ECHOLOT -> Fragen & Antworten zu Kauf, Umgang, Einstellungen

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der Kai

Barsch Vader
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Naja, die Anforderungen an die Datenverarbeitung sind bei kleinerer Auflösung und/oder kleinerem Display kaum geringer.

Das ist meiner Meinung nach einfach ziemlich abartige Segmentierung.
 

M.A.D

Bigfish-Magnet
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Ich denke was tückisch ist die Verarbeitung von den Geber Signalen und da bin ich im Kopf eher bei Labortechnik und die Preise sind in der Regel auch ordentlich.
Aber es muss ja in Echtzeit mehrere verschiedene Signale ausgewertet werden, mit chirp hast du noch viele Frequenzen gleichzeitig.
Und mit jedem Pixel den du mehr hast steigt auch der Anspruch an die Signalverarbeitung und Rechenleistung.
Leider nein. Unter der Haube sieht es beim Echomap UHD und den teuren GPSMAP gleich aus.
Keinerlei Auflösungsmehrwert für den Aufpreis. Allein Prozessor, Display und die geringen Stückzahlen machen den Mehrpreis aus.
2x 27" 5k müssen nicht mehr als 2.500€ kosten.:emoji_smile:
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heineken2003

Finesse-Fux
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Was sind denn da bitte für Prozessoren drin? Also ich bin mit meinem Echomap recht zufrieden, bei schnellen reinzoomen in die Karte ruckelt es aber auch. Das ist doch heute nicht mehr nötig. Für mein dafürhalten wird hier alte Hardware zum Höchstpreis verkauft.
 

Munni

Finesse-Fux
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Leider nein. Unter der Haube sieht es beim Echomap UHD und den teuren GPSMAP gleich aus.
Also das 8000€ und das 1000€ Echo verarbeiten alles gleich?

Dh das größere hat ein schöneres Display und ist schneller was vor allem dann bei Kartenerstellung oder so interessant ist sonst aber kaum eine Rolle spielt da ja auch das echomap bereits ausreichend schnell ist.

(Nachtrag Google Unterschiede sind auch Kompatibilität mit verschiedensten Firlefanz wie radar, onehelm, Videoeingang, Netzwerk Fähigkeiten, möglicherweise Kompatibilität mit panoptix Kram)
 
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M.A.D

Bigfish-Magnet
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Also das 8000€ und das 1000€ Echo verarbeiten alles gleich?

Dh das größere hat ein schöneres Display und ist schneller was vor allem dann bei Kartenerstellung oder so interessant ist sonst aber kaum eine Rolle spielt da ja auch das echomap bereits ausreichend schnell ist.
Richtig.
Von Helix zu Apex oder Echomap zu GPSMAP siehst du, beide Rohdaten auf z.B. 4k dargestellt, keinen Unterschied.
 

Munni

Finesse-Fux
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MLG

Echo-Orakel
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Bin schon sehr gespannt auf deine Berichte und Bilder aus der Praxis:hearteyes:.
Ich werde, sobald möglich, hier natürlich was posten. Hab auch genug Screenshots vom HDS Pro, so dass man beides gut vergleichen kann.
Was ich aber noch immer nicht kapiere sind diese exorbitanten Preise. Wenn man das Hardwaretechnisch mit einem einigermaßen gut ausgestatteten PC vergleicht, kostet dieser ein Drittel und kann so viel mehr. Was steckt dahinter, oder ist es einfach nur der Hobbyzuschlag im Nischenbereich?
Ich denke hier kommen verschiedene Aspekte als Preistreiber zusammen. Preis und Kosten sind zudem zwei unterschiedliche Dinge. Der Preis ergibt sich immer aus der Zahlungsbereitschaft der Kunden.

Ein Echolot ist m.E. auch nicht einfach ein, salopp gesagt, tragbares Display mit Sonareinheit.

Die Geräte müssen absolut road- bzw. seetauglich sein. Referenz dürfte hier der USe Case von Boris Hermann sein, sprich, so ein Teil muss auch mal regelmäßig 4 m hohe Wellen aus Salzwasser auf einer Segelyacht dauerhaft überleben. Das bedeutet IP7x und besonders salzwassergeschützt. Schon das erfordert andere Materialien und konstruktiv einen besonderen Schutz. Dann kommen wir zu den Steckverbindungen. Auch das muss den obigen Ansprüchen genügen. Anschließend kommt das Thema Umgebungstemperatur. Die Elektronik muss sowohl bei +30°C wie auch -10°C und weniger zuverlässig funktionieren. Da stellen sich auch komplexere Fragen zur Kondenswasserbildung innerhalb des Geräts. ;-) Dann kommt noch das Thema Erschütterungen. Auf dem Boot rappelt es regelmäßig gerne mal. All dies macht die Konstruktion aufwändiger als bei einem simplen PC, der vom trockenen Büro bei 22°C steht. Nischenbereich ist sicherlich auch ein Preistreiber. Es werden geringere Stückzahlen gebaut. Display muss in der Sonne gut ablesbar und auch bei Regen bedienbar sein. Auch das ist mit einem 0815-Display nicht vergleichbar. Dann kommen die Kühlkörper. Wo sonst Plastik sitzt, sind hier massive Metallkühlkörper verbaut. Das kostet auch Geld.

Das exponentiell steigende Pricing mit der Display-Größe ist skaliert sicherlich nicht mit den tatsächlichen Kosten. Jedoch hat man bei großen Displays auch Ausschuss im Rahmen der Produktion.

Ist man mit der Hardware durch, kommen wir zur Software.

Wie es aussieht, wenn man einfach mal was hinrotzt, sehen wir bei billigeren Produkten. Ist das Teil auf dem Markt, passiert üblicherweise nichts mehr. Soll der Kunde eben gefälligst neu kaufen. Neuere Features gibt es keine, weil diese i.d.R. neuerer Hardware erfordern oder Entwicklungsressourcen.
Garmin ist hier ehrlich gesagt eher in Richtung Apple unterwegs. Dort sagen auch viele (i.d.R Nicht-Apple-Nutzer) "ist nur schick und teuer, kann aber nix", was so objektiv definitiv nicht zutreffend ist. Das Unternehmen ist ja nicht ohne Grund seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich. Somit scheint man dort ja irgendwie den Nerv zu treffen. Garmin scheint hier ein wenig die Apple-Strategie zu übernehmen: Einfach alles git miteinander integriert, eine gut zu bedienende Software, was versprochen wird, funktioniert auch und Weiterentwicklung gibt es auch noch. Support ist ebenfalls dar. Natürlich will das auch bezahlt werden. Humminbird und insbesondere Lowrance sparen sich das ja. Bei Lowrance würde ich sogar sagen, die verbrennen sich gerade wirklich mit Hochdruck den eigenen (ehemals sehr guten!) Ruf. Offenbar regieren dort nur noch Kaufleute. Die stecken voll im Teufelskreis.

Ob es nun 8.000 bis 9.000 € sein müssen, das möchte ich auch bezweifeln. Aber ich sage es mal so: Mir war es das jetzt wert.

Echte Innovation vermisse ich jedoch in der Branche und wenn, kamen sie zuletzt von Garmin. So ehrlich muss man sein. Wer hatte denn Live-Technik erfunden? Lowrance hatte danach eine wirklich coole Idee mit der Internetanbindung und den sich darauf ergebenden Möglichkeiten. Nur leider haben sie es dann verbockt. Jetzt versucht man dort Live-Technik nachzubauen, was aber auch mehr schlecht als recht klappt. Bei dem Pricing erwarte ich als Kunde einfach deutlich mehr Leistung und vor allem Investitionssicherheit. Wenn mir der Hersteller bei einem 5.000 € Gerät, also der oberen Preisklasse, erklärt, es sei dann kein Budget mehr übrig um noch einen Karten-Installer für macOS zu pflegen, dann hat er irgendwie die Prioritäten falsch gesetzt oder kauft falsch ein. Humminbird blamiert sich - neben vielen anderen Dingen - gerade mit den fehlerhaften Firmware-Updates. Dazu gab es hier ja einen anderen Thread. Alleine sich das Gerät durch so etwas schrotten zu können, muss nicht sein. Selbst wenn ich den Strom während des Updates ziehen würde, gäbe es technische Möglichkeiten so etwas in 99% aller Fälle abzufangen und ein 'bricken' zu vermeiden. Aber das ist den Herstellern offenbar egal. Denn Sie leben in einer Welt, bei der man offenbar immer noch denkt, man sei der Nabel der Industrie. Vergessen tut man dabei, dass ein Großteil aller Angler sich das iPad nimmt und Abo bei Navionics abschließend und Kartenplotting für Arme macht. Funktioniert für den Gelegenheitsausflug auch. So hatte ich auch mal angefangen. Will man Wassertiefen prüfen, braucht man auch kein Highend-Gerät.

Ich denke der höhere Preis ergibt sich somit aus einer Kombination von Faktoren, von denen deutlich kleine Stückzahl, deutlich robustere Konstruktion zwei wesentliche Merkmale sind.
 

MLG

Echo-Orakel
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Leider nein. Unter der Haube sieht es beim Echomap UHD und den teuren GPSMAP gleich aus.
Keinerlei Auflösungsmehrwert für den Aufpreis. Allein Prozessor, Display und die geringen Stückzahlen machen den Mehrpreis aus.
2x 27" 5k müssen nicht mehr als 2.500€ kosten.:emoji_smile:
Anhang anzeigen 348949
Hätte ich ein eigenes Boot, würde ich mir das vermutlich auch so bauen. Habe ich nur leider nicht.

Vergessen wird Software und Support. Biete ich keinerlei Support, kann ich natürlich günstiger anbieten. Entwickele ich Software nicht weiter, ebenfalls. Vergessen wird auch Deine Eigenleistung in Form von allerhand Gehirnschmalz und Elektrotechnisch- und Programmierwissen, sich derartige Individuallösungen zu bauen.

Es ist immer einfach zu sagen Ferrari fahren ist nicht so teuer, wenn man ihn als Automechaniker sachkundig selbst reparieren kann. ;-)
 

Texx09

Echo-Orakel
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Von Helix zu Apex oder Echomap zu GPSMAP siehst du, beide Rohdaten auf z.B. 4k dargestellt, keinen Unterschied.
Aber bezüglich Pingrate/ Abtastrate gibt es schon Unterschiede zwischen den Serien, oder? Und die GPSMaps unterstützen z.B. Geber bis 1kW Sendeleistung. Hier wundere ich mich, wieso es bislang keine Geber gibt, die diese Leistung auch im höheren Frequenzbereich ausschöpfen, sondern nur im niedrigen Frequenzbereich (GT51 und die Airmar-Geber). Der GT56 nimmt sich ja maximal 500W.
 

M.A.D

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Aber bezüglich Pingrate/ Abtastrate gibt es schon Unterschiede zwischen den Serien, oder? Und die GPSMaps unterstützen z.B. Geber bis 1kW Sendeleistung. Hier wundere ich mich, wieso es bislang keine Geber gibt, die diese Leistung auch im höheren Frequenzbereich ausschöpfen, sondern nur im niedrigen Frequenzbereich (GT51 und die Airmar-Geber). Der GT56 nimmt sich ja maximal 500W.
Nein. Ab 9 Zoll gibt es anscheinend keine Unterschiede in der Pingfrequenz und Abtastrate. Dachte ich auch und wäre bereit gewesen dafür mehr Geld auszugeben, aber nein.
Bislang kenne ich nur SS, SI, SV Geber der jeweiligen Echolothersteller. 2D gibt es zahlreiche Optionen.
Dem relativ neuen Humminbird XM 14 HW CMSI fehlt auch nur das 800kHz (hat eh keiner benutzt), ansonsten identisch.
 

Tiefenrausch

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Bevor hier alle glauben, Garmin sei perfekt: Die GPS-Maps sind Schiffscomputer, die auch Echolot können. Nichts intuitiv, tiefe Menueunterstrukturen, mehrere Menueführungen auf dem Screen (wo ist jetzt eigentlich was?) und nach einem Update findet man nicht nachvollziehbare Veränderungen, weil das Handbuch nicht aktuell ist. Darüber hinaus mangelnde Qualität. Mein GPS-Map 1223 wurde in vier Jahren gleich zweimal getauscht. Der LVS34 Geber war nach zwei Jahren kaputt. Meine mühsam erruderten Tiefenkarten eines unbekannten Vereinssees war plötzlich 1:1 online in der community für alle verfügbar. Und nein, ich hatte die Daten in der ActiveCaptainApp nicht freigegeben. Vielmehr scheint mir dafür die neue Funktion "Tiefenaufzeichnung" im Menue Einstellungen/ Datenerfassung verantwortlich zu sein. Lt Garmin ist sie dafür da, "um anonymisiert Daten zur Optimierung des offizielle Kartenmaterials bereitzustellen." Diese Funktion wurde ohne einen Hinweis mit dem Update 2025 eingefügt und war automatisch aktiviert. Für mich eine absolute Unverschämtheit! Zudem lassen sich die neuen 90xxx Maps nur noch über einem fast 500€ teuren Gigabitswitch mit den anderen Maps vernetzen. Umständlicher geht es kaum.
 
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M.A.D

Bigfish-Magnet
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Zudem lassen sich die neuen 90xxx Maps nur noch über einem fast 500€ teuren Gigabitswitch mit den anderen Maps vernetzen. Umständlicher geht es kaum.
Heißt das, Garmin prüft die MAC Adresse etc. des Switches oder geht es um den Preis? Ersteres wäre ja richtig böse.
HBs, Echomaps lassen sich mit 25€ Switches vernetzen.
 

Texx09

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Es geht darum glaube ich darum, dass ab der 9000er Serie auf 1GB/s Ethernet (Garmin BlueNet, blaue Stecker) umgestellt wurde und die vorherigen Versionen nur mit 100mb/s arbeiten und andere Stecker aufweisen. Mit dem oben genannten Switch können auch die "alten" Geräte in die neue Netzwerkumgebung aufgenommen werden. Warum so ein Switch über 400€ kostet ist natürlich höchst fragwürdig und greift meine ursprüngliche Frage, wie unverschämt teuer das ganze ist, wieder auf. Zumindest gibt es eine Möglichkeit ältere Geräte mit den Neuen zu vernetzen.
 
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MLG

Echo-Orakel
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Meines Wissens ist es der Preis, woran sich unser Tiefenrausch stört. Dieser ist tatsächlich in der Tat happig (400 €).

Wie bereits gesagt, ja, Garmin fährt da eine Apple-ähnliche Strategie. Heißt, die als Hersteller kümmern sich, dass es vom (weniger begabten) Anwender einfach nur angestöpselt werden muss und dann auch ohne Gefummel direkt läuft. Dafür zahlt der (weniger begabte) Kunde dann u.a. mehr. Das wird sicherlich nicht jeden Kunden ansprechen, aber einige eben schon.

So lange der Hersteller das im Vorfeld so klar zu erkennen gibt, bin ich fine damit. Dann weiß ich ja, worauf ich mich einlasse. Persönlich brauche ich besagtes Feature nicht. Aus diesem Grund war das für meine Kaufentscheidung unerheblich.

Zudem wird auch niemand gezwungen deren Klotten zu kaufen.

Was Tiefenrausch oben beschreibt ist natürlich blöd. Ich glaube aber, so wie ich mit Lowrance aktuell leicht auf dem Kriegsfuß bin, ist er es (nach seinen Erfahrungen auch verständlich) mit Garmin? ;-)

Hierzu gab es ja auch einen gesonderten Thread. Was ihm passiert ist, kann aber m.E. bei jedem Hersteller passieren. Ich erinnere nur an die kürzlichen Erfahrungen der HB-User, welche sich beim Updaten der Firmware das Gerät geschrottet haben. Warum und wieso, ist eigentlich egal. 'Vollhorste' waren unsere Kollegen dort sicherlich nicht. Ich selbst war damals jedenfalls schon beim Lesen angefasst mitbetroffen. Nach so einer Aktion und dem anschließenden Umgang damit seitens HB, stünde so ein Hersteller bei mir jedenfalls auf der Blacklist.

Im direkten Vergleich gefällt mir persönlich das Garmin-Menü vom Ersteindruck besser. Bei Lowrance fand ich weniger gut, dass einige Einstellungen rechts im Menü sind, einige jedoch wieder im zentralen Menü und wiederum andere vergraben in den Einstellungen. Im Menü rechts war oft nicht unmittelbar erkennbar, ob man noch scrollen mussten und ob unten (oder dahinter) noch weitere Felder kommen. Unlogische 'Verschachtelungen' gibt es zudem auch dort. HB kenne ich nicht, aber M.A.D. sprach kürzlich bei den neuen Geräten von erstmalig "menschenwürdigem" Menü, was jetzt auch kein Indiz für höchste Ergonomie ist.

Aber es stimmt, perfekt ist auch Garmin nicht. So ist es dort offenbar leider noch nicht möglich Wassertemperaturen als separates Layer in einer Karte darzustellen. Auch gefallen mir die C-MAP-Karten nachwievor besser.

Last but not least, ganz wichtiges Feature für alle Angler: Als unser Miele Trockner fertig war, kam auf dem Garmin eine ensprechende Meldung und - tada - hat das Gerät nicht etwa zum Absturz gebracht. Ohne dieses Killerfeature würde ich selbstverständlich nie auf See gehen. ;-)
Kommt bei Lowrance eine SMS mit Emoji o.ä. stürzte das Gerät hingegen gerne mal ab. Ergo, verzichte ich auf die Koppelung mit dem Smartphone, weil das eben auch nach drei Jahren immer noch nicht sauber funktioniert. Und so etwas nervt. Das nervt insbesondere, weil man so etwas auf See nicht braucht. Und wenn man es nicht kann, sollte man die Dinge besser weglassen.

Lowrance und Garmin handhaben auch das Screensharing konzeptionell anders. Bei Garmin stellt das GPSMAP das WLAN und das Device verbindet sich damit. Bei Lowrance war es meine ich genau anders herum. Dadurch waren iPad & Co. dann gerne mal schnell an einem Angeltag leer. Ich bin mir da aber nicht mehr absolut sicher und möchte es hier nicht falsch behaupten. Vielleicht kann @XR-Kalle da noch mal aufklärend was zu sagen. Er hat m.W. ja das auch HDS Pro (noch)?
 
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Tiefenrausch

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An dem Bluenet-Gateway https://www.echolotzentrum.de/shop/garmin-bluenet-30-gateway/
stört mich einerseits, dass ich ein zusätzliches technisches Gerät mobil mit mir rumtragen muss, das Platz im Echolotkoffer wegnimmt und zusätzlich Strom braucht. Es wird immer mehr Getüdel! Zudem finde ich den Preis von jetzt "nur noch" 427,--€ immmer noch happig (vor zwei Wochen waren es noch 450,--€). Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich die Maps einfach mit einem Kabel verbinden kann, so wie ich auch mehrere Monitore an meinen PC anschließen kann. Warum muss das so kompliziert sein. Plug and play wäre mir lieber!
 

cptn_micky

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Da es Bluenet / RJ 45 Adapter gibt, würde ich mal schauen, ob man damit nicht alle Geräte an einen billigen Gigabit Switch bekommt.
Wenn's geht, den Switch in eine groß dimensionierte wasserdichte Box packen, Kabelverschraubungen dran, ggf RJ45 neu crimpen, damit die Verschraubungen schön dicht sind und einfach auf dem Boot lassen.
 

M.A.D

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Warum so ein Switch über 400€ kostet ist natürlich höchst fragwürdig und greift meine ursprüngliche Frage, wie unverschämt teuer das ganze ist, wieder auf. Zumindest gibt es eine Möglichkeit ältere Geräte mit den Neuen zu vernetzen.
Hab mal ein programmierbares WLAN/Ethernet Modul (OpenWrt) bei Aliexpress geordert. Die MAC-Adresse hat überrascht, gehört Johnson Outdoors (Humminbird). Hat 18€ gekostet. Kannst dir ausrechnen, was die verdienen.:emoji_money_mouth: Gut, dass sie das WLAN aufgegeben haben.:emoji_joy:
 

Paffi

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Ich kann’s euch für 350€ besorgen aber ich denke das macht es nicht viel besser
 

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