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c0siX

Twitch-Titan
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Hey Leute! Gedanklich befinde ich mich schon in der neuen Hechtsaison und bin am überlegen, wie ich vorgehen werde im neuen Jahr. Im letzten Jahr habe ich vor allem mit Gummis ab 20cm geangelt und mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich nur ab Spätsommer wirklich erfolgreich damit war. Ein Kumpel dafür im Frühjahr mit einem kleinen Crankbait erfolgreich und im Sommer vor allem beim Barschangeln auf Spinner ganz ordentlich Hechte gefangen hat.
Deshalb meine Frage wie lange wählt ihr eure Ködergrößen über das Jahr verteilt aus? Sicherlich wird es die Big Bait Fraktion geben die rund ums Jahr die dicken Gummis schmeißen und andere die hauptsächlich mit Spinner erfolgreich sind. Deshalb hoffe ich auf einen regen Austausch, wo jeder seine Strategie erläutert.
Natürlich ist mir klar, dass das zu beangelnde Gewässer immer eine wichtige Rolle spielt, soll hier aber der Einfachheit halber eher zweitrangig sein.
 

Hufish

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hi,
In meinem Hausgewässer, Baggersee mit großer Flachwasserzone und Freiwasser mit bis zu 25m Wassertiefe, ist übers Jahr gesehen ein klarer Trend zu erkennen. Mai bis ca Mitte Juni gehen bei mir schlanke Gummis bis 23cm z. B. Westin shadteez, und auch flach laufende Jerks. Ab ca Mitte Juni geht meist nur abends und früh morgen was. Da nutze ich gerne topwater, Spinnerbait und crankbaits bis ca 16cm Im flachwasser oder große shads bis 30cm Im freiwasser. Ab Ende August werden die Köder bis zum Jahresende etwas größer. Ab Oktober dann nichts mehr unter 25cm. Manchmal funktionieren auch größere lippless crankbaits.

Grüße Marcel
 

Roede

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Ich habe zwei Szenarien: 1. Flußabschnitt (Bergedorfer Schleusengraben), dort sind die Futterfische 10 bis 15 cm und ich fische dort mit 12 cm Gummifisch oder 3er Mepps.
Das geht das ganze Jahr gut. Ich habe auch größere Köder probiert, ohne wesentlichen mehr Erfolg.
2. Großer See (Pohlsee bei Kiel) 55ha 2 bis 20 m tief. In dem See sind die Futterfische deutlich größer und dort nehme ich zum Schleppen 15 bis 25 cm Köder die in 3 - 5 m Tiefe laufen. Das geht bis November, danach wird es schwierig, da die Hechte in den tiefen Löchern stehen. Die muss man dann finden und überzeugen.
 

c0siX

Twitch-Titan
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Immer wieder interessant wie unterschiedlich die Gewässer zu beangeln sind.
Mai bis ca Mitte Juni gehen bei mir schlanke Gummis bis 23cm z. B. Westin shadteez, und auch flach laufende Jerks.
Hast du es dann hauptsächlich auf den Meter abgesehen oder sind das andere ch die Köder mit denen du 60er etc rausholst?
 

blechinfettseb

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Hey Leute! Gedanklich befinde ich mich schon in der neuen Hechtsaison und bin am überlegen, wie ich vorgehen werde im neuen Jahr. Im letzten Jahr habe ich vor allem mit Gummis ab 20cm geangelt und mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich nur ab Spätsommer wirklich erfolgreich damit war. Ein Kumpel dafür im Frühjahr mit einem kleinen Crankbait erfolgreich und im Sommer vor allem beim Barschangeln auf Spinner ganz ordentlich Hechte gefangen hat.
Deshalb meine Frage wie lange wählt ihr eure Ködergrößen über das Jahr verteilt aus? Sicherlich wird es die Big Bait Fraktion geben die rund ums Jahr die dicken Gummis schmeißen und andere die hauptsächlich mit Spinner erfolgreich sind. Deshalb hoffe ich auf einen regen Austausch, wo jeder seine Strategie erläutert.
Natürlich ist mir klar, dass das zu beangelnde Gewässer immer eine wichtige Rolle spielt, soll hier aber der Einfachheit halber eher zweitrangig sein.

Die Frage ist halt sehr Gewässerabhangig aber auch der eigenen Zielsetzung geschuldet. Klar fängst du mit Minicrankbaits auch Große. Aber für jemanden wie mich, der alles unter 80 am liebsten vollständig vermeiden will, kommt das nicht in Frage. Die ganze rumoperieren brauch ich nicht mehr. Und das kommt zwangsläufig mit einem 10cm Köder. Und glücklicherweise muss ich an meinen jetzigen Gewässer eigentlich seltenst unter 20cm gehen. Funktioniert halt am durchschnittlichen deutschen Waldsee nicht unbedingt.
 

Roede

Echo-Orakel
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Das mit dem "rumoperieren" sehe ich etwas anders. Es ist nicht unbedingt die Ködergröße sondern die Schnelligkeit des Anschlags. Mindestens 80% meiner Hechte auf 12 cm Gufi sind vorne gehakt. Entweder am Stinger oder am Jighaken durch die Lippe. Sogar beim 3er Mepps hängt fast immer das Spinnerblatt draußen. Selbst mein Meterhecht hing ganz vorne.
 

c0siX

Twitch-Titan
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Gewässer eigentlich seltenst unter 20cm gehen
Dh du angelst das ganze Jahr mit den gleich Größen? Wann wechselst du denn unter 20cm? Bei uns geht das auch dass wir durchgehend mit 20+cm und auch fangen, nur leider weder mehr noch größer fangen... Zu mindest meiner Erfahrung nach. Ich werde dieses Jahr deshalb etwas mehr mit Größen experimentieren...
 

Hufish

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Immer wieder interessant wie unterschiedlich die Gewässer zu beangeln sind.

Hast du es dann hauptsächlich auf den Meter abgesehen oder sind das andere ch die Köder mit denen du 60er etc rausholst?
Auf die 23er fängt man eigentlich alles. Die 27er bringen eher die 80+ Fische. 15826371617643325902882378123768.jpg

Durch den einen drilling bleiben zum Glück nicht alles kleine kleben.
 
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t0m

Echo-Orakel
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Das mit dem "rumoperieren" sehe ich etwas anders. Es ist nicht unbedingt die Ködergröße sondern die Schnelligkeit des Anschlags. Mindestens 80% meiner Hechte auf 12 cm Gufi sind vorne gehakt. Entweder am Stinger oder am Jighaken durch die Lippe. Sogar beim 3er Mepps hängt fast immer das Spinnerblatt draußen. Selbst mein Meterhecht hing ganz vorne.

Ich möchte Dir nicht zu nahe treten aber wenn man sich mal mit der menschlichen Reaktionszeit beschäftigt und sich vor dem Hintergrund Aufnahmen (insb. die Geschwindigkeit) von Livebissen etc. anschaut, dann sollte jedem klar sein, dass die Position des Hakens weniger etwas mit der Schnelligkeit des Anschlags zu tun hat. Mit etwas Pech hat der Hecht den Köder inhaliert, bevor Du auch nur gezuckt hast...
 

Dominikk85

Bigfish-Magnet
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Ich möchte Dir nicht zu nahe treten aber wenn man sich mal mit der menschlichen Reaktionszeit beschäftigt und sich vor dem Hintergrund Aufnahmen (insb. die Geschwindigkeit) von Livebissen etc. anschaut, dann sollte jedem klar sein, dass die Position des Hakens weniger etwas mit der Schnelligkeit des Anschlags zu tun hat. Mit etwas Pech hat der Hecht den Köder inhaliert, bevor Du auch nur gezuckt hast...

Richtig. Bei naturködern stimmt das, aber bei Gummi packt der Hecht nur einmal zu und da wo der bait dann sitzt merkst du erst den Biss. Mal ist das tief und mal vorne, nachgefasst wird bei Gummi weniger.

Dieses Video zeigt es ganz gut, mal wird total inhaliert und mal quer vorne gefasst.
 

blechinfettseb

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Das mit dem "rumoperieren" sehe ich etwas anders. Es ist nicht unbedingt die Ködergröße sondern die Schnelligkeit des Anschlags. Mindestens 80% meiner Hechte auf 12 cm Gufi sind vorne gehakt. Entweder am Stinger oder am Jighaken durch die Lippe. Sogar beim 3er Mepps hängt fast immer das Spinnerblatt draußen. Selbst mein Meterhecht hing ganz vorne.

Kann mich nur tOm anschliessen. Wenn ein Hecht richtig will, ist das Ding sowas von weg bevor die erste Synapse im Kopf den Befehl zum Anschlag gibt.
 

blechinfettseb

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Dh du angelst das ganze Jahr mit den gleich Größen? Wann wechselst du denn unter 20cm? Bei uns geht das auch dass wir durchgehend mit 20+cm und auch fangen, nur leider weder mehr noch größer fangen... Zu mindest meiner Erfahrung nach. Ich werde dieses Jahr deshalb etwas mehr mit Größen experimentieren...
Ne nicht mit der gleichen Groesse, aber variere eher von gross (20-25) zu richtig gross (25-35). Noch dazu gesagt nur geworfen.
Bei uns liegen die Hechte zu gewissen Zeiten super beissfaul in paar Loechern naehe der Fahrrinne bzw. stehen fast press an der stark abfallenden Kante. Dann wird auch mal ein 16er Shadteez genommen (mit kleinen Koepfchen) und diese Stellen super praezisse und sehr punktuell abgefischt. Somit bekommt man ab und zu noch den ein oder anderen Biss. Zumindest in meinen Gewaesser bringt kleiner eigentlich nur mehr kleinere Fische und tendenziel etwas weniger kleine. Sehe das recht regelmaessig an einem Bekannten der mich besucht und viel um die 15cm fischt.
Aber das ist teilweise sehr Gewaesserabhaengig.
 

Roede

Echo-Orakel
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Es sind schon sehr beeindruckende Bilder und es zeigt wie schnell der Köder weg ist.

Wie gesagt, was ich geschrieben habe basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen der letzten 5 Jahre. Ich fange ca. 30 Hechte pro Jahr zwischen 45 und 75 cm und bei keinem musste ich wirklich "operativ" tätig werden.
 

blechinfettseb

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Es sind schon sehr beeindruckende Bilder und es zeigt wie schnell der Köder weg ist.

Wie gesagt, was ich geschrieben habe basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen der letzten 5 Jahre. Ich fange ca. 30 Hechte pro Jahr zwischen 45 und 75 cm und bei keinem musste ich wirklich "operativ" tätig werden.

Naja alles andere als sehr repräsentativ.
Nimm mal einen 10-15cm Wobbler, fahre Anfang Juni nach Schweden, an einen nicht wirklich stark befischten See und zieh dann vor dem schilf deine Bahnen. Da hast du deine 30Hechte an max 2 Tagen und wirst schnell wissen was operieren heißt
 

Machete

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Ich persönlich denke, dass man mit so ziemlich einer Ködergröße und natürlich mal mehr und weniger erfolgreich, auch das ganze Jahr gut abdecken kann. Platzwahl, Führung und andere Aspekte sind da sicher deutlich wichtiger, als die Größe. Mein Standpunkt ist: Raubfische sind Opportunisten und fressen das, was reichlich verfügbar und in der jeweiligen Jagdphase leicht zu erbeuten ist. Ob die dabei wirklich so selektiv vorgehen und „Überlegungen” anstellen, möchte ich bezweifeln. Ich bin aber kein Wissenschaftler oder Hechtspezi und erhebe dabei Anspruch auf Richtigkeit. Nur meine Beobachtung der letzten Jahre und sicher auch, von den beangelten Gewässern abhängig.
 
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AssAssasin

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Sehe ich ähnlich, ich fische rund ums Jahr eigentlich nur drei verschiedene Köder, den 16er Kopyto River, einen 5er Mepps und den 20er Real Eel. Ich kann nicht behaupten dass ich vor ein paar Jahren besser gefangen habe als ich noch tausend verschiedene Köder getestet habe.
 

57skl

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Meiner Erfahrung nach liegt der Unterschied in der unterschiedlichen Präsentation der verschiedenen Köder. Während ich im Frühling / Sommer meist recht zügig und mit großen Sprüngen erfolgreich bin, ist im Herbst / Winter eine langsame Köderführung vielversprechender.
Da man aber kleine(re)Köder in der Regel schneller fischen kann als große, darf in der ersten Hälfte der Saison etwas kleiner sein...
 

Benny

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...ist alles eine Frage des Köders und der Beköderung oder? Ich kann kleine, wie auch große Köder schnell führen- wenn wir uns mal z.B. den "Shad" als Ködertyp vorstellen- damit geht das.
Es macht mir Spaß Köder zwischen 20cm und 45cm zu fischen- wenn ich Fischgrößen sehe, die ich zuvor auf Ködergrößen unter 20cm nicht gesehen habe- um so mehr.
Zum Topic: ich werde dieses Jahr ab Mai das dritte Jahr in Folge "groß" starten und weiter auf Hechte hoffen, die um ein vielfaches größer als die Köder sind. Die "Taktik" dabei ist die, dass ich das fische, was mir gerade Spaß macht ;)
 

57skl

Nachläufer
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Wenn wir uns auf die Einholgeschwindigkeit beziehen, bin ich bei dir.
Beim klassischen Jiggen sind kleinere Köder aber immer noch schneller unterwegs - einfach weil sie weniger Wasser verdrängen...
 

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