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Bronko999

Schusshecht-Dompteur
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Hamburg
Hallo zusammen,

ich war letzte Woche nach Feierabend mit einem Kumpel das erste Mal dieses Jahr wieder mit der Fliegenrute auf Barsch unterwegs. Gefühlt hatte es 37 Grad im Schatten, ich natürlich hochprofessionell vorbereitet: T-Shirt, keine Sonnencreme, drei Stunden auf dem Wasser im Ruderboot. Wirklich eine brillante Idee. Sonnenbrand gab’s quasi als Beifang.

Gefischt habe ich meine Vision Abborre Combo mit einer Sink 3 Schnur am Vereinsbaggersee. Wir waren mit kleinen Streamern unterwegs und hatten recht schnell Resonanz von kleineren Barschen. Am besten liefen bei uns eher helle Streamer.

Auffällig war: Die größeren Barsche standen offenbar unter den kleinen. Die Kleinen haben relativ weit oben attackiert, aber ich hatte den Eindruck, dass darunter bessere Fische standen, an die ich mit der Sink 3 nicht sauber genug rangekommen bin. Gerade bei Tiefen um die 5 Meter hatte ich das Gefühl, immer etwas zu flach zu fischen beziehungsweise zu lange warten zu müssen, bis der Streamer wirklich in der richtigen Zone läuft.

Daher meine Frage an euch:
Welche Schnüre fischt ihr beim Barsch-Streamern in Tiefen um ca. 5 Meter?
Geht ihr da schon auf Sink 6, oder reicht euch Sink 3 mit entsprechend längerer Absinkphase? Hat jemand Erfahrung, ob eine Sink 6 am Baggersee für solche Kanten/Plateaus die bessere Alternative ist?

Setup ist wie gesagt eine Vision Abborre mit kleinen bis mittleren Streamern. Gefischt wird überwiegend vom Ruderboot.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen. Und ja: Sonnencreme kommt beim nächsten Mal mit. Wahrscheinlich sogar absichtlich.

Schwitzige Grüße aus dem brennenden Oberrheingraben.
Moin, die gleiche Erfahrung habe ich auch an meinem Lieblingsee im Norden gemacht. Die Seen sind dort durch die Eiszeit entweder relativ flach oder wie Wannen. Dort geht es dann relativ zügig auf 3m und dann noch mal steil auf 5m und weiter stetig bis 10m oder tiefer. Die Barsche ziehen meist am Übergang von von 3m-5m, dort lässt dann meist auch die Vegetation nach. Auch hier war ich mit weiß und grauen Streamern am erfolgreichsten. Zum finden der Barsche kann man kleine Streamer nehmen, um an die dicken zu kommen nutze ich dann 6,5-7cm große Streamer. Ich habe dafür Anfangs an einer #6 Rute eine vollsink3 benutzt und zusätzlich einen Ultrafast sink polyleader von Airflo. Das hat mir aber zu lange gedauert, war aber erfolgreich. Hier bekommt man Bisse teilweise gar nicht mit. Entweder hämmert es richtig oder man nimmt erst beim einstrippen eine Widerstand wahr. Hechte sind als Beifang dann keine Seltenheit. Ich bin dann auf eine sink7 gegangen und habe auch eine sink9 für die ganz tiefen Stellen. Aufgrund der Streamergröße wirft sich hier mein #7 Setup aber besser. Wenn man Platz hat kann man dann beides nehmen. Eine #6 zum suchen und dann für die dicken um schnell auf tiefe zu kommen die #7.

Bezüglich Schnüre: Ich habe einige ältere Hardy Schnüre und Cordland Compact. Rio outbound short 3d mit mehreren Abstufungen (Density) sollen aber auch gut funktionieren.
 
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