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Rs532918

Twitch-Titan
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Hallo zusammen,

ich habe vor kurzem den Angelschein gemacht und möchte in Zukunft hauptsächlich auf Hecht in Seen und kleinen Flüssen angeln.
Als Rolle habe ich die DAM Quick 4 FD 3000, da ich diese zum Geburtstag geschenkt bekokmmen habe.
Nun bin auf der Suche nach einer passenden Angelrute, mit der ich meine Kunstköder werfen kann.

Grunsätzlich möchte ich mit Gummifischen zwischen 15 und 20 cm, 12 cm Westin Swim Jerkbaits, Spinnerbaits und Wobblern fischen.

Allerding möchte ich auch vorallem im Frühjahr, Sommer und Herbst mit Swimbaits gezielt auf die größeren Hechte angeln.
Dafür habe ich mir die SG Burbot in 25cm (70g) und die SG Line Thru Trout SS in 20cm (93g) gekauft.

Die Auswahl der Angelrute bereitet mir allerdings Probleme, weil das Gewicht der Line Thru Trout von den anderen Ködern so stark abweicht.

Aktuell habe ich mir zwei Ruten bis 90g Wurfgewicht ausgesucht, weiß aber nicht ob ich damit die 93g der Line Thru Trout problemlos werfen kann.
- Savage Gear Custom Predator Fast Shad ( https://www.amazon.de/gp/product/B017DF7Z1Q/ref=ewc_pr_img_1?smid=A1N06MXMQT6BLW&psc=1 )
- Monkey Lures Sling Shot ( https://www.hechtundbarsch.de/shop/produkt/monkey-lures-sling-shot-spinning-rute/?number=SW32349.3 )

Vielleicht kann mir jemand von euch helfen, wie ich mit der Situation umgehen soll :)
 

Xtremehunter

Twitch-Titan
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Moin,

aller Anfang ist schwer und bei dem Dschungel an Materialen und der Flut an Infos ist es schwer alles unter einen Hut zu bekommen ;-)

Genau so schwer ist es mit nur einer Rute das von dir genannten Spektrum an Ködern abzudecken.

Für die Gummis, Jerks, Spinnerbaits und Wobbler kommst du mit einer kräftigen Spinnrute sicherlich klar. Zwar musst du ein paar Kompromisse eingehen aber das sollte schon passen diese mit einer kräftigen Rute um 80 - 100 WG abzudecken.

Allerdings passen da deine Swimbaits nicht mehr. Das ist definitiv too much. Bei derartigen Gewichten greifen die meisten zu ner Baitcaster, da diese einfach besser geeignet sind als Stationärrollen.

Mein Tipp - konzentriere dich zum Beginn nicht auf all zu viele Köder und starte mit einer Kombo. Die beiden genannten Ruten kenne ich nicht aber mit ner Spinne zwischen 80 und 100 g WG kann man schon sehr viele Köder zum Hechtfischen bewegen. Meistens werden Hecht Köder ja auch nur durchgeleiert und weniger animiert. Sprich du brauchst auch nicht so extrem hohe Anforderungen an die Rute stellen.


Grüße
 

Vermesser

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Relativ einfach: Kauf dir eine passende Rute ;-) . Und Rolle. Beide Ruten sind mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit zu schwach für einen 70 oder gar über 90 Gramm schweren Köder. Und die Rolle ist als niedrigpreisige 3000er zu klein und auf Dauer zu schwach für die Köder. Das wird. nix. Der Rest der Köder etc. passt, aber das wird so nix werden, meiner Meinung nach. Wenn ich so große Köder fische, mach ich das mit einer (uralten) Jan Gutjahr Ruffneck mit einer Slammer 360 oder Fin Nor Sportfisher in 5000er Größe und dann mit entsprechender Schnur. Das wird nix, was du da willst...Sorry.
 

Rs532918

Twitch-Titan
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Hallo,
danke schon mal für die Antworten.

Monkey Lures gibt folgendes zu der genannten Rute an:
"
Die Monkey Lures Sling Shot 2,70m 25-90g ist das kräftigste Modell dieser Rute-Serie. Dieses Modell ist ideal geeignet für die Boots- und Uferangelei auf Hecht. Vom großen Gummifisch bis ca. 23 cm, über Blinker und Jerks, bis hin zum Wobbler kann mit dieser Rute ein großes Köderspektrum abgedeckt werden. Alle gängigen Methoden, wie das Jiggen, Leiern und Faulenzen können mit diesem Modell präsentiert werden. Dank des kräftigen Rückgrats hat die Rute genug Power, um den Haken in die harten Hechtmäuler zu setzten.
"

Laut der Website ist der Monkey Lures Fat Lui in 23cm mit 81g angegeben.
Wenn dieser Gummifisch mit der Rute gut gefischt werden kann, sollte dann nicht auch die Line Thru Trout mit 93g noch machbar sein?
 

Xtremehunter

Twitch-Titan
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Die Rute kenne ich nicht. Grundsätzlich ist zu empfehlen jede Rute vor dem Kauf mal in die Hand zu nehmen.

Wie ich schon erwähnt habe, es macht absolut keinen Spaß an der Spinne einen Köder mit 93 g durch die Luft zu bewegen. Mag sein, dass die Monkey Lure Rute das Gewicht noch verarbeiten kann aber das ist mehr Krampf als sonst was. Deine Rolle, deine Rute, deine Schnur und deine Finger werden leiden.

Ich kann dir nur raten, lege dich da nicht so sehr fest. Du hast einen Köder gekauft den 99 % der Angler nicht mit einer Sationärrolle fischen würden.

Mir persönlich macht alles ab 50 g Wurfgewicht auf Dauer an der Spinne keinen Spaß. Da greife ich dann zur Baitcaster und die meisten anderen Angler auch.
 

Rs532918

Twitch-Titan
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Ok danke habs verstanden.

Wäre es eine Option auf eine Baitcaster zu wechseln?
Grundsätzlich macht es vermutlich keinen Sinn nur wegen einem Köder eine andere Rute zu kaufen oder?
 

Xtremehunter

Twitch-Titan
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Naja, flexibler ist definitiv eine Spinnrute. Bei ner Baitcaster hast du immer die Thematik, dass du eine wesentlich geringere Bandbreite an Ködern (Gewichten) fischen kannst, da die Rute mit der Rolle und dem Köder eine Einheit bilden. Einem Anfänger würde ich daher nicht zu einer Baitcaster raten.

Schau doch, dass du dir ne universelle Spinnrute zulegst - wie z.B die Monkey Lures Rute, auch wenn ich die nicht kenne. Von den Spezifikationen liest sich das schon mal gut und der Luiz bringt eigentlich immer vernünftiges Tackle auf den Markt.

Damit kannst du ein großes Spektrum an Ködern bewegen.

Die Savage Gear Trout ist ein Top Köder. Es muss aber nicht gleich die knapp 100 g Version sein. Hol dir die 35 o. 40 g Version und fang damit mal an.
Lege dir die große Trout bei Seite und wenn du dann mal Erfahrung mit der Spinnrute gesammelt hast kannst du dir ja später immer noch als Ergänzung nach oben (vom Gewicht her) eine Baitcaster zulegen.
 

Vermesser

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bezüglich des Spaßfaktors bin ich bei Xtremhunter. Ich werfe mit der Ruffneck eher Köder um 60-70 Gramm mit einer normalen Stationärrolle. Das geht zwar, aber Spaß ist anders. Insbesondere der nasse Wurffinger leidet ;-) . Daher beschränke ich mich meistens auch eher auf etwas leichtere Köder...eine Line Thru mit Statio ist .... nennen wirs unschön...

Es gibt also zwei Varianten. Du freundest dich mit einer Baitcaster an später mal. Oder du wählst den faulen (meinen) Weg und beschränkst dich gewichtsmäßig auf Köder, die mit der Statio vernünftig handelbar sind. Und das sind schon sehr viele und auch ordentliche Happen, wenn es notwendig ist. Wobei ich noch keine Notwendigkeit fand, um Köder über deutlich 20cm und deutlich über 50 Gramm zu brauchen...im Süßwasser, bei uns.
 

Rs532918

Twitch-Titan
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Danke euch beiden vielmals!
Ich denke das is der vernünftigste Weg!

Aber ihr wisst ja wie es ist, man macht den Angelschein, ist motiviert, lest gefühlt alles was es im Netz zum Thema Hecht gibt und will natürlich den größten Hecht im Vereinsgewässer fangen...dabei verliert man manchmal den Bezug zur Realität.

Nun wieder in der Realität angekommen, werde ich wohl erstmal versuchen überhaupt einen Hecht zu fangen und zwar mit den mir zur Verfügung stehenden Ködern.

Petri Dank
 

Xtremehunter

Twitch-Titan
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Ja, die Flut an Infos ist schon erdrückend :)

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Immer schön am Ball bleiben und nicht zu schnell die Flinte (Rute) ins Korn werfen. Gute Köder scheinst du ja zu haben, der Rest kommt von allein ;-)
 

Rs532918

Twitch-Titan
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Hi, wollte mich mal wieder nach einem Jahr melden :)
Ich habe meine Erfahrungen gemacht, die ersten Hechte und Zander fangen können und wirklich viel gelernt.
Ihr hattet natürlich Recht, es hat überhaupt keinen Spaß gemacht die riesigen Köder mit der Stationärrolle zu werden :D
Ich musste lernen, dass meine Gewässer sowieso nicht die Meterfische beinhalten, die man immer in den YouTube-Videos sieht. Das hat natürlich auch die Auswahl meiner Köder ausschlaggebend geändert. Aber naja so ist es eben als blutiger Anfänger... man muss seine Erfahrungen machen und daraus lernen.
Euch wünsche ich noch ganz viel Petri!
 

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