Die Theorie, die für mich am schlüssigsten ist (ich meine, sie stand in dem besagten Thread schon einmal so oder ähnlich), lautet wie folgt :
Das lange Mono-/FC-Vorfach dehnt sich unter Belastung während der Aufladung zum Wurf, zieht sich während der Freigabe wieder zusammen und bremst dadurch die Schnur, die von hinten von der Spule nachläuft. Die kleineren Ringe im Spitzenbereich tragen ihr Übriges dazu bei, ebenso das „Wedeln“ der Rutenspitze.
Die Mono selbst ist zu steif, um sich direkt um die Ringe zu legen; deshalb passiert das Ganze erst ein paar Meter weiter draußen – dann nämlich, wenn von hinten mehr Schnur freigegeben wird, als das Gewicht (der Köder) aufgrund seiner Geschwindigkeit überhaupt mitnehmen kann.
Bitte keine Detailfragen zu den einzelnen Punkten – ich bin kein Physiker, mir erscheint das Ganze lediglich in sich logisch. Warum dieses Phänomen nun ausgerechnet bei dir mit Fuji-Ringen auftritt, kann ich nicht sagen. Ich hatte allerdings einmal eine MeFo-Rute mit SG-Titanringen aufgebaut, bei der ich überraschend viele Ringschlaufen hatte – selbst mit kurzen (1 m) Leadern.
Aktuell baue ich eine neue SJ und habe genau aus diesem Grund, frei nach Zenag, einen „Assist Guide“ ergänzt. Ich werde berichten, ob das tatsächlich die endgültige Lösung ist.