Ersten Meterhecht im Drill verloren - Fehleranalyse

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Tiefenrausch

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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Hier ein 30cm langer Köder mit 2 Drillingen. Die Drillinge lösen sich beim Anhieb/ Drill vom Köder, so dass sie besser haken und im Drill der Kontakt zum Haken nicht durch den Gummifisch gestört wird. Der große Haken sitzt als Haupthaken unten, weil ich damit im Mittelwasser fische und m.E. die meisten Hechte von schräg unten kommen. Jedenfalls hängen fast alle am Haupthaken.
 

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Allrounder90

Gummipapst
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Wenn ich das hier teils lese wundert mich manch zerfetztes Hechtmaul oder rausgerissene Kiemenbögen nicht mehr. Ich bin von diesem heftigen Nachschlagen nach dem Biss wieder weg. Einmal beim biss und gut ist.

Was die Hechte da teils für Wunden im Maul hatten war net mehr schön. Ewig lange Risswunden im Maul. Kiemenbögen die rausgerissen waren.

Alles nicht schön. Wenn der Haken schon Scheisse in den Kiemen oder sonst wo ungünstig hängt muss ich mit der Absicht auf Catch und Release da nicht noch wie ein Bekloppter dran rumschlagen. Nur meine Meinung.
 

fragla

Barsch Vader
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Was die Hechte da teils für Wunden im Maul hatten war net mehr schön. Ewig lange Risswunden im Maul. Kiemenbögen die rausgerissen waren.
Und das kann man so eindeutig am Nachschlagen fest machen? Das ist Bullshit sorry.
Diese Verletzungen können ebenso im Drill ohne nach schlagen passieren und ich behaupte mal, so ein Hecht entwickelt beim schütteln mehr Energie auf den Köder als jemand beim Anhieb.
Alles nicht schön. Wenn der Haken schon Scheisse in den Kiemen oder sonst wo ungünstig hängt muss ich mit der Absicht auf Catch und Release da nicht noch wie ein Bekloppter dran rumschlagen.
Wo wir dann wider beim Kern der Sache sind, nicht Angeln schon die Fische 100%.
 

tölkie

BA Guru
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Wenn ich das hier teils lese wundert mich manch zerfetztes Hechtmaul oder rausgerissene Kiemenbögen nicht mehr. Ich bin von diesem heftigen Nachschlagen nach dem Biss wieder weg. Einmal beim biss und gut ist.

Was die Hechte da teils für Wunden im Maul hatten war net mehr schön. Ewig lange Risswunden im Maul. Kiemenbögen die rausgerissen waren.

Alles nicht schön. Wenn der Haken schon Scheisse in den Kiemen oder sonst wo ungünstig hängt muss ich mit der Absicht auf Catch und Release da nicht noch wie ein Bekloppter dran rumschlagen. Nur meine Meinung.
Ich schlage einmal an und das richtig, es geht ja darum, wenn der Hecht einen großen Köder im Maul richtig festhält, dass man genügend Druck aufbaut, um den Haken ins Maul zu setzen und nicht, dass er bei einem zu zarten Anschlag oder eine zu weiche Rute, einfach nur das Maul aufmacht und zacke, weg ist der Köder. Wenn das Tackle auf den Köder abgestimmt ist, braucht es diese Mehrfachanschlagerei m.M. nicht. Wenn der Köder eh hinten drin sitzt, wird er vermutlich auch nicht mehr einfach so raus rutschen. Sofern er dann aber echt blöd sitzt, sehe ich auch die Gefahr den Fisch unnötig zu verletzen. Wobei Kiemenbögen so oder so nicht so klasse ist.

Bei kleinen Ködern mit kleinen Haken, sitzt der Haken oder auch nicht, da nützt das Mehrfachanschlagen auch nicht, da muss man auch etwas Glück haben. Wir haben schon Tage am Bodden erlebt, wo die Pikes so gut drauf waren, dass wir mehr als 80 Attacken hatten, aber nur die Hälfte hingen blieb. Das gehört mit dazu ....
 

eastside

Finesse-Fux
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Kurz und knapp: Entsprechende Rute für jeweiligen Köder fischen, Beispiel 3 Oz Rute für 50-60g Köder, einmal richtig anschlagen, Bremse zu und im Drill dosiert öffnen, Drillinge müssen scharf sein und der Ködergröße angepasst werden, manche Köder werden mit zu kleinen Drillingen ausgeliefert, was die Fehlbiss oder Aussteigerquote erhöht. Das man mal n Fisch im Drill verliert ist normal.
 

Allrounder90

Gummipapst
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Und das kann man so eindeutig am Nachschlagen fest machen? Das ist Bullshit sorry.
Diese Verletzungen können ebenso im Drill ohne nach schlagen passieren und ich behaupte mal, so ein Hecht entwickelt beim schütteln mehr Energie auf den Köder als jemand beim Anhieb.

Man muss es ja nicht unbedingt noch forcieren und natürlich kann das auch im Drill passieren, nur denke ich mir, wenn ich den Hecht eh zurücksetzen will nicht unbedingt noch mehr Schaden anrichten muss als nötig.
 

Gidup 2084

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich glaube der taugt was weil vom japanischen Haken-Hersteller Daiichi, könnte sogar Premium sein. Eze lap kommt meine ich aus der allgemeinen Schleifmittel-Industrie (nicht aus dem Angel-Bereich) und bietet gute Qualität zu gutem Preis, also auch nicht primär high-End. Meine Eze laps kann man halt wegen dem längeren Griff besser führen.

Zur Richtung: Ich schleife bei handgeführtem Schleifen ungern gegen die Spitze/Schneide, weil man damit unter Umständen mehr Schaden anrichtet als Nutzen. Vor allem bei gröberem Diamant. Haken schleife ich auch gerne so ca. 45° mit der Spitze, je nachdem wie man hin kommt. Ich kann mal Fotos machen wenn gewünscht.

Wenn der Schleifwinkel mechanisch geführt ist, sollte man vor allem mit Diamant primär gegen die Spitze/Schneide schleifen, egal was man schleift. Und vorzugsweise nass, nicht trocken...
Klingt Gut. Sehr gerne Fotos, wenn Du es einrichten kannst. Interessiert mich sehr!
VG
 

Tiefenrausch

Master-Caster
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Und das kann man so eindeutig am Nachschlagen fest machen? Das ist Bullshit sorry.
Diese Verletzungen können ebenso im Drill ohne nach schlagen passieren und ich behaupte mal, so ein Hecht entwickelt beim schütteln mehr Energie auf den Köder als jemand beim Anhieb.

Sehe ich auch so. Gefahr droht eher an anderer Stelle als beim Anhieb. Besonders wenn man mit mehreren Drillingen fischt und der Hecht z.B. unglücklich im Ketscher hängt. Der obere Drilling sitzt am Kescherrand fest und der Hecht hängt an dem unteren Drilling fast senkrecht im Netz. Wenn er sich dann schüttelt kann er sich ziemlich verletzen.
 

XR-Kalle

Bigfish-Magnet
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Ich bin ja erst seit diesem Jahr wieder im Hecht-Game zurück, habe aber nach der ersten richtigen Drillings-OP mit nem TRN-Swimbait, an all meinen Hecht Ködern mit mehr als einem Drilling die Widerhaken angedrückt und bis jetzt noch keine Aussteiger gehabt.
Das schnelle, unkomplizierte Releasen fühlt sich einfach gut an und selbst wenn mal einer aussteigt juckt mich das nicht weiter....
Ich könnte mir aber vorstellen, dass das zweite mal Anschlagen vielleicht eher Sinn bei größeren Soft-Swimbaits, ala' 7.8er FSI
mit Offset-Haken macht...so ein dicker weicher Gummi findet im Hechtmaul einfach mehr "Grip" als ein glatter Hardbait.
 

Harjus

Belly Burner
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Beim Drill mit einem Hecht halte ich die Rutenspitze tief. Damit verhindere ich die Luftsprünge vom Hecht.
 

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