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Shimano Bantam MGL

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Shimano Bantam MGL

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Stachelkalle

Finesse-Fux
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Da die Shimano Bantam MGL ein durchaus interessantes Modell ist, werde ich meine Erfahrungen hier einbringen und hoffe auf regen Austausch.
 

Stachelkalle

Finesse-Fux
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Als erstes war für mich die etwas futuristische Optik interessant, ich mag zwar lieber Mattschwarz (Excense DC/Curado K), aber die kleine Silberne ist schon schick.

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Die solide Bauweise und das Gesamtkonzept taten ihr Übriges. Auf Grund der Verfügbarkeit habe ich meine importiert (Versandkostenfrei) und finde das P/L recht fair.
Bei Tageslicht ist sie gar nicht so Silber wie befürchtet (Chromähnlich wie die Metanium) sondern eher Grau.
Die Haptik ist der Hammer, die liegt super in der Hand und wirft sich sehr souverän. Bisher hatte ich sie auf einer MH und M Rute und das klappt schon mal sehr gut. Die leichtesten Köder hatten 7g und die schwersten 21g. Also ab ML bis H Rating kann man die Gute sehr gut einsetzen denke ich.
 

Stachelkalle

Finesse-Fux
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Ich dachte zuerst ich kann nicht mehr werfen, der Plan: ein Bremsärmchen „on“ und Stellrad auf 6 und dann langsam runter regeln. Achshemmung so, das die Spule gerade so nicht zickt beim Trockentest. Nest!
Plan B: 2 Ärmchen und NEST! 3 Ärmchen und NEST! das gibt es doch nicht.
Jetzt alle! 4 und Stellrad auf 6 und so langsam konnte ich gut werfen. Habe Baits geworfen die alle samt BC freundlich sind wie Stickbaits, kleine Jigs (3“ und 10g) usw.
Beim runterregeln des Stellrad bin ich immer so zwischen Stufe 2 und 3 gelandet.

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Im Vergleich dazu habe ich bei gleicher Schnur, das Bremssystem SVS der Chronarch CI4+ nur 2 aktivierte Arme und Feineinstellung auf Stufe 3.

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Bei der Aldebaran 51 (SVS Infinity) und dem FC Sniper (allerdings 7lb) genügt 1 Bremsarm und die Feineinstellung auf Stufe 2-3.

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So unterschiedlich ist das mit der Fliehkraftbremse, ich denke da gibt es das Zusammenspiel zwischen Spulengewicht und Bremssystem. Vielleicht hat ja da jemand eine bessere Erklärung für.
 

Stachelkalle

Finesse-Fux
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Übrigens, der geringe Abstand vom Lineguide zur Spule ist in der Praxis nicht relevant, zum ersten ist der Lineguide konisch wie bei Aldebaran oder Excense. Der Clou ist die glatte Einlage, also nicht nur poliertes Messing sondern (SIC)? Naja sehr glatt halt. Ich denke das funktioniert so gut das sich der geringe Abstand nicht negativ auswirkt.

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Heiner

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Nein, nein, das hängt schon damit zusammen. Ich hatte auch schon den Eindruck bei gewissen neuen Rollen, dass vier aktivierte Pins eigentlich viel zu viel sind und ich irgendwas verkehrt machen müsse. Aber dem war nicht so, denn die Weiten waren mit vier Stiften dennoch hervorragend.

Das einzig Nervige an der Bantam ist der Dragstar aus Plaste. Da müsste doch einer aus Metall von einer anderen Rolle der Firma passen.
 
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BAssterix

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ich denke da gibt es das Zusammenspiel zwischen Spulengewicht und Bremssystem.
Möglich, evtl. sind die Oberflächen auch unterschiedlich glatt und/oder es befindet sich ein leichter Ölfilm auf der Angriffsfläche der Fliehkraftärmchen
 

Heiner

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Könnte hier vielleicht der Grund sein, aber das war bei meiner Rollen nicht der Fall. Allerdings war das auch eine etwas andere Liga.
 

BAssterix

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Vielleicht müssen sich die Ärmchen auch einfach etwas einlaufen, danach sollten sich die Anpressflächen etwas gleichmäßiger anlegen und die Kontaktflächen werden etwas größer
 

mefosi

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Gewicht der Spule ist ein interessanter Ansatz. Mehr Masse müsste mehr gebremst werden, damit alles läuft wie es soll.
Jedoch meine Erfahrung:

Curado 201 I (höheres Spulengewicht) = 2 Pins
Curado 71 I (niedrigeres Spulengewicht) = 4 Pins

Beide Rollen mit optimierten Lagern. Konus entfettet.
 

kds

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Bei meiner Bantam habe ich zwei Ärmchen aktiv, Stellrad auf 2-3, ganz wenig Achshemmung.

Allerding habe ich auch eine PE 1.2 drauf.

Gruss
Kurt
 

kds

Finesse-Fux
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Ja genau. Ich werf damit auch ausschliesslich Gummi, da passt`s.

Bei meinen Baitcastern ist das Verhältnis PE zu Mono 7:5. Mono überwiegend bei mittleren Cranks und schweren Hardbaits.
Das funktioniert eigentlich problemlos. Ist aber sicher auch Geschmacksache.
 

SlidyJerk

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Ich werde mir wahrscheinlich die Bantam XG für meine Dropshot Kombo kaufen. Bis jetzt, wenn auch nur eher testweise, nutze ich die Metanium DC dafür.
Das DS-WG liegt hier zwischen 15-30g.
Die Rute ist eine Expride MH-2.
Als Magnetbremsen-Nutzer habe ich bisher Null Erfahrungen mit dem SVS Infinity System.
Kann die Bantam der DC in punkto Wurfweite das Wasser reichen?
Oder kann ich hier sogar noch etwas mehr erwarten?
Ich benötige demnächst am Peenestrom hohe Wurfweiten um möglichst weit ins Fahrwasser zu kommen.
 

felixlikesfishing

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hast du eigentlich noch deine Steez A @SlidyJerk ? Ein Wurfweitenvergleich von dieser und der Bantam (UND evtl. Metanium DC :D ) wäre mal seeeehr interessant! Will dich also nicht vom Kauf abhalten. Aber wenn in mehreren Reviews die Maximalwurfweiten als mehr oder weniger einziges Minus aufgeführt werden, glaube ich dem schon.

Kommt vermutlich auch durchaus auf die verwendete Schnur an...
 

SlidyJerk

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Ich kenne das Spulengewicht der Bantam leider nicht. Die DC hat etwa 18g, die Steez A 14g.
Das Magforce Z System ist gut für etwas höhere WG, die DC macht mir auch erst ab 15g Spaß.
Bleibt die Unsicherheit bei der Bantam. Das SVS hatte ich ja bisher noch nicht.
Also 15-30g sind zu verarbeiten, dieses Mal definitiv mit PE Schnur.
 

SlidyJerk

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Danke @mefosi , das stand leider nicht im Katalog und ich bin auch nicht alle Posts durchgegangen. Das sollte ich mal tun.
 

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