Wettkampf-Wobbler: Shadow Rap vs. Shadow Rap Shad

Wettkampf-Wobbler: Shadow Rap vs. Shadow Rap Shad

Für die Entwicklung der beiden Shadow Raps hat sich Rapala viel Zeit gelassen. Schließlich war das Ziel, einen Wobbler auf den Markt zu bringen, der Bass Tournaments (Wettfischen) gewinnen kann. Genauer gesagt das Bass Master Classic. Denn ein Wobbler, mit dem das Bass Master Classic gewonnen wurde, verkauft sich aufgrund der Live-Übertragung im Fernsehen millionenfach.

Links der langsam sinkende Minnow, rechts der langsam steigende Shadow Rap Shad.

Und da es einer Firma wie Rapala nicht nur darum gehen kann, einen erlesenen Kreis an Anglern glücklich zu machen, sondern möglichst viele, haben sich die Pro Staffer (Teamangler) und Produkt-Entwickler ordentlich ins Zeug gelegt und in einem schier endlosen Produktionsprozess an Form, Laufverhalten und Designs herumgetüftelt, um den schlanken Minnow dann pünktlich zum Bass Master Classic 2015 auf den Markt zu bringen. Oberster Shadow Rap-Botschafter war kein Geringerer als Mike Iconelli, eine quicklebendige Bass Fishing Legende, die das Turnier 2003 gewonnen hat. Dass der Wobbler in den USA zu den Rapala-Topsellern zählt, hat also auch etwas mit Iconelli’s Platzierung zu tun. Er wurde 6. Und auch die anderen Shadow Rapper im Teilnehmerfeld schnitten gut ab. Ott Dafoe wurde 11. und Jacob Wheeler 14. – viele ihrer Fische bissen auf den schlanken Twitchbait, den sie da drüben Jerkbait nennen.

Mein erster Fisch auf den Shadow Rap war dieser prächtige Hecht von mindestens 65 cm Länge.

Mit Blick auf den US-Markt versuchen die Hersteller also, das Bass Master Classic als Initialzündung für den Verkauf eines neuen Köders zu nutzen. Wenn so viele Leute gleichzeitig einen Köder kaufen und dann damit fangen, verbreitet sich die frohe Kunde wie ein Lauffeuer und das Ding wird zum Selbstläufer. Daran ist auch nichts Verwerfliches. Schließlich läuft beim Spinnfischen viel über Vertrauen. Und wenn die Hersteller ihren Köder auf einen See und seine Eigenheiten abstimmen und ein Präzisionsgerät für spezielle Angelsituationen entwickeln, kann uns das nur recht sein. Was der Schwarzbarsch mag, macht auch Barsch, Hecht, Zander und Co willig und die Angel-Szenarien sind international identisch.

 

Shadow Rap: Langsam sinkender Twitchbait für faule Fische

Der Shadow Rap wurde auf die Fischerei am Lake Hartwell zugeschnitten. Im Februar fressen die Schwarzbarsche dort gern Freiwasser-Heringe. Sie streunen dann in Wassertiefen von 3 bis 6 m herum, sind aufgrund der niedrigen Wassertemperatur aber das Gegenteil von hyperaktiv. Faule Räuber im Freiwasser? Das schreit doch nach einem Suspender. Wobei – wenn angeschlagene Fische im Winter aus den Schwärmen fallen, sinken sie im Zeitlupentempo Richtung Gewässergrund. Genau deshalb ist der schlanke Shadow Rap kein Schwebe-Wobbler, sondern ein Slow Sinker. In den Twitchpausen (bitte entschuldigt die vielen Ami-Ausdrücke) – wenn man ihn also nach dem Anschlagen stehen lässt – setzt er kopfvoran zu einem schwerelosen Sinkflug an. Und genau in diesen Phasen bekamen Iaconelli, Dafoe und Wheeler ihre Bisse. Tatsächlich fingen sie vor allem in den Morgenstunden zuverlässig Fische auf ihren Shadow Rap Deep, wo andere (schwebende und auftreibende) Modelle keine oder wenig Fische ans Band brachten.

Der Shadow Rap reagiert außerdem schon auf den kleinsten Zupfer mit einer deutlichen Ausbrechbewegung. Er sticht („dartet“) von einer Seite auf die andere und kann – wenn erwünscht – richtig hektisch durchs Wasser geschlagen werden. Man kann ihn aber auch fast im Stehen fischen, wenn man ihn nur ganz sachte anzupft. Neben dem Laufverhalten bezieht er einen großen Teil seiner Überzeugungskraft auch aus den Designs, von denen viele Richtung Hering gehen. Die drei Rapla-Männer konnten sich also genau auf die passende Farbe einschießen. Mir persönlich würden zwei Drillinge auch reichen. In der konkreten Wettkampfsituation aber hat Iconelli den dritten Drilling als eines der entscheidenden Features ausgemacht: “You heard a lot of the other guys talking about missed fish, because the bass were head-butting their baits. The Shadow Rap has three sets of VMC treble hooks. So even if the bass head-butt it, you’re catching them.” (Man hat also von viele Leute gehört, dass die Bass die Köder nur angetickt haben. Durch die drei Drillinge, haben Iconelli & Co diese Fische gefangen, während andere nur einen Anfasser gespürt haben.)

Und was bringt uns das jetzt? Ich kann’s euch sagen. Wir haben einen hochagilen Twitchbait für große Barsche, Hechte und Zander, den man langsam und schnell fischen kann. Die Designs imitieren nicht nur perfekt einen Hering, sondern auch einen Weißfisch, eine kleine Maräne oder einen Stint. Neu sind die nichtreflektierenden „Frozen Colors“, die dazu da sind, verblitzte Fische zu überzeugen.

Frozen- vs. Schimmer-Design.

Der Flachläufer taucht bis knapp über 1 m tief. Der Deep Runner mit der langen Tauchschaufel geht auf ca. 2,5 m runter. Mit seinem Gewicht von 13 Gramm (auf 11 cm Länge) fliegt er auch gut. Sensationell ist nicht nur die Qualität (alle Shadow Raps haben einen Probelauf im Testbecken hinter sich, bevor sie in die Verpackung kommen), sondern auch der Preis.

Schon besser. Weiß und Zander – das passt manchmal ganz gut.

Hier setzt sich der Shadow Rap gegen den viel besser geworfenen Rubber-Jig durch, wenn man das so sehen mag. Zumindest fangen wir damit den einzigen Blackbass des Tages:

 

Shadow Rap Shad: Langsam steigender Twitchbait mit Kurbelpotential

Ein Jahr nach dem schlanken Shadow Rap kam der etwas gedrungenere Shadow Rap Shad auf den Markt. Natürlich pünktlich zum Bassmaster Classic, das Anfang März 2016 auf dem Grand Lake O’ the Cherokees in Oklahoma stattfand. Auch diesmal waren die Rapala-Botschafter (Mike Iconelli, Brandon Planiuk, Ott Dafoe) guter Dinge, weil sie einen Köder zur Verfügung hatten, den noch niemand an diesem Gewässer gefischt hatte und gerade die großen Bass so ziemlich jeden Hardbait schon gesehen haben.

Flachläufer und Deep-Runner ready to go.

Im Gegensatz zum „normalen“ Shadow Rap ist der Shadow Rap Shad nur 9 Zentimeter lang. Dafür ist er etwas hochrückiger und imitiert einen Shad (das ist eine hochrückige Fischart, dem unseren Gummifischen ihre Bezeichnung verdanken). Sein Verhalten beim Spinnstop wurde dementsprechend an das eines sterbenden Shads angepasst, der wohl langsam nach oben steigt und dabei ein bisschen zuckt. Genau das macht der Shadow Rap, wenn man ihn nach dem Antwitchen stehen lässt. Zwar ist es für Dafoe (25.) und Iconelli (40.) nicht so richtig gut gelaufen, aber Brandon Palaniuk ist 12. geworden.

Ich weiß nicht, wie viele Fische er auf den Shadow Rap gefangen hat. Ist mir aber auch egal. Auf diesen Köder habe ich mich riesig gefreut. Man sieht ihm schon an, dass er ein echter Bringer ist. Er hat genau das Format für dicke Barsche und Zander. Und das hat er bei mir auch gleich mit dem zweiten Wurf unter Beweis gestellt.

Ein echter Wettkampf-Wobbler eben…

Witzigerweise auch bei einem Wettangeln – Wettkampf-Wobbler bleibt Wettkampf -Wobbler. Und zwar haben die Teilnehmer der WPC von Rapala (Sponsor) ein Starterset mit vielen verschiedenen Ködern von Rapala und Storm in die Hand gedrückt bekommen. Am ersten Tag lief es sehr gut für Capitain Dustin und mich. Pro Tag kann man 3 Barsche, 3 Zander und einen Hecht in die Wertung bringen. Die 3 Zander hatten wir nach ca. einer Stunde zusammengeangelt. Von den 3 Barschen kamen 2 nach gut einer weiteren  Stunde. Alles auf Gummi. Dann riss die Strähne ab. Also machte sich Dustin einen Crankbait dran, während ich irgendeine Finesse-Montage an der Steinpackung entlang zuppelte. Dann hat Dustin einen großen Nachläufer auf den bulligen Wobbler. Ich fackle nicht lange, schraube mir den gelben Shadow Rap-Flachläufer an die Rute, werfe dahin, wo Dustin seinen Fisch zum Mitschwimmen bewegen konnte. Keine Reaktion beim ersten Wurf. Nochmal. Ich zupfe zweimal an, lasse den Wobbler stehen. Ein Ruck in der Rute und zack, da war der dritte Barsch. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich seither viel Vertrauen in diesen Köder habe. Er hat sich nicht nur beim Barschangeln am Bodden bewährt, sondern auch beim Rapfenangeln.

Rapfen und Shadow Rap Shad – das passt.

Er fliegt gut und flankt schön, aber nicht zu heftig. Außerdem läuft er auch bei hoher Geschwindigkeit kursstabil und läuft aller Geschwindigkeit zum Trotz nahezu widerstandslos durchs Wasser. Die Spree-Rapfen stehen drauf.

Noch ein paar Shadow Rap (Shad)-Tipps:

Beide Wobbler stechen seitlich weg, wenn man mit der Rute in die straffe Schnur zupft. Will man sie richtig heftig ausbrechen lassen, müssen die Schläge in die schlaffe Schnur kommen. Der schlanke Shadow Rap schafft so 180-Grad-Wendungen und schaut dem Verfolger in die Augen.

Wenn man so tief wie möglich runterkommen will, fischt man die beiden Tiefläufer mit Fluorocarbon. Dieses Material sinkt und schindet so noch ein paar Zentimeter mehr an Tauchtiefe.

Mit FC geht’s ein bisschen tiefer runter – natürlich nicht nur mit dem Shadow Rap…

Wen die 3 Drillinge am Shadow Rap (dem Minnow) stören, kann den mittleren abmontieren und die beiden anderen gegen stärkere Haken austauschen. So bleibt das Hakengewicht insgesamt ungefähr auf einem Level.

Zum gezielten Rapfenangeln (und wenn große Zander und Hechte zu erwarten sind) müssen die feinen und superscharfen Drillinge gegen stabilere Drillinge ausgetauscht werden. Der Expertentipp: VMC 7554. Dieser Haken ist stärker und verändert den Auftrieb nur minimal.

Die Rapfenbisse auf den druchgekurbelten Shadow Rap Shad sind fulminant. Deshalb: Drillinge austauschen!

 

Hier noch ein paar weiterführende Links:

Shadow-Rap Rapfen-Aufrüstung

Shadow Rap und Shadow Rap Deep

I’m a Shadow Rapper

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 08:15

    Schöne Übersicht, Johannes. Ich finde die Rapalas eigentlich echt super. Auch die vielen Dekore und Details sind wirklich gelungen und die Verkaufspreise sind auch recht kundenfreundlich. Leider sind die Fangerfolge bei den Minnows und Shads, bei mir eher mager bis nicht vorhanden. Woran es letzendlich liegt, kann ich nicht sagen, da fangen die üblichen Verdächtigen bei mir doch merklich besser. Die Rapala Cranks (Max Rap Fat Shad & Jointed Shad Rap) laufen bei mir dafür allerdings sehr gut. Dem Shadow Rap Shad werde ich dann nochmal ne Chance geben.

  2. Luiz
    Luiz 15 Juni, 2017, 08:21

    Vielleicht kaufe ich mir auch mal wieder einen Rapala – die Dinger kauft ja seit Jahren keiner mehr aus meinem Bekannten Kreis.

  3. Johannes Dietel
    Johannes Dietel Autor 15 Juni, 2017, 08:43

    @Machete: Seit ich bei Shimano bin, fische ich ausschließlich unsere Marken (in Sachen Wobbler also Rapala und STORM). Würde ich nicht tun, wenn man damit nicht fangen würde. Keine Ahnung, was Du mit den Wobblern anstellst. Aber z.B. ein X-Rap ist eine derartige Fangmaschine, dass es eigentlich unmöglich ist, dass jemand sagen kann, er würde mit dem nix fangen. Habe ich schon zigfach im Vergleich gesehen, wenn auf der Spree ein Mensch neben dem anderen steht und auf Barsche angelt. Ohne Taildancer geht doch kein Dorschangler mit dem Kleinboot raus. Der Shad Rap ist brutal für Zander. Mit dem Max Rap Fat Minnow haben 2 Angler den ganzen Stachelritter Cup platt genagelnt. 2 Jahre hintereinander. Countdown ist ne Macht. Der Original ist der meistverkaufte Wobbler der Welt. Der Shadow Rap Shad ist für mich der beste Rapfenwobbler. Usw. Ich glaub, da musste den Rapalas noch mal ne Chance geben.

    @Luiz: Die haben halt einen Nachteil: Sie kosten nicht so viel wie ein Japan-Wobbler. Und damit schlecht sich evtl. so eine B-Klasse-Denke ein. Man muss die halt schon geauso gut und intensiv fischen wie einen JDM-Wobbler. Dann fangen die genauso. Und an manchen Tagen auch besser. Wie eben jeder Wobbler mal bessere und mal schlechtere Tage hat und natürlich auch sein Premium-Einsatzgebiet hat.

  4. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 08:54

    @Johannes

    Countdown & Co passt ja alles soweit. Die Cranks ja eh. Aber mit dem X-Rap habe ich wirklich noch nicht punkten können. Keine Ahnung an was es liegt, vielleicht muss ich die doch nochmal öfter in den Snap hängen. Aber Du weißt ja sicher selber wie das ist: Man wechselt eher selten funktionierende Konstellationen.

  5. sandroca
    sandroca 15 Juni, 2017, 08:58

    Ich fische beide Wobbler direkt nachdem sie in den USA erschienen sind und bin, wie von den meisten Rapala Wobblern, begeistert. Nachdem ich am Anfang meistens Geflochtene mit Stahlvorfach benutzt habe fische ich sie jetzt, wie auch Cranks, an Fluro mit einer 6 kg Titanspitze und einem sehr kleinen Profiblinker Snap direkt mit einem Albright Knoten an die Hauptschnur gebunden.

    Klasse ist, dass in der Zwischenzeit einige Shops die Rapalas direkt in den USA bestellen und man so zeitgleich in den Genuss der neuen Modelle kommt ( oder der Cranks die ja leider in der Zwischenzeit komplett aus dem deutschen Programm verschwunden sind ).

  6. Angelspass
    Angelspass 15 Juni, 2017, 09:00

    Rapalas *.Raps und die Taildancer sind absolute Klassiker für mich, da kommt was das Preis/Leistungsverhältnis, die Verarbeitung und die Fängigkeit angeht eigentlich nichts dran.
    Mein Hardbaitbestand besteht daher zu rund 80% aus Rapalas, manche davon sind schon über 20 Jahre alt und kommen immer noch zum Einsatz.

  7. Johannes Dietel
    Johannes Dietel Autor 15 Juni, 2017, 09:02

    @Machete: Ich wechsle ständig. Köder- und Systemwechsel und -vergleiche machen doch gerade Spaß. Deshalb bin ich auch prädestiniert für so nen „Teamangler-Job“. Ich schau mir die Teile im Wasser an und wenn sie gut laufen, glaube ich dran. Und wenn ich dran glaube, fange ich auch. Klar gibt’s Tage, an denen ein Pointer mehr fängt. Es gibt auch Tage, an denen ein Squirrel oder Trick Shad oder so besser fängt. Aber es gibt halt auch X-Rap-Tage oder Shadow Rap-Tage. Da kommt demnächst ein Bericht rein von jemand, der kürzlich itlaienischer Bass Champion geworden ist. Ohne was vorweg nehmen zu wollen – da hat der Shadow Rap auch eine Rolle gespielt (und der Kollege angelt nicht im Shimano-Dress).

  8. sven_1976
    sven_1976 15 Juni, 2017, 09:15

    Eigentlich habe ich selten die gleiche Meinung wie Machete. Aber in diesem Fall kann ich mich nur anschließen. Die Dinger sehen echt geil aus entsprechend haben sie ihre Chance im Wasser bekommen. Fischkontakte gab es darauf allerdings noch nie. Der Bericht ist aber so gut geschrieben das ich sie beim nächsten Ausgang ans Wasser mal wieder probieren werde.

  9. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 09:23

    @Johannes

    Solche Vergleiche machen sicher Spaß und ich wechsle auch regelmäßig den Köder. Überhaupt keine Frage. Es ist aber auch definitiv stark abhängig vom beangelten Gewässer, ob ein Köder dort Bisse provoziert oder nicht. Und ich mag die Rapalas ja gern, habe ich weiter oben schon geschrieben. Nur bisher ist der X-Rap z.B. bei mir echt keine „Fangmaschine“. Da sind Squirrel & Co. einfach bei mir und an unseren beangelten Gewässern, noch wesentlich effektiver und fangen auch ziemlich regelmäßig.

  10. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 09:25

    „Eigentlich habe ich selten die gleiche Meinung wie Machete. “ Unerhört! 😉

  11. BassPunk
    BassPunk 15 Juni, 2017, 10:00

    Habe schon lange keine Rapalas mehr gefischt!!!
    Warum eigentlich???
    1.Weil ich meistens Gummi fische
    2.Weil es unglaublich viele Hersteller auf dem Hardbait Markt gibt,da habe ich sie wohl einfach vergessen
    Wenn ich aber mal darüber nachdenke…..
    PB Barsch: Rapala Original
    PB Zander: Rapala Original
    PB Hecht: Rapala Shallow Shad Rap

    Bester Wobbler ever….Rapala Original!!!
    Fliegt zwar bescheiden,fängt aber extrem gut!!!!
    Werde sie mir mal im Laden anschauen und gegebenenfalls mal wieder welche in den Snap hängen!!!
    Danke für den super Bericht,Johannes!!!

  12. Johannes Dietel
    Johannes Dietel Autor 15 Juni, 2017, 10:02

    @Machete: Ich stelle mich dem Duell X-Rap vs. Squirrel in Spanien. Ist gebongt 🙂 Verlierer gibt nen Wembley-Burger aus 🙂

  13. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 10:19

    @Johannes

    Ist gebongt! Machen wir. Obwohl Spanien ein relativ unfaires Terrain ist. Vorallem bei deinem „Heimvorteil“ dort. 😉

  14. eggerm
    eggerm 15 Juni, 2017, 11:09

    Das mit den Bassmaster winning baits ist ja etwas mit Vorsicht zu genießen. Weil wenn man da genauer reinschaut, ists dann oft der letzte große Fisch und so.
    Ausserdem hängts halt oft mehr vom Gebiet ab(wo halt die größten stehen), das der Gewinner gefunden hat, als vom Köder einer bestimmten Firma. 2017 dominierten Footballjigs, 2016 Cranks, usw.
    Es gibt schon Köder die rausstechen wie der Chatterbait am Anfang, oder Umbrellarig, Whopperplopper usw. Das ist halt meistens weils ein komplett neuer Ansatz ist und flaut dann wieder ab. Der Shadowrap wird schon gut sein, (2015 hat Iaconelli übrigens mit Shadowrap und Footballjig den 6. gemacht…) nur halt auch nicht DER Köder.

    Also Johannes, ich steig ein, mit dem Standardeinsatz: eine Halbe am Sylvi.
    2″ Swingimpact vs. Rapala deiner Wahl wenn dich traust 😉

    Weil bei mir die Pbs anders aussehen als bei Basspunk:
    Hecht 4″ SI
    Barsch 4″ SI
    Zander Kingshad

    Wobei ich grad beim überlegen bin mir eine deiner oben genannten Fangmaschinen morgen zu holen und mal konstant durchzufischen. Schauen ob ich das mit dem nixfangen hinbekomm…

    MfG Matthias

  15. BassPunk
    BassPunk 15 Juni, 2017, 11:28

    @eggerm
    Muss aber auch dazu sagen,dass mein Barsch PB bei 49cm liegt und von denen gab es schon einige!!!
    Die gab es auch auf Shads,Worms und Craws!
    Die 50cm habe ich leider noch nicht geknackt

  16. eggerm
    eggerm 15 Juni, 2017, 11:46

    @BassPunk, bei mir liegt der eh auch bei 49. Aber wenn die einigen auch mit anderen Ködern gefangen hast, sollte das da auch dabei stehen 😉
    Liegt halt auch an der Art des Anglers, ich fisch halt fast nur mit Gummis(deshalb sind halt die ganzen 80+ Zander mit Gummi)
    Deshalb überleg ich ja, ob ich nicht mal nur mit X-Rap oder Shadowrap ans Wasser gehen sollte um der Versuchung nicht zu verfallen…

    MfG Matthias

  17. Machete
    Machete 15 Juni, 2017, 11:53

    Völlig richtig. Man fängt am besten, wenn überhaupt, mit dem Köder den man häufig im Snap hat. Bin derzeit viel mit Hartzeug und Blech unterwegs, die Vorlieben ändern sich aber immer wieder. Aber das der X-Rap den SQ 76 abkocht?… Nein. Niiiiiiiiiiiiiiiiiiemals! 😉

  18. BassPunk
    BassPunk 15 Juni, 2017, 12:29

    @eggerm
    Der erste 49er hat aber auf nen Original gebissen,somit ist er mein PB!!!!
    PB wurde ja mit den anderen 49er nicht geknackt

  19. Dende
    Dende 15 Juni, 2017, 16:05

    Sehr schöner Bericht und sehr coole Wobbler. Werde mir bei Gelegenheit mal Shad holen und testen.

  20. Johannes Dietel
    Johannes Dietel Autor 15 Juni, 2017, 18:05

    @eggerm: Such Dir nen Hardbait aus. Wenn die Barsche auf 6 m stehen und mein einziger Köder, mit dem ich runterkomme, ein Lipless Crank ist in glasklarem Wasser, haste das mit deinem Gummitier schon gewonnen, bevor wir überhaupt anfangen. Wobei – Original am C-Rig. Evtl. mach ich da doch mit 😀 Im Ernst: Hardbait vs. Gummi ist oft kein faires Duell. Wenn Du im Winter auf der Spree gegen einen Wobbler antrittst, haste keine Chance. Umgekehrt gibt’s halt Momente wo Gummi unschlagbar ist. Man muss dann schon ähnliche Wobblertypen gegeneinander antreten lassen.

    @Machete: Das Duell machen wir auf dem selben Boot. Da gibt’s dann keine Ausreden mehr. Ich leih Dir dann auch nen Rapala, wenn Du einen willst 😀

  21. BassPunk
    BassPunk 15 Juni, 2017, 18:50

    @Johannes
    Original am C-Rig funktioniert Mega!
    Aber das muss ich dir wohl nicht sagen 😉

  22. südlicht
    südlicht 15 Juni, 2017, 19:40

    Tolle Ködervorstellung!

    Fische beide hier mit Erfolg am Rhein auf Zander, sie bringen auch zuverlässig Fisch. Meinen Liebling allerdings, den Flat Rap , hat Rapala wohl aus dem Programm genommen. Schade, habs verpasst mich noch mal ein zu decken… Eine absolute Bank auf Zander…

    Schönen Abend noch,
    Eric

  23. Machete
    Machete 16 Juni, 2017, 00:00

    @Johannes

    Das klingt nach nem Deal! 🙂 So zwei von jedem werde ich mir noch zulegen. Wenn ich die bis Spanien versenkt habe, komme ich gern auf die Leihwobbler von Dir zurück.

  24. AFE
    AFE 16 Juni, 2017, 10:59

    Danke für die Ködervorstellung. Was mich bislang von Rapala abhält, sind die (für mich) verwirrenden, teils ähnlich klingenden Ködernahmen/Bezeichnungen.

    Shad Rap, X-Rap, X-10, Shad Rad Ripplin

    Ich les was über einen Köder, im Angelladen finde ich den aber niemals wieder.

  25. MorrisL
    MorrisL 22 Juni, 2017, 20:47

    Ich find n Illex zehnmal vertretbarer als n Rapala von heute . Klar kann man Rapala dranhängen , aber nich wenn man gern was fängt , sorry, meine Meinung . Die Oldtimer waren in einer Zeit , als gute Wobbler noch selten waren , der Knaller , aber inzwischen sind sie bestenfalls Mittelklasse Lures . Das sie n Tick billiger sind , ist ja auch kein Zufall. Bisher hat noch kein Rapala in auch nur irgendwas nem Illex , ZIp Bait oder Tsunekichi ( Der Shadow ähnelt dem Hama Shad übrigens sehr sehr sehr..) den Rang ablaufen können. Ok , Megabass konnte das bei mir auch nicht , um es nicht ganz schmählich rüberkommen zu lassen . Aber n Berliner Rapfen poltert im Glimmer auch auf ne durchgeleierte Fahrradklingel…..und das ist nicht übertrieben …..Ehrenwort. Fazit : Vertrauen muss man sich verdienen , wenn die Dinger so irre gut wären , hätte es sicher jemand bemerkt. Kann sein das sie ganz ok sind , dass erscheint mir ein realistisches Bild von den Dingern . Der kleine Vorteil ohne Sponsoren ist ja , dass man alles sehen kann wie es ist , nicht wie man es gern ein wenig mehr hätte.

  26. Vermesser
    Vermesser 26 Juni, 2017, 12:51

    Die Köder sind ok und fangen auch, zumindest Hecht und Rapfen bei mir. Die Haken sind die allerletzte Grütze!!! Bei kleineren Rapfen zeigen sie schon eine deutliche Tendenz zum Aufbiegen, ein 80er hätte es fast geschafft. Und auch kleinere Hechte um die 65cm bringen die Haken an ihre Grenzen. Warum man hier Centbeträge spart, wenn überhaupt…also Köder kann man kaufen, aber die Haken kann man direkt entsorgen!

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