Ersten Meterhecht im Drill verloren - Fehleranalyse

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Gidup 2084

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Liebe Community,
nach nun 20 Jahren Angelerfahrung mit meinen 26 Jahren, hat mich aktuell das gezielte Angeln auf Hecht gepackt. Das auch vor dem Hintergrund, dass Ich es mir als Ziel gesetzt habe, einen ü 1m Fisch in meinen Vereinsgewässern vom Ufer zu fangen. Mein Set Up besteht hierfür aus einer 2,40m 20-80g Spinnrute (Illex the Artist Dark Witch) mit 25lb PE. Dies ist natürlich keine reinrassige Großhechtkombi, aber vor dem Hintergrund, dass der Hechtbestand bei uns natürlich nicht wie in Holland ausfällt und meine rechte Schulter angeschlagen ist, fische Ich auch nur Köder bis 60g. Nach dem Ich nun bereits ein paar Mal seid dem ersten Mai mit mäßigem Erfolg los wahr, stieg mir gestern in den Abendstunden auf ca. 8-10m Distanz auf Sicht mitten aus dem Nichts der erste wohl über 1m Fisch ein. Der Fisch nahm eher "gemächlich" auf Sicht meinen Savage Gear Deviator Tail Jerkbait. Einen starken Anhieb hab Ich wohl in der großen Aufregung nicht gesetzt, allerding setzte Ich dem Fisch wohl relativ viel konstanten Druck entgegen. Nach einigen Sekunden und ein Paar Kopfschlägen verlor Ich leider den Fisch. Im Nachhinein stellte Ich leider fest, dass auch die Haken meines Deviator Tails wohl leider nicht mehr die schärfsten zum Teil waren, obwohl der Köder erst einige Tage alt war, erst einen 65er und ein paar Fritten gesehen hatte. Das gute scharfe Haken essenziell sind, ist mir eigentlich bewusst, werde da aber wohl zukünftig natürlich noch mehr drauf achten müssen. Mir ist natürlich auch bewusst, das Aussteiger mit dazugehören, dennoch frage Ich mich, ob Ich sonst noch etwas hätte besser machen können? Mehr Anhieb? Weniger Druck? Bremse weiter offen lassen im Drill? Die Rute selber nahm Ich eher zur Seite im Drill. Dies vor dem Hintergrund, dass Ich bereits Zwei Fische dieses Jahr durch Springen, oder oberflächennahes Schütteln mit dem Kopf verloren hatte.
Würde mich sehr über Anregungen von euch freuen!
Einen schönen Feiertag und beste Grüße!
 

kiwifahrer

Echo-Orakel
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Wirklich gut auskennen tu ich mich nur mit Fliegen auf Forellen und Äschen. Aber ich habe im Schweden-Urlaub auch immer wieder auf Hecht geblinkert/wobblert. Dabei machte ich in jungen Jahren auch die Erfahrung dass man immer und insbesondere für Hecht extrem scharfe Haken braucht. Seit langen Jahren begleiten mich Eze Lap-Hakenfeilen in mittlerer und feiner Körnung. Das sind Diamant-Feilen ca. 15x60mm, aufgeklebt auf einen Plastik-Griff, welchen ich z.B. etwas gekürzt habe, dass die Feile in meine Weste/Brusttasche passt. Damit schärfe ich die Hakenspitze immer von drei Seiten, so dass sich eine Spitze in Form eines gleichschenkligen Dreiecks ergibt. Für mich die pragmatischste Lösung mit der ich gut klar komme.
Selbst die China-Haken haben heute meist gut scharfe Spitzen, teils sehr scharfe. Wenn man die tunen will, dann nur mit der feinen Eze-Lap und ein zwei strichen pro Ebene. Das ist nicht viel Arbeit.

Was ich beim Spinnfischen im Gegensatz zur Fliege selbst bei meiner eher sporadischen Erfahrung immer wieder schmerzlich feststellen musste: Durch Kopfschläge außerhalb des Wassers verliert man viele Fische, weil die Eigenmasse der Spinnköder wie Hammerschläge wirkt. Habe erst jüngst eine untermaßige Seeforelle dadurch verloren. Meerforellenfischer verwenden ja gerne inline-Blinker, die auf der Schnur weg rutschen um das zuverlässig zu verhindern. Bei Hechtködern scheint das unüblich zu sein, zumal sie ja meist mehrere Haken haben, womit es schwierig wird das Konzept umzusetzen.

Das mit dem konstan hohen Druck im Drill ist relativ. Dazu sollen dich aber die richtigen Hecht-Experten hier beraten, vor allem auch zum Anhieb über die Rute, da lese ich gerne mit um zu lernen!

Was ich nur allgemein aus meiner Erfahrung sagen kann: Wenn keine Hindernisse drohen, dann immer nur so viel Druck wie nötig, um den Fisch konstant und effektiv zu ermüden und den Haken sicher zu halten. Bei zu viel Druck auf den noch nicht ermüdeten Raub-Fisch provoziert man gern Sprünge und, wenn man ihn vorschnell an die Oberfläche zwingt zwangsläufig harte Kopfschläge in die Luft. Beides kann Spinn-Köder und selbst Fliegen wirksam abschütteln.
 

awöbe

Schusshecht-Dompteur
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Viel Anhieb ist eigentlich immer gut. Bremse kannst du im Drill, wenn wenig Hindernis im Wasser, mA ein bissl weiter aufdrehen. Ansonsten wars vllt auch einfach Schicksal. Wie du die Rute im Drill hältst, ist denk ich unerheblich. Die Entfernung zum Fisch negiert allermeistens den Winkel zwischen Rute und Maul
 

flori66

Finesse-Fux
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Einen zweiten Anhieb setzen ist meistens sinnvoll, da die Hechte den Köder wie ein Schraubstock halten und der erste Anhieb gerne verpufft.
Ansonsten: das ist angeln ! Der nächste kommt bestimmt.
Wichtiger Punkt, ganz besonders bei Harten Ködern. Der erste Anhieb verpufft und die Haken greifen nur wenig. Spätestens wenn der Hecht das Maul öffnet um den Köder abzuschütteln sollte man einen zweiten Anhieb setzen. Ich hab mir das beim Hechtsangeln mittlerweile angewöhnt.
 

fragla

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Einen zweiten Anhieb setzen ist meistens sinnvoll, da die Hechte den Köder wie ein Schraubstock halten und der erste Anhieb gerne verpufft.
Schadet auf keinen Fall, ist aber auch keine Garantie. Gerade Jerks und Co bieten dem Hecht ein gutes fest Halten des Köders ohne das man beim Anhieb den Köder bewegt. Ich hatte meine M+ Hechte fast alle beim Zander angeln mit ner 40g Rute, aber eben auch mit Gummi Köder.
Glück gehört auf jeden Fall auch dazu, gerade bei den großen Fischen.
Die Bremse würde ich nur so viel öffnen wie Rute und Schnur ab können und erst vorm Kescher weiter öffnen. Je weniger Druck um so leichter fällt es dem Hecht den Köder ab zu schütteln.
 

tölkie

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Ist mir leider auch schon passiert. Nicht nur 1x, manchmal verliert man, manchmal gewinnt man.

Ein bekanntes Guidingunternehmen aus dem Osten fischt daher nur noch Ruten, die Richtung 150gr WG haben, wenn sie größere Gummis und Hartbaits fischen. So deren Aussage als wir darüber uns mal austauschten. Mit einer leichten Rute, besonders, wenn sie recht weich ist, kriegt man oftmals solche Köder nicht richtig gehakt. Der Hecht hält den Köder wie ein Schraubstock fest und dann kriegst du zu wenig Druck drauf.

Wie manch andere hatte ich aber auch schon Glück mit kleinen und leichten Ködern beim zB Barschangeln … Schwere und große Köder fische ich an der Pike 150, damit werfe ich aber auch 50gr über den Teich.

PS ich denke anhand des Zahnabstandes auf meinen Jerks wäre ich schon 2x über 120 gelandet, bis jetzt immer knapp verfehlt :-(.
 

Machete

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Während des Drills noch zwei, drei harte Anhiebe nachsetzen. Mache ich eigentlich immer. Die Rute möglichst hoch, damit der Blank auch seine Arbeit machen kann. Der Fisch ermüdet so auch wesentlich schneller. Im Nahbereich kann man die Rute flacher halten, um Sprünge zu vermeiden.
Am Ende gehört aber auch immer eine gute Portion Glück dazu – wie immer beim Angeln. Das klappt schon noch.
 
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Gidup 2084

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Vielen Dank Leute für euren Input!
Allgemeiner Konsens ist auf jeden Fall ja, harter Anhieb, ggf. wiederholen. Im Drill werde Ich mal experimentieren und nächstes Mal nicht ganz so viel Druck machen.
 

Gidup 2084

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Wirklich gut auskennen tu ich mich nur mit Fliegen auf Forellen und Äschen. Aber ich habe im Schweden-Urlaub auch immer wieder auf Hecht geblinkert/wobblert. Dabei machte ich in jungen Jahren auch die Erfahrung dass man immer und insbesondere für Hecht extrem scharfe Haken braucht. Seit langen Jahren begleiten mich Eze Lap-Hakenfeilen in mittlerer und feiner Körnung. Das sind Diamant-Feilen ca. 15x60mm, aufgeklebt auf einen Plastik-Griff, welchen ich z.B. etwas gekürzt habe, dass die Feile in meine Weste/Brusttasche passt. Damit schärfe ich die Hakenspitze immer von drei Seiten, so dass sich eine Spitze in Form eines gleichschenkligen Dreiecks ergibt. Für mich die pragmatischste Lösung mit der ich gut klar komme.
Selbst die China-Haken haben heute meist gut scharfe Spitzen, teils sehr scharfe. Wenn man die tunen will, dann nur mit der feinen Eze-Lap und ein zwei strichen pro Ebene. Das ist nicht viel Arbeit.

Was ich beim Spinnfischen im Gegensatz zur Fliege selbst bei meiner eher sporadischen Erfahrung immer wieder schmerzlich feststellen musste: Durch Kopfschläge außerhalb des Wassers verliert man viele Fische, weil die Eigenmasse der Spinnköder wie Hammerschläge wirkt. Habe erst jüngst eine untermaßige Seeforelle dadurch verloren. Meerforellenfischer verwenden ja gerne inline-Blinker, die auf der Schnur weg rutschen um das zuverlässig zu verhindern. Bei Hechtködern scheint das unüblich zu sein, zumal sie ja meist mehrere Haken haben, womit es schwierig wird das Konzept umzusetzen.

Das mit dem konstan hohen Druck im Drill ist relativ. Dazu sollen dich aber die richtigen Hecht-Experten hier beraten, vor allem auch zum Anhieb über die Rute, da lese ich gerne mit um zu lernen!

Was ich nur allgemein aus meiner Erfahrung sagen kann: Wenn keine Hindernisse drohen, dann immer nur so viel Druck wie nötig, um den Fisch konstant und effektiv zu ermüden und den Haken sicher zu halten. Bei zu viel Druck auf den noch nicht ermüdeten Raub-Fisch provoziert man gern Sprünge und, wenn man ihn vorschnell an die Oberfläche zwingt zwangsläufig harte Kopfschläge in die Luft. Beides kann Spinn-Köder und selbst Fliegen wirksam abschütteln.
Das mit den Eze-Lap Feilen klingt sehr gut, danke auch da für den Tipp.
Ich hatte bis jetzt immer nur das Teil hier:
Aber da weiß Ich nicht, ob der was taugt.
In welche Richtung ziehst Du den Haken beim schärfen, wenn man fragen darf? Da scheiden sich ja irgendwie auch die Geister…
 

Tiefenrausch

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Das Wichtigste ist für mich, dass der erste Anhieb explosiv und hart ist. Dazu wähle ich meine Cast-Rute so, dass der Köder möglichst im unteren Bereich des Wurfgewichtes ist. Haken bei mir am 18er Gummifisch möglichst nur ein Drilling Größe 3/0 im vorderen Bereich der "angeschweißte Spikes" hat, so dass die Hakenspitzen immer frei sind.
Habe ich den Biss nicht mitbekommen, weil der Hänger sich plötzlich bewegt und ich bisher nur gezogen habe, nützt es bei mir selten etwas, noch einen Anhieb nachzusetzen. Das kann man auch auf den Formaten wie YPC gut beobachten. In den Fällen, in denen kein oder nur ein halbherziger Anhieb gesetzt wurde und stattdessen beim Biss nur Zug ausgeübt wurde, geht der Fisch viel öfter verloren.
Die Rutenspitze ist grds. nach oben. Wenn der Hecht springen will, merkst du das rechtzeitig und kannst die Rute dann noch kurz runter nehmen. Wennn ich so manchen Experten sehe , der im Drill durchgängig akrobatisch den Griff über den Kopf und die Rutenspitze schräg nach unten hält, frage ich mich immer, was diese Showeinlage soll.
 

nicki_sanchez

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Moin
Das kenn ich
Mir ist vor 2 Jahren trotz Stinger am GuFi kurz vorm Kescher ein Meter+ Hecht ausgestiegen
Seitdem hau ich 2 mal an
Beim Biss direkt hau ich allerdings nicht so Extrem an. Mir ist da nämlich mal mein eigener Köder wie ne Kanonenkugel entgegen gekommen
Der zweite Anhieb ist dann, auch jenachdem wie Weit entfernt der Fisch ist, schon sehr Kräftig.
Meine Bremse ist relativ Dicht
Und Scharfe Haken sind einfach Wichtig. Hab da einen einfachen Hakenschärfer
 

Fuchur

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Auch von mir klare Empfehlung für einen zweiten, ggf. sogar dritten Anhieb im Drill.

Was soll der Vorteil davon sein, weniger Druck zu machen? Nachteile: (1) Dadurch verlängerst du die Drilldauer und erhöhst das Risiko für Aussteiger. Schau dir mal an, wie die Pros bei Fly vs Jerk oder 100 hours die Meterhechte reinkurbeln, da sind selbst 1,20er inn unter einer Minute im Kescher. (2) Der Hecht ist erschöpfter und ein Release kann schwieriger werden.

Schöne Grüße
 

Gidup 2084

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Auch von mir klare Empfehlung für einen zweiten, ggf. sogar dritten Anhieb im Drill.

Was soll der Vorteil davon sein, weniger Druck zu machen? Nachteile: (1) Dadurch verlängerst du die Drilldauer und erhöhst das Risiko für Aussteiger. Schau dir mal an, wie die Pros bei Fly vs Jerk oder 100 hours die Meterhechte reinkurbeln, da sind selbst 1,20er inn unter einer Minute im Kescher. (2) Der Hecht ist erschöpfter und ein Release kann schwieriger werden.

Schöne Grüße
Mit einem harten und ggf. weiteren Anhieben bin Ich ja ganz bei euch. Der von mit verlorene Fisch hing nur knapp und vom Gefühl her, hab Ich im Drill selber zu viel Druck gemacht. Kann mich natürlich aber auch täuschen.
 

nicki_sanchez

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Moin
Da gebe ich @Fuchur recht
Nicht unnötig lange Drillen
Wenn man gezielt auf Hecht geht hat man ja normalerweise das richtige Equipment
Ich persönlich "Pumpe" die Hechte jetzt nicht auf "Teufel komm raus" aus dem Wasser. Aber von Biss zum Kescher dauert es selten länger wie 5 Minuten.
 

Gidup 2084

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Wenn Ich es richtig in Erinnerung habe, hab Ich dem Fisch wirklich voll gegengehalten und so gut wie keine Schnur gegeben.
Da bin Ich mir halt nicht sicher, ob das nicht doch zu viel war. Auch weil er ja nur knapp hing.
 

nicki_sanchez

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Mit einem harten und ggf. weiteren Anhieben bin Ich ja ganz bei euch. Der von mit verlorene Fisch hing nur knapp und vom Gefühl her, hab Ich im Drill selber zu viel Druck gemacht. Kann mich natürlich aber auch täuschen.
Ich hatte zu meinen Anfängen auch viele Hechte verloren. Da ich ausschließlich mit Geflochtener+Stahl Angel dachte ich: du brauchst ne Art Puffer. Hab mir dann eine Weichere Ruten gekauft in der Hoffnung das die Aktion für weniger Austeiger sorgt
Habe keine Verbesserung festgestellt
Am Ende waren es 2 Sachen: wenn der Fisch nicht richtig hängt, hängt er nicht richtig
Und ich habe nicht doll genug angeschlagen
PS
Ich weiß viele schwören auf FC...ich habe es noch nicht getestet
 

Tiefenrausch

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Wenn Ich es richtig in Erinnerung habe, hab Ich dem Fisch wirklich voll gegengehalten und so gut wie keine Schnur gegeben.
Da bin Ich mir halt nicht sicher, ob das nicht doch zu viel war. Auch weil er ja nur knapp hing.
Der Hecht ist kein Rapfen mit weichem Maul. Ich halte immer voll dagegen und reagiere auf die explosiven aber kurze Fluchten nach Möglichkeit nur durch Nachgeben mit der Rute. Richtig Schnur wie ein 20 Pfund Karpfen nehmen bei meinem Hechtgeschirr und dem straffen Drill selbst Hechte jenseits der 110 cm nicht. Mit dieser Methode habe ich nur selten Aussteiger im Drill- und beim Anhieb gelegentlich abgebissene Schwänze am Gummifisch.
Ich habe auch den Eindruck, dass der Hecht die ersten Minuten, bis er den Angler sieht, häufig noch gar nicht so richtig weiß, dass er an der Angel hängt. Diese erste "Schwächephase" versuche ich zu nutzen. Hat der Hecht ersteinmal gemerkt, was los ist und kurz vor dem Ketscher abgedreht, entwickelt er häufig die zweite Kraft und dann kann es länger dauern, den Hecht ins Boot zu bekommen.
 
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Mohrchen

Barsch Vader
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Eins habe ich in meinem Anglerleben gelernt, immer Kontakt zum Fisch halten - gerade bei Hecht und Zander, "so bald Du einmal keinen Kontakt mehr hast, hast Du schon so gut wie verloren"! Demzufolge glaube ich nicht, dass Du zu viel Druck gemacht hast.
Naja und mit dem Springen: Na und, man will ja auch seinen Spaß beim Angeln haben! ;)
 
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kiwifahrer

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Aber da weiß Ich nicht, ob der was taugt.
In welche Richtung ziehst Du den Haken beim schärfen, wenn man fragen darf? Da scheiden sich ja irgendwie auch die Geister…
Ich glaube der taugt was weil vom japanischen Haken-Hersteller Daiichi, könnte sogar Premium sein. Eze lap kommt meine ich aus der allgemeinen Schleifmittel-Industrie (nicht aus dem Angel-Bereich) und bietet gute Qualität zu gutem Preis, also auch nicht primär high-End. Meine Eze laps kann man halt wegen dem längeren Griff besser führen.

Zur Richtung: Ich schleife bei handgeführtem Schleifen ungern gegen die Spitze/Schneide, weil man damit unter Umständen mehr Schaden anrichtet als Nutzen. Vor allem bei gröberem Diamant. Haken schleife ich auch gerne so ca. 45° mit der Spitze, je nachdem wie man hin kommt. Ich kann mal Fotos machen wenn gewünscht.

Wenn der Schleifwinkel mechanisch geführt ist, sollte man vor allem mit Diamant primär gegen die Spitze/Schneide schleifen, egal was man schleift. Und vorzugsweise nass, nicht trocken...
 

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