Wenn ich das hier teils lese wundert mich manch zerfetztes Hechtmaul oder rausgerissene Kiemenbögen nicht mehr. Ich bin von diesem heftigen Nachschlagen nach dem Biss wieder weg. Einmal beim biss und gut ist.
Was die Hechte da teils für Wunden im Maul hatten war net mehr schön. Ewig lange Risswunden im Maul. Kiemenbögen die rausgerissen waren.
Alles nicht schön. Wenn der Haken schon Scheisse in den Kiemen oder sonst wo ungünstig hängt muss ich mit der Absicht auf Catch und Release da nicht noch wie ein Bekloppter dran rumschlagen. Nur meine Meinung.
Ich schlage einmal an und das richtig, es geht ja darum, wenn der Hecht einen großen Köder im Maul richtig festhält, dass man genügend Druck aufbaut, um den Haken ins Maul zu setzen und nicht, dass er bei einem zu zarten Anschlag oder eine zu weiche Rute, einfach nur das Maul aufmacht und zacke, weg ist der Köder. Wenn das Tackle auf den Köder abgestimmt ist, braucht es diese Mehrfachanschlagerei m.M. nicht. Wenn der Köder eh hinten drin sitzt, wird er vermutlich auch nicht mehr einfach so raus rutschen. Sofern er dann aber echt blöd sitzt, sehe ich auch die Gefahr den Fisch unnötig zu verletzen. Wobei Kiemenbögen so oder so nicht so klasse ist.
Bei kleinen Ködern mit kleinen Haken, sitzt der Haken oder auch nicht, da nützt das Mehrfachanschlagen auch nicht, da muss man auch etwas Glück haben. Wir haben schon Tage am Bodden erlebt, wo die Pikes so gut drauf waren, dass wir mehr als 80 Attacken hatten, aber nur die Hälfte hingen blieb. Das gehört mit dazu ....