Du hast den mittleren Stuhl verrückt?
Du hast den mittleren Stuhl verrückt?
Jetzt mal unabhängig von dieser Diskussion: unseren Gewässern werden ständig viel zu viele Nährstoffe zugeführt. Stickstoff über die Luft oder Einleitungen, aber auch durch uns Angler selbst (Anfüttern). Da kann man froh sein um jeden Nährstoffentzug.
...unseren Gewässern werden ständig viel zu viele Nährstoffe zugeführt. Stickstoff über die Luft oder Einleitungen, aber auch durch uns Angler selbst (Anfüttern). Da kann man froh sein um jeden Nährstoffentzug.
Man kann das auf jeden Fall pauschal so sagen.Naja, das kann man SO pauschal nun wirklich nicht sagen.
Man kann das auf jeden Fall pauschal so sagen.
Input über die Atmosphäre z. B. findet flächendeckend statt, also ist jedes Gewässer (aber natürlich auch jeder andere Quadratmeter) davon betroffen.
In Deutschland sind es jährlich durchschnittlich 20-40 Kilogramm Stickstoff pro Hektar, im Grenzraum Niederlande/NRW/NDS sogar über 100 Kilogramm. Positiv gesehen eine kostenlose Grunddüngung für jedermann, negativ aus naturschutzfachlicher Sicht eine Zerstörung von Lebensräumen.
Dazu kommen je nach Gewässer (und das kann dann tatsächlich nicht pauschalisiert werden) auch noch Nährstoffbelastungen über Land und Wasser.
Und was sehe ich dann da?Das kann man auf jeden Fall nicht pauschal so sagen
Komm mal zum Starnberger See oder zum Bodensee (Obersee)....
Genau. Und daher ist es eben sinnvoll, Fische einzugraben anstatt im Gewässer zu lassen.Der begrenzende Mangelnährstoff ist in der Regel Phosphor. Der wird durch Biomasseentzug aus dem Gewässer entfernt.
Der aktive Entzug von Nährstoffen ist ein Problem. Siehe Bodensee, Beispiel Renke.Genau. Und daher ist es eben sinnvoll, Fische einzugraben anstatt im Gewässer zu lassen.
Mein ursprünglicher Einwand betraf ja die Frage (Befürchtung), ob man einem Gewässer anderenfalls nicht Nährstoffe entzieht. Aber der Entzug von Nährstoffen aus Gewässern ist nun wirklich nicht das Problem.
Du meinst warscheinlich den aktiven Entzug von Nährstoffen aus dem Abwasser? Natürlicherweise ist der Bodensee offenbar nährstoffarm. In der Vergangenheit wurde schon nährstoffreicher Boden aus dem Einzugsgebiet eingeschwemmt, der bedingt durch die Landnutzung wegerodiert wurde, was den See über Jahrzehnte düngte. Das war aber nicht natürlich und eigentlich auch nicht erwünscht (Bodenschutz, Gewässerschutz,...).Der aktive Entzug von Nährstoffen ist ein Problem. Siehe Bodensee, Beispiel Renke.
Aber immer noch erstaunlich stabil!!
