dass ich wegen familiärer Involviertheit vorbelastet sei. Du bist ein echter Witzbold! :)

Ich darf Dich daran erinnern, dass Du es warst, der es (Beitrag 1.448) ausschließlich den Fischern zuschreibt, die Hechtbestände auf dem Gewissen zu haben.

Du unterstellst mir wegen familiärer Verbandelung eine einseitige Wertung, dabei bist Du es selbst, der hier faktisch fachlich im völligen Blindflug unterwegs ist.

Ich habe nie behauptet, dass die Fischer unschuldig an der Situation sind! Aber sie sind es nicht allein, wie Du es hier immer wieder ohne jegliche Fakten und Beweise zu unterstellen versuchst.

Unter den Fischern gibt es schwarze Schafe, ebenso wie unter den Anglern. Deshalb sind doch aber nicht alle Angler daran schuld, dass es an unseren Gewässern so extrem vermüllt aussieht!

Ich würde ja auch nie behaupten, dass alle Kerle mit einem hässlichen Bart Idioten sind!
 

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