Echolot-Grundkurs I: Erste Schritte am Beispiel eines HDS Gen 2

Echolot-Grundkurs I: Erste Schritte am Beispiel eines HDS Gen 2

Noch vor einigen Jahren bekamen viele Angler eine Gänsehaut, wenn sie nur an die Einstellungen eines Echolotes dachten. Heutzutage ist es sicherlich ähnlich – aber völlig unbegründet. Echolote der Neuzeit bieten dem Nutzer einen einfachen Einstieg, mit dem jeder Angler schnell zurecht kommt.

Fällt die Wahl auf ein Lowrance HDS Gerät, so gibt es schon mit dem ersten Einschalten die richtige Hilfestellung zur Installation. Angezeigt durch das Echolot.Startet unser Gerät zum ersten Mal, öffnet sich nach dem Anschalten sofort ein Menü, aus dem man einfach mittels der Cursortaste die gewünschte Sprache auswählen kann und schon wechselt das Gerät wie von Geisterhand in den richtigen Sprachmodus.

Danach eröffnet sich auch von alleine ein Konfigurations Assitent (Setup Wizard), durch den man in ganz einfachen Schritten dem HDS die richtige Grundeinstellung beibringt.

Kleiner Tipp: Sollte man sich einmal verklickt haben, so kann man jederzeit das Gerät in die Werkseinstellung zurücksetzen, wodurch das ganze Spiel von vorne beginnt.

Sind wir nun durch die ersten Einstellungsschritte gewandert, gibt es aber eine Kleinigkeit, durch die wir unserem Echolot schon in der Grundeinstellung ein wenig mehr Performance entlocken können, denn wichtig ist die richtige Zuweisung des Gebers! Ein Echolot funktioniert ja nur in Verbindung mit einem Geber, in dem ein Kristall verarbeitet ist. Dieser Kristall wird durch elektonische Impulse in Schwingungen gebracht, wodurch der Schall ins Wasser gesendet wird.

Hier liegt der Teufel im Detail, denn es kann sicherlich jeder Geber durch das Echolot angesprochen werden, aber ähnlich wie bei einem Treiber am PC, der für den korrekten Betrieb der Hardware zustädig ist, erzielt unser Echolot die besten Ergebnisse wenn ihm der richtige Geber zugewiesen wird.

Hierzu öffenen wir die Menüeinstellug Sonar, dort das Unermenü Installation und wiederum einen Schritt weiter, können wir den richtigen Geber (Schwingertyp) auswählen und zuweisen.

Kleiner Tipp: In der Regel befindet sich am Geberkabel ein kleiner silberner Klebestreifen, auf dem man sehen kann, um welchen Geber es sich genau handelt.

Standardmäßig sind folgende Geber beim Gerät dabei:

83/200 kHz = HST-WSBL
oder
50/200 kHz = HST-DFSBL

Ich wünsche viel Spass mit dem HDS und melde mich bald mit der Fortsetzung unserers Echolot-Grunkurses!

Ralf Scheipers

Kategorien: Echolot

Kommentare

  1. Barza
    Barza 16 Juni, 2012, 08:02

    Hallo Ralf,

    dieser kleine Grundkurs ist eine sehr gute Idee.

    Die Einleitung macht Appetit auf mehr, bitte möglichst umfassend fortsetzen!

  2. dietel
    dietel 16 Juni, 2012, 12:19

    das ist auch als mehrteiler geplant. der ralf ist aber schwer beschäftigt. deshalb muss man wohl immer ein bisschen auf die fortsetzungen warten. ziel ist aber, ein umfassendes tutorial zur verfügung zu stellen!

  3. Herbert-Wulf
    Herbert-Wulf 17 Juni, 2012, 06:05

    Also ich muß ehrlich sagen, mein Humminbird mit ähnlichen Funktionen hat nicht nur eine komplett deutsche Sprache auf dem Display, sondern ist nach meinen Eindruck im Vergleich zum dem hier Lowrange, [b]deutlich [/b]selbsterklärender und einfacher zu bedienen.

  4. dietel
    dietel 17 Juni, 2012, 08:36

    zu deinem humminbird kann ich nix sagen. aber ich finde, dass sich die hds-lote auch gut bedienen lassen. ich bin sehr zufrieden. aber jedem das seine…

  5. Herbert-Wulf
    Herbert-Wulf 18 Juni, 2012, 09:50

    Sehe ich auch so Johannes. Allerdings habe ich vor dem Humminbird über die Jahre 4 Lowrange Echos gehabt. Nun bin ich wirklich froh, u. a. wegen der meiner Meinung nach viel einfacheren Bedienung gewechselt zu haben. Auch die Grafiken des HB gefallen mit besser. Aber das ist wie gesagt, manchmal ganz individuell.

  6. katjonok61
    katjonok61 26 Juni, 2012, 08:35

    Von der Echolotleistung her werden sich beide Marken nicht viel nehmen. Zur Bediendung der HBs kann ich nix sagen, weil ich keines besitze.
    Zum Kartenplotterbereich kann ich dafür um so mehr sagen: Während man bei Humminbird nur gekaufte Karten verwenden kann, die es ja speziell für kleinere Gewässer im Inland nicht gibt, kann man für die Lowrance Kartenplotter eigene Tiefenkarten in sehr hoher Auflösung erstellen. Die Open-Street-Map Deutschland und weitere kann man sich einfach für die Navico-Geräte (Lowrance HDS, aber auch Simrad) kostenlos aus dem Internet herunter laden.
    Für eigene Karten von Binnengewässern entwickelt sich gerade ein Pool im Internet. Sowohl Kaufkarten für ein paar Euros, als auch Gratiskarten von diversen Gewässern sind da schon im Internet zu finden.

    Gerade die in sehr naher Zukunft wohl möglichen, vielfarbigen Tiefenkarten bieten da irre Möglichkeiten 😉

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