Screw Lock-Jigs mit Gewinde-Spirale: Drehen statt kleben!

Während der Raubfischtage bei Moritz in Nauen bin ich über einen coolen Jigkopf gestolpert, den ich so noch nie gesehen habe. Anstelle des Knubbels bzw. Baitholder-Hakens ist hier eine Spirale über einen Drehadapter mit dem Bleikopf verbunden, die in den Köder geschraubt wird und diesen dann am Jigkopf hält. Zum genialen Verschlusssystem gesellt sich ein rattenscharfer Japan Haken, der höchsten Japan-Gummi-Fetischisten-Ansprüchen gerecht wird. Und für die Japan-Fans ist das System natürlich besonders prädestiniert, weil es verhindert, dass euch die Fische eure weichen Gummis ständig vom Haken ziehen. Aber wem sag ich das…

Soweit ich weiß, hat sich der Erfinder dieses Köder-Bleikopf-Verschmelzungssystem patentieren lassen und verkauft diese Jigs u.a.  über Moritz.

Features:

– Screw-Lock-System
– sauber gearbeitete Rundköpfe
– Gewichtsangabe auf dem Jigkopf
– Japan-Haken


Das System funktioniert ganz einfach:

1. Hakenaustrittstelle durch vorheriges Anlegen bestimmen

2. Köder aufziehen

3. Köder mit der linken Hand fixieren und Adapter gegen den Uhrzeigersinn drehen

4 . Fertig!

Erhältlich in den Hakengrößen 2/0, 3/0, 4/0, und 5/0 und – je nach Größe – in Gewichten von 5 bis 35 Gramm. Kostenpunkt für ein 5er-Paket: 2, 50 Euro bzw. 2,75 Euro. Günstig sind die Dinger also auch noch.

13 Kommentare

  1. Das ganze gibt es auch ohne Drehadabter. Hierbei sitzt die Spirale fest im Tungsten bzw. Blei des Jigkopfes

  2. Ich hab die Dinger auch in der Box… leider passiert es mir auch häufig das die Spirale den Köder kaputt macht, da Sie teilweise überdimensioniert ist. Siehe Johannes Bilder-> Auge abgefallen!

  3. 😀 weils so lustig ist, schreibe ich es gleich nochmal: ich hab das auge entfernt, damit man besser sehen kann wie tief die spirale in den gummifisch eingedrungen ist.

  4. ich hab das auge entfernt, damit man besser sehen kann wie tief die spirale in den gummifisch eingedrungen ist.

  5. Bei mir ist es oft beim Spirale eindrehen bei kleinen Shads dazu gekommen. Aber meine Erfahrungen beziehen sich auf kleine Jigs únd kleine Shads. Ist nur ärgerlich bei teuren Ködern wie Flash-J´s usw…
    Bei Spitz zu laufenden Ködern ( Fin´s 2,5") und sehr weichen Gummi´s (Swing Impact´s 2") ist´s auch manchmal schwierig..

  6. die nase des gummitieres muss natürlich genug fleisch zum eindrehen bieten. bei augengummis muss man entsprechend vorsichtig drehen.

  7. Hab die Teile letztens auch irgendwo gesehen…fand ich sehr interessant. Klar,..nicht für jeden Gummi oder jeden Rotz Gummi der eh nicht länger als 30 Minuten am Band bleibt bevor er am Grund in die ewigen Jagdgründe geschickt wird,..aber bspw. für die Kicker Frösche die ich sehr gerne fische momentan, habe ich mir jetzt auch so Köppe mit Spirale bestellt (nicht die aber vom Prinzip gleich) und das hält bis jetzt besser als normaler Jigkopf geklebt….

  8. hab ich auch schon Einsatz – fische die allerdings nur bei sehr
    weichen gummis wie Keitech oder Reins
    geht gut!
    sikloia

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