Norwegen allein mit zwei Siebenjährigen ist speziell

Wir sind gestern Nachmittag angekommen und nachdem die Vermieterin uns alles erklärt hatte (insbesondere das Boot; hab mich ganz nebenbei gefreut, wie sicher ich mittlerweile in der Landessprache bin), gings zur ersten Ausfahrt, witterungsbedingt aber nicht weit. Wir sind auch fast an der Außenküste.
Nach einigen kleineren Zupplern gab es dann bei mir einen starken Einschlag mit recht ordentlichem Drill an der 70g-Rute (wir angeln ja eher flach) und kurz darauf konnte ich diesen 40er Lippfisch einkeschern. PB
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Heute Vormittag waren wir dann etwas weiter draußen auf einem Plateau, wo die starke Drift uns vor Probleme stellte. Dabei gab es immerhin einen Portionspollack bei mir und den ersten Norwegenfisch für meine Tochter. Größenverhältnis passt
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Wäre natürlich schön, wenn mein Sohn auch noch was fängt, wir versuchen es morgen früh erneut. Aber mehr als eine Stunde am Stück wird schwierig...
Am 3. Tag fanden wir ein Plateau in der Nähe, welches keine Riesen, aber recht zuverlässig Fische in halbwegs akzeptabler Größe lieferte.
Mein Sohn, der nach den ersten beiden Tagen etwas traurig war, weil der Erfolg bis dahin für ihn ausblieb, konnte sein Portfolio auf Dorsch, Pollack und Makrele erweitern.
Nun war meine Tochter wieder etwas geknickt, weil bei ihr nur kleine Fische bissen. Bis heute...
Nach einer kleinen Wanderung in schöner Umgebung

nutzten wir den windstillen Abend für eine kurze Tour mit dem Boot.
Am Spot angekommen war ich sofort im heftigen Drill, aber der (leider wirklich gute Fisch) stieg aus. 3 Minuten später das Gleiche, wobei der Fisch wohl etwas kleiner war.
Nochmal 5 Minuten später war ich wieder im Drill, merkte aber schon, dass die Fische zuvor stärker waren.
Der blieb aber immerhin dran und so konnte ich kurze Zeit später einen 50er Schellfisch einkeschern. Auch nicht verkehrt

Dann passierte eine Weile nichts und wir wollten gerade zum Ausgangspunkt zurück, als meine Tochter plötzlich einen starken (und ich meine: wirklich starken) Fisch an ihrer pinken Kinderangel hatte. Sie bat mich, zu übernehmen und ich nahm die Herausforderung an, wobei ich ziemlich misstrauisch war. Der Schnur vertraute ich, die war von mir, aber auch Rute und Rolle hielten und selbst die Bremse machte, was sie sollte, sodass wir den Drill erfolgreich abschließen konnten.

Pollack, 74cm.
Der PB meiner Tochter ist jetzt 3cm länger als meiner
Weil wir keinen Fisch mitnehmen können kann es auch gut sein, dass das die letzte Ausfahrt war.