Jigspinner im Spätherbst und winter

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OnkelOriginal

Twitch-Titan
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Manchmal geht einfach nichts, da kannst du dich auf den Kopf stellen und ranhängen was immer dir gerade in die Finger kommt.
 

Texasroach

Echo-Orakel
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Moin,
vermutlich sind die einfach totgefischt bei dir. Jigspinner haben alles, was der Durchschnittsangler toll findet (billig, klein, bunt, fliegen weit und rattern ordentlich in der Rute) und werden dementsprechend oft gefischt. Meist geht über die Variation der Führung noch ein wenig, weil überwiegend geleiert wird, aber für Barsche wird es eben schnell durchschaubar, wenn pro Woche 50 Jigspinner den Spot durchpflügen.
 

MS001

Echo-Orakel
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Ich bin von Jigspinnern nicht überzeugt, ich halte diese für überschätzt. Habe Tonnen von denen gekauft mit mäßigem Erfolg etwas gefangen.
Blech und Underspin sind bei mir im direkten Vergleich besser.
 

Towomba

Echo-Orakel
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Moin,
vermutlich sind die einfach totgefischt bei dir. Jigspinner haben alles, was der Durchschnittsangler toll findet (billig, klein, bunt, fliegen weit und rattern ordentlich in der Rute) und werden dementsprechend oft gefischt. Meist geht über die Variation der Führung noch ein wenig, weil überwiegend geleiert wird, aber für Barsche wird es eben schnell durchschaubar, wenn pro Woche 50 Jigspinner den Spot durchpflügen.
Die Erfahrung teile ich. Gab Phasen, da hatten gerade auf 1/4oz Varianten regelmäßige 40+ Barsche gebissen. Vor allem der Deracoup ist da für mich Wahl Nummer Eins, aber selbst dem sind aufgrund des Angeldrucks andere Köder zum Teil deutlich überlegen. Bin von Jigspinnern gänzlich weg.

Ergänzend beobachte ich das mittlerweile auch bei Bladed Jigs. Selbst der Tiny Kaishin bringt nur noch mäßig Fisch. Andere/ungewohnte Köder(präsentationen) sind oft der Schlüssel.
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ist ganz interessant die These mit dem "totgefischten" Ködern. Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker. Sehr begrenzt auch an Typen, Dekors, Farben und Grössen. Und das über viele Jahre. Und auch früher wurden gab es nicht so wenig Angler, und spätestens in den 80ern kam hierzulande das Spinnfischen auf. Diese Köder werden nun nach Jahrzehnten immer noch hergestellt und fangen auch heute noch.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Frage mich dabei nur wie man damals über Jahrzehnte immer Fische gefangen hat, durchweg mit einer sehr begrenzten Auswahl an Spinnködern, es gab quasi nur Spinner, Blinker und vielleicht noch Zocker.

Weniger Spinn-Konkurrenz. Mehr Besatz, bessere Bestände. Ganz einfach!

Gegen die Mengen, die zu DDR-Zeiten besetzt wurden, sind das heute nur noch homöopathische Dosen. Brot und Spiele, dass Volk musste ruhig gehalten werden!
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Wie gesagt, als Grossstadtangler war man auch früher selten allein am Wasser und Besatz gabs sowieso nie. Trotzdem fing der gute alte Spinner immer.
 

der Kai

Barsch Vader
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Liegt vielleicht auch daran, dass uns in SM immer wieder das größer, schneller, mehr unter die Nase gerieben wird.
Früher waren ein paar Schneidertage normal, heute fangen viele an, an sich zu zweifeln, wenn's mal 2 Tage am Stück nicht lief.
 

Stefan_M

Bigfish-Magnet
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Wie gesagt, als Grossstadtangler war man auch früher

Was heißt denn "früher"?

Nicht zu vergessen der Einsatz diverser Umweltgifte, die z. B. im Insektensterben sichtbar werden. Das setzt sich auch unter Wasser fort und fehlt dann den höheren Lebewesen als Nahrungsgrundlage.
Fehlende Nährstoffe aufgrund von gebauten Klärwerken oder besseren Reinigungsleistungen sind auch ein Thema. Die Gewässer sind wieder sauberer geworden und sind nicht mehr so produktiv.

Aber davon ab: Angeldruck und Entnahme halte ich für die durchschlagenden Faktoren ... was früher durch massiven Besatz ausgeglichen wurde.

Grüße, Stefan
 
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C_23

Forellen-Zoologe
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Manchmal kommt es auch darauf an, wie das Jagdverhalten an dem Tag ist. Letzten Spätsommer wurden meine Finesse-/Krebsmontagen komplett ignoriert und es lief nur auf Cranks und Jigspinner. Oft auch nur im Mittelwasser. Ein Kollege hat mal den alten Mepps ausgepackt und hatte eine abartige Frequenz. Daher würde ich das mit dem „totgefischt“ nicht unterschreiben.

Auf Underspins oder Spinnerbaits fange ich zu 80% halbstarke Hechte. Kann auch Zufall sein.

Im Winter haben bei mir die Finessemontagen und langsame Führung klar die Nase vorn.
 

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