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Nachhaltiger Köder

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Nachhaltiger Köder

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Wieviel Prozent wärt ihr bereit für solch einen Köder auszugeben?

  • 15 %

    Stimmen: 32 40,0%
  • 25 %

    Stimmen: 30 37,5%
  • maximal 35 %

    Stimmen: 18 22,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    80

JohannesF

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Eventuell können Köderretter dabei helfen, dass man so manchen Köder weniger abreißt:
https://www.barsch-alarm.de/news/eine-kderretter-bersicht/
Ja kann ich bestätigen, da ich die "Kugel" seit ungefähr zwei Jahren sehr viel benutze. Gerade vom Boot geht dadurch nur noch ungefähr jeder zehnte Hänger, der sonst sicher weg gewesen wäre, komplett verloren. In den anderen neun Fällen bekommt man alles wieder hoch.
Es kann zwar vorkommen, dass ein Gummiköder duch die Kugel zerstört wird oder ein Haken aufgebogen wird, jedoch kommt er wieder hoch und im Wasser landet kein Müll.

Der einzige Nachteil der Kugel und vermutlich auch der meisten anderen Köderretter ist, dass sie zwar auf einem Boot hervorragend funktionieren, aber bei zu weiter Entfernung des Hängers (wie beim Uferangeln) nicht mehr gut funktionieren.
 
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Hier ein nachhaltiger Köder ! :emoji_thumbsup:
Löst sich bei Abriss rückstandslos auf, keine Phthalate (wat für'n Wort :flushed:) oder PAK ( kenne ick nur unter PanzerAbwehrKanone :grinning:) sowie ein natürliches Aussehen u.a. auch durch seine braune Farbe. Ingredienzien: Wurzelbier :yum: sowie weitere leckere Geschmacksverstärker und kunstvolle Aromen.:smilecat:
Bei 15cm Länge und 15g Gewicht kann der Kringler mit einem Offsethaken oder auch Wacky locker ohne zusätzliches Blei geschleudert werden, was sein dezentes und natürliches Auftreten noch unterstreicht sowie bei Verlust die Umweltverschmutzung (durch das fehlende Blei) minimiert. :wink:
Der Geschmack ist Root Beer ( was besonders Barsch- und Zanderböcke betören soll ), er kann aber auch durch besprühen z.B. mit Knoblauch oder Brasilikum (erzeugt den rollenden "Neymar-Effekt") geschmacklich verändert werden.
Sollte, wider Erwarten, der Angeltag einmal erfolglos enden sind die restlichen Würmchen auch sehr gut dazu geeignet, den abgestürzten Blutzuckerwert des Schneiderleins wieder auf Vordermann zu bringen. Sie werden einfach verspeist. Nach einer gewissen Verdauungszeit verlässt der nachhaltige Köder den Körper des Anglers auf natürliche und nachhaltige Weise.:)

Hier geht's zum Köder ! ;)

Mit 3,90 Eulen per 10 Stück ist der Preis angemessen.


P.S. Ick bin kein Team-Angler vom Horror-Shop ! :D
 
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Sir Saturday

Barsch Vader
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Das ist ein wirklich humorvoller Beitrag, @schlotterschätt :)

Aber mal ganz ohne Witz, ich habe schon viele "Softbaits" aus der Süßigkeitenabteilung probiert und alle waren leider praktisch unfischbar. Sollte da wirklich mal eine weiche Mischung dabei sein, die nicht bereits beim zweiten Wurf auseinanderfällt, wäre das der Hit für mich!

Auf eine schwimmende Schaummaus bekam ich tatsächlich vor einigen Wochen eine Hechtattacke. Ich habe sie per Sbirolinomontage präsentiert und der Biss kam, direkt nach dem ersten Wurf, nach längerem Liegenlassen (gut zehn Sekunden) zustande. Topwateraction vom Feinsten, doch leider konnte ich ihn nicht verwandeln, da die Maus lediglich vom Einzelhaken gerissen wurde :/ Weitere Mausversuche liefen bisher erfolglos ab, da der Köder eben auch beim Topwatern nach wenigen Würfen ohne Fisch- oder Hinderniskontakt vom Haken rutscht ... :pensive:
 

glanis

Gummipapst
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Das ist ein wirklich humorvoller Beitrag, @schlotterschätt :)

Aber mal ganz ohne Witz, ich habe schon viele "Softbaits" aus der Süßigkeitenabteilung probiert und alle waren leider praktisch unfischbar. Sollte da wirklich mal eine weiche Mischung dabei sein, die nicht bereits beim zweiten Wurf auseinanderfällt, wäre das der Hit für mich!

Auf eine schwimmende Schaummaus bekam ich tatsächlich vor einigen Wochen eine Hechtattacke. Ich habe sie per Sbirolinomontage präsentiert und der Biss kam, direkt nach dem ersten Wurf, nach längerem Liegenlassen (gut zehn Sekunden) zustande. Topwateraction vom Feinsten, doch leider konnte ich ihn nicht verwandeln, da die Maus lediglich vom Einzelhaken gerissen wurde :/ Weitere Mausversuche liefen bisher erfolglos ab, da der Köder eben auch beim Topwatern nach wenigen Würfen ohne Fisch- oder Hinderniskontakt vom Haken rutscht ... :pensive:
da könnte man 1. bei der zusammensetzung etwas ändern,z..b. bio baumwollfasern in die schaummasse einarbeiten und am besten am kurzer haar montage.
wobei eine rezetur aus zucker glucosesirup, eiweiß und gelantine in verbindung mit wasser grundsätzlich eine haltbarket gegen 0 besitzt, ,. die gekauften süßigkeiten halten im wasser etwas länger, wenn man sie mit z.b. canauba wachs überzieht. oder back trennspray.
 
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Sir Saturday

Barsch Vader
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Du kennst dich ein wenig mit Stoffen aus, oder @glanis ? Das ist mir bereits an anderer Stelle aufgefallen ;)

Meinst du, man könnte Bio-Baumwollfasern privat selbst in fertig gekaufte Schaummasse einarbeiten, oder könnte das lediglich die Industrie beim Herstellungsprozess des Schaumgummis?
 
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glanis

Gummipapst
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Du kennst dich ein wenig mit Stoffen aus, oder @glanis ? Das ist mir bereits an anderer Stelle aufgefallen ;)

Meinst du, man könnte Bio-Baumwollfasern privat selbst in fertig gekaufte Schaummasse einarbeiten, oder könnte das lediglich die Industrie beim Herstellungsprozess des Schaumgummis?
bei den rootbeer würmern könnte man einen wollfaden durchziehen und ordentlich fetten , damit die 2-3 würfe durchhalten. bei schaumzeugs aus der süßigkeitenabteilung musst du die rezeptur komplett ändern. das gießen ist einfach. die form wird in maisstärke gedrückt und ausgegossen. ich würde bei zukünftigen experimenten auf gelantine verzichten, und agar agar und gummi arabicum einsetzen . spannent wird es , wenn man sich biotec mäßig auf folgede aussage konzentrieren würde .
Hydrophobe Methylcellulosegemische oder „Der wasserunlösliche Kleister“
Methylcellulose ist eine chemische Verbindung und Hauptbestandteil vieler Tapetenkleister. Wird das geklebte Material allerdings feucht, löst sich der Klebstoff auf. Um Klebestellen wasserfest zu machen, gingen Jörn Klaßen, Jan Klüver und Seray Baglar auf die Suche nach geeigneten Zusatzstoffen. Sie testeten verschiedene biologische Geliermittel und stellten fest, dass insbesondere Gelatine und Alginate die Methylcellulose gegenüber Wasser resistenter machen. Auf Basis der von den Jungforschern entwickelten Rezepturen könnten in Zukunft ökologische und preiswerte Kleber hergestellt werden, die auch Feuchtigkeit und Nässe standhalten.
 
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Sir Saturday

Barsch Vader
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Obwohl @schlotterschätt natürlich nur mit uns gespaßt hat, sehen die Rootbeer-Würmer echt klasse aus und ich frage mich tatsächlich, ob sie unbehandelt nur wenige Würfe überstehen würden ... Das frage ich mich am Süßigkeitenregal immer wieder, nur, um dann doch immer eines Besseren belehrt zu werden. 2 bis 3 Würfe sind für mich keine Option, 50 wären es schon eher.
 

glanis

Gummipapst
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man müsste also ein hydrophobes Methylcellulose agar gemisch herstellen aufschäumen , aushärten lassen , nochmal mit einem hydrophoben überzug versehen etwa eine canauba wachsschicht oder zugabe von fetten oder ölen. zugfestigkeit bekäme man durch das einbringen von gewebe
 
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Sir Saturday

Barsch Vader
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Ich kann nur hoffen, dass ambitionierte Chemiker (oder eben DIY-Köche ^^) mit Geschäftssinn mitlesen: Baut uns den Tapetenkleister-Köder! Then shut up and take my money :emoji_money_mouth:
 
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Oderhavel

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Interessantes Thema. Ich denke über kurz oder lang werden wir uns alle damit auseinandersetzen müssen.
Ich schätze mal vorsichtig, das pro Jahr mehr als 1 000 000 Gummies an Bleiköpfen irgendwo am Gewässergrund landen. Nehmen wir mal an im Durchschnitt sind es 10g Kopf + 10g Gummie. Dann sind das mal locker 10 Tonnen Blei und 10 Tonnen Weichmacher-Plaste Gift ... pro Jahr ... bei vorsichtiger Schätzung ...
Ist nur eine Frage der Zeit bis es dazu Untersuchungen/Erhebungen gibt und Blei + Giftgummies verboten werden.
 

MagicFishing

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Interessantes Thema. Ich denke über kurz oder lang werden wir uns alle damit auseinandersetzen müssen.
Ich schätze mal vorsichtig, das pro Jahr mehr als 1 000 000 Gummies an Bleiköpfen irgendwo am Gewässergrund landen. Nehmen wir mal an im Durchschnitt sind es 10g Kopf + 10g Gummie. Dann sind das mal locker 10 Tonnen Blei und 10 Tonnen Weichmacher-Plaste Gift ... pro Jahr ... bei vorsichtiger Schätzung ...
Ist nur eine Frage der Zeit bis es dazu Untersuchungen/Erhebungen gibt und Blei + Giftgummies verboten werden.
Die Schätzung trifft vermutlich auf den Rhein zwischen Dusiburg und Köln bereits zu :confused:
 

Streifenspinner

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Ist nur eine Frage der Zeit bis es dazu Untersuchungen/Erhebungen gibt und Blei + Giftgummies verboten werden.
Auch mit einem Verbot würde man nur einmal mehr die Falschen erwischen. Für Symbolpolitik reicht das, aber nicht für Problemlösungen. Ob man jetzt Hormone über die Kläranlagen einbringt, die aus Medikamenten stammen oder aus den Weichmachern der Gummi-Kunstköder ist doch fast egal. Die meisten Kunststoffe werden mit Weichmachern produziert und die werden kontinuierlich an die Umwelt abgegeben, wir entkommen dem nicht und die Köder fallen da nicht wirklich auf. Das meiste Mikroplastik in den Binnengewässern und Weltmeeren stammt vom Reifenabrieb und gelangt als Staub über die Luft oder direkt durch Regen von den Straßen ins Wasser. Jahrelang hat man das hierzulande gekonnt (und wahrscheinlich absichtlich, wegen der Automobil- und Reifenhersteller) verschwiegen und so getan als seien Kunststoffe in Kosmetika und zerriebener Plastikmüll die Hauptquellen.
Der Mensch verwendet Blei seit Jahrtausenden, durch die Nutzung ist fast jeder Boden damit kontaminiert, auch davon gelangen durch Oxidierung ständig Rückstände ins Wasser. Für jemanden der noch mitbekam wie verbleites Benzin gerochen hat, wirken die Hysterie im Angelbereich und die entsprechenden Verbote etwas albern.


Als Angler benutze ich seit vielen Jahren praktisch nie Weichplastikköder, ich mag den Geruch, die schmierigen Finger davon genausowenig wie die Vorstellung, was man da eigentlich in den Händen hält. Mir ist aber auch klar, dass die Alternativen ebenso problematisch sind. Wobbler werden auch mit "Kunststoffen" lackiert, Blinker/Spinnerblätter chemisch verchromt oder versilbert.

Für den umweltschonendsten Kunstköder halte ich trotzdem einen Blinker oder Spinner. Warum?
Mit denen kann man praktisch 1000de Fische fangen und sie funktionieren immer noch. Haken lassen sich tauschen, Spinner bei Bedarf sogar leicht reparieren. Wenn man solche Köder trotzdem einmal versenkt und nicht bergen kann sind sie noch 100 Jahre später wiederverwendbar, wenn sie dann einer findet.
 

Sir Saturday

Barsch Vader
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Ich fasse mir zuerst an die eigene Nase (z. B. bei meinen Hobbys), wenn es um die Verminderung von Schadstoffeinträgen geht, um aus dieser Position heraus Forderungen an größere Verursacher stellen zu können (politische Partizipation). Das ist nur konsequent und wirkt hoffentlich glaubwürdig.

Wir alle wissen, dass nicht in jeder Situation jeder Ködertyp funktioniert. Ich möchte möglichst variantenreich Fischen und hoffe deswegen auf kontinuierlich ökologischere Entwicklungen im Bereich von Hard- & Softbaits.

Wobbler sind auch ohne Kunststoff, Epoxy und Blei denkbar. Außerdem verliere ich sie, im Vergleich zu Weichplastikködern, deutlich seltener. Die Lackierung ist m. E. noch das größte Problem.

Viele meiner älteren Blinker sind bestimmt nicht chemisch bearbeitet. Es bildet sich sehr schnell Rost daran, der dann hin und wieder (auch für besseren Glanz) abgeschmirgelt wird. Vermutlich sind das wirklich die nachhaltigsten und schadstoffarmsten existierenden Köder.
 
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Heiner

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Ich würde für nachhaltige Köder ohne Zögern auch das Doppelte ausgeben, wenn

a) der umweltverträgliche Charakter der Abbaustoffe nachgewiesen ist und wenn

b) gesichert ist, dass sie keine Krebs erregenden Stoffe enthalten, wie das bei konventionellen Softbaits der Fall ist.

Nebenbei: In den USA müssen Gummiköder, die Krebs erregende Weichmacher enthalten, seit kurzem mit einem entsprechenden Hinweis beworben werden.
 

Andi500

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Ich würe für nachhaltige Köder dann mehr bezahlen wenn se besser fangen!
Ansonsten eben genauso viel wie für adäquate Köder.

Gedanken würde ich mir darüber nur machen wenn ich ständig Köder abreißen würde.

Da gibt es aber sicher faktenferne Moralpostel, die gern anderen ihre Ansichten aufdrängen würden.......
 
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glanis

Gummipapst
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Auch mit einem Verbot würde man nur einmal mehr die Falschen erwischen. Für Symbolpolitik reicht das, aber nicht für Problemlösungen. Ob man jetzt Hormone über die Kläranlagen einbringt, die aus Medikamenten stammen oder aus den Weichmachern der Gummi-Kunstköder ist doch fast egal. .
ich denke da solltest du mal deinen denkansatz nochmal überprüfen!

medikamente besonders hormonhaltige , lutscht man nicht wie bonbons , sondern dahinter steckt immer eine notwendigkeit.

gummiköder :ich schau mal zurück in die 80er ... hmm zander und barsche haben wir auch ohne gefangen. und .. gummiköder versenken, nur um den fisch am haken zappeln und anschließend wieder schwimmen zu lassen, ist kein hinreichend triftiger grund für eine notwendigkeit das wasser mit Diethylhexylphthalat zu versauen .

im grunde ist der größte posten das konsumverhalten .das wird besonders offensichtlich, wenn mal die müllabfuhr ausfällt oder großflächig und langanhaltend streikt. kaum einer würde prophylaktisch auf die idee kommen vorab müll zu vermeiden !
 

Heiner

BA Guru
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Hier noch ein Link auf die Page eines US-Internetshops. Einen der Softbaits auswählen, dann findet man den in Kalifornien mittlerweile gesetzmäßig vorgeschriebenen Hinweis auf die Krebsgefährdung.

http://www.acmetackle.com/collections/kalins

PS: Konsumverhalten lässt sich ändern, notfalls durch entsprechende Verbote, denn eine Scheißegal-Fraktion gibt es leider überall. Natürlich muss dann ein geeignetes Ersatzangebot vorhanden sein.
 
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Streifenspinner

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medikamente besonders hormonhaltige , lutscht man nicht wie bonbons , sondern dahinter steckt immer eine notwendigkeit.
In manchen Fällen ist der Nutzen durchaus zweifelhaft, wenn nicht sogar gesundheitsgefährdend. Darum ging es mir aber nicht: Wir haben Kläranlagen, die solche Medikamentenrückstände nicht herausfiltern, das ist, neben der generellen "Kunststoff mit Weichermachern"-Problematik ein so großes Feld, dass die Gummiköder, so überflüssig die sein mögen, mit ihrer hormonellen Wirkung kaum noch auffallen. Die liegen wahrscheinlich deutlich unter 1%, was die Ursache für die Belastung der Gewässer angeht.
Gummiköder sind vermeidbar.. sicherlich, die anderen Quellen für Weichmacher und Mikroplastik aber ebenso und die sind für die Umweltschäden viel relevanter. Wir müssten, wenn wir etwas positives für die Umwelt bewirken wollten, komplett umdenken, Teile der Wirtschaft, der Produktion und unseres Konsums ändern...

Meine eigentliche Kritik ist die Tatsache, dass es sich seit Jahren in dem Feld etabliert hat, dass man sich auf ein kleines Umweltproblem verbeißt und die anderen, "vor lauter Bäumen" gar nicht sehen will, weil man unwillig ist, die Wirtschaft komplett umzulenken. Wir müssen uns von Plastik, Weichmachern und allerhand Chemieprodukten einfach verabschieden, stattdessen wird davon immer mehr produziert. Das ist zynisch und grotesk zugleich.
 

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