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Frage zum Jig Gewicht bzw. der Absinkphase

Dieses Thema im Forum "Zander" wurde erstellt von FrankMV, 17. Juli 2015.

  1. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    Hallo Leute..

    ich taste mich jetzt gerade mal an meinen Zielfisch, den Zander heran. Bis dato war ich zwei, drei mal an der Elbe in MV unterwegs und hatte das Problem das ich ziemlich häufig trotz harter Rute den sogenannten "Plock" beim Aufsetzen des Jig´s auf dem Grund nicht immer über den Blank gespürt habe.

    Zur Zeit hatte ich 10er, 14er und auch mal 17er Jig´s versucht. Sind die wohlmöglich zu leicht oder gibt´s eventuell etwas anderes zusätzlich zu beachten das ich eventuell gerade nicht auf dem Schirm habe? :D

    Danke schon mal für Eure Tipps!

    tight lines
    Frank
     
  2. Fr33

    Fr33 Barsch Vader

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    Hallo Frank,

    wäre super wenn du mehr zu deinem Gerät schreibt. Also welche Rute, Rolle, Schnur usw...
    Lass dir vorne weg mal sagen... das Aufsetzen kann man nicht immer super merken. Wier du schon gemerkt hast, kann das u.Umständen am zu leichten Kopf liegen. Auch der Untergrund ist oftmals schuld. Schlamm etc. schluckt da einiges an Feedback..... auf Sandboden, Kies usw. merkt man das schon eher.
     
  3. sandroca

    sandroca Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ab einer gewissen Wurfweite bzw. Einflüßen wie Bodenbeschaffenheit / Stömung / Wind / Tiefe füllt man auch keinen Tock. Meiner Meinuzng nach ist die einzige verläßliche Anzeige das Erschlaffen der Schnur. Das macht die Sichtbarkeit der Schnur auch so wichtig.

    Natürlich kann man das durch höheres Gewicht am Jig beeinflussen doch kann sich das wiederum negativ auf die Performance auswirken.
     
  4. LuziferXP

    LuziferXP Angellateinschüler

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    Hallöchen

    Also ich habe immer einen Finger an der Schnur....da spüre ich eigentlich alles.
     
  5. Drillinstructor

    Drillinstructor Echo-Orakel

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    Wie bereits gesagt kommt es auf viele Faktoren an. Ich kenne jetzt die Elbe in deinem Abschnitt nicht, aber da können 10g schon zu wenig sein, damit der Köder überhaupt unten ankommt. Da müssest du aber merken, wenn der Köder deutlich mit der Strömung weggedrückt wird.
    Die Rute spielt natürlich auch eine große Rolle. An meiner "Billigen" habe ich auch nichts gespürt und an der "Besseren" dann alles gespürt mit dem gleichen Zeug was vorne dran hing.
     
  6. KnusprigBackfisch

    KnusprigBackfisch Echo-Orakel

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    Wie wirfst du denn in die Strömung? Wenn man frontal reinwirft / also gegen den Strom kommt es vor das diese den Köder soweit zurück drückt das die Schnur zwischendrin erschlafft. Dann merkste auch gar nix mehr.
     
  7. Elbfighter

    Elbfighter Echo-Orakel

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    Also ich vermute mal unsere Gewässerabschnitte liegen nicht so weit voneinander weg. An einigen Buhnen bei uns kommt man auch super mit 7g klar.Da ist dann aber nichts mehr mit "Tock".Du musst dann schon auf die Schnur achten.Wenn deine Absinkphasen so um die 2sec dauern,ist das fürs erste schon ganz gut.Später kannst deine Führung dann auch variieren.Mal eine Kurbelumdrehung,mal zwei oder drei,oder du jiggst.Es gibt da viele Mögichkeiten.
     
  8. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    Guten Morgen zusammen.. freue mich sehr über Euer Feedback & die Tipps!

    Also an die Beschaffenheit des Untergrundes hatte ich bisher überhaupt nicht gedacht. Das macht natürlich Sinn. Da die Frage aufkam, ich fische eine Shimano Yasei Aspius 270 H da hat man über den Blank wie ich finde schon einen sehr guten / feinen Kontakt zum Jig. Ich werde demnächst wohl auch mal größere Köpfe ausprobieren. Auf jeden Fall werde ich mich mal verstärkt auch auf das Erschlaffen der Schnur konzentrieren. Ich muss eh grds. erst noch ein Gefühl für die Absinkphasen bekommen, bzw. wieviele Kurbelumdrehungen ich mache. Wie immer alles eine Frage der Routine. Viel ärgerlicher war für mich die Erfahrung das ich so einige Gummifische verloren habe, pro Angelausflug waren es durch Hänger gerne mal mindestens zwei. Ich werfe im Moment eigentlich oft mit der Strömung gezielt auf die Strömungskante, gegen die Strömung habe ich noch nicht groß probiert. Sollte ich das auch mal probieren? Habt ihr eventuell noch einen Tipp was ich ich berücksichtigen könnte zwecks Vermeidung von Hängern?

    Danke schon mal im Voraus für Eure Posts und einen super Start Euch allen in die neue Woche! ;)
     
  9. Elbfighter

    Elbfighter Echo-Orakel

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    Gerade an der Elbe ist der Prallhang,also die Seite der Buhne auf die die Strömung trifft,sehr gut für einen großen Zander.Dabei solltest du die Rute ein Stück höher halten,dass vermindert den Strömungsdruck auf der Schnur.
    Ich vermute du kriegst die meißten Hänger an der Steinpackung?! Du kannst natürlich dann den Köder etwas früher zu dir hochziehen,aber viele Bisse kriegst du direkt vor der Packung und 1,2 Köderverluste finde ich noch nicht schlimm.
     
  10. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    danke für deinen Post. Stimmt, die meisten Hänger hatte ich bisher kurz vor der Steinpackung, vielleicht so 2m davor, im Gleithang. Ich werd mich mal am Prallhang versuchen. Das einzige was zu beachten ist sicher das ich etwas mehr kurbeln muss um die Spannung in der Schnur nicht zu verlieren nehme ich an? Und ganz ehrlich, ein par Gummis zu verlieren damit kann ich echt gut leben.
     
  11. Elbfighter

    Elbfighter Echo-Orakel

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    Wenn am Prallhang etwas stärkere Strömung ist,was meißtens auch gut ist, hebe die Rute einfach ein Stück an.Viel mehr kurbeln brauchst du eigentlich nicht.
     
  12. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    ok? Versuchst du dein Glück dann häufig direkt an der Strömungskante oder fischst du die ganze Buhne aus?
     
  13. Elbfighter

    Elbfighter Echo-Orakel

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    Beides!Da ich sehr gerne auch Hechte fange und der Bestand bei uns sich immer weiter verbessert,werfe ich die komplette Buhne ab.
     
  14. Mak2009*

    Mak2009* Twitch-Titan

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    Um Verluste zu vermeiden probier es mal mit nem c-rig oder T-Rig Skinny jedoch muss ich zugeben 2 Gummi Verlust ist relativ human
     
  15. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    Moin zusammen..

    ich war gestern abend spontan noch mal los. Ich habe gestern mal mit etwas größeren Jigs mein Glück probiert (17g) was ganz gut ging. Ich hatte soweit einen sehr guten Kontakt zum Jig. Auf jeden Fall gab es gestern wieder etliche Hänger, z.T. auch nicht unmittelbar vor der Steinpackung sondern weiter draußen Richtung Hauptstrom. Ein par mal konnte ich lösen aber drei oder vier Gummifische plus einen Wobbler habe ich gestern dennoch verloren. Danke für den Tipp mit dem C-Rig Mak, ich werd das glaube ich mal demnächst ausprobieren. Vielleicht minimiert sich die Hängerquote dadurch ja etwas. Apropos, was nutzt Ihr hier für den Stopperknoten? Hab bei youtube gesehen das jemand hierfür z.b. geflochtene Wallerschnur statt Gummistopper nimmt, da diese ja nach ner weile porös werden oder einfach ausleiern.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2015
  16. Fireball

    Fireball Belly Burner

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    Hi,

    Versuch die Hänger mal freizuschnippen.
    Schnur auf Spannung bringen und dann schlagartig freigeben. Das löst ca. 90% der Hänger.
    Mit C oder T Rig würde ich nicht angeln. Wenn du das Blei in die Steine ziehst, dann bekommst du es so gut wie gar nicht mehr gelöst.
    Man muss am Anfang viele Hänger in Kauf nehmen - gerade in der Elbe. Nach 10 Würfen solltest du aber ein Gefühl für die Buhne bekommen. Wenn du Steinkontakt hast, Rute schnell heben und zügig einkurbeln. Du musst den Köder leider bis vor die Packung führen, weil dort sehr viele Bisse kommen.
    Und soviel Gewicht bei den Bleiköpfen, dass du das Auftreffen bemerkst. Wenn du dich ein bisschen eingefuchst hast, kannst du mit den Gewichten runtergehen, je leichter du angelst, umso weniger Hänger bekommst du auch, diese lassen sich dann auch besser lösen.
    Manchmal liegen in einigen Buhnen auch große Steine oder abgesoffene Baumstämme und Äste weiter draußen.
    Da steht aber auch meist viel Fisch, diese Buhnen sind besser als andere.
    Da solltest du versuchen, dass du das Hindernis von einer Seite einigermaßen hängerfrei anwerfen kannst. Sind hochinteressante Stellen.
     
  17. makomatic

    makomatic Bigfish-Magnet Moderator im Ruhestand

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    Meine Erfahrung ist da tatsächlich genau anders herum.
     
  18. FrankMV

    FrankMV Angellateinschüler

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    Fire, Mako.. Danke für Eure Beiträge. Ich hab es tatsächlich auch schon häufiger im Netz gelesen das kurz vor den Steinpackungen sehr gute Standplätze sind und man da einfach getreu dem Motto no Risk no Fun agieren sollte. Mal so der Info halber, wie weit vor dem Buhnenkopf jiggt ihr? Hab gestern mal getestet, sagen wir mal so bis 1,50m davor ist es recht flach und dann gehts wohl runter. Genau dort meint ihr dann sollte ich mein Glück probieren?
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2015
  19. Paffi

    Paffi Dr. Jerkl & Mr. Bait

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    Ja, aber du siehst auch die kehrströmung. In diesen verwirbelungen an der Wasseroberfläche.
    Da sind die Löcher und da sitzen sie.
    Meine drei letzten Zander letzte Woche, habe ich bei dem tiefen Wasserstand dennoch mitten im ruhigen buhnenfeld Ca. 5m vor meinen Füßen gefangen.
     
  20. Fireball

    Fireball Belly Burner

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    Also ich jigge so lange Richtung Buhne, bis ich die ersten Steine spüre - dann schnell hoch.
    Man kann sich auch parallel zur Buhne stellen und Richtung Buhnenkopf werfen. Meist geht da ne tiefere, ausgespülte Rinne entlang, besonders bei den Buhnen, die ne richtig kräftige Kehrströmung haben. Kannst du an der Prall und Gleitseite machen, die haben oft beide Rinnen. Prallseite dann etwas schwerer fischen, sonst drückt es dir den Köder zu schnell in die Steine.
     

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