Echolot

Historie des Echolots


 


Echolote wurden ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt. Die Marine stand vor dem Problem, dass sich feindliche U-Booten unentdeckt Ihren Booten nähern konnten, um sie dann zu torpedieren. Um diese unsichtbaren Gegner aufspüren zu können, wurden Echolote entwickelt und eingesetzt. Viele von Euch werden den Film „Das Boot“ gesehen haben, und sich an die Geräusche erinnern, die im Innern des U-Bootes zu hören waren, als die Schallwellen des feindlichen Echolotes auf das U-Boot trafen.  Für das Militär war ein entscheidender Schritt gelungen, denn der bisher unsichtbare Gegner wurde plötzlich sichtbar und konnte gezielt bekämpft werden.

Nach der militärischen Nutzung, machten sich die kommerziellen Fischfangflotten daran, diese Technologie für ihre Aufgaben einzusetzen. Auch der berufsmäßige Fischfang stand vor dem Problem, auf den riesigen Wasserflächen der Meere Fischschwärme zu finden. Über Generationen erworbene Erfahrung, Stellen zu kennen, wo sich die Fischschwärme aufhielten, war vor dem Echolotzeitalter der Schlüssel zum Erfolg. Der Einsatz von Echoloten revolutionierte die Berufsfischerei und es gibt wohl zwischenzeitlich kein Fischerboot, das nicht über ein Echolot verfügt.


 


Der nächste Schritt war die technische Umsetzung für den Freizeitbereich. Hier wuchs sehr schnell das Interesse an diesen elektronischen Geräten. Sportbootfahrer waren so in der Lage, rechtzeitig Untiefen zu erkennen und so ihr Boot vor Schaden zu bewahren. Ganz besonders aber den Anglern eröffneten sich ganz neue Einsichten in die Unterwasserwelt. Ab diesem Moment war der Siegeszug von Echoloten, auch Fischfinder oder Sonar genannt, nicht mehr aufzuhalten. Die zu Anfang noch sündhaft teueren Geräte wurden aufgrund der wachsenden Nachfrage in immer höheren Stückzahlen produziert, was wiederum stark sinkende Preise zur Folge hatte und hat. Zwischenzeitlich sind Echolote auch für den Freizeitangler durchaus finanzierbar und viele Tausende von Anglern setzen Echolote erfolgreich ein.


 


Euer Joachim Stollenwerk


(Mehr Infos findet Ihr auf www.raubfisch.com!)