Ich weiß nicht, wo sich die Kormorane tagsüber rumtreiben, aber gegen Sonnenuntergang fliegen die aktuell dort in riesigen Schwärmen ein. Habe sowas noch nie gesehen und dachte von weitem zuerst, das wären Krähen.
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Es gibt unzählige Berichte über die Zerstörung von Bäumen und Uferbereiche durch den Kot der Kormorane.vorweg, ich mag die Kormorane auch nicht aber, gibt es Berichte wo Gewässer von den Vögeln nachhaltig nachhaltig geschädigt wurden? Der Kormoran gehört ja irgendwo auch zur Natur und diese zerstört sich nicht selber. Sicher wird die Biomasse durch die Vögel reduziert, keine Frage, nachhaltig geschädigt wohl eher nicht, denn die Natur ist in der Lage das aus zu gleichen.
Man sollte auch Bedenken, wo so viel Fisch auf engstem Raum steht, treten häufig auch Krankheiten auf, welche den Bestand auch stark dezimieren können. Das ist eine ganz natürliche Sache und möglicherweise verhindert der Kormoran genau das.
Wir Menschen können uns sicher nicht vorstellen was da an Biomasse im Wasser lebt. Bei uns hier gibt es auch Kormorane für die Gewässer Größe meiner Meinung nach zu viel. Trotz der Vögel und das im Winter mehrmals der Abfluss geöffnet wurde (mit entsprechenden Fischverlust, schönes silbernes Bachbett), hat man als Angler nichts von Schädigungen gemerkt.
Die umstehenden Bäume haben da viel größeren Schaden genommen und sind teilweise gestorben.
Mir geht es nicht um die Ufer und deren Vegetation, das habe ich auch erlebt.Es gibt unzählige Berichte über die Zerstörung von Bäumen und Uferbereiche durch den Kot der Kormorane.
Die Fischzüchter haben in erster Linie Angst um Ihren Gewinn und Existenz. Im Vergleich zu einem natürlichen See sind das 2 Paar Schuhe und sollte nicht in die Bewertung ein fließen.Die Teichzuchtbesitzer messen das durchaus und können sagen, wie groß der Anteil durch Kormorane oder Otter etc. ist....
Die Harzer Flüsse sind damals komplett eingebrochen, wir haben Äschen nachbesetzt, was verfügbar war (denke es waren schwedische Stämme, haben nicht nachgefragt, warum auch) und konnten in einigen Abschnitten auch gute Aschenfamilien wieder etablieren. Allerdings sind besonders die Flussoberläufe nie wieder richtig besiedelt worden.Ich kann mich noch an einen Winter um die Jahrtausendwende rum erinnern, wo es auch lange kalt war und die stehenden Gewässer zugefroren waren. Die Kormorane sind damals auf die Bäche ausgewichen und haben innerhalb kürzester Zeit die Äschenpopulation von Selke, Thyra und Wipper nahezu komplett ausgelöscht. In den ersten beiden Bächen war die Äsche der Leitfisch. In der Thyra habe ich seitdem nie wieder eine Äsche gefangen.
Bis Anfang oder Mitte der 90er kannte ich den Kormoran im Binnenland überhaupt nicht, dann kamen ein paar, später wurden es Massen.
Sorry, aber ich bin wirklich entsetzt, wie viele Kormoranfreunde bzw. -befürworter es hier gibt, unfassbar.
