Neuheiten von Shimano, Rapala, Storm & Co. für 2014: Teil I – Ruten & Rollen

Kaum als Shimano-Teamangler im Amt fällt mir in dieser Saison die Aufgabe zu, die unser Tinsen bislang übernommen hatte, nämlich die Neuheiten von Shimano und den Partner-Firmen Suffix, Power Pro, Plano, Rapala, Storm und Williamson vorzustellen. Für mich ist ja eigentlich alles neu, weil ich im Gegensatz zu den meisten von euch bisher nicht großartig mit den Ruten, Rollen, Schnüren, Boxen und Ködern beschäftigt habe. Seit kurzem fische ich mich aber in euer Universum ein und habe mir teilweise sogar schon einen Mini-Vorsprung herausgeschunden: Manche der neuen Produkte habe ich schon gefischt und so kann ich diese Produktvorstellung mit angelpraktischen Erfahrung würzen.

Natürlich kann ich hier nicht alle Neuheiten vorstellen. Wer tiefer in die Materie eindringen will, findet aber auf der Shimano-Website die aktuellen Kataloge von Shimano, Power Pro und aim sowie bald auch den Köder-, Boxen und Schnur-Katalog mit der hierzulande verfügbaren Palette von Rapala, Storm, Williamson, Plano und Suffix. Los geht’s mit den Ruten und Rollen von Shimano.

I. Shimano Ruten

Antares DX

Dunkelroter Blank, feinste Materialien (Fuji Alconite Ringe, Fuji DPS Rollenhalter, unverwüstlicher Power Cork Korkgriff…) – so kommt die überarbeitete Antares daher. Material- und designtechnisch gesehen. Angelpraktisch fällt das niedrige Gewicht auf und vor allem die Power im Blank. Wie bei allen Shimano-Serien gibt’s die verschiedenen Längen in vielen Wurfgewichtsabstufungen. Allein von der 2,4 m langen Antares gibt’s z.B. vier Ausführungen (eine 7-21 Gramm, eine 10-30 Gramm, eine 14-40 Gramm und eine 20-50 Gramm), von denen man jede einzelne wärmstens empfehlen kann. Die 10-30 Gramm-Version mit einem Gewicht von 160 Gramm ist ein Topstock für den Longrange-Barsch-Jigger, die 20-50 Gramm-Antares ein genialer Stecken zum Zanderangeln vom Boot. Wer’s kürzer, länger oder härter braucht, findet hier höchstwahrscheinlich genau das, was er sucht – wenn er sich den Luxus der nach der Lesath zweit-exklusivsten Shimano-Serie leisten mag.

Beastmaster DX

Wesentlich preiswerter aber auch sehr toll sind die Ruten der Beastmaster DX-Serie. Auch hier findet man viele hochwertige Features wie eine Fuji-Beringung oder einen ergonomischen Screw-Down-Rollenhalter. Besonders bemerkenswert ist aber die Aktion. Alle Beastmaster DX-Ruten, die ich in der Hand gehalten bzw. gefischt habe, zeichnen sich durch eine schnelle Spitze aus, mit der sich die Bisse sauber bis in den Kork-Griff übertragen und satte Anhiebe verwirklichen lassen. Unter Belastung geht diese Spitzenaktion aber in eine parabolische Aktion über, so dass die Rute bei entsprechendem Gegenzug bis vor den Korkgriff mitgeht.

Hier ist das Angebot an verschiedenen Längen und Wurfgewichten noch größer. Insgesamt gibt’s 25 Beastmater-Modelle. Darunter auch 6 Cast-Ruten. Für mich und meine Teamkollegen ragt z.B. die nur 185 Gramm wiegende 150-Gramm-Version in 2,4 m aus dem Beastmaster-Programm heraus. Die 150 Gramm sind sehr hoch gegriffen. Wir würden sie eher als 80 oder maximal 100-Gramm-Rute einstufen, mit der man auch mit 7 oder 10 Gramm-Jigs kombinierte Zander-Gummis superweit schleudern kann, um die Differenz zwischen tatsächlichem Wurfgewicht und Wurfgewichtsangabe in den Anschlag zu legen. Sicher lassen sich mit dieser Rute auch große Gummis werfen und Hechte dressieren. Für uns ist sie aber in allererster Linie ein idealer Zander-Stock mit viel Reserven für etwas mehr Bleigewicht zum Angeln in tieferen bzw. strömungsreicheren Gewässern, den ihr euch auch aufgrund des fairen Preises unbedingt mal anschauen solltet. Sehr geil ist auch die 2,4 m lange Version mit 20-50 Gramm, die man zum hervorragend leichten Zander- und Hechtfischen verwenden kann, mit der man aufgrund der wirklich speziellen Aktion aber auch noch Spaß beim Barschangeln hat. Wer gern mit der Stationärrolle vertikal angelt und es bevorzugt auf große Fische abgesehen hat, sollte sich mal die 2,10 m Beastmaster mit einem WG von 120 Gramm (ebenfalls sehr hoch angesetzt) anschauen. Auch ein sehr geiler Stab mit viel Power.

Aernos & Exage

Mit Fuji-Ringen, Korkgriff, Screw-Down-Rollenhaltern und harten Blanks warten die günstigen Serien Exage und Aernos auf. Wiengehabt, gibt’s auch hier wieder jede Länge in verschiedenen Wurfgewichten.

Hier die einzelnen Aernos-Modelle:

Und jetzt die Exage-Varianten:

Beastmaster twin-tip



Auf große Begeisterung bei den Händlern und Teamanglern ist das twin-tip-Konzept bei der Beastmaster-Reiserute gestoßen. Hier kauft man zwei Ruten in einer. Nämlich eine lange Spinnrute und eine kurze Version, die man für die härtere Gangart einsetzen kann. Wie das funktioniert: Jedem der drei Modelle liegen zwei verschiedene Spitzen bei. Das Grundgerüst bilden immer die unteren drei Teile. Steckt man darauf die dicke und harte Spitze, hat man einen Besen zur Hand, mit dem sich da unten richtig aufräumen lässt. Will man feiner angeln, wählt man die feinere Spitze, die man auf ein zusätzliches Überbrückungsglied aufsteckt (jetzt sind es also 5 Teile – die Rute wird dadurch natürlich länger).

Konkrete Zahlen:

Version TBMSP2520: 2,5 m mit WG 7-21 Gramm / 2 m mit WG 14-40 Gramm
Version TBMSHBT 3024: 3 m mit WG 28-122 Gramm / 2,4 m mit WG 150-300 Gramm
Version TBMPGP2520: 2,5 m mit WG 40-120 Gramm / 2 m mit WG 150-300 Gramm

Antares S.T.C.

Fuji-Alconite-Beringung, DPS-Rollenhalter, Steady Cast-Tehnologie… Hartfutteral für den Transport. Das macht die Travel-Version der Antares zum idealen Reisebegleiter. 3 Längen (2,1 m / 2,4 m / 2,7 m) und 6 verschiedene Wurfgewichte. Die 2,1er ist 4teilig, die beiden längeren Längen sind 5teilig, so dass das Packmaß zwischen 54 cm und 59 cm liegt.


Diaflash AX

Seit meinen ersten Angel-Besuchen in der Schweiz, bei denen mir die Super-Sensitiv-Fischer aus dem Fishershop Wels zu St. Gallen mit der Diaflash beim Egli-Fischen am Zürich See regelmäßig einen übergebraten haben, bin ich noch überzeugter davon, dass es beim Barschangeln teilweise extrem auf das Angelgerät ankommt. Die Diaflash Super Sensitv schuf auch am Lugano-See Zugang zu unfangbaren Klarwasser-Barschen, die ich mit meinem herkömmlichen Barsch-Geschirr nicht zum Biss überreden konnte. Im Zusammenspiel mit superfeinen Schnüren, 2 m langen 16er FC-Leadern, mattierten Straight Head-Jigs oder mit Gummiperlen abgedämpften Carolina-Rigs, Texas-Rigs ohne Perlen und natürlichen No-Action-Shads, Finessewürmern oder anderen Flavour-Shads und Spiders sorgt die flexible Spitze dieser Rute für eine abgepufferte Köderführung, ein dadurch bedingtes superreales Köderspiel und eine super Bisserkennung. Dank der mit einer Bibberspitze vergleichbaren Taftec Spitze spürt ein Barsch beim Zupacken bzw. vorsichtigem Antesten keinen Widerstand und kann zuverlässig gehakt werden. Unterhalb der Super Sensitiv-Spitze wird das Mikado-Stäbchen dann zum Powerstöckchen mit ordentlichem Rückgrad. Die Serie gibt’s schon eine ganze Weile. Neu ist z.B. der hochwertige Rollenhalter und auch das Design wurde etwas überarbeitet. Erhältlich in 2,1 m mit einem WG von 1-7 Gramm, in 2,25 m mit WG von 1-7 Gramm oder 2-10 Gramm und in 2,4 m mit WG 1-7 Gramm oder 2-10 Gramm.

Biomaster

Nicht neu, aber neu in meinem Fokus und meines Erachtens an dieser Stelle absolut „vorstellenswert“ ist die Biomaster-Serie. Hier gefallen mir sowohl das Design als auch die Komponenten (z.B. die Fuji Alconite-K-Type-Ringe) und natürlich die Aktion. Der Tinsen hat mit der SBIO63SBMH schon mal eine Rute aus dieser Range vorgestellt. Ich möchte zwei Ruten herausgreifen, die mir ganz erwähnenswert scheinen. Zum ersten ist es die SBIO81MH. Die ist 2,46 m lang und hat ein WG von 15-50 Gramm. Bei einem Gewicht von 160 Gramm liegt sie z.B. in der Kombination mit einer 4000er Stradic FA sauber ausbalanciert in der Horizontalen, obwohl der Griff nur bis zum Ellenbogenende geht. Diese Rute ist kein absolutes Brett, sondern hat eine sensible aber nicht weiche Spitze und dann ordentlich Rückgrad. Ich habe sie schon ordentlich eingefischt und kann sagen, dass sie auch 55 Gramm-Jigs mit schlanken 12er Gummis noch super schmeißt, genauso wie sie 7er Jigs mit 8er Gummis nach draußen katapultiert. Diese Rute ist eine Allzweckwaffe, mit der man am Bodden und anderen Gewässern mit Strömung oder Tiefe auch beim Dickbarschangeln Spaß haben kann und kein Problem bekommt, wenn ein großer Hecht oder Zander einsteigt.

Einem ganz bestimmten Zweck dient die von Boddenguide und Dickfisch-Spezi Rober Balkow mit entwickelte SBIO86XHSS – nämlich dem Fang von dicken Hechten und großen Zandern mit großen Ködern. Diese Rute ist ein Brett. Der Griff ist deutlich länger (zum Unterklemmen unter den Arm und für mehr Katapult beim Werfen). Das Wurfgewicht von 40-135 Gramm erlaubt es, auch große Lappen anzubieten. Und im Drill muss man mit dieser Biomaster-Version keine Kompromisse eingehen. Als hauptamtlicher Hechtdompteur sollte man sich die mal anschauen. Für die Gummifischerei gibt’s da sicher auch von euch die volle Punktzahl.

Eine Biomaster-Übersicht:

Stradic

Auch die weiße Stradic ist nur für mich und meine Kollegen neu. Sie unterscheidet sich von der Biomaster in erster Linie durchs Design und auch andere Längen. Z.B. die 1,85 m lange SSTR61L mit einem Wurfgewicht von 3-15 Gramm. Die ist eine tolle Rute fürs feine Barschangeln. Meine Teamkollegen und ich verwenden sie künftig zum leichten Gummifischangeln, vor allem aber auch zum Twitchen.

Durch die etwas weichere Spitze kann man mit ihr stundenlang durchtwitchen, ohne dass die harten Rucke aufs Handgelenk gehen. Wer der Meinung ist, dass nur brettharte Ruten genug Druck auf den Wobbler bringen, wird dieses Modell nicht als optimale Twitche anerkennen. Wir mögen’s inzwischen gern ein bisschen sensibler und die Barsche gehen diesen Trend auf jeden Fall mit. Und spätestens wenn‘s dann kälter wird, fischen wir die kleine Stradic mit FC oder Mono, um die Moves der Twitchbaits noch ein bisschen weiter auszubremsen. Genial ist auch das Verhalten im Drill besserer Fische, bei denen die SSTR61L voll mitgeht.

Wesentlich härter ist die 2,46 m lange SSTR81MH, die mit einem Wurfgewicht von 15-50 Gramm eine genauso tolle Zanderrute wie die oben erwähnte Biomaster SBIO81MH.

NASCI AX

Auch schon seit letzter Saison im Handel aber ebenfalls unbedingt empfehlenswert sind die relativ günstigen NASCI-Ruten, die mit der blauschwarzen Optik nicht nur toll aussehen, sondern auch mit einer besondere Rutenaktion aufwarten. Hier sind fast alle Modelle einen Tick weicher als der Rest, ohne dass es den Ruten an Schnelligkeit fehlt. Wer viel mit Cranks, Twitchbaits und kleinen Gummis angelt wird z.B. viel Spaß an den Modellen SNASAX71ML(2,15 m und WG 7-21 Gramm) und SNASAX71M (2,15 m und WG 10-35 Gramm) haben, die sich nur um ein Gramm Gewicht unterscheiden (132 : 133 Gramm), zwischen denen aktionstechnisch aber mehr Luft ist. Beides sind tolle Barschruten, die auch mal einen Zander abkönnen.

Welche einem mehr liegt, muss der Begrabbeltest im Landen zeigen.

Hier die einzelnen NASCIs:

Yasei

In der Yasei-Serie hat sich so viel getan, dass ich nicht alles aufschreiben kann, ohne einen zusätzlichen Server anzumieten. Hier ein paar Beispiele, die uns extrem gut gefallen: Zuerst die Yasei Casting Pike, die im Katalog fälschlicherweise mit einer Länge von 2,05 m angegeben ist, in echt aber 2,50 m misst.

Hier empfehlen wir besonders, sich mal die schwerste Ausführung mit einem WG von 40-120 Gramm anzuschauen. Die ist eine geniale Swimbait-Rute und macht sich sicher auch sehr gut beim Jiggen. Toll ist auch die Yasei Seabass.

Für alle Liebhaber kurzer Zanderstöcke drängt sich die 2,10 m lange Version mit einem WG von 10-50 Gramm auf.

Und zum Spielen gibt’s eine neue Yasei Perch. Die ist 1,9 m lang und wirft 3-12 Gramm.

Ein paar Yasei-Modelle:

II. Shimano Rollen

Den eingefleischten Shimano-Fans brauche ich über die Rollen an sich ja nicht viel zu erzählen. Allem voran wandert nach wie vor das Flagschiff. An der Stella FE wurde nichts geändert. Genauso wie an der Vanquish F, die auf der Efftex 2012 als beste Stationärrolle ausgezeichnet wurde. Auch bei der Sustain FG, der Biomaster FB, der Rarenium Ci4 FA, der Aernos FA und der Exage FC wurde nichts verändert. Alles beim alten also? Mitnichten. Da gibt’s ja noch die beiden Stradic-Versionen, die Technium und so weiter…

AR-C-AERO Ci4+

Aus der japanischen Produktpalette neu ins Programm aufgenommen wurden die 4000er AR-C-AERO Ci4+ und die 4000XG AR-C-AERO Ci4+ mit einem Extra High Gear. Übersetzung 4,8:1 bzw. 6,2:1. Das Aero-Konzept: Ein kleines Gehäuse wird mit einer übergroßen Spule kombiniert, so dass die Rollen wenig wiegen.
Weitere Features: X-Ship-Getriebe, Aluminium-Spule (kaltgeschmiedet), AR-C Spulendesign, Aero Warp II, aus einem Stück gefertigter Bügel, Gehäuse und Rotor aus Ci4+ Material, 6 Shielded A-RB Kugellager und ein Walzenlager, wasserdichtes Bremssystem.

Stradic Ci4+ FA

Beim Update der schwarzen Stradic FA werden Rotor und Gehäuse aus Ci4+-Material gefertigt. Dadurch ist die zweite Generation dieser Version noch leichter als die erste. So wiegt die 1000er nur 165 Gramm, die 4000er bringt 255 Gramm auf die Waage. Toll zum Gummifischeln ist die hohe Übersetzung von 6,0:1 (1000er, 2500er und 3000er bzw. 5,8:1 (4000er), die die Gummis beim Faulenzen steil aufsteigen lässt.

Features: X-Ship-Getriebe, Aluminium-Spule (kaltgeschmiedet), AR-C Spulendesign, Aero Warp II, aus einem Stück gefertigter Bügel, 6 Shielded A-RB Kugellager und ein Walzenlager, wasserdichtes Bremssystem.

Stradic FJ

Der Klassiker in Weiß kommt jetzt mit einer Einzelkurbel, die die teilweise beliebte, teilweise unbeliebte Doppelkurbel ablöst. Auch hier finden wir die hohe Übersetzung wieder, die die Stradic schon seit jeher auszeichnet. Ich habe die 4000er schon auf Herz und Nieren geprüft. Zar nicht im Langzeittest (wie auch?), aber unter extremen Bedingungen. So z.B. beim Dorschangeln auf der Ostsee, wo sie die Dorsche aus 30 m Tiefe hochkurbeln musste. Oder auch beim sommerlichen Mefo-Angeln und beim Jiggen auf Zander. Mein Zwischenfazit: Kurbelt noch wie am ersten tag. Fühlt sich superrobust an. Balanciert die ihr zugewiesenen Ruten (z.B. die 2,46 m lange Zander-Biomaster bis 50 Gramm) perfekt aus. Und nimmt so schnell Schnur auf, dass Gummis, Pilker und alle anderen Köder auch in einer schnellen Andrift zackig präsentiert werden können. Oder goldene Zander juckig werden.

Features: X-Ship-Getriebe, Aluminium-Spule (kaltgeschmiedet), AR-C Spulendesign, Aero Warp II, aus einem Stück gefertigter Bügel, 5 Shielded A-RB Kugellager und ein Walzenlager, wasserdichtes Bremssystem.

Technium FD

Auch den Dauerbrenner hat Shimano überarbeitet. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob das Gehäuse auch beim Vorgänger-Modell schon aus robusten XGT-7 Graphit bestand. Ist ja auch egal. Das neue Gehäuse tut das jedenfalls. Ich kann hier nur Eindrücke schildern. Sie hängt an meiner NASCI bis 21 Gramm und bildet mit ihr schon optisch ein Traumgespann im Shimano-Mittelklasse-Sektor. Die Kombo angelt sich ganz hervorragend auf Barsch, fängt aber auch den einen oder anderen Zander. Auch hier fühlt sich nach einmonatiger Testphase alles an wie am ersten Tag. Wenn die Rolle so weiter macht, hat die Serie einen Fan mehr. Die Laufruhe, eine saubere Schnurverlegung, die fein justierbare und vor allem auch schnell zu öffnende bzw. zu schließende Bremse lässt sie Anschluss an die Spitzenmodelle halten.

Features: X-Ship-Getriebe, Aluminium-Spule (kaltgeschmiedet), Aero Warp II, innovatives Bügeldesign, 3 Shielded A-RB Kugellager und ein Walzenlager, Ersatzspule, Größe 3000 mit flacher Spule für dünne Geflochtene.


Exage FD

Bei der Exage FD hat Shimano die Schnurverlegung durch Varispeed II verbessert.

Weitere Features: Zinkgetriebe für Präzision und lange Lebensdauer, robustes XGT-7 Graphit-Gehäuse, 4 Shielded Stainless Steel-Kugellager und ein Walzenlager, Größe 3000 mit flacher Spule für dünne Geflochtene.


Stella SW-B

Die Salzwasser-Stella wurde neu designed und kommt ein bisschen sportlicher daher als zuvor. Verarbeitung, Ausstattung und Design haben ihr auf der Efftex 2013 den Award für die beste Stationärrolle gebracht. Vielmehr als dass sie sich super ankurbelt und toll aussieht, kann ich da nicht drüber sagen. Die ist was für Spezialisten und andere Großfisch-Jäger.

Features: alle wichtigen Komponenten sind mit einer speziellen Veredelung gegen Korrosion versehen, X-Protect und X-Shield zum Schutz vor Salzwasser, x-Rigid-Getriebe, x-Tough-Drag, Bügelarm aus einem Stück Titanium, 14 Shielded A-RB-Kugellager plus ein Walzenlager, Aero Warp II, einschraubbare Einzelkurbel aus Aluminium, neue Größen 14000 und 30000. Die 4000er eignet sich auch fürs Süßwasser und dürfte z.B. eine tolle Boddenrolle sein.

Biomaster SW-A

Komplett neu ist die Salzwasser-Version der Biomaster, die es als 4000er, 5000er, 6000er, 8000er und 10000er gibt.

Features: alle wichtigen Komponenten sind mit einer speziellen Veredelung gegen Korrosion versehen, X-Ship-Getriebe, Bügelarm aus einem Stück gefertigt, 6 Shielded A-RB-Kugellager plus ein Walzenlager, Aero Warp II, einschraubbare Einzelkurbel aus Aluminium, AR-C Spulendesign, Spule aus kaltgeschmiedetem Alluminium. Auch hier eignet sich die 4000er auch perfekt fürs Süßwasser.

Saragossa SW

Jetzt ist diese innovative und erschwingliche Salzwasserrolle auch in Deutschland erhältlich. Und zwar als 5000er, 6000er, 8000er, 10000er, 20000er und 25000er.

Features: X-Protect und X-Shield zum Schutz vor Salzwasser, X-Ship-Getriebe, Varispeed II, 5 Shielded A-RB-Kugellager plus ein Walzenlager, einschraubbare Einzelkurbel aus Aluminium.

Chronarch Ci4+

Ganz neu ist die Chronarch Ci4+ aus dem ultraleichten Ci4+-Material. Für die Jigger und Burner unter den BC-Fans ist mit Sicherheit die Highspeed-Version mit einer Übersetzung von 7,6:1 einen Gang in den Angelladen wert. Die „normale“ Chronarch Ci4+ hat eine Übersetzung von 6,2:1.

Weitere Features: 7 Shielded A-RB-Kugellager plus ein Walzenlager, X-Ship-Getriebe

Ich hoffe, dass ihr jetzt einen guten Überblick über die Neuheiten gewinnen konntet und muss jetzt erstmal Luft holen, bevor ich mich an die Ausarbeitung der Rapala-, Strom-, Williamson-, Plano-, Power Pro-, Suffix- und Trigger X-Neuheiten setze. Wie gesagt: Mehr Infos gibt’s in den Online-Katalogen.

20 Kommentare

  1. Diese Beastmaster bis 150 Gramm musst Du Dir auch mal anschauen. Ich hab die am Peenestrom auf jeden Fall dabei. Ich halte die für eine sehr gute Rute für einen sehr guten Preis. Die ist für ihre Power sehr leicht, hat nen sehr schönen schlanken Griff und diese Aktion ist echt selten.

  2. die besagte kleine Stradic Rute interessiert mich 😳
    welche von den ganzen Shimano Ruten wäre eigentlich deine Barschrute Dietel?

    Die 2,15er Biomaster mit 50 Gramm klingt auch seeehr interessant 🙂

  3. Fürs Barscheln kommen viele Ruten in Frage. Die kleine Stradic, die beiden NASCIs, auch die kurzen Speedmaster-Varianten (die sind sauschnell), die kurze Antares usw. Kommt ein bisschen auf den Geldbeutel und den Haupteinsatzzweck an.

  4. Vergleiche verbieten sich für Teamangler. Das habe ich als Pure Fishing Teamangler nicht gemacht und daran ändert sich auch bei Shimano nichts. Außerdem habe ich das neue Lineup von Pure Fishing nicht gesehen und beschäftige mich seit 1.9. NUR noch mit Shimano, Loomis, Rapala, Storm, Trigger X, Williamson, Blue Fox, Plano, Power Pro, Suffix, VMC. Ich bin absolut happy mit den Produkten. Das Einfischen macht einen Riesenspaß. Ich habe ständig Volltreffer in der Hand, auf der Spule bzw. im Karabiner. Sobald die Shimano-Blogs online sind, werde ich euch en detail über meine neuen Lieblings-Ruten, -Rollen & -Köder informieren.

  5. Waren ein paar tolle Sachen auf der Berliner Messe…haben uns ja mal wieder nur kurz gesehen(vor der Tür, als du mit Frank geschwatzt hast).
    Persönlich freue ich mich auf die kleinen Rapala BX Swimmer, aber dazu wirst ja nochwas schreiben…

    Beste Grüße aus Chemnitz

  6. Das sieht nach seeehr ordentlichen Material aus wie gewohnt von shimano.
    Vor allem die beastmaster mit 1.65 m hats mir angetan!

    Ich suche seit längerem nach einer UL rute mit am besten max 1.50 m länge.
    Sorry fürs OT aber hat wer nen Tackle Tipp in die Richtung?
    Sonst wirds wohl die neue Beastmaster werden!

    TL

  7. Hallo

    Gibts ne Alternative zur Shimano Biomaster 6'3''MH Soft Bait also was länge und WG angeht? Ich versuche grade verzweifelt eine zu finden aber überall sind die dinger ausverkauft und haben 3 Monate lieferzeit!!

  8. Welche Rute kannst empflielt sich für große schwere shads, d.h.Köder mit Gesamtgewicht bis 120g aktiv fischen und werfen?

  9. Hast du womöglich schon die Gelegenheit (und Zeit/Lust) gehabt die Beastmaster Twin-tip zu angeln? Das Konzept gefällt mir ausserordentlich gut, gerade weil ich meist ohne Auto unterwegs bin, aber es stellt sich dann natürlich auch immer die Frage wie bei so vielen Verbindungsstücken letztendlich die Aktion und Sensitivität aussehen.

  10. Hallo,
    möchte mich der Frage von Molle anschließen.
    Hat jemand eine Ahnung welches Futteral/Case bei einer Shimano Beastmaster Stc Ml-Mh Spinning
    Twin-tip mitgelifert wird? Diese Info auch im Shimano Katalog 2014 nicht drin…
    Das gleiche wie bei der Beastmaster CX STC?
    Bei einer Reiserute ist mir das schon sehr wichtig.
    Gruß,
    Kodiak

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