Der Shore Jigging/Spinning Plausch

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Echo-Orakel
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Das klingt schonmal gut, an der Power zweifle ich auch nicht, ich hab eher schon die Befürchtung gehabt es zu übertreiben, wenn ich die auch als Hechtrute missbrauchen will.

Zenaq ist weit weg von meinen finanziellen Möglichkeiten, aber danke für die Empfehlung. Es wird, falls ich mich dazu entscheide, was aus dem günstigsten Bereich werden, auch weil ich die eh kaum benutzen werde. Geht mir mehr darum ne olle Karpfenrute, die mir an meinem Gewässer zu lang ist zu ersetzen und gleichzeitig noch möglichst viel andere Bereiche damit abzudecken, die ich alle nicht wirklich verfolge, wo es aber schön wäre mal eine halbwegs geeignete "Notlösung" zu haben, wenn man doch mal Bock hat oder sich eine Gelegenheit ergibt.

Ich bin sonst quasi nur im Bereich bis 15g Spinnfischen am Flüsschen unterwegs oder halt mal zum Feedern, alleine die Rolle dafür würde wahrscheinlich so viel wiegen wie 3 meiner Spinnkombos zusammen, da bekomm ich schon Phantomschulterschmerzen beim Gedanken. :sweatsmile:
 

The Fishing Couple

Bigfish-Magnet
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Schau dir gerne die Savagegear Ruten an, die haben ähnlichen Flex wie die Zenaqs und kosten einen Bruchteil.
Wenn nicht explizit nach einer Budget Lösung gefragt wird, empfehle ich immer das Optimum aus meiner Sicht.
Dann kann man im Nachgang schauen, wie weit man sich davon entfernen möchte mit Blick auf die Resourcen.

Andere Hersteller gehen einen anderen Weg und haben durchaus steifere Ruten, wie Major Craft, Yamaga oder Hearty Rise.
Solche würde ich auch explizit nicht empfehlen.

Ich warne dich nur schonmal, die Kombos sind nicht leicht, genau wie du es schon erkannt hast. Die Ruten wiegen knapp unter 400g und die entsprechenden Rollen um 650g.
Fürs Leiern geht es aber dennoch gut in meinen Augen, ich habe auch schon Tide Minnows (29g) an der H gefischt in Ermangelung an Alternativen.
 

Fragezeichen

Echo-Orakel
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Tatsächlich hab ich unter anderem die SG2 Defiance Shore Jigging im Auge, Gewichte sind mir bewusst. Ich denke auch gelegentlich für 2 Stündchen Glidebaits oder sowas werfen geht noch klar, auch für meine zierlichen Süßwasserknochen.
 

Seppel

Finesse-Fux
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@Fragezeichen Wenn es preisbewusst sein soll, schau Dir mal von Noeby die Beast Travel shore jigging Reihe an.
Ich hatte kürzlich die MH und XH mit am Plauer See, da ich für meine Mitangler keine Ruten extra kaufen wollte.
Hat fürs Hechtangeln gut funktioniert, die XH werde ich an der Elbe auch mal als Ansitzrute zweckentfremden.
 

fraio

Bibi Barschberg
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@ Seppel Würdest du die Beast XH wirklich als "echte" PE8 einschätzen, also als richtigen Prügel, der z.B. auch für GT geeignet wäre, oder ist das PE-Rating von Noeby etwas übetrieben?
 

Seppel

Finesse-Fux
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@ Seppel Würdest du die Beast XH wirklich als "echte" PE8 einschätzen, also als richtigen Prügel, der z.B. auch für GT geeignet wäre, oder ist das PE-Rating von Noeby etwas übetrieben?
Ganz offen und ehrlich - kann ich mangels Erfahrung nicht wirklich einen dezidierten Rat geben. (Einsatz!- Qualität der Verarbeitung schon)
Ich hab noch nie im tropischen Salzwasser, geschweige denn auf GT geangelt, da steht 2027 die Premiere an.
Ich habe auf der Kombo eine PE 5 an einer 10.000‘er Rolle und würde mich damit guten Gewissens Heilbutt in Norge, oder Golden Doradou in SA vom Ufer stellen (dafür ist die Kombo auch primär da).
Noeby gibt PE 8 auch als das maximale an, also da würde ich bei keinem Hersteller am Limit fischen, sondern immer ein wenig darunter im wohlfühlbereich ….
 

pike_on_the_fly

Finesse-Fux
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Tatsächlich hab ich unter anderem die SG2 Defiance Shore Jigging im Auge, Gewichte sind mir bewusst. Ich denke auch gelegentlich für 2 Stündchen Glidebaits oder sowas werfen geht noch klar, auch für meine zierlichen Süßwasserknochen.

Ich würde da klar differenzieren … das Gewicht der Kombo ist das eine und die Länge der Rute das andere. Wenn es die 3m für den Ansitz sein sollen, dann hol Dir dafür was günstiges (gibt auch kurze Karpfenruten um 3m zum „stalken“) und dann eine Hechtkombo in passender Dimension zu Deinen Ködern, das wird Dir ganz sicher mehr Spaß bringen über die Zeit. Auf Hecht ist die Anforderung ja eher, größere Ködergewichte werfen und führen zu können und einen kräftigen Anhieb zu setzen, aber man braucht bei weitem nicht die Drillpower wie bei kampfstarken Fischen im Meer. Deswegen musst Du Dich auf Hecht wirklich nicht mit so einer schweren Kombo quälen.

Beim Spinnfischen auf Wels sieht es schon anders aus, hier gibt es mehr Parallelen und ich nutze dafür inzwischen auch nur noch Blanks, die eigentlich fürs Jigging konstruiert sind (sowohl zum Shorejigging als auch kürzere für’s Boot) und bin damit super zufrieden, einfach weil diese Ruten von ihrer Charakteristik sehr gut passen (sensibler in der Spitze für das Werfen und Führeren kleinerer Köder gepaart mit sehr zäher, progressiver Drillpower). Das sind wunderbar schlanke Blanks mit dicker Wandung oder zum Teil auch aus Vollmatierial, optisch wie ne Zanderrute, aber Drillpower zum Teil bis 15kg.
 

Fragezeichen

Echo-Orakel
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Ich versteh schon was du sagst @pike_on_the_fly aber ich brauche keine eigene zusätzliche Hechtkombo, ich hab auch noch kürzere ~40g und ~70g Spinnruten die sich problemlos für Hecht eignen, ich aber trotzdem eigentlich nie benutze, weil mich das kaum reizt. Nur alle Jubeljahre juckts mich da vielleicht mal in den Fingern. Ich kenne ja auch ähnliche Fragen von Anfängern, die mit einer Rute möglichst vom Minibarsch über Forelle und Zander bis Großhecht alles abdecken wollen und rate dann auch davon ab bzw. weise auf Vorteile gezielter Kombos hin, wie du mir jetzt.

Mir ist auch völlig klar, dass es 3m Karpfenruten/Deadbaitruten/Allroundruten gibt, trotzdem reizt mich stattdessen eine Shore Jigge, schwere lange Snakeheadrute mit Multi hatte ich auch schon überlegt, einfach weil es was anderes ist und theoretisch Optionen erweitert. Kann auch gut sein, dass ich sowas dann kaufe und herausfinde, dass es unnötig oder kontraproduktiv war, aber das wäre ok für mich.

Ich hab einfach keine Lust auf eine "gewöhnliche" Rute oder gar mehrere, davon hab ich quasi genug, auch wenn man als Angler ja nie genug hat. Ich will eine "Lustaufwasanderesrute", kurz Lustrute für den Altmännerwitzfaktor. Ich hab auch schon andere halbwegs "ungewöhnliche" Ruten, die mir Freude machen. Vielleicht versteht man meinen seltsamen Ansatz so besser.
 

pike_on_the_fly

Finesse-Fux
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Ich will eine "Lustaufwasanderesrute", kurz Lustrute für den Altmännerwitzfaktor.

Das ist eine wunderbare Umschreibung für das Gefühl, wenn es einen in den Fingern juckt, nehme ich direkt in meinen Wortschatz auf :) … Danke für Deine Erklärung, das kann ich sehr gut nachvollziehen.
 

ValeriiG

Angellateinschüler
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Ein kleiner Bericht von meinem letzten Sardinien-Trip.
Eigentlich war Sardinien überhaupt nicht geplant. Ursprünglich wollten wir nach Portugal, genauer gesagt nach Faro, fliegen. Da der Flug aber überbucht war, musste schnell Plan B her – und so wurde aus Portugal ganz spontan Sardinien.
Der Hauptgrund für die Reise war allerdings nicht das Angeln, sondern der Geburtstag meiner Frau. Fürs Angeln blieben mir deshalb gerade einmal zwei Morgen mit jeweils ungefähr anderthalb Stunden Zeit. Ein Shore-Jigger muss eben schnell sein, solange die Frau noch schläft.
Die Unterkunft haben wir natürlich nicht nach Wassertiefe und Amberjack-Vorkommen ausgesucht, sondern nach dem Prinzip: „Wo gefällt es meiner Frau?“ So sind wir in Porto Rotondo gelandet.
Wer schon einmal in dieser Ecke Sardiniens war, kennt das Problem: wunderschöne Gegend, aber für Uferangler nicht gerade ideal. Gute und frei zugängliche Felsen sind eher selten, und viele interessante Küstenabschnitte sind durch Villen und Privatgrundstücke praktisch nicht erreichbar.
Aufgeben war aber keine Option. Etwa 15 Autominuten von Porto Rotondo entfernt habe ich schließlich einen frei zugänglichen Felsen gefunden. Besonders tief war es dort nicht – auf volle Wurfweite ungefähr 10 bis 15 Meter.
Und trotzdem habe ich dort Fisch gefunden. Amberjacks waren da.
Am besten funktionierten Jigs von Molix und DUO. Klassisches Shore Jigging: weit raus, aktive Führung – und die Fische haben reagiert.
Nachts habe ich ebenfalls ein bisschen experimentiert. Mit Wobblern wollte ich Barrakudas oder vielleicht einen anderen Räuber zum Biss provozieren. Ich habe mehrere Köder ausprobiert, aber das Ergebnis war eine komplette Nullnummer. Absolute Ruhe. Offenbar hatten die Fische in Porto Rotondo nachts ebenfalls irgendeinen Geburtstag zu feiern.
Als Tackle hatte ich mein Travel-Setup dabei:
Megabass Valkyrie World Expedition
Shimano Twin Power 6000 HG
Varivas Avani PE #2
Berkley Fluorocarbon 0,45 mm
Jigs von Molix Theos und DUO
Das Setup hat sich für mich wieder einmal absolut bewährt. Gerade für Flugreisen ist die Valkyrie sehr praktisch, und für diese Art der Angelei hat sie mehr als genug Power.
Unterm Strich war die Angelzeit extrem knapp: zwei Morgen mit jeweils etwa anderthalb Stunden, ein komplett unbekanntes Revier und dazu keine wirklich optimalen Wassertiefen.
Aber das Wichtigste: Ich konnte die Fische finden und auch fangen.
Damit wurde selbst aus einem kurzen Familienausflug nach Sardinien am Ende doch noch ein kleines Shore-Jigging-Abenteuer.
Für alle, die vielleicht einmal in der Gegend sind, lasse ich hier noch die Google-Maps-Koordinaten von dem Spot, an dem ich die Amberjacks gefangen habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen weiter:
Koordinaten: https://maps.app.goo.gl/xJYYxNPgih5Bmuev6
 

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Weichflöte

Gummipapst
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Am 26.10. geht es bei mir auch endlich wieder los zum GT´s ärgern ;)
14000er TwinPower HG und ne frische 6000er XG sowie 8000er HG Twin Power SW kommen mit, bespult mit Saltiga12 EX in PE3, 4,und 6. Als "neue" leichte Rute kommt die Major Craft Crossride 5G 1002 M wieder mit.. ( habe sie mir tatsächlich nochmal geholt... hatte den Verkauf lange bereut ... aber jetzt isses wieder gut ;)
Dragger Break Trough in 1003 MH und 93 XH sind Stammspieler, dazu die Saltiga Airportables in 84 PE4 und 80 PE8.
Hatte beim letzten Trip eigentlich alle Köder dort (Sri Lanka) gelassen...aber jetzt kommt natürlich Alzheimer und der Tacklemonk...sprich neue Baits kommen quasi täglich an... ist das therapierbar ?
Für stundenlange "Run and gun" Sessions am Beach habe ich mir mal das "Dress chest bag" in large bestellt... hat da jemand Erfahrungen mit?
Platz für Versus Boxen und Krams wird mir locker reichen ... aber sitzt das Dingen ergonomisch so, das man auch vernünftig Shorejiggen kann? Nütz ja nix ... werde ich testen....
Ach ja, anstatt Stahl+ Fluoro werde ich mal Stroft Polywire + Fluoro probieren...

cheers Frank
 

Jbbk

Keschergehilfe
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Hi Leute
Kurze Frage: mein Golden Mean Gaff klemmt zwischen zwei Gliedern, hatte das jemand schon mal und hat eine Lösung parat ohne das Ding zu beschädigen? Hängt wie Sau und mit drehen bzw. leichtem Klopfen bewegt sich garnichts.

LG
 

itsjustme

Echo-Orakel
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Am 26.10. geht es bei mir auch endlich wieder los zum GT´s ärgern ;)
14000er TwinPower HG und ne frische 6000er XG sowie 8000er HG Twin Power SW kommen mit, bespult mit Saltiga12 EX in PE3, 4,und 6. Als "neue" leichte Rute kommt die Major Craft Crossride 5G 1002 M wieder mit.. ( habe sie mir tatsächlich nochmal geholt... hatte den Verkauf lange bereut ... aber jetzt isses wieder gut ;)
Dragger Break Trough in 1003 MH und 93 XH sind Stammspieler, dazu die Saltiga Airportables in 84 PE4 und 80 PE8.
Hatte beim letzten Trip eigentlich alle Köder dort (Sri Lanka) gelassen...aber jetzt kommt natürlich Alzheimer und der Tacklemonk...sprich neue Baits kommen quasi täglich an... ist das therapierbar ?
Für stundenlange "Run and gun" Sessions am Beach habe ich mir mal das "Dress chest bag" in large bestellt... hat da jemand Erfahrungen mit?
Platz für Versus Boxen und Krams wird mir locker reichen ... aber sitzt das Dingen ergonomisch so, das man auch vernünftig Shorejiggen kann? Nütz ja nix ... werde ich testen....
Ach ja, anstatt Stahl+ Fluoro werde ich mal Stroft Polywire + Fluoro probieren...

cheers Frank
Du hättest doch deine M einfach wieder haben können Franky ;) Jetzt habe ich sie auch nicht mehr -.-
 

Percarius

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Ich bin seit gestern in der nördlichen Ägäis, das letzte mal SW dieses Jahr, kein Angelurlaub aber natürlich Urlaub mit Angeln ;)
Drei einfache Reisecombos sind wieder dabei, PE1,2, PE2 und eine MH Shore Jigge mit PE3, die bei dem flachen Wasser hier vermutlich eher als kräftige Allround Spinning verwendet werden wird. Gestern wurde nur geschnorchelt, wobei die Wassertemperatur für mich schon hart an der Grenze war.
Ich war vor zwei Jahren schon einmal an dem Spot, sodass ich bezüglich Angeln wenigstens mit ein bisschen Vorkenntnis starten kann.
Heute gab es nur eine kurze Nachmittagsrunde mit der PE1,2. Richtiges LRF ist mit der dazugehörigen 30g Rute und 0,30er Vorfach zwar nicht möglich, aber leichteres Reisetackle führe ich nicht mit. Mit zwei kleinen Schriftbarschen startet der Urlaub schon einmal mit Fisch - je einmal auf Wobbler und auf TPE Shrimp am Chebu. Kurze Zeit später gab es noch einem kleinen Bluefish als Nachläufer bis unter die Rutenspitze. Die nächsten zwei Tage ist Sturm und Schlechtwetter angesagt, vieleicht gibt der herbstliche Wetterwechsel ja einen gewissen Impuls.

20261011_143524.jpg20261011_154518.jpg
 
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AssAssasin

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Schöne Fische, Schriftbarsche sind einfach hübsch. Abends vor der Dämmerung kommen die Sardinen an der Mole lang in den kleinen Hafen gezogen, versuch mal dann nach Sonnenuntergang vom rot/weißen Turm aus an der Richtung Insel in den Hafen reinzuwerfen mit 10cm Minnows, und die dann im Zeitlupentempo twitchen. War bei mir letztes Jahr der Schlüssel. Die Sardinen bewegen sich nachts nur minimal, da zieht schnellere Führung nicht.
 

Snakesfreak

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Hat einer von euch einen Tip für Chebus, die von der Drahtstärke auch bessere Fische aushalten?
Will in Sri Lanka vom Ufer auch mit den Zman ShripZ und CrusteaZ mein Glück versuchen.
 

Percarius

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@AssAssasin
Danke dir, werde ich neben den langen Cuda Wobblern definitiv versuchen.
@Snakesfreak
Ich fische im warmen SW diese beiden Z-Mans an den normalen Chebus, die ich auch im Süßwasser verwende. Am liebsten nehme ich die von Fanatik, die haben allerdings eine wirklich dünne Drahtspange, der aber fast gedoppelt in der Chebu liegt. Die Fanatiks fädeln sich auch sehr schön ein und lassen auch mit einem kleinen Hakenöhr noch genug Spiel.
Auf dem Bild oben die Fanatik Drahtspange von einem 10g Chebu, unten als Vergleich, die von der Camo Tackle Eigenmarke 14g, die minimal dicker ist.
Auf die 10g Fanatik Chebu habe ich mit der PE2 Spinning in Neuseeland einen 65cm Silver Trevally im Tidenstrom am Ausgang eines Inlets unter einem Dock mit komplett geschlossener Bremse auf Biegen und Brechen von der Pfeilern ferngehalten. Da hatte sich die runde Hakenöse lang gezogen und die Spange im Inneren hatte sich ganz minimal verformt, hielt aber noch sicher. Bei noch größeren Kräften kommen diese Chebus aber vermutlich allmählich als Limit. Nach meinen Erfahrung von den Syechellen und Sri Lanka kann man die aber für das leichte Uferangeln auf die typischen Emperors, Snapper und kleineren Trevallys trotzdem ohne Probleme verwerden.
Die dicksten Drähte haben die Spro Bottom Jig Chebus, wobei ich die nicht mag, da sich die Spange sehr schwierig in der Chebu einfädeln lässt und kaum gedoppelt ist.
Eine Alternative, die extrem robust wirkt, wären vieleicht auch die Zeck Rushkas mit Öhr zum Eindrehen ohne Drahtspange. Mit denen habe ich aber noch keine praktischen Erfahrungen im SW.
PS: Ich empfehle für leichtes Uferfischen in Sri Lanka definitiv auch kleine sinkende 6-8cm Stickbaits, z.B. Savage Gear Gravity Pencil 6cm, die haben dort im Frühjahr auf kleine Emperors und Snapper sehr gut funktioniert und lassen sich auch über dem Riff, bzw. über sehr unreinem Grund noch gut fischen.

20261012_110404.jpg
 
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LazyS

Döbel-King 2024
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Ich war die letzten Tage auf dem Peloponnes unterwegs, nebenher auch etwas Angeln. Hat für meine Ansprüche auch ganz gut geklappt. An der letzten Stelle im Saronischen Golf habe ich dann das erste Mal Bekanntschaft mit den Hasenkopf-Kugelfischen gemacht.. An allen anderen Stellen davor zum Glück nicht. Dort waren sie aber wirklich sehr stark vertreten. Konnte man auch 50cm vom Ufer am Strand gut beobachten. Bei jedem Wurf habe ich einige Nachläufer 10-15cm bekommen, die auch ohne Probleme TPE-Gummi durchgebissen haben. Zwei mit 30-40cm kamen auch raus. Leider bieten die zu allem anderen Übel auch noch nicht mal einen Drill.
Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, dass sie lokal extrem häufig sind und an anderen quasi nicht existent? Oder war das eher Zufall bei mir?
 

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