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Fressphasen Zander

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von FatSwingImpact, 9. Oktober 2015.

  1. FatSwingImpact

    FatSwingImpact Echo-Orakel

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    Hallo Leute, ich hätte mal eine allgemeine Frage zum Beissverhalten der Zander, allerdings weiß ich nicht ob diese so einfach zu beantworten ist. Ziehen Zander ihre Runden oder sind sie standorttreu? Als Beispiel möchte ich folgendes nennen : Ich stehe 2 Stunden an einem Platz ohne auch nur einen Biss zu bekommen. Dann plötzlich ist fast jeder Wurf egal in welche Richtung ein Biss, der ganze Spuk dauert meist nicht länger als 20-30 Minuten, danach ist wieder alles vorbei. In solchen Momenten frage ich mich,ob die Fische die ganze Zeit am Platz standen oder einfach vorbei gezogen sind?

    Gruß
    Tobi
     
  2. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Höchstwahrscheinlich vorbeigezogen.
    Allerdings habe ich auch schon Zander gesehen (im klaren Wasser), die stundenlang an einem Platz lagen. Selbst Köder die man ihnen 5cm vors Maul gelegt hat wurden ignoriert.
    Also ists auch möglich dass sie da waren, aber keine Lust hatten, ausser in den 30 Minuten.
     
  3. alexxx

    alexxx Echo-Orakel

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    Hallo FSI,

    um wie viel Uhr wurden die den für halbe stunde aktiv? Wenn es Abends ist, dann ist es völlig ok.
     
  4. alexxx

    alexxx Echo-Orakel

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    * dass die Ihre Runde gedreht haben ;)
     
  5. FatSwingImpact

    FatSwingImpact Echo-Orakel

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    Ich hatte das jetzt schon zu verschiedenen Uhrzeiten.....
     
  6. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    und wie sind eure Erfahrungen jetzt im Herbst am See? Nachts noch ufernah oder auch schon etwas tiefer?
     
  7. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Bei mir ists ufernah meist tiefer als mitten im See :)
     
  8. nic_aka_alexZander

    nic_aka_alexZander Echo-Orakel

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    Um das Beißverhalten, bzw. Beißzeiten der Zander, ranken sich etliche Theorien.
    Auch ob sie in Trupps jagen und ob das tatsächlich nur Abends/Nachts geschieht.

    Grundsätzlich ist es aber auch stark Gewässer abhängig.

    Wenn ich im NOK fische, ist die einzige konstante, auf die ich mich verlassen kann, der Schiffsverkehr.
    Sobald ein dicker Pott vorbei fährt, kommen deutlich mehr bisse in den nächsten 5min. (Egal welche Uhrzeit).

    Wenn mal ne Stunde kein Schiff vorbei fährt, gibt es zwar auch mal den einen oder anderen Zander aber die bissfrequenz ist deutlich niedriger.

    Vermeintlich gefundene Hotspots,
    Sind auch sehr flüchtig.
    An einem Tag fang ich an EINER stelle 10-15 Zander und die nächsten 5 male nur einen oder garkeinen.
    Dazu sei noch gesagt, dass, wenn ich diese Massen an zander fange, nie ein Fisch über 60cm dabei war.
    Wenn ich nen 70+ Fisch an einem Spot fange, bleibt es meist auch der einzige Fisch an der stelle.

    Wenn ich dann mal abends/nachts los ziehe und die angeblichen jagtreviere der zander, nämlich die flachen uferzonen und steinpackung befische, bleibe ich sehr oft Schneider.

    An nicht fließenden Gewässern wiederum klappt das oft hervorragend.
    Und auch das von dir beschriebene Zeitfenster von Bissen kann ich immer wieder an Seen feststellen. Mal ist das morgens um 9, mal mittags, bei brennender Sonne und 30° und mal abends zur Dämmerung.

    Dann gibt es ja noch die Tatsache, dass der zander den Druckausgleich, bei Veränderung des Luftdruckes nicht über die Schwimmblase, sondern über das Blut macht. Das mag in einigen Fällen auch zu gewissen "stoßzeiten" führen.
     
  9. Reddevelx

    Reddevelx Echo-Orakel

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    Habe die Taktik auch an der Elbe schon öfters beobachtet. Einige stellen sich an eine Buhne die ihnen gefällt und dann wird geworfen dass es kein morgen mehr gibt. Und nach 2-3h gehen sie wieder. Wenn du die Buhnen abfischst und überall einige Würfe machst (Fische suchen) könnte es ja dann dumm laufen dass du ständig vor den Fischen läufst.

    An der Elbe kann ich mich auch an 2-3 zusammenhängende Buhnen erinnern da gab es nur ein Fenster von ca. 1h. Selbst wenn davor Stundenlang belegt war und nichts gefangen wurde. Auf die schnelle n Zander fangen und zack wars wieder vorbei.
     
  10. Gilberto

    Gilberto Master-Caster

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    Manchmal kannste dir die Uhr nach den Viechern stellen, dann kannste dich aufn Kopf stellen, bis dann wieder ein kompletter Ausreisser drin ist, der deine ganze "Erfahrung" übern Haufen wirft.
     
  11. HavelStachelRäubeR

    HavelStachelRäubeR Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Kann die von euch geschilderten Erfahrungen auch teilen.

    Manchmal habe ich nur die Präsentationsweise geändert und das führte an einer 2h lang befischten Stelle zum Erfolg.
    An einigen Tagen ist es wirklich wie verhext. Ich versuche meistens zwischen langsamen und etwas zügigeren Führungsweisen zu variieren. Und auch die Nähe zum Gewässergrund in der die Baits angeboten werden, kann oftmals ein entscheidender Faktor sein.

    MMn. sollte man manche Stellen auch nicht schon nach ein paar Würfen aufgeben sondern sich eher Fragen woran es liegen könnte, dass man keine Bisse bekommt.
     
  12. heina

    heina Barsch Simpson

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    Ich glaube das hängt auch sehr von der Jahreszeit ab... Ich fange Zander z.B. ausschließlich im Spätherbst/ Winter. Dort verhält es sich so wie beschrieben, viele Bisse in kurzer Zeit. Ich unterstelle jetzt mal dass die Fische im Winter nicht ziehen sondern standorttreu sind. Im Sommer dagegen fange ich nie Zander, auch nicht bei trübem / Hochwasser, nur Barben wollen dann den Gufi... schätze dann verteilen sich die wenigen Zander die wir hier haben in der Fahrrinne. Kann aber auch daran liegen dass ich dort nur bis 30 min nach Sonnenuntergang Angeln darf und die Beisszeit eher in der Nacht liegt.. Mit Welsen verhält es sich im Übrigen genau so...
     
  13. charles.bukowski

    charles.bukowski Twitch-Titan

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    bei uns an der saar würde ich, an den richtig guten spots, aus erfahung folgende theorie aufstellen:
    gerade um die dämmerung (+- 1h) drehen die zander ihre gewohnten runden! bissphasen dauern dann um die 20-30min.!

    Lukas
     
  14. RATZE

    RATZE Twitch-Titan

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    Ich habe am Main festgestellt das die Fressphase sich komischerweise immer in einem kleinen Zeitfenster von 20-30min befindet. Leider kann man nicht immer dannach die Uhr stellen. Allerdings hab ich auch meine meisten Zander in der Dämmerung bzw. die darauf folgende Stunde gefangen. Mittags habe ich leider noch nie einen Zetti überlisten können.

    Patric
     
  15. Mozartkugel

    Mozartkugel Gummipapst

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    ist eigentlich auch völlig egal, hab mich schon wieder hinreißen lassen dabei aber völlig verdrängt das wir einen miserablen Zanderbestand haben. Diskussionen über FC 0,18 oder doch lieber 0,16 sind glaube ich genau an solchen Gewässern entstanden :lol:
     
  16. NorbertF

    NorbertF Master of Desaster Mitarbeiter Moderator

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    Das glaube ich allerdings auch:grin: Für mich kann ich das definitiv bestätigen.
    In nem "guten" Gewässer gehen einem solche Gedanken gar nicht durch den Kopf. Man geht hin, fischt und fängt. Nur wenn man dauernd abschneidert denkt man über solche Dinge nach.
     
  17. heineken2003

    heineken2003 Echo-Orakel

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    Habe an einem See, wo seit Jahren kaum noch Zander gefangen werde, meinen einzigen Zander morgens um 9 Uhr bei strahlenden Sonnenschein und Windstille gefangen. War auf Hecht aus, der See ist super klar und ich hatte Titan vorgeschaltet. Trotzdem im Sonnenschein Zander. Im dunkeln bisher nur Barsch und Hecht... Verkehrte Welt..
     
  18. ich hab gestern 1,5 Stunden auf einer Stelle / HH ELbe geangelt - nix gar nix - dann bischen weiter gefahren und die nächste 1/2 Stunde geangelt - nix ....
    dann wollte ich aufhören --- 3 Würfe noch dacht ich mir ;) und es gab 2 60iger Monster und einen Mega den ich leider verloren hab ... ich suche noch nach der richtigen Zeit die gibt es aber nicht !! :)
    Michi
     
  19. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    Von Barschen weiss man dass diese "Fressrouten" haben auf denen sie regelmäßig und wiederholt Spots ansteuern an denen sie auf Nahrung lauern. Da wurde ein Versuch beschrieben wo ein Barsch markiert und beobachtet wurde. Der Barsch hat bei der Reise zwischen den Spots sogar immer den selben Weg benutzt. Denke Zander machen es ähnlich. Man muss die potentiellen Stellen ausfindig machen und sie dann dort erwarten.
    Dass Zander in Rudeln unterwegs sein könnten hab ich erst vor kurzem wieder gemerkt. Ich war am Fluss fischen und nach einer Weile hatte ich einen Spot ausgemacht von dem aus ich immer wieder Nachläufer bis vor die Füsse hatte. Ich vermute nicht, dass der selbe Fisch immer wieder dorthin zurückgeschwommen ist.
     
  20. BigFishHunterNRW

    BigFishHunterNRW Echo-Orakel

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    Zander sind definitiv auch in Rudeln unterwegs, das hab ich hier am Rhein schon öfter beobachtet.

    Ich hab hier ein paar spots bei mir am Rhein, die ich ganz gern in den Sommermonaten, meist in der Morgendämmerung befische und wenn die Zander dort vorbei ziehen bei ihren Raubgängen, fängt man meistens auch 3-4 stck. Schlag auf Schlag hinter einander und auch knallen des öfteren ein paar gute Barsche zwischen den Zandern auf die Köder! Nach 15-30min ist der Spuck meistens wieder vorbei, der Schwarm zieht weiter und man kriegt auf dem Spot keinen Biss mehr. Verfolgt man den Schwarm aber die Steinpackung entlang, geht meistens noch was!!!
     

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