Moin,
die Frage ist auch, wie handlungsleitend die hier formulierten "Ziele" im allgemeinen sind: Ich setze mir jede Saison genau ein spezies- und methodenbezogenes Ziel, z.B. das Fliegenfischen auf Döbel im Fließgewässer zu perfektionieren. Das impliziert dann, das ich das gegenüber allen alternativen Angelformen für ein Jahr, oder bis ich den Eindruck habe zu stagnieren, priorisiere. An meinen Prioritäten, was Familie, Beruf und Freunde angeht, werde ich ohnehin nichts zugunsten des Angelns ändern, eher im Gegenteil.
Jochen Böttcher hat mal eine sehr schöne Reihe zum "Meterhecht" geschrieben. Da kann man einen ehrlichen Bericht darüber lesen, was die Fokussierung auf den Meterhecht tatsächlich bedeutet. In der Realität macht/will das kaum jemand konsequent. Selbst z.B. Müritz- oder Boddenguides müssen Frittenreviere anfahren, weil viele Kunden es nicht aushalten, auf Großfisch zu angeln. Insgeheim weiß natürlich auch jeder, dass der Hype um die "Schallmauern" Meter, Fuffis etc. irrationaler Hokuspokus ist.
Ich lese hier eher vielfach Wünsche, was zum Jahresauftakt doch auch sehr schön ist!