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Grauvell Teklon Nano Jelly

Dieses Thema im Forum "Ruten (Spinning)" wurde erstellt von Sir Saturday, 21. September 2018.

  1. Sir Saturday

    Sir Saturday Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Hiermit bitte ich um eure Einschätzung der Teklon Nano Jelly von Grauvell. Vorrangig interessiert mich die 902MH-Variante.

    [​IMG]
    Quelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51zkcRCsRHL._SL1500_.jpg

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    Quelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71FCUZ7xDzL._SL1500_.jpg

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    Quelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71JfEfGwshL._SL1500_.jpg

    (Die Bilder hätte ich gern im Kleinformat [das sich bei Klick vergrößert] in den Beitrag eingepflegt. Dafür gibt es doch eine entsprechende Funktion, wenn ich nicht irre. Würde mir diese jemand per PN mitteilen, damit ich die Bilder und diesen Passus editieren kann? Der Startbeitrag wirkt sonst so "aufgebläht" ... )

    Im Anhang befinden sich die Specs sowie eine (u. a. deutschsprachige) Wortbeschreibung der Rute, in Form eines Auszugs aus dem 2018er Teklon-Katalog (Quelle: https://de.calameo.com/read/0045228190342334ab0bd).

    Weiterhin gibt es hier einen kleinen Testbericht einer anderen Modellvariante.

    Bitte beurteilt den Stecken wenn möglich hinsichtlich
    • der technischen Daten ("Carbon Kern Typ 40T High-angle cone", transversialer "Radial-Carbon-Mantel" für hohe Sensibilität, "Fuji K Ringe mit überdimensioniertem Startring für verbesserte Wurfweiten und noch bessere Schnurgeschwindigkeiten auch bei starkem Wind", Länge 2,70m, WG 18-74g, Eigengewicht 175g, Preis ca. 100€)
    • der Sensibilität des Blanks (Köderführung – Grundkontakt übertragen bekommen)
    • des Preis-Leistungsverhätnisses sowie des Länge/Power-Gewichtsverhältnisses
    • des intendierten Einsatzgebietes als Zanderrute, für den Hauptstrom der buhnenlosen Elbe im Großraum Dresden (d. h. unter Umständen kommen Jig-Köpfe/Bullet-Weights/DropShot-Sinkers/Cheburashkas bis zu 30/40g zum Einsatz [siehe BA-Startseitenbeitrag 14./15.11.: Barsch-Alarm-Treffen in Magdeburg: "Zander und Wels stehen tagsüber in ausgespülten Löchern im Hauptstrom oder an den wenigen Strömungskanten. Nachts kommen sie dann an den Uferbereich zum Jagen. Da sollte es dann ’ne MH bis H für schlanke, dunkle Wobbler sein (funktioniert derzeit am effektivsten, hab heute erst wieder ’ne Fangmeldung bekommen). Wer tagsüber auf Zander/Wels fischen will muss den Hauptstrom absuchen. Dazu benötigt man schnell mal 30 – 40 g. Und das heißt auch viel werfen, suchen und viele Hänger."])
    • eurer generellen Erfahrung mit Grauvell/Teklon(-Ruten)
    Vielen lieben Dank im Voraus für eure Zeit & Mühe mit der Beratung.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 8. April 2019
  2. Sir Saturday

    Sir Saturday Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    EDIT:

    Auf einer Messe habe ich die Rute nun persönlich unter die Lupe nehmen können und bin ein wenig ernüchtert.

    Eigentlich hatte es mir an der Nano Jelly vor allem der lange Foregrip angetan, welcher meiner gesamten Hand als Auflagefläche dienen sollte. Leider könnte ich ihn jedoch in der Praxis nicht verwenden, weil das Butt-End der Rute viel zu weit über meinen Ellenbogen hinausragen würde, als dass angenehmes Fischen auf diese Weise möglich wäre. Demzufolge musste ich die Rute auf Höhe des Rollenhalters greifen, was mir nicht nur äußerst unergonomisch vorkam, sondern auch die Unausgewogenheit der Gewichtsverteilung offenbarte. Vielleicht gleicht das die richtige Rolle aus, aber es bliebe das Problem bestehen, dass man mit keinem Finger den Blank erreichen könnte. Ganz grundsätzlich kam mir das hintere Griffteil einfach zu leicht vor, doch eine insgesamt schwerere Rute möchte ich auch nicht unbedingt verwenden, zumal das Eigengewicht im Katalog des Herstellers bereits falsch angegeben ist. Schade. Die Verarbeitung der Rute war wirklich spitzenmäßig, was man am matten Blank sehr leicht überprüfen konnte. Gerade die Ringwicklungen waren wirklich nur hauchdünn und sehr sauber mit Lack überzogen.

    Anders ausgedrückt: Teklon's (Grauvell's) Nano Jelly ist von meiner Agenda gestrichen.
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    Es scheint wohl niemand im BA persönlich mit der Rute in Kontakt gekommen zu sein. Schade ...

    @Marc@TackleTester | Könntest du mir evtl. deine hochgeschätzte Meinung zu dem Teil meiner Ausgangsfragen mitteilen, den du – nur anhand von Datenblatt, Text und Bildern – halbwegs beantworten und was du über diese Rute (bereits aus der Theorie) in Bezug auf die Praxis ableiten kannst?

    Irgendetwas muss mich ja dazu bewegen, oder eben davon abhalten, der erste Tester von dem Stecken in diesem Forum zu werden ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2018