Sechser im Hechtlotto

Sechser im Hechtlotto

Neben dem Mai bzw. Juni – wenn die Hechte nach dem Laichen geballt das Flachwasser in Beschlag nehmen – ist die Phase von jetzt bis in den März die beste Zeit für Hechtangler. Während die Fische den Sommer über oftmals recht schwer zu lokalisieren sind, weil sie sich irgendwo im Freiwasser aufhalten, bündeln sie sich jetzt wieder. Im Gefolge der Kleinfische ziehen sie die Scharkanten hinunter und warten nun meistens etwas tiefer auf ihre Beute.

Natürlich hat jedes Gewässer seine eigenen Gesetze, auf die man mit Angeltechnik und Köderform reagieren muss, um erfolgreich zu sein. Im Folgenden stelle ich Euch zusammen mit fünf Cracks aus meinem Bekanntenkreis sechs unterschiedliche Hechtabräumer für die kalte Jahreszeit vor. (Wer die letzte Fisch&Fang gelesen hat, findet hier ein paar zusätzliche Details zu der Printversion dieses Artikels).

Gummifisch (Johannes Dietel)

Allgemeines: Ein Gummifisch fürs herbstliche Hechtangeln muss einigermaßen groß sein. Ich kenne eine Menge Angler, die am liebsten mit Modellen aus der 20cm-plus-X-Fraktion ran gehen. Nachteil der XXL-Gummies ist die eingeschränkte Wurfweite (aufgrund des Luftwiderstandes). Weil ich mir außerdem die Zanderoption offen halten will, sind für mich Köder um 15 cm optimal. Schon seit Jahren mein Dauerbrenner: Der Kopyto Nummer 6.


Markenzeichen: Relativ harte und resistente Gummimischung. Eingekerbter Schwanz vor dem relativ großen Schaufelteller. Enorme Farbauswahl. Fairer Preis.

Laufverhalten: Durch die Kerben sehr agil. Flankt beim Einkurbeln und Absacken von einer Seite auf die andere.

Montage/Hardware: Ab einer Gummigröße von 12 cm ist für mich ein Zusatzdrilling Pflicht. Weil die Hechte oft von unten angreifen, muss der Zusatzdrilling auch unten sitzen. Die meisten Hechte fängt die Fehlbissversicherung meines Erachtens, wenn man den Drilling hinter dem Jighaken auf der Unterseite des Gufis anbringt. Der Angstdrilling sitzt bei mir an einem ummantelten Stahlvorfach, das schön steif ist und etwas absteht. So läuft der Gummifisch einwandfrei. Ein solides Stahlvorfach von 40 cm ist Pflicht. Dazu gehört eine harte 100-Gramm-Rute zwischen 2,4 und 3,0 m.

Extra-Tipp: Der Bleikopf sollte so schwer sein, dass die Absinkphase nach dem Anzupfen (zwei bis drei schnelle Kurbelumdrehungen) mindestens 3 besser 5 Sekunden beträgt, denn je kälter das Wasser wird, desto länger sollte der Köder im Sichtfeld der Räuber herumtrudeln.  

Hersteller: Relax / Preis (ohne Bleikopf und Zusatzdrilling): ca. 1,5 Euro
 

Wurf-Wobbler (Jochen Dieckmann, Pure Fishing Raubfisch-Team)

Allgemeines: Der Hechtwobbler zum Werfen sollte im Herbst groß ausfallen. Damit hat man die Chance, die Hechte nicht nur zum Fressen, sondern auch zur Revierverteidigung zu animieren. Allerdings muss sich der Köder bei der Angelei vom Ufer aus auch noch gut werfen lassen. Eine sehr gute Lösung ist der ABU-Tormentor floating Flachläufer, Länge: 15 cm, Gewicht 47 Gramm.


Markenzeichen: Schlanker Wobbler in naturnaher klassischer Fischform. Wirft sich gut und überschlägt kaum. Hat eine laute Rasselkugel, die beißfaule Hechte richtig sauer macht.

Laufverhalten: Ein extrem agiler Schlangenlinienlauf mit „Über-die-Achse-kippeln“ und klickenden Geräuschen. Auch bei langsamer Führung arbeitet der Wobbler sehr gut. Seine Lauftiefe liegt – je nach Einholgeschwindigkeit und Schnurstärke – zwischen 0,8 und 2,5 m. Dadurch eignet er sich vor allem für flache Teiche und Seen sowie für fast alle fließenden Gewässer. Bei Spinnstops räkelt sich der Tormentor nur sehr langsam zurück zur Oberfläche und verhält sich annähernd wie ein Suspender. Ich kann mit ihm wunderbar Hindernisse umfischen.

Montage/Hardware: 30er bis 35er Mono (dehnungsarm) oder 15er bis 17er Fireline als Hauptschnur. Stahlvorfach mit großem Cross-Lock-Karabiner, gerne ummantelt weil deutlich steifer (der Köder wickelt sich beim Wurf so nicht in die Schnur). Gegen die Gefahr des Aushebelns vom Fisch im Drill hilft das Nachrüsten mit zweiten Sprengringen vor den Drillingen. Wichtig: Beim Einspinnen erzeugt der Tormentor einen starken Gegendruck. Deshalb braucht man eine Rolle mit starkem Getriebe (Größe 4000 oder 5000). Auch die Rute sollte kräftig genug sein. Super arbeitet die Berkley Signa Pike in 2,60m und dem Wurfgewicht 20 – 65g.

Extra-Tipp: Am liebsten reiße ich Köder zunächst fast ruckartig unter die Oberfläche und lasse ihn nach zwei bis drei schnellen Kurbeldrehungen für ca. 2 Sekunden aufsteigen, um ihn dann abermals mit einer kurzen Beschleunigung wieder auf Tiefe zu bringen. Sehr zu empfehlen sind auch abrupte Richtungsänderungen durch Verlagern der Rutenspitze. Die Bisse kommen meist heftig (wütend!?) in der kurzen Aufsteigphase.  

Hersteller: ABU / Preis: ca. 8 bis 10 €

 
Rico Botsch (Team Boddenangeln, Angelport Pudszuhn Neubrandenburg)

Allgemeines: Wir befischen den Tollensesee in MVP. Wie alle Endmuränenseen ist er sehr tief (bis. Ca. 35 m). Der See zeichnet sich durch einen hohen Maränen- und guten Barschbestand aus. Hier ist also ein großer Tieftaucher gefragt, der zu den Beutefischen runter kommt und diese auch gut imitiert. Ideal für tiefe Gewässer mit großen Freiwasserhechten ist der 23 cm lange Earnie Deep Diver, in Fachkreisen Big Earnie genannt – bei uns in den Farben Glitter Pearch, Tennessee Shad oder Firetiger.


Besondere Merkmale: Das High Impact Plastik hält vielen Großhechten Stand – ein klarer Vorteil gegenüber Balsaholzwobblern. Die Tauschschaufel ist sehr stabil, was bei hohen Schleppgeschwindigkeiten ein absolutes Muss ist. Von den Rasseln geht eine hohe Reizwirkung aus, was besonders im Herbst wichtig ist, wenn starke Strömungen und starker Wind das Wasser trüben. 19 Farben – damit ist für jeden Gewässertyp ein Beutefischimitat dabei.
 
Laufverhalten: Der Wobbler taucht zügig ab und bleibt auch bei schneller Fahrt auf Kurs. Dabei schert er X-förmig von links nach rechts aus. Tauchtiefe: um 10 m. Unsere Formel: Bei 4,5 km/h und einer Schnurlänge von ca. 50 m 25er Spiderwire Stealth läuft der Big Earnie auf 9 m. Wenn man in größeren Tiefen schleppen will, bringt ihn ein Vorschaltblei (Birnen zw. 60 – 120 Gramm) bis auf 15 m runter.

Montage/Hardware: Wir fangen am besten mit einem selber gebastelten  Vorfach. Es besteht aus einem 30 cm langen Stück Stahl mit 20 kg Tragkraft (Sevenstrand oder Titanium) und 1,2 m Fluocarbon (0,45er), an dessen Ende ein starker Karabiner sitzt. Ans Fluocarbon knoten wir einen Kreuzwirbel, in den man dann die Bleie mit einem Sprengring einhängen kann. Die Ruten müssen mindestens 150 Gramm Wurfgewicht haben und außerdem hart sein, weil der Wobbler einen enormen Gegendruck erzeugt.

Extra-Tipp: Unbedingt den großen Auftrieb des Wobblers nutzen und ihn durch Spielen mit dem Gas auf verschiedenen Ebenen tanzen lassen. Mit abnehmender Wassertemperatur die Fahrt verringern!

Hersteller: Musky Mania Tackle (Vertrieb: Think Big) / Preis: 24.95


Jerkbait (Christian Kühner, barsch-alarm.de-Moderator)

Allgemeines: Wenn im Herbst an den Seen die Wassertemperatur immer weiter fällt und die Herbstzirkulation einsetzt, sind die Hechte mitunter auch in den ganz flachen Bereichen anzutreffen. Um ihnen dort nachzustellen verwende ich schwebende bis langsam sinkende Jerkbaits. An den Kanten zu den tieferen Bereichen fische ich bevorzugt mit sinkenden bis schnell sinkenden Modellen. Ein guter „Allroundjerk“ und deswegen bei mir seit Jahren im Einsatz: der Salmo Slider


Markenzeichen: Kompakter, sehr robuster Köder aus Kunststoff. Die Oberfläche ist extrem hart und sehr resistent gegen die scharfen Hechtzähne. Das fotorealistische Finish hat schon viele Hechte zum Anbiss Überreden können. Erhältlich ist der Slider in den Größen 7, 10 und 12 cm. Zum Hechtangeln im Herbst nehme ich ausschließlich die 12 cm großen Modelle, da ich so weniger untermassige Tiere fange.

Laufverhalten: Bereits bei kleinsten Schlägen mit der Rute bricht der Slider in schönen Bahnen seitlich aus. Selbst wenn er nur monoton eingeholt wird, läuft er noch verführerisch. In der Absinkphase wackelt er um die Längsachse. Normalerweise läuft dieser Jerkbait in der sinkenden Variante ca. 2-3 m tief.

Montage/Hardware: Um den Slider etwas schneller absinken zu lassen wickle ich bei Bedarf ein wenig Bleidraht um den ersten Drilling. Damit der Köder sein Spiel am besten entfalten kann, hänge ich ihn immer an ein ausreichend großen Karabiner. Ich mag selber gebaute steife Stahlvorfächer lieber als Spinnstangen. Dass man Jerks an harten kurzen Ruten fischt, eine Multi und dicke Geflochtene (25er) benutzt, versteht sich von selbst.

Extra-Tipp: Je kälter das Wasser ist, umso langsamer führe ich die Jerkbaits. Im Spätherbst und Winter kann man schon mal ein paar Sekunden Pause zwischen die einzelnen Zupfer einlegen.

Hersteller: Salmo / Preis: ca. 10 bis 13 €

Spinner (Steve Reuther, Pure Fishing-Raubfisch-Team)

Allgemeines: Es gibt wenige Spinner im Herbst, die man mit andauernden Erfolg bei sinkenden Wassertemperaturen einsetzen kann. Der Grund ist der nun tiefer stehende Futterfisch, der die Räuber mit in die Tiefe zieht. Blechköder Nummer eins ist für mich im Herbst der Mörrum-Bleikopfspinner von ABU. Dieser Spinner dringt nicht nur ganz ins Tiefe vor – er ist auch ein kleines Wurfwunder!! Eigentlich zum Lachsfischen in dem gleichnamigen Fluss „Mörrum“ entwickelt, hat dieser Köder sich in die Herzen vieler europäischer Angler gefangen, denn neben Hechten und Salmoniden haben ihn auch Barsch und Zander zum Fressen gern.


Markenzeichen:  Bleikopfspinner sind einfache Spinner, welche mit einem flexiblen Metalldraht inklusive Beschwerung verbunden sind. Durch ihr „Übergewicht“ lassen sich diese Köder sehr tief fischen und fangen schon beim leichtesten Zug an zu rotieren. Der azentrische Bleikopf mit seinen Flügeln verhindert beim „Mörrum-Spinner“ den sonst beim Spinnern üblichen Schnurdrall. Ein weiteres vorteilhaftes Kriterium dieses Köders ist die Wechselbarkeit des Drillings. Eine längere Lebensdauer und auch die bessere Bissausbeute durch stets scharfe Drillinge sprechen auch für dieses Modell. 


Montage/Hardware: Die Montage ist denkbar einfach und geht schnell. Den Spinner in Kombination mit einem Stahlvorfach nach jeweiligen Vorstellungen an die Rute montieren und schon kann es losgehen. Rutentechnisch sollte man schon zu einer stabilen Hechtrute greifen, da der Mörrum ganz schön Druck erzeugt und auch ziemlich schwer ist.

Extra-Tipp: Nicht nur eingeleiert, sondern auch gezupft fangen Bleikopfspinner ihren Fisch. Denn auch wenn man den Köder kontrolliert ablässt, flattern die Rotorblätter und verführen so immer wieder Ihren Fisch. An manchen Tagen geht es sogar nur so!

Hersteller: ABU / Preis: ca. 4 bis 5 €

Blinker (Stephan Hackbarth, Guiding-Service angeln-exklusiv.de)

Allgemeines: Blinker haben gerade bei uns in der Boddenregion enorm viele Großhechte auf die Schuppen gelegt. Gerade die älteren Semester angeln immer noch fast ausschließlich mit Heintz und Effzett und fangen nach wie vor dicke Dinger. Auch wenn sich bei ihrem Anblick Gummifisch- und Wobbler-Spezis der Magen rumdreht, sind die alten Eisen besonders im Herbst und Winter mehr als ein Alternativ-Köder. Besonders mit dem Effzett kann man den Hechten im Herbst und Winter gut in die Karten spielen, wenn man ihn langsam mit kurzen Spinnstopps zwischen Mittelwasser und Gewässergrund anbietet. Mein Lieblingsmodell ist der silberne Effzett in 28 Gramm mit roter Reflexfolie. (Super in 4 bis 5 m Wassertiefe.)


Markenzeichen: Ovaler Körper, relativ dickes Blech, rote Reflexfolie auf der einen Seite, silbernes Finish, Wirbel am Sprengring.

Laufverhalten: Ruhiger Lauf mit seitlichen Ausbrechern. Sendet enorm fängige Druckwellen aus. Auf den Effzett habe ich schon Barsche, Forellen, Rapfen, Döbel, Alande, Barsche, Hechte, Zander, Meerforellen, Urwaldbarsche, Barrakudas, Degenfische und viele andere Schuppenträger erbeutet. Das Laufverhalten überzeugt also nicht nur „unsere“ Hechte.

Montage/Hardware: Der Blinker kommt an ein stabiles Stahlvorfach und mit einem soliden Karabiner. An geflochtener Schnur (15er Fireline) nimmt man die feinen Anstubser wahr, die es übrigens sofort zu parieren gilt. Dazu eine nicht zu harte aber feinfühlige Rute von 2,4 bis 2,7 m.

Extra-Tipp: Bei Fehlbissen nicht entmutigen lassen. Wenn sich ein Hecht einmal für den Effzett interessiert hat, fängt man ihn auch. Deswegen unbeeindruckt weiter einholen. Wenn die Attacke dann ausbleibt, den Standplatz mehrfach anwerfen. Der Fisch kommt wieder.

Hersteller: D.A.M. (das Original), Balzer, Zebco, Saenger (bieten gleichwertige Imitate) / Preis: zwischen 2,50 und 4,50 €

Kategorien: Tackle-Tipps

Kommentare

  1. CatchAndReleaseIt
    CatchAndReleaseIt 2 November, 2006, 13:10

    Hehe … was sind denn Urwaldbarsche??

  2. jackazz12
    jackazz12 2 November, 2006, 13:39

    Der Herr Botsch heisst Rico und nicht Rigo 😆 …das mag der ganricht.. 😆

  3. TT_Barsch
    TT_Barsch 2 November, 2006, 16:45

    Hallo Leute, Mitte Oktober hatte ich in Hackis Heimatgewässern am Peenestrom viel Spaß mit einem riesigen Hechtspinner von Jenzi, dem Phantom-F Piker Marabu Diablo (38 g / 21 cm). Ließ sich super werfen und machte attraktiv Radau im Strom, allein ein Hecht kam nur auf Gummi… Trotzdem – von diesem Köder bin ich überzeugt… – Viel Spass auf Winterhechte, Euer TT

    Jenzi 😈

  4. jackazz12
    jackazz12 2 November, 2006, 17:24

    …gibt viele Leute die mit Gummifischen nicht klar kommen…daher fangen die dann meistens mit Spinnern Blinkern etc. besser 😀 .

  5. TT_Barsch
    TT_Barsch 2 November, 2006, 21:37

    ok, ok, ich werde üben, üben, üben… – TT 😯

  6. PharmaMan
    PharmaMan 2 November, 2006, 22:26

    Hacki war diverse Male am Amazonas! Vermutlich also Pea*****s!

  7. Jerkfreak
    Jerkfreak 4 November, 2006, 17:44

    Toller Artikel!!! Besonders gut hat mir der Teil über denn Salmo Slider gefalllen. Auch ich konnte mit ihm schon ein paar schöne Hechte fangen . 😀
    Weiterhin Petri Heil !!

  8. godfather
    godfather 4 November, 2006, 22:00

    😀

  9. thomas
    thomas 5 November, 2006, 00:12

    Ich finde den Slider auch sehr gut, meine liebste Größe ist eh die 12-cm-Variante, aber gerade für die kalte Jahreszeit ist der Slider mir deutlich zu agil. Genau das was ihn im Frühjahr/Sommer auszeichnet, nämlich die enorme Beweglichkeit, ist bei niedrigen Wassertemperaturen m.E. nach der Nachteil, da die Fische jetzt meist auf weniger Bewegung stehen. 😉
    Zur Haltberkeit sei gesagt, daß ich Slider hatte, die schon nach wenigen Attacken aussahen, wie ein Schweizer Käse, leider habe ich zur Zeit nur noch einen mit deutlichen Bißspuren als Beweis, der Rest wurde Petrus geopfert. Fairer Weise will ich dazu anmerken, daß die Slider auch verbissen keinerlei Wasser ziehen und aus diesem Grund sind das eher kosmetische Probleme, da sich dadurch das Laufverhalten nicht verändert.
    Wäre schön, wenn die Slider und der Rest der Salmo-Palette demnächst wieder flächendeckend hier zur Verfügung stehen, durch die Ultimate-Probleme war die Köderbeschaffung seit einem guten Jahr ja fast schon Lotteriespiel…

    😉

  10. andreas92
    andreas92 31 März, 2007, 17:43

    tormentor ist scheisse

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