News Stellungnahme des DAV zum Thema C&R


Gerade bin ich im Forum über einen Link gestolpert, der meines Erachtens noch mehr Prominenz verdient hat. Und so nehme ich das Ganze mal auf die Startseite – in der Hoffnung, dass der DAV das gut findet, kopiere ich die Stellungnahme mal hier rein.

Zur Frage des Fangens und Zurücksetzens von Fischen vertritt das DAV-Präsidium folgenden Standpunkt: Das Tierschutzgesetz führt aus, dass einem Tier nur Schmerzen und Leiden zugefügt werden dürfen, wenn dies aus vernünftigen Gründen geschieht. Einer dieser Gründe ist der Verzehr des gefangenen Fisches. Daneben gibt es jedoch weitere Gesetze, denen zu folgen ist. Solche Gesetze sind z. B. die Fischereigesetze der einzelnen Bundesländer. Diese weisen den Fischereiausübenden z. B. an, untermaßige Fische, Fische, welche in der Schonzeit gefangen wurden oder einer bedrohten Fischart angehören, zurückzusetzen. Der Angler käme in Konflikt mit dem Gesetz, wenn er dies nicht einhielte. Eine ausdrückliche Mitnahmepflicht ist in keinem der deutschen Gesetze festgeschrieben! …

Wissenschaftliche Untersuchungen zum genetischen Potenzial von Fischen lassen sogar vermuten, dass das systematische Entnehmen von großen Fischen im Endeffekt zu einer Veränderung der genetischen Architektur der Fische führt, d. h., dass das genetische Potenzial verarmt. Fischpopulationen würden durch die Negativselektion (gezielte Entnahme der kapitalen Fische) kleinwüchsiger, krankheitsanfälliger etc. Ganz abgesehen davon ist es manchem Angler auch nicht möglich, kapitale Fische selbst zu verwerten, sodass er den gefangenen Fisch wieder zurücksetzen möchte.

Aus unterschiedlichen Gründen wird das Tierschutzgesetz von Vertretern verschiedener Verbände missinterpretiert. Es wird von einigen Tierschutzvertretern in der Art ausgelegt, als ob das Zurücksetzen von Fischen eine strafbare Handlung wäre.

Der DAV erklärt deshalb noch einmal ausdrücklich seinen Standpunkt zum catch and release. Wir gehen angeln, um Fische zu fangen und zu verwerten, behalten uns jedoch weiterhin das Recht vor, Fische auch zurückzusetzen!“

P
Gute Einstellung,wie man am holländischen Beispiel sieht,kann es doch nur gut für die Fischpopulation sein. LG
N
Nur deswegen wäre ich so gerne beim DAV.
Bin aber als Süddeutscher irgendwie automatisch VDSF "Unterstützer". Schade, dass man es sich nicht aussuchen kann.
Aber ich könnte mal auf meinen Verein einwirken?
R
Am Rhein gibt es ein Jungzander Problem man verangelt sehr viele, zu viel Zander die 45cm nicht ereicht haben und müssen jemmerlich sterben weil man sie ja wieder zurücksetzen muss.

Am besten wäre von 45 auf 40 zurück gehen oder man kann den Fisch entnehmen.

Ich weis nicht obs viele gemerkt haben, im Rhein und Main ist seid es eine Grundelplage gibt,
Auch mit den Zandern weit nach oben geschossen. Es gibt zu viele 30-40cm Zander die man bei einem Ansitz verangelt weil der Zwilling oder Drilling schon im Futtersack hängt.

Das Überlebt ein Zander nicht :cry:
M
Ein Lichtblick an Horizont! :roll:
M
:lol:
N
Dann lass doch mal die verdammten Drillinge weg?
N
und nimm ein paar größere Köder?

Ich glaub mein Schwein pfeift...Schonmaß runter weil er zuviel Nachwuchs verangelt...manchmal bekomme ich echt Zweifel obs nicht doch besserwäre das Angeln zu verbieten, wenn ich solche Kommentare lesen muss.
F
Wie kann man nur so nen Murks schreiben und auch noch posten?

Schonmaß auf 40cm?! Am besten keins mehr... dann kann man die Zanderminis wie Fischstäbchen gleich der Länge nach in die Pfanne kloppen!

Es werden viele 40er 45er Zander dieses Jahr gefangen - das ist korrekt. Aber ich selbst habe eher einen sehr schonenen Umgang damit gesehen. Die Ansitzangler werden eh weniger, da die Jugend mehr und mehr mit der Spinngerte anrückt!

Wir bräuchten wie in Schweden eher Entnahmefenster (keine Zwingende Entnahme) sodass Altfische und Jungfische geschont werden.

Ich finde es gut das der DAV seine Stellung klar darlegt! Hut ab! Das ist der richtige Weg... von reinem C&R halte ich nichts - sondern ich möchte schon 2-3mal in Jahr selbstgefangenen Fisch essen. Aber ich hasse es, wenn ich laut Gesetz zur Entnahme genötigt werde....
B
ich bin der festen überzeugung das C&R der einzige Weg ist um längerfristig einen gesunden Fischbestand zu haben. Hoffentlich verstehen das mal mehr Angler.
B
Find ich echt gut, den endlich weiß man was sache ist :)
S
:) finde ich auch gut!
Bin ja schon mal froh das gut 50% der Angler aus meinem Verein C&R betreiben mich natürlich eingeschlossen! 8)
P
Bravo! Wo bleibt die Onlinepetition an den Bundestag?
E
Ich kann es nicht verstehen: C&R wird kritisiert, aber "sportliche Wettkämpfe" mit Setzkescherhalterung und Geld-und Sachpreisen, bei denen dann die halbtoten Weißfische zurückgeschmissen werden, sind nach wie vor populär.
S
Sehr gutes Statement!
@ Dietel: Danke für die Veröffentlichung.
M
Interessant finde ich vor allem den Satz das eine Mitnahmepflicht nirgends gesetzlich festgeschrieben ist. Anfang dieses Jahres wurde mir (und allen anderen im Raum) in Berlin beim Lehrgang zum FS nämlich noch was anderes erzählt, auf Nachfrage wo das denn gesetzlich festgeschrieben sei kam nur ein "Ist so".

Das Tierschutzgesetz sehe ich übrigens mehr auf der Seite des C&R.
Denn warum soll ich einen Fisch töten, wenn ich diesen nicht verwerten kann? Das fügt dem Fisch ja mehr Leid zu, als wenn ich ihn wieder zurück setze,(vorausgesetzt er ist nicht schwerer verletzt).
B
Sehr schön, das ist ein echt vernünftiger Ansatz.
Jetzt müssen wir damit nurnoch an die Politik gehen.
Kaum eine Andere Gruppierung hat soviele Anhänger in Deutschland wie die Angler.
Wir müssen der öffentlich präsentieren, was wir angler leisten nur so können wir langfristig einen guten Ruf genießen.
A
ein großer schritt in die richtige richtung!

wenns aber keinen einzug in den "altbackenen" vereinssatzungen findet für die katz... :roll:

hier zb, werden releaser strenger verfolgt als der lebend-köfi-angler. :(
B
Es ist schon traurig, mit was sich heute beschäftigt werden muss...

Wir sollten öfters mal über den Tellerrand hinausschauen in Europa.
Mehr Tolerance für anders Denkende oder Tuende...
Wir brauchen in Deutschland für jeden "Schei..." ein Gesetz!!! :(

Wir fahren schon in den Urlaub mit dem Hintergedanken
wo können wir Klagen um etwas zurück zubekommen.
Wenn wir so weitermachen, sind Wir bald allein in Europa !!!

Uns Deutschen kann heut schon kaum mehr einer leiden!

Aber dann haben wir ja Gesetze.... :D
F
Servus,

das ist leider falsch aufgeschnappt. Wettfischen sind seit den 80ern in D verboten.

Hegefischen hingegen nicht - da wird aber der Fang (sofern der Setzkescher erlaubt ist) verwertet. D.H Futter für Tierparks, Zoos oder die lebendenen Weissfische kommen in andere Gewässer (z.B. bei Kormoranfraß).

Sachpreise dürfen erfolgen - da es kein reiner Wettbewerbscharakter, sondern eine gemeinschaftliche Hegeaktion ist ;)
L
Da stimme ich euch zu.
Unser Vereins-Wappen müsste eigentlich wie folgt aussehn : eine Fliegenrute mit 3 Fliegen, gekreuzt mit einem Knüppel, im Hintergrund eine Pfanne mit einer Äsche drin.
Wird Zeit, dass sich da endlich mal etwas tut.
E
Sorgfältig recherchiert, gut argumentiert; der TATBESTAND bleibt für mich, der es ja auch z.B. seinen angelnen Kindern erklären muss, der selbe.
H
Also ich mache es hier mal Öffentlich ich als Raubfischangler und als Karpfenangler in DAV Gewässern und nicht DAV Gewässern ich setze meine gefangenen Fische egal ob Raubfische oder Karpfen sogar Brassen und andere Fische immer zurück wenn ich alles entnehmen würde und das auf die Angler in Berlin/Brandenburg Zähle dann währen die Gewässer schon leer wir müssen die Fischarten am Leben erhalten wenn die Fischer es schon nicht tun müssen wir was dafür tun.
P
Also einige Leute...kann man echt nix zu sagen. Das sind die, die Schuld dran sind, dass es in einigen Gewässern so schlechte Bestände gibt. Will ja nicht beleidigend sein,weil hier ja jeder seine Meinung sagen darf und soll aber sowas ist echt BEHINDERT!!!
S
wuhuhhuhuuuuuu!

auch mich freut es, was der DAV dort schreibt. mich wundert es sogar, dass solche worte von den herren und damen dort kommen.

jeder darf seinen fisch mitnehmen, wenn er schonzeit und mindesmaß beachtet. natürlich nur, wenn dieser sinnvoll verwertet wird. einen leckeren selbstgefangen fisch im magen muss man halt einfach ab und an haben.

gott sei gedankt gibt es aber immer mehr angler, welche c&r betreiben!
L
Wäre ja echt super ein Fischvorkommen wie in Holland vorzufinden.Aber was nützen Tausende von releasenden
Anglern,wenn die nette Fischereizunft dieses nutzt,um ihren
Profit zu vervielfachen.So wie es momentan hier in Mecklenburg
passiert.Wann müssen sich die Fischereibetriebe endlich auch an
mindestmaße und schonzeiten halten.Überwacht werden Sie ja wohl weniger bis überhauptgarnicht :oops: :oops: :oops:
S
Schön das Ihr so freudig an so'ner alten Kamelle lutscht. :lol:
Dieses Statement stammt noch aus der Zeit als Bernd Mikulin Präsident des DAV jewesen is.
Der Wind hat sich aber jedreht, nachdem Mikulin 2009 leider das Zeitliche gesegnet hat. :cry:
Die "Verschmelzung" mit dem VDSF wird anjestrebt und wäre vergangenen Sonnabend ( 17.11.2012) in Berlin um ein Haar beinahe Realität jeworden.
Nächster Versuch is im März nächsten Jahres und wenn dann die "Verschmelzung" erfolgen sollte (wat ick nich hoffe) heisst es danach wieder : " Knüppel aus dem Sack !!! "
C
wieso sollte man automatisch als Süddeutscher VDSF unterstützer sein 8O

Ich war jetzt in 20 jahren nur 5 Jahre VDSF Mitglied danach ist mein ex
Verein rausgegangen und der Jetzige war nie Mitglied im VDSF und stört mich nicht die Bohne 8)
T
Leider ist das von @schlotterschätt so richtig wiedergegeben.
Es ist der schlechten Informationspolitik und dem damit verbundenen nicht immer aktualisierten Umgang mit dem Internetauftritt des DAV zu verdanken, dass diese Stellungnahme dort noch so zu lesen ist. Sie war tatsächlich mal wesentlicher Bestandteil der Angelphilosophie im DAV und unterschied sich somit ein ganzes stückweit von dem VDSF.
Leider ist man derzeit im DAV eher bemüht ohne diese liberalen Grundsätze festschreiben zu lassen, dem VDSF beizutreten. Da einige VDSF geführte Landesverbände aus welchen Gründen auch immer da nicht mitspielen wollen, kam es letzte Woche nicht zu der geplanten Fusion beider Bundesverbände.
Es ist aus meiner Sicht auch nicht zu verstehen warum der DAV da zu 100% hinter der Fusion steht, wo doch selbst die Delegierten der "Fusionsversammlung" oft selbst der Meinung sind, das da "Naturschützer" (VDSF) mit "Anglern" (DAV) fusionieren werden. Wie das in einem einheitllichen Verband zusammen gehen soll bleibt fraglich. Bei der Stimmengewichtung zugunsten des VDSF werden solche Grundsätze eines Bundesverbanddes wohl bald der Vergangenheit angehören.

Gruß

Tomasz
A
Das hat einer geschrieben, der bei der Abstimmung dabei war.
"Verschmelzung des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) mit

dem Deutschen Anglerverband (DAV) im Rahmen der VDSF-Versammlung

am 17.11.2012 in Berling gescheitert.

An der Tagung des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) in

Berlin ist die für die Verschmelzung erforderliche Mehrheit von

75 Prozent der Stimmen in einer geheimen Abstimmung um zwei

Stimmen verpasst worden. Der DAV hingegen hatte in einer

vorherigen Probeabstimmung der Verschmelzung einstimmig

zugestimmt. Doppelte Strukturen vergeuden Ressourcen, binden

Personal und kosten Geld. Dieses durch eine Verschmelzung

eingesparte Geld könnte für die Ausbildung von Fachleuten und

die Jugendarbeit ausgegeben werden. Es ist wichtig, dass die

deutschen Angler mit einer Stimme sprechen. Nur eine verbands-

politische Stärke sorgt auch für Gehör. Mit zwei zerschlagenen

Verbänden wird die Arbeit deutlich schwieriger. Noch beim

Beschluss über die neue Satzung, die Anlage zum

Verschmelzungsvertrag ist, waren deutliche

Mehrheiten das Ergebnis: Bei 30 Gegenstimmen wurde die Satzung

mit 179 Stimmen angenommen. In der Mittagspause wurde der

Verschmelzungsvertrag von jeweils zwei Präsidenten von VDSF

und DAV nach Verlesung eines Notars unterzeichnet und beurkundet.

Der Vertrag war die Absichtserklärung und sollte erst greifen,

wenn die Mitglieder beider Verbände der Verschmelzung zustimmten.

In der Diskussion meldeten sich ausnahmslos Befürworter der

Verschmelzung zu Wort. Im Vorwege hatten einige Landesverbände

ihre Ablehnung bereits bekundet, sich aber in der Diskussion

nicht zu Wort gemeldet. So erklärten die Befürworter, ein

Scheitern der Verschmelzung bedeute einen Abschwung an

Kompetenz und den Verlust der politischen Wirksamkeit.

Bei einem Scheitern gebe sich der VDSF der Lächerlichkeit preis.

Am Ende reichten die 158 Für-Stimmen um zwei Stimmen zur

Befürwortung einer Verschmelzung nicht aus. Drei Stimmen waren

ungültig.

Es wurde sich darauf verständigt, dass die Abstimmung bis zum

31. März 2013 wiederholt werden soll. Damit beginnt das

Verfahren von neuem. Der DAV hatte noch am Abend seine

Versammlung abgebrochen und war enttäuscht abgereist.

Der VDSF-Verband Thüringen hat bereits zum Ablauf des

31. Dezember 2012 seinen Austritt erklärt.

Die Bayern treten zum 31. Dezember 2013 aus.

Der VDSF droht nach dieser herben Niederlage auseinander zu

brechen. Der LSFV Mecklenburg-Vorpommern kündigte an,

ebenfalls zum 31. Dezember 2013 aus dem VDSF auszutreten.

Der LSFV-Schleswig-Holstein wird im Rahmen einer

außerordentlichen Mitgliederversammlung über den Verbleib

im VDSF entscheiden."
K
Ich meine, der Bericht über die (vorläufig) gescheiterte Fusion von DAV und VDSF ist es wert, als eigenes Thema, getrennt von der aktuellen Diskusssion über C.u.R., eingestellt zu werden.
Mein Verein in Niederbayern ist (noch) im VDSF. In dem Verein ist ein großer Teil Fliegenfischer. Wenn ich dann von denen höre, dass sie, nur so zum Vergnügen, an einem Nachmittag zwanzig, dreissig und mehr Forellen rausziehen und wieder reinschmeissen, dann dreht sich mir der Magen um. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Durchaus legitim und hochanständig finde ich es, wenn ein besonders schöner und/oder kapitaler Fisch schonend wieder zurückgesetzt wird. Aber die Fische nur zum Vergnügen rauszureissen und wieder reinzuschmeissen, das erfüllt meiner Meinung nach den Tatbestand der Tierquälerei. Diese Auffassung vertritt auch eine Stellungnahme, die auf einer Versammlung der deutschen Fischereisachverständigen verfasst wurde. Diese vertritt die Auffassung, dass die Angelfischerei nur mit dem Zweck der Entnahme zu Speisezwecken zu begründen ist.
Es muß euch doch klar sein, dass dieses C.u.R. Wasser auf den Mühlen derer ist, die die Angelfischerei grundsätzlich als Tierquälerei verbieten wollen. Und das sollten wir doch tunlichst vermeiden.
T
Das Interesse an der Fusion von VDSF und DAV ist weder bei den Mitgliedern beider Verbände noch bei der einschlägigen Fachpresse ausgeprägt. Das ist aus meiner Sicht sehr bedauerlich, hängt doch von der Arbeitsweise und der Zielrichtung eines fusionierten Verbandes ein ganzes Stück auch unsere anglerische Zukunft ab.
Man zieht sich lieber, und dabei offensichtlich auch ganz erfolgreich, darauf zurück, dass es einem egal ist was an "entscheidender" Stelle zum Fischereirecht beschlossen wird und angelt nach wie vor, wie man es selbst für richtig hält. Für Dein Beispiel Bayern bedeutet das konkret, dass nach § 11 Abs. 8 Satz 1 AVBayFiG ein gefangener Fisch, der keiner Schonbestimmung unterliegt, dem Gewässer endgültig zu entnehmen ist. Ein Zurücksetzten ist also eigentlich nur in einem engen Rahmen beispielsweise bei Untermaßigen oder geschonten Fischarten möglich. Der Präsident des LFV Bayern steht auch ganz offen dazu und sieht da keinen Handlungsspielraum diesen Paragraphen aufzuweichen oder anders zu interpretieren. Das es am Ende am Wasser anders gehandhabt wird, beschreibst Du selbst.
Warum nun, und da schließt sich wieder der Kreis zur Fusionsgeschichte, ausgerechnet die DAV-geprägten Landesverbände wie Brandenburg aus dem DAV ausscheren wollen und mit den Bayern in der "Initiative pro Fusion" gemeinsame Sache machen wollen, bleibt ein weiteres Rätsel des Fusionsprozesses.

Gruß

Tomasz
W
Die "Zurechtschneidung" an dieses gesellschaftsparadoxe Gesetzt ist auch hier nur scheinheiliger Legitimationsvorsatz für Angeln zwecks Grundbedürfnisdeckung und Hege, wie auch scheinheilig im Sinne unseres menschlichen westlichen Lebensstils. Auf dieser Quatschbasis müsste Fischen hier zulande verboten oder stark eingeschrenkt werden...
Im Endeffekt kann dieses Gesetzt immer nur Teilmengen erfüllen, solange nicht erkannt wird das sich organisierendes Leben auf Entropiebasis immer Desorganisation artfremder Organismen als Folge hat.

Im Rahmen dessen was bei uns gesellschaftskonform ist, tut der DAV natürlich einen Schritt vorraus. Der letztendliche Konsens für Angeln als Kultur, Gesellschaftsetabliert, Wirtschaftsfaktor muss aber noch gefunden werden, siehe andere Länder.


Best regards :>
D
Jetzt müsste das nur noch in den Vereinen propagiert werden, da gibt es noch immer zu viele Leute, die meinen sie müssten ihren Jahresbeitrag in Form von Fisch wieder rein kriegen
Z
Wieso wundert dich das? Und von den Damen und Herren dort?
Wie meinste denn das?
Z
Jedem seine Meinung aber mit deiner kann ich mich nicht identifizieren.
Wenn es so kommen soll bin ich gegen jede Art der Fusion!
Obwohl ich der Meinung bin, dass beide Vereine zusammengehören.
Ich will und kann nicht, jeden Fisch den ich fange, ab knüppeln!
In anderen Länder geht es doch auch nur in Deutschland nicht?
P
Ihr könnt doch in den DAV wechseln
P