Meerforellen Spotwahl.... im November Fünen und Co...

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binjamin84HH

Belly Burner
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Hallo an alle :)
Ich werde im November wieder die Möglichkeit haben eine Woche angeln zu gehen :+++: :+++: auf Mefo rund fünen und ggf Langeland.
Nun überlege ich wie man so bei der Spotwahl vorgeht und wie ihr es macht...
Wie würdet ihr vorgehen für diese Jahreszeit?

Bei mir läuft es folgendermaßen...

1. Windrichtung - ich schaue schon ein paar Tage vorher wie der Wind so steht. Aus welcher Richtung er kommt und ggf das Meer unfischbar machen könnte... Und wie er am Angeltag so stehen wird.
2. Wellenhöhe
3. Strömung
4. Gefällt mir der Platz und passt das Bauchgefühl....

Nehmt ihr noch andere Faktoren mit rein? Schaut ihr ob der Spot eher richtung offene See geht oder ob er geschützt ist je nach Jahreszeit?
Woher kommen Präferenzen in den Angelführern in denen bestimmte Jahreszeiten eher geeignet sind?
Liebe Grüße und ich freue mich übers austauschen
Ben
 

Michael_05er

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Auch wenn "das was alle machen" nicht immer die beste Idee ist: Fünen ist ja sehr gut "erforscht" was Mefo-angeln angeht. Es gibt ja z.b. auch einen sehr ausführlichen, detaillierten Angelführer für Fünen. Meines Wissens gibt es da z.b. auch für jeden Spot eine Einschätzung, welche die optimale Jahreszeit ist. Diese Präferenzen sind meiner Meinung nach eine Mischung aus objektiven Gründen (geschützte Plätze, Süßwassereintrag, tiefes Wasser in der Nähe, Flachwasserzone die sich schneller erwärmt etc.) Und Erfahrungswerten der Viel-Angler. Ich persönlich würde aufgrund dieser Einschätzungen zumindest eine Vorauswahl treffen. Außerdem würde ich vor Ort im Angelladen vorbeischauen, eine Handvoll Köder kaufen und freundlich fragen, welche Ecken zu empfehlen sind.
Deine genannten punkte kämen bei mir dann zum schluss bei der endgültigen Wahl zum Zuge.
 

binjamin84HH

Belly Burner
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Hi Michael. Aber diese Führer berücksichtigen ja nicht die Tagesaktuellen Einflüsse...Und darum geht es mir... Was ist euch wichtig und wo legt ihr Schwerpunkte....
Die spots Suche ich mir auch aus dem Buch... aber wie gehts dann weiter bei euch?!
Liebe Grüße
 

Seppel

Finesse-Fux
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1. Windrichtung - ich schaue schon ein paar Tage vorher wie der Wind so steht. Aus welcher Richtung er kommt und ggf das Meer unfischbar machen könnte... Und wie er am Angeltag so stehen wird.
2. Wellenhöhe
3. Strömung
4. Gefällt mir der Platz und passt das Bauchgefühl....
Ich gehe ebenfalls so vor, ich würde nur den Punkt Wellenhöhe durch Wassertemperatur ersetzen.
Bei mir spielt das Bauchgefühl mittlerweile nach der Windrichtung die wichtigste Rolle.

Dänemark ist ja generell nicht so überlaufen wie DE (bis auf eine Ausnahme bei mir bisher). Mir ist es aber auch wichtig das der Spot „schön“ ist. Also keine anderen Menschen und Natur im Rücken. Gibt grade in DK viele gute Spots direkt an der Autobahn oder im städtischen Umfeld, da wirst Du mich nicht finden.
 

Le Toque

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Tide gibts ja leider nicht an der Ostsee. Was es gibt sind wechselnde Wasserstände, bedingt durch Wind, Luftdruck etc. Aber ja, das sollte man auch bei der Spotwahl berücksichtigen.
 

Seppel

Finesse-Fux
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Tide gibts ja leider nicht an der Ostsee. Was es gibt sind wechselnde Wasserstände, bedingt durch Wind, Luftdruck etc. Aber ja, das sollte man auch bei der Spotwahl berücksichtigen.
Merkst Du einen Unterschied im Beißverhalten? Sind ja glaube ich rund 10 cm Hub. Ich habe da noch nie drauf geachtet.
 

HHangler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin Moin, für mich sind es die 3 T, Tide Temperatur,Trübung. Zum Winter ab November auch der Salzgehalt im Wasser. Je höre der Salzgehalt des so inaktiver die Mefo. Dies betrachte ich genauer wenn die Spots eine Wassertiefe von ca. 0,4-1-2m haben. Farbe des Untergrundes und Beschaffenheit je dunkler des so besser. Durch die kurzen Sonnenzeiten wärmt sich dort das Wasser kurzzeitig schneller auf. Köder nach Laufverhalten , Größe und Natürlichen Vorkommen.

Zur Tiede gerne bei flachen Bereichen zum Auflaufend bis Tiedensprung 2-3std danach. In Dänemark gibt es Spezis die nur im November bis mitte Januar in den Fjorden angeln mit 7gr bis max 12gr und sagen klein kleiner, langsam ......im knietiefen Wasser. Ein abgestimmtes Tackel ist für diese Situation auch hilfreich (Rute mit passenden WG, Vorfachstärke um den Köder maximales Spiel zu geben, Rapallerknoten oder Sprengring, ect. )

Wer sich der Meerforelle verschrieben hat muss an die Küste, über Jahre seine Erfahrungen sammeln und bestensfalls dokumentieren.

Wer das ANGELN auf Mefos nach sein Fangerfolgen misst, der sollte sich einen andern Zielfisch suchen oder ein gute geführte Tour buchen.

Gruß
 
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HHangler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Tide gibts ja leider nicht an der Ostsee. Was es gibt sind wechselnde Wasserstände, bedingt durch Wind, Luftdruck etc. Aber ja, das sollte man auch bei der Spotwahl berücksichtigen.
Tidenhub: Der Unterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser liegt an der Ostsee meist nur bei 10 bis 15 Zentimetern. An der Nordsee sind es dagegen mehrere Meter

Der Abstand zum Mond ist auch in der Ostsee sichtbar.
 

Mohrchen

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  1. Bauchgefühl
  2. tiefes Wasser
  3. Wind, bei Meerforelle ist Rückenwind besser - beim Brandungsangeln Gegenwind.
  4. Strömung ist auch vorteilhaft
  5. und nicht zu vergessen: Angelzeit: Abenddämmerung am besten, Morgendämmerung am zweitbesten nach meiner Erfahrung.
PS: Der Wind bestimmt an der Ostsee ob Hoch- oder Niedrigwasser - so kenne ich das. Mit Ausnahme am Kattegat - wenn man den noch zur Ostsee zählen möchte. Da gibt es wirklich Ebbe und Flut.
 

Seppel

Finesse-Fux
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Hey,
diese 10cm entscheiden teils darüber, ob du auf vorgelagerte Seegraswiesen etc. kommst, oder dir in der Rinne davor nen nassen Schlüppi holst…
So weit gehe ich gar nicht rein. Hab‘s hier schon einmal wo anders geschrieben, in DK erkennst Du die Deutschen, die stehen bis zum Bauchnabel im Wasser :p:p
 

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