Die Rocken! Übersicht über die aktuellen Abu Rocksweeper Nano-Versionen.

Die Rocken! Übersicht über die aktuellen Abu Rocksweeper Nano-Versionen.

Seit Jahren ist die Rocksweeper-Serie einer der Hotshots aus dem Abu-Ruten-Programm. Angefangen hat alles mit der chromfarbenen Ur-Rocksweeper, die man getrost als Mutter einer neuen Ruten-Klasse bezeichnen kann. Seit der Einführung der Rocksweeper fühlt man, wenn ein Fisch am Köder vorbeischwimmt. Seitdem es diese Ruten gibt, fahren die Bisse wirklich wie Stromschläge in den Ellenbogen. Seitdem fliegen die Köder weiter als je zuvor. Kurz: Seitdem ist Angeln noch ein bisschen geiler als es eh schon ist. Es wurde Licht, der Name zur Marke, die Rocke zum Aushängeschild der Firma Abu. Wer einmal das Wasser geROCKt hat, wird das immer wieder tun wollen. Erst recht, seitdem es die Nano-Version gibt. Diese neue Rocksweeper-Generation ist dank des mit Nanopartikeln verdichteten Blanks noch schneller. Sie wirft noch weiter. Sie ist noch leichter. Und es fließt noch mehr Strom, wenn ein Fisch den Köder packt.

Seitdem die erste Rocksweeper Nano-Generation auf den Markt kam, hat Abu viele Modelle noch einmal ein bisschen überarbeitet, um den Ruten noch mehr Stabilität zu verleihen. So sind z.B. die Stege an den Ringen bei den meisten Modellen verstärkt worden. Für die Saison 2013 sind außerdem ein paar neue Versionen erhältlich. In diesem Bericht hier möchte ich euch die verschiedenen Versionen vorstellen, Erfahrungen weitergeben und Einsatzgebiete definieren.

Rocksweeper Nano Spin 702ML, 652ML und 601ML

Die 3 leichtesten Spin-Modelle eint ein Wurfgewicht von 5 bis 25 Gramm. Ich selber fische die 601 ML seit letztem Jahr. Eingeweiht habe ich sie beim Barsch-Angeln. Dabei war ich extrem verblüfft, wie brutal die Bisse von dieser Rute übermittelt werden. Nach dem ersten Anschlag stellte ich fest, dass Widerstand und die Vehemenz des Bisses nicht so recht zueinander passen wollten.

Krass, dass ein 30cm Barsch so einen Tock erzeugen kann. Inzwischen – hundert und ein paar zerquetschte Angelausflüge und viele Bisse später – weiß ich, dass es nicht nur an den Barschen gelegen hat. Die Nano überträgt die Bisse einfach noch krasser als die alte Rocke. Die Sensibilität paart sich mit einem grandiosen Rückgrad, das auch großen etwas entgegen zu setzen hat, so dass ich fast verstehen kann, dass manche Menschen diesen kleinen Powerstecken auch zum Zanderangeln verwenden. Für mich sind die kleinen Rocksweepers aber in erster Linie Barsch-, Aland, Döbel-, Forellen- oder Rapfenruten. Auch wenn viele von euch noch leichter fischen – drunter muss ich nicht gehen. U.a. weil diese Rute auch leichtere Köder megaweit hinauskatapultiert. In Verbindung mit der 10er Nanofil wirft sie kleine Jigs und Wobbler in Dimensionen, die bis vor kurzem jenseits meiner Vorstellungskraft lagen.

Meine Kumpels aus dem Raubfisch-Team fischen fast alle die 2,10er und sind genauso begeistert. Diese ist zweiteilig und deshalb besser zu transportieren. Vor allem aber muss man beim Gang durchs Treppenhaus – und Berliner Häuser sind hoch – nicht aufpassen, wenn man um die Ecke biegt. Vielleicht steckt in der 2,13er noch ein bisschen mehr Power im Blank. An sich handelt es sich aber ebenfalls um eine leichte Spinnrute, die zwar einen Zander locker wegsteckt und auch einen großen Hecht nach Hause bringt, die aber am allerbesten in den Händen von Barsch-, Rapfen oder Forellenanglern aufgehoben ist.

Neu ist die 652 ML, die am Griff geteilt ist und mit 1,95 m ein bisschen mehr Länge als die 1,83 m lange 601 ML in die Waagschale wirft und die Aktion einer einteiligen mit einer angenehmen Transportlänge verbindet.

Rocksweeper Nano Spin 802M

Der Allrounder (Wurfgewicht 10 bis 40 Gramm) unter den Rocksweeper Nano’s ist 2,44 m lang und ein echter Weitenjäger. Natürlich bringt auch diese Rocke alles mit, was die kurzen Modelle auszeichnet. Durch den etwas längeren Hebel katapultiert sie die Jigs, Blinker und Wobbler soweit hinaus, dass unser Mefo-Prof Jochen diese Rute inzwischen zu seiner hauptamtlichen Meforute gemacht hat. Ich fische sie z.B. gern auf Bodden-Barsche und wenn ich mit kleinen Jigs auf Zander angle.

Aber natürlich ist sie dank ihrer Wurfeigenschaften und dem noch etwas kraftvolleren Blank auch eine perfekte Rapfenrute.

Rocksweeper Nano Spin 902MH und 1002MH

Für alle, die noch weiter hinaus müssen, die ihre Köder über Steinpackungen heben müssen und die noch ein bisschen mehr Wurfgewicht benötigen, sind die 902 MH (Länge: 2,74 m – Wurfgewicht: 15 bis 50 Gramm) und die 3,05 m lange 1002 MH (Länge: 3,05 m – Wurfgewicht: 15 bis 50 Gramm) gebaut worden. Ebenfalls perfekte Zanderstöcke fürs leichte bis mittelschwere Jiggen. Wobei ich Leute kenne, die der Rute schwere Jigs und lange Gummis zumuten, um in der Elbe große Zander zu verhaften. Wieder andere setze sie als Hechrute auf den Bodden ein. Ideal sind die beiden Weitenjäger auch als Meforute.

Hier noch einmal ein paar Daten zu den leichten und mittelschweren Spin-Versionen:


Rocksweeper Nano Spin Heavy Spinning 942XH und 1042XH

Für Großfisch-Spezialisten, die starke und gleichzeitig leichte Ruten fischen wollen, wurden die beiden Heavy Spinning-Modelle konzipiert. Beide bringen ein Wurfgewicht von 60 bis 120 Gramm mit. Und mit 2,85 m bzw. 3,15 m Längen, die sie befähigen die schweren Köder auf Maximaldistanz zu pfeffern. Gleichzeitig bringen sie den Wumms und den Hebel mit, die Anhiebe auch über diese Distanz durchzubringen.

Die Daten:

Rocksweeper Traxion SW 822H und 922H

Neben den beiden Rocksweeper Heavy Spinning hat Abu mit der Rocksweeper SW Traxion noch zwei Ruten fürs schwere Spinnfischen vom Boot nachgelegt. Die jeweils 2,5 m langen Ruten haben ein Wurfgewicht von 40 bis 80 bzw. 60 bis 120 Gramm und eignen sich damit perfekt zum schweren Zander – und Hechtfischen. Bei der Teilung spiegelt sich auch bei den Traxions ein Trend wider, den sich durch das ganze Programm der hochwertigen Abu-Ruten zieht. Um Rutenbrüchen vorzubeugen und die Aktion des Blanks nicht mit einer Verbindung zu brechen, werden die beiden Traxions am Griff geteilt. Das Griffstück ist 48 cm lang. Der eigentliche Blank 2,13 m – was dann natürlich der Transportlänge entspricht.


Wurfeigenschaften:
Wie die Überschrift bereits andeutet, handelt es sich bei der Traxion um ein absolutes Brett. Der harte und sehr schnelle Blank schleudert nicht nur Großköder weit hinaus, sondern auch kleinere Exemplare. Wobei die Rute so richtig in Fahrt kommt, je schwerer die Gummi-Bleikopf-Kombis werden. Insofern eignet sich die Traxion nicht nur zum Großfischangeln im Süß- bzw. Brackwasser, sondern auch zum schweren Dorsch- oder leichtem Heilbuttangeln.

Bissübertragung: Wie bei allen Rocksweepers fahren die Bisse auch bei der Traxion brutal in den Arm ein, so dass der Anschlag eine automatische Folge des Schreck-Reflexes folgt.

Balance: Kombiniert man die Ruten mit einer passenden Rolle (hier eine Mitchell Extreme 2000), liegt das Gespann perfekt ausbalanciert in der Hand.
Beringung: Zum Dickfisch-Konzept passen auch die Ringe. Vom Leitring bis zum Ring vor den Endring handelt es sich um 3-Steg-Highend-Fujis mit extra stabilen Stegen, die auch größten Belastungen standhalten.

Damit können die dicken Zander dann kommen…

Die Daten:


Rocksweeper Nano Casting 601M, 602M, 652 MH, 691H, 762H

Natürlich muss es auch Rocken für die Baitcaster-Fraktion geben. Gibt es auch. Und zwar 5 Modelle, die sich alle durch eine hohe Feuerkraft auszeichnen.

Fischt man sie in den angegebenen Wurfgewichtsbereich, laden sie sich perfekt auf und unterstützen auch Einsteiger beim Erzielen guter Wurfweiten. Dass man bei der Rocksweeper Cast eine straffe Rute erwarten kann, ist ja klar. Wer gezielt nach weichen Ruten sucht, muss also woanders schauen. Wobei straff gerade bei der nano-Serie keinesfalls mit strohig zu verwechseln ist. Die Cast-Ruten bringen viel Aktion mit und sind optimal fürs Angeln mit T-Rigs, für Toppis, Spinnerbaits, Cranks und leichte bis mittlere Jerks.

Das kleinste Wurfgewicht der Cast-Versionen ist 10 bis 40 Gramm. Die 1,83 m langen Modelle 601M und 602M unterscheiden sich in ihrer Teilung. Die 601er ist klassisch einteilig. Die 602er kommt als Zweiteiler daher.

Die 1,95 m lange 652MH hat ein etwas größeres Wurfgewicht und ist am Griff geteilt. Das schafft eine angenehme Transportlänge von 1,51 m.
Die 2,07 m lange 691er ist einteilig und hat ein Wurfgewicht von 15 bis 60 Gramm. Das Wurfgewicht der 2,28 lange 762er ist mit 40 bis 80 Gramm angeben. Beide Ruten werfen aber auch leichtere Köder ganz hervorragend, so dass man mit ihnen einen großen Bereich des Hechtangelns abdecken kann.

Die Daten:

Alle Rocksweepers haben folgende Features:

– IM9 Carbon Blank-Konstruktion mit integriertem Nano-Harz
– FUJI SIC Titanium Ringe
– Hi-Grade und Hi-Density EVA – Griffe
– FUJI “New Generation” Rollenhalter mit Glitter-Lackierung
– Lieferung mit einem Neopren-Futteral im Transportrohr

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. z_hunter
    z_hunter 2 Oktober, 2012, 09:27

    Ich kann mich Hannes nur anschließen, ist eine geile Rute die richtig viel Spaß macht 😉

  2. ernischen
    ernischen 2 Oktober, 2012, 11:52

    Also verstehe ich das richtig, dass ihr die neue besser findet als die Alte ja? Oder nehmen die sich grundsätzlich nicht viel?

  3. raubfischpolizei
    raubfischpolizei 2 Oktober, 2012, 12:20

    Hi Hannes,
    kam von Pure Fishing mal ein Statement bzgl der vielen schlecht Verarbeiteten Nanos, welcher händlerunabhängig auf dem Markt auftauchten?

    Berichte von schiefen Blanks, losen Rollenhalten, Lacknasen usw findet man in vielen Foren und in großer Anzahl.

    Wie ist dbzgl die Lage?
    Kann man mittlerweile eine Nano bestellen und bekommt das, was Du in diesem Artikel beschreibst?

    Die silberne Rocke habe ich sehr gerne gefischt.
    Es war wirklich schade bei einem vermeintlichen Update so auf die Nase zu fallen.

    Eine Stellungsnahme seitens PF könnte da sicherlich die Loyalität vieler enttäuschter Kd zurück gewinnen.

    Sollten weiterhin so viele Schrott-Rocken auf dem Markt kommen bzw bleiben,
    so wäre dieser Rocke-Glorifizierungs-Artikel vorsätzliche Täuschung.

  4. Hechtpaule
    Hechtpaule 2 Oktober, 2012, 12:41

    Also ich war eigentlich immer Gegner der Nano.
    Aber als dann meine silberne den Geist aufgegeben hat,
    bekam ich eine neue Nano mit den Fuji Anti-tangle Ringen (Fuji K).
    Bereits beim auspacken ist mir aufgefallen, dass sie straffer ist, als
    die alte Silberne.
    Was noch mehr ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass sie wesentlich besser ausbalanciert ist.
    Meine 802m fische ich mit einer 3000 Stradic Ci4 und sie liegt top in der Waage.
    Auch beim Auspacken habe ich penibel auf schiefe Ringe, schlechte Lackierung, loses Griffmaterial, krummen Blank etc geachtet.
    Aber habe nichts auffälliges finden können.
    Auch beim allerersten Wurf, ist sie mir nicht gebrochen.
    Hat mitlerweile um die 100 Zander bändigen können.
    Mir gefällt auch dass die Nano zwar ein ticken straffer ist, aber sich
    im Drill mehr öffnet.
    Ich hab mit der Silbernen wesentlich mehr Aussteiger registrieren können, als mit der Nano.
    Klar kann man diesen Faktor nie ganz ausschließen, aber doch deutlich reduzieren.
    Auch meinen bis dato größten Zander ( nur 76cm) habe ich ohne Probleme bändigen können.
    Ich jigge hauptsächlich mit der Rute.
    Vor kurzem habe ich auch mal mit dem Bleikopfgewicht "übertrieben".
    Ich habe einen 5er Kopyto am 8,5gr Kopf gefischt und dann noch ein 18gr DS-Blei in den Snap gehängt.
    Es ist der pure Wahnsinn, wie weit man mit wenig Aufwand werfen kann. Auch die Führung war, für mein Geschmack, noch relativ in Ordnung, aber es ging schon Richtung too much.
    Ich werde sie auch wieder zum MeFo-Angeln entführen, wie meine Silberne.
    Ich bin mir sicher dass die Rute es ohne Probleme verkraften wird.

    Also mein Fazit ist:

    Es ist für mich DIE Rute.
    Ich möchte nicht ausschließen dass es, für andere, noch bessere Stecken gibt, aber für mich, passt die Rute vollends zu meinem Angelstil.

  5. raubfischpolizei
    raubfischpolizei 2 Oktober, 2012, 14:22

    Das die Rocke prinzipiell einer super Rute ist, habe ich nicht in Frage gestellt.
    Genauso wenig, dass es auch einige gut verarbeitete Nanos gibt.

    Doch die Tatsache der vielen Mängelexemplare auf dem Markt soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Hart aber fair.

  6. posi86
    posi86 2 Oktober, 2012, 14:39

    Der Blank ist wirklich erste Sahne. Ziehe ich sehr vielen hochpreisigen japanischen Ruten vor. ABER die Verarbeitung ist ja mal sowas von schlecht!!!
    Habe die 240er gehabt, ab dem 4. Ring war die Rute krumm und 2 Lacknasen waren drauf. Dann habe ich diverse Nanos in verschiedenen Läden begutachtet und 75% waren Montagsmodelle (Krumme Ruten, Lacknasen und ablösende Rutenenden)
    Für knapp 300€ kann man und muss man mehr erwarten können und somit hab ich mich entgültig von ABU getrennt. Der Hyp der Rocke hat sich mit den schlechten Modellen mehr oder weniger aufgelöst. Es haben sie sehr viele von den Rocksweepern getrennt.

    PF muss unbedingt was machen, da hilft auch die Beste und schönste Rutenvorstellung nicht, wenn sie so schlecht verarbeitet sind.

    Für mich is diese Serie eindeutig "ein Schuss in den Ofen" und damit steh ich nicht alleine.

  7. greece68
    greece68 2 Oktober, 2012, 15:27

    Servus Johannes, kannst Du evtl. auch etwas zur einteiligen (1+1) Spin651 sagen. Die gibt es ja erst seit diesem Jahr, aber keiner scheint die zu nutzen?

  8. raubfischpolizei
    raubfischpolizei 2 Oktober, 2012, 15:33

    Richtig, die Blanks sind super. Und ich würde mir auch gerne wieder eine Rocksweeper zulegen. Wegen starker Produkte wie der (alten) Rocke oder der Revo Torro möchte ich Pure Fishing auch ungern aufgeben.

    Deswegen bin ich recht froh, dass hiermit ein transparenter Weg der Kommunikation mit dem Kunden gegeben ist.

    Ich würde mir wünschen, dass der Hersteller es als Herausforderung sieht.

  9. Olegg
    Olegg 2 Oktober, 2012, 16:05

    Hallo zusammen,

    in der Tat scheint es bei einigen Exemplaren Mängel zu geben (auch ich hatte einen Rutenbruch zu beklagen); dies ist in diesem Preisbereich sehr bedauerlich und sollte eigentlich nicht vorkommen. Mein Händler hat die Reklamation jedoch sehr kulant abgewickelt.
    Ich habe aktuell eine Rocke nano 702 und eine 802 in ständigem Betrieb und ich schätze den Blank für mich und meine Art der Angelei sehr. Also muß man sich als Kunde entscheiden: Gehe ich ein Risiko ein oder verzichtete ich auf dieses herrliche Stück Rutenbau?
    Ich habe nach meiner Reklamation die beim Händler vorhandenen Exemplare genauestens unter die Lupe genommen und was soll ich sagen: Alle waren optisch einwandfrei und ich hätte alle nehmen können! Daher vermute ich, daß auch insgesamt die Menge der einwandfreien Exemplare die der mangelbehafteten bei weitem übersteigt.

  10. es0x
    es0x 2 Oktober, 2012, 18:01

    Ich habe mir eine neue Rocke 902 vor ca. 2 Wochen gekauft und ich konnte bei verschiedenen Händlern keine Mängel mehr feststellen.
    Also um auf eine Frage zu antworten denke ich das die Ruten mittlerweile nahezu aus dem Verkehr gezogen wurden. 8)

  11. vinix101
    vinix101 2 Oktober, 2012, 21:27

    Leider nicht schön zu sehen, dass einem Hecht mit dem Bogagrip die Unterlippe durchstoßen wird 👿 👿 😥 😥

  12. auslandangler
    auslandangler 2 Oktober, 2012, 22:15

    Stimme ich dir zu! Fürchterlich diese Teile! 👿 👿
    wie kann man sowas nur verwenden? Total verantwortungslos ❗ Soll so etwas 'cool' aussehen? Ich denke, dass ist es definitiv nicht! Boga Grips sind schon so schlimm, aber dann auch noch eine durchbohrte Unterlippe ❓ ❗ ❗

  13. posi86
    posi86 2 Oktober, 2012, 23:08

    Der Blank ist wirklich erste Sahne. Ziehe ich sehr vielen hochpreisigen japanischen Ruten vor. ABER die Verarbeitung ist ja mal sowas von schlecht!!!
    Habe die 240er gehabt, ab dem 4. Ring war die Rute krumm und 2 Lacknasen waren drauf. Dann habe ich diverse Nanos in verschiedenen Läden begutachtet und 75% waren Montagsmodelle (Krumme Ruten, Lacknasen und ablösende Rutenenden)
    Für knapp 300€ kann man und muss man mehr erwarten können und somit hab ich mich entgültig von ABU getrennt. Der Hyp der Rocke hat sich mit den schlechten Modellen mehr oder weniger aufgelöst. Es haben sie sehr viele von den Rocksweepern getrennt.

    PF muss unbedingt was machen, da hilft auch die Beste und schönste Rutenvorstellung nicht, wenn sie so schlecht verarbeitet sind.

    Für mich is diese Serie eindeutig "ein Schuss in den Ofen" und damit steh ich nicht alleine.

  14. dietel
    dietel 3 Oktober, 2012, 06:40

    bei uns aus dem team nutzt die wirklich keiner. aber nicht, weil wir die nicht mögen würden. wir haben uns im vorjahr die 1,83er bzw. die 2,13er bestellt, weils dieses 1+1-modell da noch nicht gab. da jetzt umzusteigen ist nicht unbedingt notwendig. wir sind ja alle megazufrieden mit unseren rocken. würden wir jetzt frisch an die serie rangehen, würde sich der eine oder andere sicher überlegen, ob 1,95 m nicht noch ein bisschen allroundiger sind als 1,83 m oder 1,95 m.

  15. dietel
    dietel 3 Oktober, 2012, 06:55

    das ist eigentlich nicht der platz dafür und ich habe nicht vor, hier ein riesen fass aufzumachen. aber für mich ist der grip das beste werkzeug zum fixieren kleiner hechte, die einen köder relativ weit drin haben. klar sieht das hier nicht super aus. aber was ist die alternative? warten bis der kollege so freundlich ist, sein maul aufzumachen? oder die hand durch den kiemenbogen stecken in der hoffnung, dass er sich nicht schüttelt und der finger nicht am haken hängen bleibt?

    ich verwende den grip ausschließlich, wenn ein hecht den haken weit im maul hat oder zwei drillinge so hängen, dass ich anders nicht rankomme. der grip ist für mich keine perfekte lösung. aber das kleinste übel. der riss wird zuwachsen.

    ich hebe mit dem grip keine xxl-hechte aus dem wasser und gehe auch sonst so verantwortungsvoll mit den tieren um wie man das als angler tun kann. ich würde gern mal sehen, wie boga-grip-gegner das problem lösen. dieses besserangler-gegen-angler-gequassel ist in meinen augen überflüssig.

    aber wie gesagt: gefallen tut mir das bild jetzt auch nicht. im nachhinein hätte ich es besser gefunden, wenn ich es nicht in den artikel reingenommen hätte. solche op's sind der einzige grund, warum ich noch lieber auf barsche und zander angle als auf (schuss-)hechte.

  16. dietel
    dietel 3 Oktober, 2012, 07:22

    sicher gab es da ein problem mit einer charge. diese ruten wurden aber allesamt umgetauscht und so aus dem verkehr gezogen. das war für alle beteiligten ärgerlich. die nummer ist jetzt aber schon eine weile durch.

    von einem hype möchte ich gar nicht reden. ich war am letzten wochenende bei moritz in nauen und wurde dort zeuge, wie an einem we bestimmt 30 rocksweepers den besitzer gewechselt haben. und alle werden spaß mit ihrer neuen rute haben.

    dass du dich komplett von "Abu getrennt" hast, ist konsequent – aber natürlich auch schade. pure fishing macht wirklich viel, um den kunden einen guten service zu bieten. wenn einmal etwas schiefgeht, werden ruten immer ausgetauscht. und das so schnell es geht. wie bereits ein user hier geschrieben hat, bekommt man immer das upgrade, wenn es die alte serie nicht mehr gibt.

    tut mir ja leid. sicher wirst du auch ohne rocke über die runden kommen. irgendwie. aber ich bin mir sicher, dass es eine menge angler gibt, die wirklich nicht mehr auf ihre rocke verzichten wollen. für die ist die serie wahrscheinlich kein "schuss in den ofen".

    ich empfehle diese ruten besten gewissens und zeige als entscheidungshilfe einsatzgebiete auf. und das würde ich nicht tun, wenn ich mir nicht sicher wäre, dass ihr euren spaß damit habt!

  17. raubfischpolizei
    raubfischpolizei 3 Oktober, 2012, 08:51

    Moin Hannes,
    mag sein, dass der von Dir beschriebene Boga-Einsatz nur bedingt die Fische kaputt macht.

    Doch beginnt ein am Boga herausgehobener, besserer Fisch zu schlagen, so ist dieser hinüber. Fakt. Hat wohl jeder Nutzer schon einmal gesehen.

    Ich gehe davon aus das ein Großteil der Boga-Nutzer das Ding irgendwo in den Medien gesehen haben und dann kritiklos übernehmen. So wie ich früher auch. Greifer kaufen und ran an den Fisch.

    Als Angeljournalist in der Öffentlichkeit hast Du für viele eine Vorbildfunktion, so dass Du mit ein solches Bild für andere Angler schnell genug Anlaß zum Kauf eines solchen Teils sein kann. Ohne zu wissen, was der Einsatz für Folgen haben kann. Es muss einfach nicht sein, dass dadurch total sinnlos Fische verenden.

    Zum konkreten Beispiel: Nackengriff, mit 2 Fingern vorsichtig über die Kiemen das Maul öffnen. Wirklich kein Problem.

    Ich nutze seit Jahren keinen Boga mehr, genausowenig wie sämtliche Leute mit denen ich so anglen gehe.
    Es geht ohne! Ganz sicher.

    Ich habe das Gefühl, dass der Großteil der Spinnangler, die länger im Geschäft sind, den Boga mittlerweile konsequent abglehnt.
    Ganze Forengemeinschaften und Communities lehnen das berechtigterweise Ding ab. Wie gesagt, eher Leute die schon länger dabei sind und folglich öfter Fische abhaken müssen.

    Denke das ist Beweis genug für die fehlende Daseinsberechtigung dieser Geräte. Für einen modernen, auf Nachhaltigkeit bedachten Spinnangler einfach nicht mehr zeitgemäß.

    Barsch Alarm ein Forum mit sehr vielen Angern, die angefangen haben bzw eine Lernprozeß durchmachen. Genau der richige Platz, um eine Richtung zu weisen.

    Hier mal ein interessanter Link mit einigen Hintergünden.

    Beste Grüße,
    raubfischpolizei

  18. greece68
    greece68 3 Oktober, 2012, 17:16

    Okay, thanks 😉 Hast Du die Rute zufällig mal in der Hand gehabt? Üblicherweise fallen die 1-teilgen ja ein wenig straffer aus, als die Pendants als 2-teilige Variante!?

  19. dietel
    dietel 3 Oktober, 2012, 17:43

    die sind alle schön straff. ich hab ja auch ne einteilige in 1,83. die nehmen sich beide nicht viel. sind ja auch nur 12 cm differenz…

  20. greece68
    greece68 3 Oktober, 2012, 20:46

    😉 Okay!

  21. sikloia
    sikloia 4 Oktober, 2012, 06:09

    No – No – No!!!
    Hatte die 702 ML zum Barscheln und war bitter enttäuscht!!!
    Habe Sie gerade wieder verkauft.

    So unterschiedlich sind die Empfindungen!

    sikloia

    PS Die 3,05 lange Version ist der Bringer als Schlepprute für Zander und Barsch und zum Mefoangeln!!

  22. marco/Hb
    marco/Hb 4 Oktober, 2012, 06:39

    Hallo,

    die Rocksweeper Nano- 902 MH wäre für meine Fischerei sehr interessant.

    Wird von euch einer die 902 MH beim Treffem am Peenestrom dabei haben?

    Ich würde die Rute gerne mal Probewerfen und gegen meine Harrison VHF Spin vergleichen, mit der ich sonst immer unterwegs bin.

    Gruss Marco

  23. Gufihannes
    Gufihannes 4 Oktober, 2012, 10:06

    Ich besitze auch mehrere der Rocken und bin jedes mal wieder begeistert damit zu fischen. Für mich im Moment eine der besten Ruten für die Gummifischerei.

  24. erimbo
    erimbo 16 Oktober, 2012, 14:04

    Woran kann ich erkennen das es sich um das neuste Modell handelt?
    Wenn ich mir jetzt eine "neue" bestelle,besteht doch die Möglichkeit, daß man mir eine 2011er unterjubelt .. oder? Denn davon scheint es noch eine ganze Menge zu geben 😉 Ich suche die 601ML.

  25. blazer007
    blazer007 14 Dezember, 2012, 14:18

    Hi,

    Ist das immer noch so, dass hier Probleme mit der Verarbeitung gibt ?

    Was sagt Herr Dietel dazu ?

    Man sollte doch meinen, dass er hier ein Interesse hat sich zu äußern.

  26. blazer007
    blazer007 14 Dezember, 2012, 14:19

    Hi,

    Ist das immer noch so, dass hier Probleme mit der Verarbeitung gibt ?

    Was sagt Herr Dietel dazu ?

    Man sollte doch meinen, dass er hier ein Interesse hat sich zu äußern.

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