Barschangeln im Dienste der Wissenschaft!

Barschangeln im Dienste der Wissenschaft!

Manchmal bekommt man schon nette Post. Als ich vor ein paar Tagen die neuen Nachrichten in meinem Postfach überflog, fiel mir als erstes die Mail vom Absender „Barsch Forschung“ auf. Obwohl der Betreff „IGB sucht Forschungsangler“ recht formell klang, dachte ich zunächst an einen kleinen Scherz und öffnete die Nachricht:

Sehr geehrter Herr Dietel,
leider habe ich Sie bisher telefonisch nicht erreicht, daher auf diesem Wege. Wir arbeiten für das Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin und starten im Herbst diesen Jahres ein Barschangeln-Projekt. Bei diesem Projekt sind wir darauf angewiesen, dass sich Angler, die gerne daran teilnehmen wollen, bei uns bewerben.

Weitere Informationen dazu können Sie dem beiligenden Flyer/Handout entnehmen.

Nun wollten wir Sie fragen bzw. bitten, ob es möglich wäre auf Ihrer Homepage barsch-alarm.de einen entsprechenden Newsartikel zu bekommen? Grundsätzlich würde es ausreichen nur den Flyer zu posten. Falls Sie eine kurze Einleitung für den Post brauchen, kontaktieren Sie uns bitte. Wir würden uns über eine positive Rückmeldung freuen.

Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen,

Christopher Monk & Jonathan Nickl

 

barschforschung

Selbstverständlich sind die Wissenschaftler da bei uns genau an der richtigen Adresse. Ich wollte etwas mehr wissen und so erfuhr ich in der nächsten Mail, dass die Angelforschungsgruppe um Prof. Dr. Robert Arlinghaus vielfältigen Forschungsfragen nachgeht. Unter anderem geht es darum, ob und wie gut Barschangler in der Lage sind, die Zielobjekte im See zu finden und dann auch zu fangen.

Interessenten senden bis zum 28.02.2015 eine kurze Nachricht per Email an: barsch-forschung@igb-berlin.de

Kategorien: Barsch

Kommentare

  1. Alex Tschirlich aka MOORLA
    Alex Tschirlich aka MOORLA 5 Februar, 2015, 10:33

    Wenn man aus der Region kommt sicherlich eine super spannende Angelegenheit. Schade, dass dies nicht bei mir um die Ecke gemacht wird. Ich wäre sowas von gerne mit vollem Einsatz dabei 🙂

  2. Hans Fischer
    Hans Fischer 5 Februar, 2015, 11:23

    Das ist echt ne Interessante Sache, hab ich vor ein paar Tagen schon wo anders gelesen.
    Kommt für mich aber leider auch nicht in Frage, sonst würd ich mich direkt bewerben…

  3. dietel
    dietel Autor 5 Februar, 2015, 11:25

    Ich habe mich mal beworben. Klingt echt gut: unbefischter See, Großbarsche, Wissenschaft, Arlinghaus, Brandenburg…

  4. Twitchbait Svenni
    Twitchbait Svenni 5 Februar, 2015, 12:07

    Hab mich auch mal beworben…wie könnte mann das auch nicht tun 😉

  5. Hans Fischer
    Hans Fischer 5 Februar, 2015, 12:32

    Bestimmt nicht verkehrt, wenn der Weltmeiser da an Bord ist…*daumen drück* 😉

  6. Köderkunst77
    Köderkunst77 5 Februar, 2015, 15:35

    Wenn das nicht mit soviel Aufwand verbunden wäre würde ich Kündigen und Umziehen. 🙂 Schade, hätte echt Lust… Viel spaß allen Teilnehmern u. Petri.

    Gruß Patrick

  7. barschloch84
    barschloch84 5 Februar, 2015, 16:36

    Hört sich geil an aber leider aus der Hand für mich.

  8. permit 7 Februar, 2015, 12:55

    Geile Sache…klingt wie Amazonasangeln auf DMAX oder so, Grßbarsche, unbefischtes Gewässer(Godzilla lässt grüßen)… Meine Bewerbung ist raus und wenns klappt suche ich ne Mitfahrgelegenheit.

    MfG

  9. Sweep
    Sweep 12 Februar, 2015, 05:47

    ist zwar weit,hab mich trotzdem mal beworben… :)Für die Aktion muss dann eben der Urlaub herhalten … 🙂

  10. Klausi
    Klausi 28 Februar, 2015, 19:01

    …der „Alte Barschzocker“ hat sich auch beworben…mal she´n , was draus wird.

  11. Klausi
    Klausi 19 Oktober, 2015, 23:58

    Mein Termin war am 10.10. bei „allerbesten“ Bedingungen: Kälteeinbruch, Sonnenschein und scharfer Ostwind… Naja… das Beste draus machen.
    Effektive Angelzeit ca 8 Stunden konzentriertes Fischen – nicht angenehm unter den Bedingungen, trotz Wattejacke und „langen Männern“.
    Ziel war es, mit standartisiertem Gerät und vorgegebenen Ködern (es war nichts Eigenes erlaubt) auf dem für uns unbekannten Gewässer ohne Karte und Echolot Barsche zu finden und zum Biß überreden. Leider waren wir nur zwei statt der vorgesehenen 5 Kandidaten. Unter diesen Bedingungen hatte ich ganze 5 Bisse, von denen ich 4 verwanndeln konnte (37. 35. 35, 28 cm) – der andere Sportfreund hat sich kurz vor Feierabend noch mit einem 43´er Hecht „entschneidert“.
    Die Auswertung des Ganzen wird bis zum Februar dauern und bis dahin ist erstmal Schweigen im Walde angesagt. War aber ein interessanter Tag.

Nur registrierte Benutzer können ein Kommentar verfassen.