Schnurbögen klein halten

Schnurbögen klein halten

Schnurbögen erschweren die Wahrnehmung eines Bisses und sind somit einer unserer größten Feinde beim Twistern. Verursacht werden Schnurbögen entweder durch den Wind oder durch die Strömung. Läuft die Strömung auch noch gegen den Wind, hat man es sogar mit zwei Bögen zu tun, die jeder in eine andere Richtung verlaufen. Zwei kleine Tricks helfen dabei, einen Gutteil des Bogens los zu werden: Die erste Maßnahme ist eine Optimierung des Anwurfwinkels: Prinzipiell kann man die Einstände ja aus verschiedenen Richtungen anwerfen (vor allem vom Boot). Wenn es möglich ist, Strömung oder Wind in den Rücken zu bekommen, sollte man das tun. Die Montage streckt sich dadurch und somit löst sich das Schnurbogenproblem von ganz allein.

Doch oft hat man diese Möglichkeit nicht. Zum Beispiel, weil man mit dem Boot nicht überall abparken darf. Besonders aber sind Uferangler betroffen. In Flüssen ist man immer gezwungen, gegen eine seitliche Strömung anzukämpfen. An anderen Gewässern sind nicht alle Stellen frei zugänglich bzw. die Hotspots nur von einem Punkt aus in Reichweite. Seitenwind kann hier schnell zum unausweichlichen Problem werden. Die Lösung: Die Rutenspitze in die Richtung halten, aus der der Wind kommt. Und schon wird der Bogen kleiner.

Kategorien: Tipps & Tricks

Kommentare

  1. leoseven
    leoseven 20 Juli, 2005, 17:01

    dem wind kann man ja auch einwenig entgehen, wenn man die rutenspitze nach unten haelt 💡
    gruß leo

  2. CatchAndReleaseIt
    CatchAndReleaseIt 20 Juli, 2005, 20:01

    … oder vor ihm herläuft 😉

  3. Happynes
    Happynes 21 Juli, 2005, 14:26

    Und wenn das alles nicht reicht, nehmt doch einfach etwas dünnere Schnur und wählt das Gewicht des Kopfes etwas höher.
    Gruß
    Thomas

Nur registrierte Benutzer können ein Kommentar verfassen.