Was bereitet dir gerade keine Freude??? aka Was geht Dir auf den Sack?

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WildundFisch

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich möchte ja nicht stänkern, es soll auch nicht "pollidisch" werden, aber:

Irgendwie witzig, vor zwei, drei Jahren wurde sich noch, oft hämisch, über Leute die Krisenvorsorge betreiben um auf Dinge wie einen Blackout vorbereitet zu sein lustig gemacht. Gewarnt wurde vor wirren "Preppern", warum soll man sich im besten Deutschland aller Zeiten auch überhaupt Sorgen machen?
Bestimmt Reichsbürger, mindestens aber Rechtsextreme.
Nunja. Wenn dann mal was passiert ist guter Rat schnell teuer. Ich hoffe, dass es sich für alle Betroffenen gut ausgeht und wirklich unschöne Szenen im Sinne vom Verlust öffentlicher Ordnung etc. Ausbleiben.

Und ich hoffe, dass die Verantwortlichen ihren persönlichen "Anne-Spiegel-Moment" erleben :) .
 

flarol

Gummipapst
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Kann man das Regenwasser direkt für die Toilette nehmen?
Ja sicher, machen Freunde von uns so. Das Haus würde ich jetzt aber nicht umbauen, unsere Freunde, eigentlich Familie, haben das extra so gebaut. (Die haben das aber nicht wegen Notfall gemacht, sondern wegen Nachhaltigkeit.)


Wäre alles fast schon einen eigenen Thread wert. Besteht daran Interesse?
Wenn du Steaks für uns machst, ja.
 
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Cybister

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Da haben wir zum Glück eine 6qm Zisterne mit Pumpe. Kann man das Regenwasser direkt für die Toilette nehmen?
Giesskannen ;-)
Freunde von uns haben ein vom Trinkwassernetz unabhängiges Leitungssystem zur Toilettenspülung, die nutzen das Grauwasser zB aus der Dusche für die Toilettenspülung.
Das kann man aber analog auch aus der Zisterne machen, es muss nur gewährleistet sein, dass kein Schmutzwasser ins Trinkwassersystem gelangt. Ergo getrenntes Leitungssystem.
Hab zwar eine, aber glaub nicht, dass die das kann. Speicher haben wir ebenfalls nicht.
Was da eingebaut werden muss, ist ua eine Netztrennung, damit bei abgeschaltetem öffentlichen Stromnetz kein Strom Deiner PV ins öffentliche Netz kommt, damit der Elektriker, der drei Häuser weiter repariert, keine geschossen bekommt.
Akku macht in dem Kontext schon Sinn.
 

eggerm

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hoffentlich am Wasser
Im Zuge des Hochwassers 2024 in Österreich war ich sehr viel in betroffenen Haushalten unterwegs. Der Klassiker: Pumpe gehabt und dann Stromausfall.
Photovoltaik mit wechsler im Keller war anscheinend auch teilweise spannend wenn der wechsler ausgefallen ist.

In Österreich soll’s 2026 eine App geben, wo je nach Standort die Risiken für bestimmte Katastrophen gezeigt werden und was zuhause sein sollte. Zb Hochwasser, Blackout usw. Wenn’s läuft, kann ich gern die App mal zeigen…

Mfg Matthias
 

Michael_05er

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Unsere PV-Anlage ist notstromfähig. Ich bin jetzt kein E-Techniker, aber bei den Wechselrichtern mussten wir uns damals entscheiden, ob wir einen "notstromfähigen" haben wollen oder das über ein weiteres Gerät regeln wollen. Die andere Sache war, dass die Firma das dann nicht eingerichtet hat, obwohl ich schriftlich diesen Wechselrichter inkl. "notstromfähige Erweiterung" beauftragt hatte. Da mussten nachträglich ein paar Kabel und Sicherungen ergänzt werden. Jetzt sollten wir zumindest was Strom angeht gute Karten haben.
 

Hans/Obb

Belly Burner
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Aprops Notstrom...
grad gesehen in einem Video ....die Wasserversorgung in den betroffenen Gebieten wird durch Notstromagregate des Wasserversorgers sichergestellt,
was ja gut ist...aber sie stehen völlig ungesichert rum, z. B. in Zehlendorf ,man kann durch den Bauzaum greifen und den Notausschalter betätigen :eek:
What the F*** es gab einen Terroranschlag auf die Energieversorgung und dann stellt man sowas einfach unbewacht so hin,es wurde daraufhin die Polizei
die nicht unweit davon in 7 Mannschaftswagen steht gefragt warum so was völlig unbewacht und für jeden zugänglich rumsteht....Antwort des Polizisten=
"ist ja nicht unseres oder steht da Polizei drauf"
Willkommen in D 2026 echt unfassbarwas da abgeht.:confused::eek:
Hoffe für die Betroffenen das das bald ein Ende hat.
 

Cybister

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Aprops Notstrom...
grad gesehen in einem Video ....die Wasserversorgung in den betroffenen Gebieten wird durch Notstromagregate des Wasserversorgers sichergestellt,
was ja gut ist...aber sie stehen völlig ungesichert rum, z. B. in Zehlendorf ,man kann durch den Bauzaum greifen und den Notausschalter betätigen :eek:
Dann macht man sie wieder an. Man kann Personalkapazitäten sinnvoller nutzen. Es handelt sich „nur“ um die Trinkwasserversorgung, wenn da 20min das Wasser ausfällt, ist das zwar ärgerlich und Leuten, die an sowas rumpfuschen, wünsche ich echt nichts gutes. Aber es ist nicht so, dass wir hier über die Notversorgung der Kühlung eines Atomkraftwerks reden.
Das Einzige, was durch solche Videos erreicht wird ist a) Panikmache und b) bringt es Dumpfbacken auf dumme Ideen.
 

Cybister

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Simon D

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Skiurlaub:
Über die Feiertage quartierten wir uns bei der Family ein.
Was fehlte, war der Schnee:
Anhang anzeigen 344662Anhang anzeigen 344663

Am Tag der Abreise dann:
Anhang anzeigen 344659Anhang anzeigen 344661
:-(


Tut mir leid für euch!
Als gebürtiger Voralpenländler und über Jahrzehnte begeisterter Ski/Snowboarder hab ich mich schon lange damit abgefunden. Habe zwar noch Ausrüstung, wohne aber nicht mehr dort und hab das auch Abgeschrieben. Von 2023 bis 2025 hab ich in der Schweiz gearbeitet und war bei guten Bedingungen tatsächlich noch ein paar mal los aber ganz ehrlich: Auf ner beschneiten Autobahn mit drumherum Grün, würde ich eher traurig als fröhlich. Vor allem wenn man sich an die Winter in den frühen 2000ern mit wochenlang kniehohem, jungfräulichen Pulverschnee erinnert hat. Die 0-Grad Grenze schob sich langsam aber konstant von 1600 auf 1700 müM und markierte damit das Aus vieler Gebiete.

Neben den teils aberwitzigen TaKa-Preisen ist es auch ein Umweltthema, was mich zur Abkehr vom Wintersport bewegt hat. Gönne es jedem noch die letzten Jahre mitzunehmen. Ich bin da allerdings raus, sofern meine Kleine nicht mal noch Fotos von ihrem backflippenden Papa in die Hände kriegt und das auch lernen will ;)
 
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Pabstat

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich hab von 2011 bis 2020 in Schladming gelebt....Ort 700 m, Bergstation knapp über 2000. Auch die Lage an sich ist nicht unbedingt für Schneemassen prädestiniert, es muss schon ein Nordstau vorliegen, damit hier richtig was kommt.

Dennoch: ab Mitte Januar bis Ende Saison ging es immer sehr gut.

Dass über Weihnachten oder Silvester die Schneeverhältnisse schlecht sind, das gab es schon Mitte der 90er in Tignes, La Plagne, Les Arcs etc...gleiches 2004 in Verbier..und das fängt es erst bei 2000 an....an wochenlangen knietiefen Pulverschnee in den 2000ern regelmäßig jede Saison kann ich mich jedenfalls nicht erinnern, zumindest nicht in Ö.

Dass diese Gebiete, die unter 2000 liegen, immer ein va banque Spiel gewesen sind, muss man sich halt auch bewusst machen. Vor dem massiven Einsatz von künstlicher Bescheinung ging das eh nie so richtig gut.

Ich sehe das weniger Alarmistisch.
Problematisch ist eher, dass es viel mehr Nutzer gibt...und von denen sollten 95% gleich unten bleiben.

Pistenführerschein, das wäre ausnahmsweise mal ne Regulierung die ich begrüßen würde.

Spray Skiers ;-)

P.s...da fällt mir gerade auf....30 Jahre sideways sind es jetzt....da merkt man dann schon, dass die Zeit vergeht...

P.s. 2: Bei den teils unverschämten Ticketpreisen gehe ich konform...andererseits ...von 300 Dollar am Tag wie in den Rockies sind wir noch entfernt. Wobei ich jüngst gelesen habe, dass Vail irgendein Gebiet in Europa gekauft hat....das halte ich für sehr bedenklich.

Und hier noch eine Aufnahme der Planai in Schladming vor 2 Minuten, aktuell hat's -10 Oben und das White Ribbon of Death ist eine Melange aus Eis und Kunstschnee1000066415.jpg
 
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Simon D

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Vollkommen richtig. Regelmäßig gab es solche Bedingungen nie und schon gar nicht überall und in allen Lagen. Waren eher Phasen während der Saison, die in ihrer Gänze mal gut und mal bescheiden waren. Hab halt nur die guten in Erinnerung behalten. Und meist, wie schon gesagt im Februar/März. Kann mich aber auch (aus Gründen) schemenhaft an Dezember erinnern, wo wir auf den Liegestühlen in der Sonne vor der Hütte lagen und Bier getrunken haben. Da fiel nicht eine Flocke.
 

Seppel

Gummipapst
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P.s...da fällt mir gerade auf....30 Jahre sideways sind es jetzt....da merkt man dann schon, dass die Zeit vergeht...
Da hast Du grade eine Erinnerung bei mir freigelegt :) mein erster Skikurs vor 39 Jahren in Sölden, mit der Skilehrerin Astrid! „siiiiiidwayyyys“ war das schön und mittags immer Germknödel auf der Hütte.
 

mar_cel_mo

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Schneeschüppen mit ner wackeligen Schaufel auf Kopfsteinpflaster - war grade mein Endgegner vong Laune her gesehen:sweatsmile:

Edit: eh richtiger Quatsch weil man auf Schnee sicherer geht als auf dem was ich da jetzt hinterlassen hätte hätte ich nicht noch gestreut…Aber was tut man nicht um dem Rechtsstaat zu entsprechen :p
 

Seppel

Gummipapst
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Schneeschüppen mit ner wackeligen Schaufel auf Kopfsteinpflaster - war grade mein Endgegner vong Laune her gesehen:sweatsmile:

Edit: eh richtiger Quatsch weil man auf Schnee sicherer geht als auf dem was ich da jetzt hinterlassen hätte hätte ich nicht noch gestreut…Aber was tut man nicht um dem Rechtsstaat zu entsprechen :p
Ich hab heute meinen Stellplatz geräumt und um die festgefahrenen Eisplatten wegzubekommen einen Vollmetall- Spaten genutzt. Naja beim vierten Mal zustechen bzw zuhauen mit voller Kraft hab ich das Pflaster getroffen…. mein Arm vibriert immer noch, alter Falter! o_O
 

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