Forellenfischen an der Enz

Bei einem gemeinsamen Angelausflug am Neckar habe ich Johannes erzählt, dass mein angelbekloppter Bruder und ich bald in einen Angelverein eintreten, der u.a. eine schöne Strecke an der Enz gepachtet hat. Bei uns im Heilbronner Raum hat man ja nicht so viele Gewässer zur Auswahl. Und nach jahrelangem Neckarrocken ist so ein kleiner Fluss mit Forellenbestand eine tolle Abwechslung. Nachdem wir aufgenommen wurden, konnten wir es kaum erwarten, bis wir die Enz zum ersten Mal als Vereinsmitglieder befischen konnten. Hier nun der  kleine Report von unserem ersten Auflug, den ich Johannes versprochen hatte:

An einem Sonntagmorgen im letzten Jahr war es dann soweit. Neben meinem Bruder Edwin war auch noch unser Kumpel Timo dabei auf der Jungfern-Forellenpirsch. Doch zunächst einmal kam es wieder einmal ganz anders als geplant…

Die Strecke, die wir uns für diesen Tag vorgenommen hatten ist ca. 1,5 km lang ca. 2 m tief. Es gibt so viele Hotspots hier, dass man auch mit so einer überschaubaren Strecke einen Tag lang ausgelastet ist.


Wie man hier sieht, fischt man inmitten der schönen Altstadt von Besigheim umgeben von Bäumen und Brücken.

Die Motivation war also groß. Doch anfangs „ärgerten“ uns wieder einmal die Döbel, von denen wir ja eigentlich im Neckar auch genug haben. Einer nach dem anderen knallte auf unsere Köder, die ja eigentlich die schönen Bachforellen verführen sollten. Nach einer Weile stand fest: Döbel hat’s hier ohne Ende – ob groß oder klein…

Am Nachmittag waren es dann die Barsche, die kaum einen Köder verschmähten. Wir fingen jedenfalls zahlreiche davon.

Doch dann endlich konnte ich die erste Bachforelle mit einem Chubby verhaften. Wie heißt es doch so schön? „Klein aber mein!“

Und als hätten die Forellen auf einen Startschuss gewartet, schienen die jetzt in Fahrt zu sein. Denn kurz darauf konnten Timo und Edwin auch ihre ersten Exemplare fangen.

Es war keine der Kapitalen dabei, trotzdem allesamt sehr schöne Exemplare. Insgesamt konnten wir 5 Bachforellen fangen und wer weiß vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal mit den Monstern. Denn dass es die in der Enz gibt, haben uns unsere neuen Vereinskollegen auf Bildern gezeigt. Wir melden uns, wenn wir eine haben!

Dome

11 Kommentare

  1. Und ersetzt vor dem nächsten Trip die Drillinge durch Einzelhaken, am Besten noch die Widerhaken andrücken…
    Petri
    effzett

  2. …nach einem recht attraktiven Gewässer aus.

    Petri Heil fürs nächste Mal.

    p.s.: Döbel sind aber dennoch schöne Fische 😉

  3. Sehr schönes Gewässer, und dann auch noch mit Barsche 😀 Petri euch!
    Versuchts mal mit 6-10cm Köder;) Forellen nehmen so einen Chubby Minnow doch gar nicht wahr! Jetzt zur Froschzeit wollen die etwas dickes! Dann umgeht ihr auch die Döbel.

    Gruß Nico

  4. Döbel? Was n das?
    Habe in den letzten Jahren in "meinem" Gewässer erst zweimal nen Dickkopf verhaftet. Obwohl da genug drin sind.
    Bei uns sind einfach sie Bafos zu dominant.
    Un das ist auch gut so 😉

  5. Hey Nico das war letztes Jahr im Sommer. Es sind dort nicht gerade die größten Forellen zu erwarten deswegen die kleinen Köder. Und unsere Erfahrungen mit ihnen sind sehr gut.

  6. Was sind das für Köder in Bild 6/7?

    Wollte mir auch für dieses Saison mal kleine Forellenwobbler holen… 😀

Kommentar hinterlassen