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Krebse an welchem Rig?

Dieses Thema im Forum "Köder" wurde erstellt von Mozartkugel, 25. März 2014.

  1. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    Hallo,

    an welchen Rig kommt der Krebs bei euch zum Einsatz und wie führt ihr den? Bei uns am See haben wir tatsächlich Krebse, deshalb werde ich es morgen mal probieren. Hab die DoLive Craw in einer ziemlich realistischen Farbe... am Jig durch gezuppelt machen die 2 Scheren bestimmt auch ordentlich Krawall.

    Gruß
     
  2. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Fische die meiste Zeit mit Krebsen. Fifty fifty am Rubberjig oder T-rig. Selten auch am Neko.Wichtig ist die krebsige Führung. Nicht jiggen wie nen Gufi sonst beisst so gut wie nie was.
     
  3. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    am T-Rig auch bisschen jiggen oder eher langsam am Boden schleifen lassen?
     
  4. Percarius

    Percarius Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Also meine Erfahrungen mit Krebsförmigen Baits bezeihen sich hauptsächlich auf den Reins Hog, Reins Ax Claw und den Little Spider, also Köder, die ich weitesgehend zu den Krebsen zählen würde, bzw. die zwei scherenartige Extremitäten aufweisen ;) ,auch wenn es noch viele "krebsigere" sprich natürlichere Krebsbaits gibt. Die genannten funktionieren bei mir im Endeffekt fast an allen Rigs (Jigs, T-Rig und teilweise sogar am DS sehr gut, obwohl eigentlich total unnatürlich) . Das schleifen über Grund ist, wie Norbert schon sagte, auf jedenfall eine Bank. Ich würde so Pi mal Daumen sagen, je länger und beweglicher, die Extremitäten des Baits sind (Scheren, Fühler, Beinchen ;) ) , desto eher ist ein Krebsbait auch für "unnatürlichere" Führungsarten geeignet, einfach ausprobieren. Gubbern am Grund ist aber natürlich eine der Paradedisziplinen.
     
  5. megabass123

    megabass123 Echo-Orakel

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    Also ich habe meine Krebse schon wie ein Gummi Fisch geführt, wie beim Zanderangeln auch. Nur das die Sprünge über dem Grund kleiner ausgefallen sind, denn genau das macht ein Krebs der auf der Flucht ist, er versucht mit kleinen Sprüngen über den Grund abzuhauen.
    Aber am besten Mann kommbieniert beides, also das über den Grund schleifen (zubbeln) und ab und an kleine Sprünge machen.
     
  6. scorpion1

    scorpion1 BA Guru

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    sehe ich ähnlich, ein Krebs flüchtet ja durch kurze Schwanzschläge was man mit kurzen Sprüngen gut nachahmen kann und durch eingestreutes Grubbern kann man gut die Aufmerksammkeit auf den Bait ziehen.
    Ich statte sämtliche Craws egal ob am Rig oder Skirted Jig gefischt mit Glasrasseltn aus, grad wenn man mit dem Skirted Jigs kleine Spots abfischt hat das bessere Resultate gebracht als ohne
     
  7. edersee

    edersee Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    ich schmeiße auch mal das Jika-Rig ins Rennen! Gerade mit Krebsen die auftreibend sind, oder auftreibende Scheren haben. Das kann man schön langsam über Grund schleifen und ab und zu nen kleinen Sprung einbauen =)
     
  8. pikemike

    pikemike Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Meine Frau hat seit neuestem Krebse in ihrem Kaltwasseraquarium. Die bewegen sich so dermaßen langweilig und in Zeitlupe, dass ich mich nicht mehr wundere, warum ich mit Krebsen trotz guter Flußkrebsbestände noch nie etwas gefangen habe: Ich habe sie langsam gejiggt.

    Krebse hüpfen aber nicht wild rum. Selbst wenn sie recht schnell laufen, halten Sie Körper und Scheren extrem steif, lediglich die Fühler und Beinchen wirbeln die ganze Zeit. Dies erklärt vielleicht den Erfolg von Skirted Jigs, die Bewegung der Skirts ist denen der Krebs- und besonders auch der Garneelenbeinchen sehr ähnlich.

    [video=youtube_share;dZvYJjy5138]http://youtu.be/dZvYJjy5138[/video]

    [video=youtube_share;HwIwb5SQZfc]http://youtu.be/HwIwb5SQZfc[/video]
     
  9. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Hmmmm.... ich hab Krebse / Creature Baits schon am T-Rig, C-Rig und am Skirted Jig durchs Wasser gezogen. Bisher haben die meisten Fische gebissen, als ich den Bait mit langsamen kurbelbewegungen annimiert habe. Sprich, Auswerfen, Absinken lassen.... dann 2 ruhige Kurbelumdrehiungen und das wars. Bisse kamen dann meist sofort als ich aufgehört hatte zu kurbeln.

    Über den grund zupfen (T-Rig), habe ich auch schon versucht - aber irgendwie wollten die nicht so. Gute Fänge hatte ich aber auch, als ich das Gummigetier am T-Rig und SkirtedJig immer 2 mal aus dem Handgelenkt hart angerigt hatte und die lose Schnur eingeholt hatte....

    Im Endeffekt ist das überall unterschiedlich .... wenn die Fische hart am Boden stehen finde ich die Rigs + Krebs/ Creature toll.... aber gibt Tage da ist ein Shad klassisch serviert nicht zu schlagen.
     
  10. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    hab ich auch schon beobachten können, wenn die Krebse in Gefahr sind können die ganz schön Tempo machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. April 2014
  11. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Genau daher mache ich gerne 2 schnelle Zupfer auf dem Handgelenk, sodass der Köder unter Wasser quasi flüchtet. Glaube bei Creatures ist es wichtiger als bei Shads, dass man nicht in Monotonie verfällt was die Führung angeht.

    Für das hier würden mich wahre Finessisten wohl steinigen - aber ich wechsel gerne die Köder, wenn ich mir sicher bin, da an der Stelle was sein MUSS: (z.B im Hafenbecken unter Booten usw)

    Dazu binde ich beim T-Rig den Haken nicht einfach ans FC, sondern habe nen kleinen DuoLock angebunden. Wenn das Bullet passt - tausche ich einfach nur den Köder aus. Bisher keine Nachteile gehabt. Sieht zwar bisi doof aus - aber sonst kein problem.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. März 2014
  12. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    also die Forellen mögen die... hatte einige Attacken und tatsächlich wurden die Scheren abgeknabbert.
     

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    Jika-Rig oder ein Skirted Jig und übern Grund einfach schleifen. Ab und zu 'ne längere Pause einlegen, anjiggen geht auch, aber muss m.M. gar nicht sein. Die Bisse kommen meistens Hammerhart. I love it...
     
  14. Patrick_M

    Patrick_M Echo-Orakel

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    ein kollege hat mir letztes jahr mit nem krebs von bass assasin ne nette packung verpasst. gefischt hat er den am kickback rig, aggressiv geführt, fast schon wie speed jigging. anscheinend wurde die flucht eines krebses sehr gut imitiert und die barsche standen drauf.
    sammel oft immer sommer amerikanische flusskrebse für die küche ein. wenn die flüchten, geben die schon mächtig gas, wie mozartkugel schon schrieb. dabei schießen die auch schon mal bis zu 2 meter durchs wasser. aber nicht an einem stück sondern in, weiß nicht wie ich es genau bezeichnen soll, schüben/etappen. bei der flucht flüchtet der krebs rückwärts durch ruckartiges "einklappen" des hinterleibs. dabei schießt er ca 50 cm davon. wenn er dies ein paar mal wiederholt kommt er auf die genannte distanz von 2 m. am ende lässt er sich mit aufgerichteten scheren zu boden sinken. und so sollte die führung sein, wenn man einen flüchtenden krebs imitiert. 2, 3 schnelle, aber kurze zupfer mit der rute, dann absinken lassen. perfekt eignen sich rigs wie kickback und carolina für diese führung, da erst die schnelle flucht, dann das langsame absinken perfekt imitiert wird.
    wenn ich mir so die antworten der anderen hier lese, könnte eine kombinierte führung aus langsam mit fluchten zwischendurch optimal sein. zumal der krebs nach der flucht versucht in einen unterschlupf zu krabbeln, sobald er den grund erreicht hat.
     

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