Watschuhe mit rutschfester Gummisohle

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Maggus

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Einen Schuhhersteller mit Garantie kenne ich nicht und ich fürchte bei den Schuhen kann sich auch kein Hersteller guten Gewissens darauf einlassen. Dafür ist Einsatzbereich und individuelle Belastung zu unterschiedlich.
Bei Simms habe ich durchweg gute Erfahrungen mit dem Reparaturdienst gemacht - ich habe mich allerdings immer direkt nach Bozeman gewandt und Versandt und Billing direkt abgewickelt da ich die Servicepauschalen hier zu hoch fand und ich in allen Fällen eine Reparatur einem Ersatz/Tausch vorgezogen habe. Die Produkte waren alle aus der Serie gegangen und die Austauschprodukte hatten mir nicht so gut gefallen. Ausserdem bin ich ein Freund von Reparieren und upcyclen.

Bei Orvis habe sich gute Erfahrungen bei Kulanz gemacht - kann aber auch daran liegen dass ich mit dem Orvishändler befreundet bin.

Für mich ist der Ferrari besagter Andrews Watschuh aufgrund der Beobachtung mit einem langjährigen Fischerfreund (mit gleichen Vorerfahrungen) und guten Rezensionen im Netz. Dieser bietet einen Besohlungsservice an. Da der Hersteller in Südtirol ist und ich bei der Besohlung gute Erfahrung mit dem Schuster um die Ecke habe würde ich aber wahrscheinlich Reparaturen einfach bei einem Schuster im Ort beauftragen und ihm dem Einsatzzweck beschreiben so dass er darauf Rücksicht nimmt.

@Sir Saturday: War gar net bös gemeint von mir und ich habe Dich nicht als beratungsresistent eingestuft. Nur habe ich eben leider keine besseren Ideen mehr ;)
 

Saturday

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Zum Reparieren und Upcyclen stehe ich genauso wie du! :)

Ich habe mich nicht als beratungsresistent angesprochen gefühlt, sondern wollte nur klar stellen, dass ich den gegebenen Empfehlungen in der Zukunft definitiv folgen werde: Keine Schuhe unter 200€, wenn man irgendeine Erwartung daran knüpft.

Jetzt aktuell war das Budget leider einfach sehr knapp und trotzdem wollte ich keine komplette Saison auf das Waten verzichten. Deshalb erstmal das sehr günstige Paar von Vision – was immerhin ursprünglich auch mal knapp über 200€ gekostet hatte.
 
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Maggus

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Die werden Dich sicher gut durch die Zeit bringen bis das Budget wieder Luft geholt hat.

Eine alternative wenn es heisser wird und Du mehr Trecking als Waten hast wäre das wet wading. Sofern Du nicht lange bis zur Gürtellinie waten musst geht das im Sommer ganz gut. Eine dünne Synthetic-Hose trocknet schnell, ein paar Neoprensocken und der Umgebung angepasstes Schuhwerk finde ich gar nicht so schlecht. Die Luxusvariante mit der Merinowollhose kam bei mir noch nicht zum Einsatz.

Wenn es feinen Kies oder Sand / Erde und Wiese hat gehe barfuss in ein paar niedrigen Kajak/Wasserschuhen von adidas, wenn es Geröll und scharfkantige Steine hat mit Neoprensocken und billgen Treckingschuhen um die Knöchel zu schützen.

Ist aber sicher nicht in jeder Region genauso praktisch wie bei mir
 

Mr_CG

Finesse-Fux
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Die werden Dich sicher gut durch die Zeit bringen bis das Budget wieder Luft geholt hat.

Eine alternative wenn es heisser wird und Du mehr Trecking als Waten hast wäre das wet wading. Sofern Du nicht lange bis zur Gürtellinie waten musst geht das im Sommer ganz gut. Eine dünne Synthetic-Hose trocknet schnell, ein paar Neoprensocken und der Umgebung angepasstes Schuhwerk finde ich gar nicht so schlecht. Die Luxusvariante mit der Merinowollhose kam bei mir noch nicht zum Einsatz.

Wenn es feinen Kies oder Sand / Erde und Wiese hat gehe barfuss in ein paar niedrigen Kajak/Wasserschuhen von adidas, wenn es Geröll und scharfkantige Steine hat mit Neoprensocken und billgen Treckingschuhen um die Knöchel zu schützen.

Ist aber sicher nicht in jeder Region genauso praktisch wie bei mir
Ich spiele auch mit dem Gedanken im Sommer Taucherschuhe, was schnellteocknendes aus dem Outdoorbereich was Evtl eng anliegt, damit’s nicht schlabbert und ne kurze Hose….
 

Saturday

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Warum dann eigentlich noch die kurze Hose drüber? Nur für die Optik?
 

Maggus

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich nehme dünne lange synthethic hosen aus dem outdoorbereich. Drunter ne (Baumwoll)Unterhose weil ich nicht so tief rein muss und will. An manchen Stellen bleibe ich am Forellenbach lieber trocken.

Kurze Hosen gehen prinzipiell auch - bin aber sonnempfindlich und Sonnencreme nach jedem Watgang nachlegen ist nicht meins. Schlabbern hat mich nicht gestört. Der nasse Stoff liegt am bein an und wenns wasser schön kalt ist bin ich froh wenn es dann mal nicht anliegt...
 

Schimeck

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Ich klinke mich hier mal mit ein, habe nichts passendes gefunden.

Bei meinen ersten Watversuchen habe ich mich mit meiner Gummisohle am Ufer bzw an der Böschung lang gelegt, zum Glück ist nichts passiert.
Kurze recherche hier im Forum, über diesen Thread gestolpert, Tipps rausgelesen und direkt umgesetzt.
Nachdem ich meinen Greys Strada Watschuhen Spikes verpasst habe ging es beim fischen im und am Fluss um einiges besser mit dem wegrutschen, allerdings habe ich nach zwei Stunden im Wasser nur noch die Hälfte der Spikes in den Schuhen gehabt, der Rest ist einfach rausgerutscht/ verloren.
Hatte schonmal jemand das Problem das die Spikes verloren gehen? Abgebrochen sind die nicht, die sind wirklich einfach komplett raus gerutscht.
Liegt es an der Sohle der Stradas das die eingedrehten Spikes nicht halten? Gibt es tipps wie ich die beim nächsten mal "sichern" kann?

Edit: es waren die mitgelieferten Spikes von Greys die es bei den Schuhen dazu gab...
 
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Saturday

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Die Spikes könnten zu kurz gewesen sein. Bei sehr kurzen Spikes würde ich auf Modelle mit breitem Teller setzen, die auch wirklich als Spikes vermarktet werden. Einfache Schrauben können da verloren gehen. Wenn jedoch lang genug gewählt, sodass das Schraubgewinde in der Zwischensohle greift, sind Spikes und Schrauben gleichermaßen haltbar im Schuh. Eher rutschen diese dann noch weiter nach innen als zurück nach außen heraus.
 
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Trawar

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Mir wurde das auch schon prophezeit aber toy toy toy auch nach dem 3 oder 4 Waten und Wandern sind noch alle Spikes da wo sie hingehören.
Ich hoffe es hilft das ich die mit Sekundenkleber eingesetzt habe.
 

Saturday

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Bei mir sind es gewöhnliche Schrauben und ca. 30 Einsätze ohne Sekundenkleber. Habe kürzlich aber das Schuhmodell gewechselt und bin auf einen Watschuh mit bereits integrierten Spikes umgestiegen (allerdings aus anderen gründen).

@Schimeck | Möchtest du meine Schrauben mit Sechskantkopf inkl. Kreuzschlitz evtl. haben? Dann bitte ich um eine PN :)
 

Maggus

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich habe Spikes vom Hersteller (in meinem Fall Orvis) eingeschraubt - es waren keine Gewinde oder ähnliches in der Sohle, konnte den Platz "frei wählen" - und habe in 3 Jahren keinen einzigen verloren. Ob es an der Qualität der Spikes liegt oder an meiner Einsatzhäufigkeit, -art und -umgebung kann ich leider nicht sagen.
 

Schimeck

Twitch-Titan
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Um noch einmal mein Problem mit den verlorenen Spikes/Schrauben am Watschuh abschließend zu bearbeiten und falls jemand in Zukunft mal eine Lösung sucht:

Ich habe längere Schrauben in die Schuhsohlen eingesetzt, jetzt hält alles. Schade, dass Greys da tatsächlich zu kurze Schauben ab Werk mitgeliefert hat.
 

T_Rik

Barsch Simpson
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Moin,

ich greife diesen Feed mal auf und hoffe, dass sich noch ein paar Erfahrungswerte angesammelt haben. Ich wate hauptsächlich auf Meerforelle auf Rügen und Hecht/Zander im Bodden, also viel felsiger Untergrund bzw weite Strecken. Dabei bin ich eher mobil, lege also an einem Angeltag mehrere Kilometer Strecke zurück, beanspruche also meine Schuhe sehr. Daher dachte ich, dass bei mir nichts an Filzsohlen vorbei führt. Ich bin aber zunehmend genervt von den langen Trockenzeiten und der Recht kurzen Haltbarkeit der Sohlen. Mir ist bewusst, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, aber mich reizt es, auf Gummisohle und Spikes umzusteigen. Jetzt meine Fragen:

Wie lange halten Spikes wenn sie stark beansprucht werden (also muss ich jede Saison den Geldbeutel öffnen und neue dran schrauben oder alle paar Jahre mal bzw woe sieht das bei bereits integrierten spikes aus) ?

Wie laut sind diese beim Waten auf den Steinen, mit anderen Worten: gibt es Erfahrungen bezüglich eines möglichen Scheucheffekts?

Wie gut lässt sich damit regulär laufen, also wie real ist die Gefahr, dass ich damit meine Sohle durchlaufe?

Stören sie beim Autofahren?

Vielleicht kann ja jemand helfen. Beste Grüße und tight lines aus dem Nordosten ✌
 

SiWa

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Also ich nutze eigentlich überall, auch an der Ostsee (mache in der Regel auch Kilometer...), normale Watschuhe mit Vibramsohle und habe ehrlich gesagt noch nicht das Bedürfnis nach Spikes oder gar Filz gehabt.
Vllt versuchst du es erstmal ohne Spikes und wenn du meinst die sind nötig kannste aufrüsten?!
 

Erlkönig

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Es gibt von Patagonia Watschuhe mit Alu Platte anstelle von Spikes. (Danner)
Kann man nicht verlieren und vllt auch für das Auto fahren kompatibler..
 

paan

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ich hab seit letzter Saison den Vision Koski Watschuh mit Gummisohle und bin mehr als zufrieden damit. Bei Bedarf kann man auch noch Tungsten Spikes nachrüsten, hab ich aber noch nie gebraucht.
 

Saturday

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Wie lange halten Spikes wenn sie stark beansprucht werden (also muss ich jede Saison den Geldbeutel öffnen und neue dran schrauben oder alle paar Jahre mal bzw woe sieht das bei bereits integrierten spikes aus) ?
Integriert oder nachgerüstet ist nicht entscheidend, sondern Bauhöhe, Auflagefläche und Material. Mit hohen Aludiscs habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, weil ich mir das Laufen außerhalb des Wassers damit anstrengend vorstelle und ich mache mit meinen Spikes viel und weite Strecken "trocken".
Trotzdem ist Alu mutmaßlich länger haltbar, weil es durch den Untergrund mehr verformt wird als abgerieben (heißt es).
Bei Stahl gilt (eigene Erfahrung), dass man es bei jeder Benutzung leicht abläuft und daher irgendwann fast plan gerieben hat und dann ein Austausch erfolgen sollte. Die niedrigsten mir bekannten Nachrüstspikes mit kleiner Auflagefläche (es liegt quasi nur ein spitzer Punkt auf) laufe ich binnen einer Saison ab. Dafür sind die Teile Billigware in hohen Stückzahlen, aber irgendwann hat man die Sohle an allen Punkten gestochen und an dem Moment bin ich auf Spikes mit größerer Auflagefläche umgestiegen.
Man läuft dabei im wesentlichen auf Sechskantschraubköpfen, die man mit Inbus-Schlüssel oder Kreuzschlitz eindrehen kann. Bei mir halten die mehrere Saisons lang, in denen sie spürbar und sichtbar flacher werden, aber trotzdem den gewünschten Grip bringen. Sind sie zu sehr abgeschliffen, mache ich die Oberfläche alle paar Monate mit sehr grobem Schleifpapier wieder rau.

Wie laut sind diese beim Waten auf den Steinen, mit anderen Worten: gibt es Erfahrungen bezüglich eines möglichen Scheucheffekts?
Einen Scheucheffekt kann ich leider nicht beurteilen. Tatsache ist, dass sie auf Steinen "klackern" bzw. natürlich einen Klang erzeugen, der lauter ist als ohne Spikes. Man hört das ja bei jedem Schritt außerhalb des Wassers. Meine Erfahrung beschränkt sich auf den Sound von Stahlspikes. Bei kleiner Auflagefläche und geringer Bauhöhe ist der Klang vielleicht etwas leiser. Man kann das Geräusch auch als "knirschen" beschreiben, finde ich. Hier hilft bestimmt auch die Menge an Spikes pro Schuh. Sechs Stück sind absolutes Minimum. Besser sind neun oder sogar zwölf Stück.

Wie gut lässt sich damit regulär laufen, also wie real ist die Gefahr, dass ich damit meine Sohle durchlaufe?
Wenn die Spikes hoch aufbauen, läuft es sich damit ein bisschen wie auf Absätzen außerhalb des Wassers. Zuerst gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt. Niedrige Spikes mit kleinem Auflagepunkt laufen sich noch besser als Schuhe ohne Spikes, wenn du mich fragst, weil man einfach richtig Grip hat und die eigene Schrittkraft maximal ins Fortkommen übertragen wird. Kein Rutschverlust auf Wiesen oder Matsch. Solche Spikes habe ich auch in meine Trailrunningschuhe für den Winter geschraubt und nutze diese im Wald und auf Wiesen das ganze Jahr über. Zu dünne Spikes können sich durch die Sohle ins Fußbett durchdrücken, was man natürlich verhinder will. Ein weiterer Grund, warum ich auf Sechskantschrauben ausgewichen bin. Du hast ein dünnes Schraubgewinde und der Kopf hat eine breite Auflagefläche, weshalb er auch durch weiche Sohlen nicht durchdrückt. Auch beim Laufgefühl ist wieder die gewählte Menge an Spikes pro Schuh relevant. Je mehr desto besser und je kleiner die Auflagefläche des einzelnen Spikes ist desto mehr Exemplare sollte man pro Schuh anbringen.

Stören sie beim Autofahren?
Mich nicht, wenn der Watschuh die passende Größe hat. Generell ist der Schuh relevanter fürs Fahrgefühl als die Spikes (außer vielleicht bei diesen hohen Alusdiscs, welche ich ja selbst nie ausprobiert habe). Zum Vergleich: Mit Gummistiefeln fahre ich persönlich nicht Auto. Das indirekte Pedalgefühl stört mich zu sehr.
 

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