Sind Altfische wirklich so wichtig?

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Findet Ihr das die ganz großen wirklich so wichtig für den Erhalt des Bestandes sind?

  • Ja

    Stimmen: 67 93,1%
  • Nein

    Stimmen: 5 6,9%

  • Umfrageteilnehmer
    72

kiwifahrer

Echo-Orakel
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So z.B. habe ich jahrelang in einem meiner Vereinsgewässer darauf hingewiesen, dass der dort vielgelobte Barschnachwuchs womöglich ein verbutteter Altbestand sein könnte. Es war kaum Laich zu bestimmten Zeiten sichtbar und die Fänge waren trotz guter Gewässerstruktur eher bei maximal 22cm angesiedelt. Meine Vermutung war, dass die Fische ausgewachsen einfach nicht größer wurden. Auch der Hechtbestand war sehr mickrig.

Die "Meinung" der Altvorderen jedoch fusste lediglich auf der Stückzahl der Barsche und nicht auf der tatsächlichen Durchnitts- und Maximalgröße.

Gab jedes Mal viel Streit auf der Jahreshauptversammlung.
Da müsste man mal das ganze Biotop untersuchen, angefangen bei den "Grundnahrungsmitteln" von Plankton über Wirbellose, Insekten etc.. Dann ein Arten-Monitoring, mit Erfassung der Bestände und Größenverteilung und die allgemeine Struktur des Lebensraums und die Wasserbeschaffenheit. Ohne es zu übertreiben hätte man recht schnell einen Überblick und könnte das Potenzial bezüglich Größenverteilung als auch Bestandsdichten für die verschiedenen Arten ziemlich klar einschätzen. In Bayern wird so etwas durchaus unterstützt und gefördert wenn man anfragt. Aber die meisten wollen genau das nicht, sondern ihr eigenes toxisches Süppchen kochen...
Zumindest in Bayern hat der Eigentümer und/oder Pächter eines Fischereirechts nahezu Narrenfreiheit bei er Bewirtschaftung. Manchmal fehlt nur noch dass Schlangenkopffische ausgewildert werden. Zumindest in Bayern hätten die Behörden über die Fischerei-Fachberatung und andere Organe theroretisch enorme Möglichkeiten des Monitorings und entsprechend der Steuerung auch der privaten Gewässer-Bewirtschaftung. Ich habe aber das Gefühl, dass man diese Organe mit einigen Prestige-Objekten beschäftigt um ansonsten die einfache und für die entsprechend Beteiligten lukrative "Lösung aller Bestandsprobleme" zu favorisieren: Den Besatz vom Fischzüchter. Es gibt in Bayern auch keinen Verband, der nur die Angelfischer vertritt, der Interessenskonflikt beginnt also schon dort. Die berüchtigte bayerische Amigo-Wirtschaft auf allen Ebenen! Viele Vereine sind deshalb auch keine Verbandsmitglieder mehr. Der allgemeine Naturschutz betreibt diesen nur oberhalb der Wasserlinie, die Fischer sind noch größere Feinde als die Jäger. In anderen Bundesländern wird es im Detail anders sein, aber insgesamt vielleicht ähnlich...
 

Munni

Finesse-Fux
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Bezüglich der Veranlagung bin ich davon überzeugt das diese so gut wie immer Vorhanden ist. Meiner Meinung ist der Lebensraum wichtiger Platz, Nahrungsangebot, Konkurrenz durch zu hohen Bestand (teilweise auch durch andere Arten)
Die Gene hat der Fisch auch schon in jungen Jahren.
Da hat man den Anschein du hast die Beiträge nicht wirklich gelesen und bist sehr überzeugt von deiner Meinung die zum Glück hier nicht wirklich viel Anklang findet.
Also ich bin zumindest froh mir mit dir keine Gewässer zu teilen.
Ich würde es schätzen wenn du dich mit den präsentierten Studien und wissenschaftlichen Arbeiten inhaltlich auseinander setzt anstatt zu sagen ich bin überzeugt das es anders ist.
 

Brauni95

Nachläufer
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@Munni Der Absatz war als Antwort für die Beitrag von @Xebulon gedacht und etwas plump formuliert.
Nach dem 50min Video das @Walstipper gepostet hat habe ich natürlich auch den Beitrag über die Ostsee Dorsche durchgelesen.
Aber es ist anscheinend Fakt das die Großen eine so große Rolle spielen und das war mir so noch nicht bewusst.
Das war ganz schön viel Info aber auch sehr interessant.
Gib einem Tier genug Futter und Platz und setz es keinem Stress aus Dan wird es wachsen und gedeihen. Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.

@fragla Ich kenne den unterschied zwischen einem toten Fisch und einem mit zerrissenen Rüssel. Wenn man den Toten noch verwerten kann dann ist es ein Lebensmittel und der andere ein armes Schwein in einem überfüllten Teich. Nichts für ungut.
Wenn mir mal ein Fisch eingeht und nicht mehr freigelassen werden kann, dann versuche ich den zu verwerten. Du etwa Nicht?
Einer der alt ist wird deswegen auch nicht weggeschmissen. Mit lonend meinte ich das mir 1 Barsch mit 30 lieber ist zum verwerten als ein paar kleine.

Das die ganz alten Fische noch wichtig sind wurde mir deutlich gezeigt.
Werde mich in Zukunft kürzer fassen und die Antworten nach der Reihe lesen und nicht durcheinander dann gibt es weniger Verwirrung.
Das wahr mein Fehler Sorry dafür.
Trotzdem Danke für die Antworten.

Lg Brauni
 

Walstipper

Bigfish-Magnet
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Bezüglich der Veranlagung bin ich davon überzeugt das diese so gut wie immer Vorhanden ist. Meiner Meinung ist der Lebensraum wichtiger Platz, Nahrungsangebot, Konkurrenz durch zu hohen Bestand (teilweise auch durch andere Arten)
Die Gene hat der Fisch auch schon in jungen Jahren.

Ein Fisch in einem Kleinen Teich wird vermutlich sein Wachstum einschränken weil der Lebensraum und die Ressourcen nicht mehr hergeben.
Das ist ein relativ weit verbreiteter Trugschluss. Wenn du 20 Individuen 0+ Barschbrut gleicher Länge vor dir hast, gibt es Typen die schneller wachsen (weniger Masse in Eier) und welche, die nie über 40cm kommen würden. Kannst du optisch feststellen, welche die schnellwüchsigen sind? Hast du einen morphologischen Prädiktor, um eine Aussage machen zu können? --> Hast du nicht, du müsstest die im Experiment wachsen lassen oder anhand genetischer Marker versuchen zu identifizieren.
Wenn du den großen Fisch bereits vor dir hast, kannst du ebenso nicht sicher sein, welche Veranlagung vor liegt (Momentaufnahme). Aber die (Überlebens)Wahrscheinlichkeit ist hier höher dass der schnellwüchsig ist als anders herum.

Zur Verbuttung: Ich denke sowas kommt mehrheitlich in sehr kleinen Gewässern vor, wo schnell Nahrungsmangel auftritt und die Individuen auch nicht rauswachsen können, weil kaum unterschiedliche Nahrungstypen vorliegen. Z.b. bleiben Raubfische so klein dass sich kein Kannibalismus ausbilden kann, welcher wieder größere Fische hervor bringen würde. Aber nicht immer: Die Scholle in der Ostsee hat mittlerweile so hohe Bestandsdichten, dass solche Erscheinungen vermutet werden. Aber eben auch ein kleines Maul.
Es sind halt doch Fische und keine Säugetiere :sweatsmile:
Ich hatte keine Ahnung das der Laich bei älteren Fischen hochwertiger ist. Das sich die Menge steigert schon aber ich wusste nicht das die Qualität und Überlebenschancen der Brut besser sind.
Man kann sich das gedanklich sehr leicht veranschaulichen: Fische sind R-Strategen mit einer sehr hohen Anzahl an Eiern/Nachkommen. Auch wenn nur ein Milchner den Laich befruchtet hat haben die einzelnen Eier unterschiedliche Veranlagungen. Die Fischart haut diese tausenden Individuen in die Umwelt und die natürliche Selektion bestimmt, welche Anlagen für die Bedingungen korrekt waren. Etwa 0,001 bis 0,1% der Eier werden später als Fischbrut überleben usw.
Wann würde es für die Spezies Sinn ergeben viele Eier (also leichtere Eier --> Volumen) zu bilden, wenn die Umwelt harsch ist oder wenn die Umwelt gut ist? <-- Mal drüber nach denken.
Ein großes Weibchen hat mehr Platz in der Leibeshöhle als ein gerade geschlechtsreifes und es gibt einen gewissen Spielraum, wieviel Reserven (vor allem Fett --> Dottersack) ein Ei mit auf den Weg bekommen kann. Das große Weibchen hat ergo mehr Spielraum die Eier bei guten Bedingungen mit besseren Startbedingungen auszustatten, ganz einfach weil mehr Platz im Bauch ist.
 

Xebulon

Gummipapst
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Bezüglich der Veranlagung bin ich davon überzeugt das diese so gut wie immer Vorhanden ist. Meiner Meinung ist der Lebensraum wichtiger Platz, Nahrungsangebot, Konkurrenz durch zu hohen Bestand (teilweise auch durch andere Arten)
Die Gene hat der Fisch auch schon in jungen Jahren.

Ein Fisch in einem Kleinen Teich wird vermutlich sein Wachstum einschränken weil der Lebensraum und die Ressourcen nicht mehr hergeben.

Bei Rehen konnte ich beobachten dass wenn man in einem Jahr mehr geschossen hat als üblich, dann war im Folgejahr der Nachwuchs immer besonders stark. Auch der restliche Bestand war fast immer stärker und schwache/kranke Stücke wahren eher selten.

Solche Richtwerte sollten doch überall im Tierreich zutreffen :emoji_thinking:
Lebensraum ist nicht der wichtigste Ausschlaggebender Faktor.
Es gibt bei allen Tieren Starke und schwache. Dein sebstgewähltes Beispiel zeigt das ja vorbildlich.
Jäger "entnehmen" im Normalfall die "schwachen" Stücke und beeinflussen aktiv das geschehen im Folgejahr.
Schau Dir nur uns Menschen an, bist Du hier auch der Meinung, dass man einen Kimyal aus Papua-Neuguinea (kleinster Menschenstamm der Welt 1,45 Ø beim Mann) nach Holland (Grösste Männer der Welt 183.8 Ø Grösse beim Mann) bringen könnte und der würde dann 1,83 Meter ?

So funktioniert das leider nicht.
 

Epipotamal

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@Barney Army
Auch das würde ja eher dafür sprechen dass es vermehrt Fische sind die noch nicht am Laichgeschehen teilnehmen. Vorausgesetzt das Gewässer erlaubt es, die Reproduktionsintensität der Barsche anhand solcher Beobachtungen belastbar abzuschätzen.
 

fragla

Barsch Vader
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Ich kenne den unterschied zwischen einem toten Fisch und einem mit zerrissenen Rüssel. Wenn man den Toten noch verwerten kann dann ist es ein Lebensmittel und der andere ein armes Schwein in einem überfüllten Teich. Nichts für ungut.
Wenn mir mal ein Fisch eingeht und nicht mehr freigelassen werden kann, dann versuche ich den zu verwerten. Du etwa Nicht?
Einer der alt ist wird deswegen auch nicht weggeschmissen. Mit lonend meinte ich das mir 1 Barsch mit 30 lieber ist zum verwerten als ein paar kleine.
scheinbar nicht. Der gehakte Fisch kann gesunden, sich vermehren und auch wieder gefangen werden. Es ist ja auch nicht so, das alle gehakte Fische automatisch kaputte Mäuler haben. So ein Tier ist weitaus robuster als wir vermuten wenn man sich mal mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Der größte Fehler ist, unsere Empfindungen auf Tiere zu übertragen und zu vermenschlichen.
Jeder Fisch der entnommen wird kann sich nicht fortpflanzen und kann auch nicht wieder gefangen werden. Ausschließlich C&C zu betreiben funktioniert nur bei entsprechend großen Gewässern mit wenig Angeldruck.
Kleine Barsche zu entnehmen, darüber denke ich erst gar nicht nach, genau wie bei 40+ Fischen die es bei uns leider so gut wie gar nicht mehr gibt.

Wenn mir mal ein Fisch eingeht und nicht mehr freigelassen werden kann, dann versuche ich den zu verwerten. Du etwa Nicht?
Sicher, wenn es mal passiert das ich einen verangel, dann verwerte ich den auch wenn möglich. Deinen Ausführungen nach gehst Du allerdings ans Wasser um was entnehmen zu können, das unterscheidet uns. Ich geh nicht Angeln um Nahrung zu generieren.
In der heutigen Zeit, in der so viele Meschen Angeln, muss man einfach C&R praktizieren, andernfalls sind in einigen Jahren viele Gewässer nachhaltig geschädigt. Beispiel Ostsee oder auch Meere wo rücksichtslos gefischt wird.
Denk mal drüber nach.
 

ErikHbt

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scheinbar nicht. Der gehakte Fisch kann gesunden, sich vermehren und auch wieder gefangen werden. Es ist ja auch nicht so, das alle gehakte Fische automatisch kaputte Mäuler haben. So ein Tier ist weitaus robuster als wir vermuten wenn man sich mal mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Der größte Fehler ist, unsere Empfindungen auf Tiere zu übertragen und zu vermenschlichen.
Jeder Fisch der entnommen wird kann sich nicht fortpflanzen und kann auch nicht wieder gefangen werden. Ausschließlich C&C zu betreiben funktioniert nur bei entsprechend großen Gewässern mit wenig Angeldruck.
Kleine Barsche zu entnehmen, darüber denke ich erst gar nicht nach, genau wie bei 40+ Fischen die es bei uns leider so gut wie gar nicht mehr gibt.


Sicher, wenn es mal passiert das ich einen verangel, dann verwerte ich den auch wenn möglich. Deinen Ausführungen nach gehst Du allerdings ans Wasser um was entnehmen zu können, das unterscheidet uns. Ich geh nicht Angeln um Nahrung zu generieren.
In der heutigen Zeit, in der so viele Meschen Angeln, muss man einfach C&R praktizieren, andernfalls sind in einigen Jahren viele Gewässer nachhaltig geschädigt. Beispiel Ostsee oder auch Meere wo rücksichtslos gefischt wird.
Denk mal drüber nach.
Was ein Schwachsinn deine Aussage „in der heutigen Zeit, in der so viele Menschen angeln, muss man einfach C&R praktizieren“

Wenn alle nurnoch angeln gehen würden um C&R zu praktizieren würde uns das Angeln früher oder später verboten werden. Ich will da auch keine Diskussion lostreten, dafür gibt es ja einen thread. Aber deine Aussage ist absolut daneben
 

Machete

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Was ein Schwachsinn deine Aussage „in der heutigen Zeit, in der so viele Menschen angeln, muss man einfach C&R praktizieren“

Wenn alle nurnoch angeln gehen würden um C&R zu praktizieren würde uns das Angeln früher oder später verboten werden. Ich will da auch keine Diskussion lostreten, dafür gibt es ja einen thread. Aber deine Aussage ist absolut daneben

An dem Verbot arbeiten die Angelgegner hinter den Kulissen so oder so. Völlig sch…egal, über welche der hingehaltenen Stöckchen die Verbände und Angler da noch springen. Das sollte endlich auch der Letzte begreifen!

Und klar geht es zukünftig nur noch nachhaltig, mit Entnahmefenstern und C&R. Man muss sich nur mal die meisten Gewässer und deren Bestände anschauen. Sollte eigentlich jedem einleuchten. Du kannst aber auch gern erläutern, wie das bei dem Angeldruck, Kormoranen etc. weitergehen soll. Zumindest wenn man noch ab und an einen Fisch keschern möchte.
 

fragla

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Wenn alle nurnoch angeln gehen würden um C&R zu praktizieren würde uns das Angeln früher oder später verboten werden.
das denke ich nicht und es gibt ja genügend Angler die nur zum Nahrungserwerb los ziehen. Die wird man auch schwer um stimmen egal welche Argumente man vor bring.
Es geht auch nicht darum nur C&R zu praktizieren, aber eben auch nicht nur C&C. Wie immer ist ein gesundes Verhältnis gefragt.
Ich könnte da noch etwas ins Detail gehen und Beispiele bringen, ist aber zu sehr OT.
 

ErikHbt

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das denke ich nicht und es gibt ja genügend Angler die nur zum Nahrungserwerb los ziehen. Die wird man auch schwer um stimmen egal welche Argumente man vor bring.
Es geht auch nicht darum nur C&R zu praktizieren, aber eben auch nicht nur C&C. Wie immer ist ein gesundes Verhältnis gefragt.
Ich könnte da noch etwas ins Detail gehen und Beispiele bringen, ist aber zu sehr OT.
Absolut das sehe ich auch so! Ein gesundes Verhältnis ist am sinnvollsten.

Ja absolut das gehört nicht zum Thema. Ich frage mich nur trotzdem wie man das reine Spaßangeln mit reinem C&R mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Am Ende ist das reine tierquälerei

Am Ende mach ich es genauso, große Fische die meiner Meinung nach wichtig für den Bestand sind kommen zurück. Barsch und Zander, in guten verwertbaren Größen nehme ich jedoch gern mit.
 

Munni

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Am Ende ist das reine tierquälerei
Unser Leben basiert auf Tierquälerei, schau dir die ganze Lebensmittel Produktion an und nicht nur aber natürlich vor allem die Massentierhaltung, schau dir die Lachszuchtkäfige vor den Küsten an, schau dir Trawler an wie unendlich viele fische über Stunden gequetscht werden, aber nicht nur das sondern auch wie viele Menschen leiden damit man hier günstige Leder Gürtel tragen kann, damit man sich für 100€ ein Smartphone kaufen kann. Wie viel davon ist notwendig was ist nicht vielleicht nur Spaß.

Was ich sagen will nur weil du es isst schmälerst du kein Leid. Das Leben ist ein riesen Kompromiss und am Ende muss jede Person für sich wissen welches Leid nehme ich in Kauf zu verursachen. Und das kann man Leuten eben nur bis zu einem gewissen Grad vorschreiben.
 

captn-ahab

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Wenn alle nur noch angeln gehen würden um C&R zu praktizieren würde uns das Angeln früher oder später verboten werden.

Aber warum ist das so? Ich teile deine Einschätzung. Akzeptabel finde ich das nicht.

Was mir in der Betrachtung fehlt ist das unterschiedliche Wachstum. Ein 50er Barsch hier im Kanal wird 25 Jahre alt sein. Hier hatte aber mal ein User Bilder von Barschen aus einem Tagebau im Osten gepostet, bei denen bei verangelten Fischen die Kiemen untersucht wurden. Die Fische waren bei Mitte 40 nur 7 Jahre alt. Das ist der Wahnsinn. Wenn Fische so schnell abwachsen, kommt Gen + junges Alter zusammen.
 

ErikHbt

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Aber warum ist das so? Ich teile deine Einschätzung. Akzeptabel finde ich das nicht.

Was mir in der Betrachtung fehlt ist das unterschiedliche Wachstum. Ein 50er Barsch hier im Kanal wird 25 Jahre alt sein. Hier hatte aber mal ein User Bilder von Barschen aus einem Tagebau im Osten gepostet, bei denen bei verangelten Fischen die Kiemen untersucht wurden. Die Fische waren bei Mitte 40 nur 7 Jahre alt. Das ist der Wahnsinn. Wenn Fische so schnell abwachsen, kommt Gen + junges Alter zusammen.
Ich denke das ist so, weil in Deutschland alle dazu neigen sich überall reinzuhängen, Neid zu zeigen und am Ende anderen ihren Spaß etc. Nicht gönnen. Daraus resultieren dann wieder irgendwelche sinnlos verbote.


Nicht falsch verstehen, ich bin grundlegend nicht gegen C&R, nur wenn man garkeine Absicht hat mal nen Fisch mitzunehmen find ich das ganze schon fraglich.

Bei der Massentierhaltung etc. Kann ich als Einzelperson nicht viel machen. Wenn ich aber selber auf die Jagd/Angeln gehe schon.

@Munni
Wenn eh schon alles so schlimm läuft, warum soll ich dann selber noch mehr dazu beitragen?
 

Brauni95

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Lebensraum ist nicht der wichtigste Ausschlaggebender Faktor.
Es gibt bei allen Tieren Starke und schwache. Dein sebstgewähltes Beispiel zeigt das ja vorbildlich.
Jäger "entnehmen" im Normalfall die "schwachen" Stücke und beeinflussen aktiv das geschehen im Folgejahr.
Du hast recht, es würde mir im Traum nicht einfallen die heimischen Rehe bei uns mit welchen aus Ungarn zu vergleichen. Irgendwann ist das Limit bei uns erreicht. Vielleicht habe ich mich deswegen auf den Faktor Lebensraum verbessern zu sehr versteift. Weil das die Mittel waren die ich kenne um etwas zu tun.

Meine Beispiele im ersten Beitrag bezüglich der Größen usw. im Nachhinein betrachtet etwas irreführend und fehl am Platz.

Der Altbestand sieht ja überall anders aus.
 

fragla

Barsch Vader
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Ja absolut das gehört nicht zum Thema.
In geschätzt jedem 2.Thema gibt es OT und oft ist es auch nicht verkehrt, Dinge von mehren Seiten zu beleuchten.
Wer noch nie OT geschrieben hat, der werfe den ersten Stein.;)

Ich frage mich nur trotzdem wie man das reine Spaßangeln mit reinem C&R mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Am Ende ist das reine tierquälerei
Kann ich aus den gleichen Gründen wie die tausende Menschen die jedes Jahr in Zoos und Parks rennen um Fotos von Tieren zu machen, die hier nicht her gehören.
Tierquälerei wird hier in D sehr vielfältig praktiziert, es ist nur nicht immer offensichtlich.
Aber ja Allgemeinwohl steht über privaten Wohl oder wie?
 

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