Sonntag, 01.08.2021 | 23:27 Uhr | Aktuelle Mondphase: abnehmender Mond

Bass in Zukunft "heimisch"?

Barsch-Alarm | Mobile
Bass in Zukunft "heimisch"?

BA-Supporter

  • Hi Gast, Du bist neu hier. Um das Forum übersichtlich zu halten, bitten wir Dich, erst die Forensuche (Lupe oben rechts) zu bemühen, bevor Du ein neues Thema eröffnest. Vieles wird hier schon diskutiert. Vielen Dank fürs Verständnis und viel Spaß hier!

Wird der Bass in 20+ Jahren in West-Europa "heimisch" sein?

  • Ja

    Stimmen: 83 60,1%
  • Nein

    Stimmen: 55 39,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    138

Tactical_Fishing

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Mitglied seit
7. August 2007
Beiträge
445
Punkte für Reaktionen
1.260
Ort
Halle/S.
Website
www.instagram.com
Oh man da hab ich ja richtig ins Hornissenloch gestochen :D

Ich meine die Viecher sind schon extrem neugierig, was sicher auch ein Hinweis auf ein gewisses Maß an Intelligenz darstellt.
Aber mal ehrlich: Die Bass lassen sich auf Sachen fangen bei denen dir Hecht, Zander, Barsch und Co. den Stinkefinger zeigen würden. Ich hab Bass schon auf bloße Gummistücke gefangen von kaputten Softbaits. Ich hab sie schon auf Popper(fliegen) gefangen, welche einfach nur an der Oberfläche trieben. Selbst auf Crankbait der nur auf den Wellen ritt.
Und das sie mal schwerer mal leichter zu fangen sind ist eh klar. Das ist aber bei anderen Fischen auch nicht anders.

Ich meine ich fange sie ja selber auch sau gerne und ich finde sie sau geil, aber sie gehören ganz sicher nicht zu den anspruchsvolleren Fischen, wenn es um deren Fang geht. Dafür sind sie einfach zu neugierig und aggressiv und die Standorte sind auch ziemlich berechenbar (Cover und transission zones als Stichworte).
 
Zuletzt bearbeitet:

Drakestar

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Mitglied seit
22. September 2020
Beiträge
298
Punkte für Reaktionen
2.175
Ort
Novato, CA
Ich meine ich fange sie ja selber auch sau gerne und ich finde sie sau geil, aber sie gehören ganz sicher nicht zu den anspruchsvolleren Fischen, wenn es um deren Fang geht. Dafür sind sie einfach zu neugierig und aggressiv und die Standorte sind auch ziemlich berechenbar (Cover und transission zones als Stichworte).
Und trotzdem muss ich immer noch Wochen mit Erkundungstrips verbringen, um die Fische über die Jahreszeiten hinweg zu finden, dutzende Köder ausprobieren, bis einer funktioniert, ständig auf der Hut sein, diese Köder auf die sich ändernde Umstände anzupassen (auf einmal klappt nix mehr), und einiges an Geld in gute Ausrüstung investieren, damit ich die Bisse überhaupt erst mitkriege. Wenn sich das nicht anders als bei Zander und Konsorten anhört: gut, soll es ja auch nicht. Aber meine Erfahrung deckt sich halt nicht mit deiner :) Ist immer wieder schön, wenn man im Frühjahr weiß, wo sich die Fische befinden und sie reihenweise fangen kann. Aber selbst da kenne ich Leute (mich einbeschlossen), die bei ihren ersten paar Trips zum Black-Bass-Paradies Clear Lake komplett verzweifelt sind.

Ob sie jetzt wirklich einfacher zu fangen sind oder nicht weiß ich nicht (ist mir auch egal). Aber die Idee, daß Black Bass “easy Mode” sein. Naja, agree to disagree.
 
Zuletzt bearbeitet:

Drakestar

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Mitglied seit
22. September 2020
Beiträge
298
Punkte für Reaktionen
2.175
Ort
Novato, CA
Das Ganze hoert sich hoffentlich nicht zu eingeschnappt oder defensiv an; ist IMHO eine interessante Diskussion. Ich gebe halt zu Bedenken, dass es fuer jeden arschkalten Zandertrip in Deutschland zur nicht optimalen Jahreszeit (bei dem man sich jeden Fisch erarbeiten muss) einen aehnlichen Basstrip in Amerika gibt, bei dem Gleiches zutrifft. Und ich stelle ebenfalls zur Diskussion, dass man bei Basstrips/Ferien ins Ausland vielleicht nicht gerade dann faehrt, wenn es mit dem Angeln schwierig ist, sondern solche Trips zur besten Jahreszeit plant. Und dass die Perspektive dementsprechend etwas verzerrt sein mag. Vielleicht? Ich halte ja schon die Klappe :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dural

Gummipapst
Mitglied seit
17. Mai 2018
Beiträge
805
Punkte für Reaktionen
1.278
Alter
121
Naja, ich habe das Glück in der Nähe von vielen guten Seeforellen Gewässer mit einem Natürlichen Bestand zu leben. Wer einmal eine gute Seeforelle an einer leichter Combo hatte will nie mehr was anders, kann ich jedem versprechen. In einem Run mal 20-30m Schnur von der Rolle nimmt, oder wenn die Temperaturen im idealen Fenster sind, sind die Fische so dermassen schnell das man sie kaum sieht (Kein Witz) da werden im Wasser schon mal 20-30m innert wenigen Sekunden zurückgelegt. Oder schon der Einschlag, da kann es vorkommen das es einem fast die Rute aus den Händen reist.
Eine TopWater Sefo ist noch mein ganz grossen Ziel, das geht nämlich auch.

Bass ist ja sicher ganz lustig, aber Bedarf habe ich gar nicht ;)
 

Dominikk85

Bigfish-Magnet
Mitglied seit
20. Februar 2015
Beiträge
1.736
Punkte für Reaktionen
1.390
Ich denke schon das der Bass ein geiler fisch ist, aber unsere Fische sind auch nicht schlecht und daher sollte man nicht unsere Bestände gefährden indem man mit Bass experimentiert.

Gut wahrscheinlich würde sich der Bass hier eh nicht durchsetzen, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen.

Die einzige Ausnahme wäre wenn die globale Erwärmung heimischen Arten das Überleben unmöglich macht, in dem Fall wäre es imo berechtigt diese Lücke neu zu füllen, eventuell auch mit Bass.

Ich denke aber das wird noch ziemlich lange dauern, die einzigen Arten die akkut durch Erwärmung gefährdet sind sind salmoniden, vor allem bafo und äsche
 

Garrincha

Echo-Orakel
Mitglied seit
16. November 2016
Beiträge
215
Punkte für Reaktionen
1.268
Ort
Porto
Naja, ich habe das Glück in der Nähe von vielen guten Seeforellen Gewässer mit einem Natürlichen Bestand zu leben. Wer einmal eine gute Seeforelle an einer leichter Combo hatte will nie mehr was anders, kann ich jedem versprechen. In einem Run mal 20-30m Schnur von der Rolle nimmt, oder wenn die Temperaturen im idealen Fenster sind, sind die Fische so dermassen schnell das man sie kaum sieht (Kein Witz) da werden im Wasser schon mal 20-30m innert wenigen Sekunden zurückgelegt. Oder schon der Einschlag, da kann es vorkommen das es einem fast die Rute aus den Händen reist.
Eine TopWater Sefo ist noch mein ganz grossen Ziel, das geht nämlich auch.

Bass ist ja sicher ganz lustig, aber Bedarf habe ich gar nicht ;)
Kann ich gut nachvollziehen. Die arktischen Saiblinge in den Fjorden Grönlands waren am leichten Gerät ein Traum: die Geschwindigkeit, die Bisse und die Sprünge sind atemberaubend. Gleichwohl gilt es ab dieser Stelle eine Lanze für den Schwarzbarsch zu brechen: ich Angel seit zwei Jahren jetzt fast ausschließlich und das ganze Jahr über nur auf Blackies und finde, dass kaum eine andere Fischart unserem Hobby so viele verschiedene Facetten abverlangt. Das Originäre am Spinnfischen, das Spiel mit Lug und Betrug wird hier einfach ausgereizt: Ja, der 40er steht dort im Cover aber nein, der Twitchbait interessiert ihn nicht, wohingegen der weightless Gummiwurm immerhin dazu führt, dass er 10cm aus dem Cover rauskommt und erregt mit den Flossen schlägt. Dieses Spiel und dann der Moment, wenn die Luke aufgeht, oder eben auch nicht...das ist für mich grandioses Angeln!
 

Manuel212

Keschergehilfe
Mitglied seit
24. November 2020
Beiträge
19
Punkte für Reaktionen
33
Alter
40
Ort
Schweiz
Betreffend invasive Arten, in den USA sind ja die Riesen-Schlangenkopf Fische sehr invasiv und müssen bei Fang gesetzlich entnommen werden.

Davon gibt's ja sehr viele Unterarten vom 10cm Aquarium Fisch bis zum Giant Snakehead.

Habe vor einigen Tagen ein Angelvideo gesehen wo in Thailand, dort sind die Giant Snakehead ja heimisch, auf sie geangelt wird, mit der MH Baitcaster und Softbaits, ist halt schon geil :)

Natürlich will ich die Fische jetzt nicht hier haben, weil sie ganze Ökosysteme zerstören können, aber auch die gefallen mir optisch sehr, hab irgendwie eine Schwäche für "Freak" Fische.

Hier mal noch ein Bild. Stammt aus Google suche. Schon geile Fische. Aber der Largemouth Bass ist immernoch mein absoluter Lieblingsfisch.

f0bc8b030240b170db4144f5124013a1.jpg
 

Tactical_Fishing

Dr. Jerkl & Mr. Bait
Mitglied seit
7. August 2007
Beiträge
445
Punkte für Reaktionen
1.260
Ort
Halle/S.
Website
www.instagram.com
Wär halt schon schön wenn der Bass in unseren Gefilden heimisch wär. Wenn's jetzt noch zu lange kalt ist damit er eigene Populationen erhalten kann sieht's in 10 - 20 Jahren vielleicht wieder anders aus.
Im Luganersee ist die Bass Population leider komplett eingebrochen.
Bass hättest du gerne, aber Snakeheads nicht, weil sie Ökosysteme zerstören können. Das könnten die Bass genauso. Und damit meine ich nicht nur deren Einfluss auf andere Fische, was häufig diskutiert wird sonder auch Wasserinsekten, aquatische Insektenlarven und Amphibien etc.
Ein kleiner Widerspruch deinerseits.
Dort wo sie ohnehin schon etabliert sind angle ich sie gerne, daran kann ich eh nix ändern. Aber ich bin nicht dafür, dass man gebietsfremde Arten unter Vorsatz aussetzt. Das ist kriminell, um das mal ganz klipp und klar zu sagen. Danach ist man ganz sicher seinen Schein los (vielleicht auch auf Lebenszeit) und ein paar zehntausend Euro. Das ist kein Kavaliersdelikt und nicht mit den Aussetzen von ein paar Goldfischen zu vergleichen.
 

Yoshi

BA Guru
Mitglied seit
7. Juli 2010
Beiträge
3.315
Punkte für Reaktionen
5.843
Ort
die Maus...
Das ist kriminell, um das mal ganz klipp und klar zu sagen.
Ich will gar nicht daran denken, was noch alles kriminell wird, wenn EU - Bürokraten und sonstige Sesselfurzer ihre geistigen Ergüsse in Gesetzesform bringen. Zander besetzen, sicher verschlüsselt kommunizieren... Dass der Forellenbarsch keine invasive Spezies ist, die ein Gewässer total umkrempelt, hat sich doch nun schon hinreichend in Südeuropa gezeigt, wo wesentlich günstigere Bedingungen für diese Art herrschen.
Wenn ein Besatz hier illegal ist, dann sehe ich das eher als ein Problem in der Gesetzeslage, dessen Beseitigung wünschenswert wäre, aber äußerst unwahrscheinlich ist.
Die Problematik von invasiven Arten ist ja nun wirklich hinreichend bekannt - und die wirklich fiesen Gesell*innen kommen von ganz allein, da kann man sicher sein. Damit sehe ich auch keinen Widerspruch zwischen dem Wunsch, auf Bass angeln zu können und dem Wunsch, eine echte invasive Spezies aus den Gewässern fernzuhalten.

Damit das Ganze nicht zu sehr in Meinungsgelaber abdriftet (ich nehme mich nicht davon aus...) - ist jemand schon über entsprechende Studien gestolpert und kann diese verlinken?
 

Dominikk85

Bigfish-Magnet
Mitglied seit
20. Februar 2015
Beiträge
1.736
Punkte für Reaktionen
1.390
Ich will gar nicht daran denken, was noch alles kriminell wird, wenn EU - Bürokraten und sonstige Sesselfurzer ihre geistigen Ergüsse in Gesetzesform bringen. Zander besetzen, sicher verschlüsselt kommunizieren... Dass der Forellenbarsch keine invasive Spezies ist, die ein Gewässer total umkrempelt, hat sich doch nun schon hinreichend in Südeuropa gezeigt, wo wesentlich günstigere Bedingungen für diese Art herrschen.
Wenn ein Besatz hier illegal ist, dann sehe ich das eher als ein Problem in der Gesetzeslage, dessen Beseitigung wünschenswert wäre, aber äußerst unwahrscheinlich ist.
Die Problematik von invasiven Arten ist ja nun wirklich hinreichend bekannt - und die wirklich fiesen Gesell*innen kommen von ganz allein, da kann man sicher sein. Damit sehe ich auch keinen Widerspruch zwischen dem Wunsch, auf Bass angeln zu können und dem Wunsch, eine echte invasive Spezies aus den Gewässern fernzuhalten.

Damit das Ganze nicht zu sehr in Meinungsgelaber abdriftet (ich nehme mich nicht davon aus...) - ist jemand schon über entsprechende Studien gestolpert und kann diese verlinken?
99% der eingeschleppten Arten verursachen keine Probleme und verschwinden schnell wieder, aber es gibt natürlich auch dramatische Beispiele wie z.b die Ratten in Australien und Neuseeland.

Aus dem Grund sollte man es imo nicht riskieren. Bisher konnte sich der Bass nicht halten, aber mit neuen klimatischen Bedingungen könnte sich das eventuell schon ändern.

Man sollte jetzt keine Panik vor jeder fremden Art haben, aber generell ist es schon sinnvoll erstmal auf der sicheren Seite zu sein
 

Manuel212

Keschergehilfe
Mitglied seit
24. November 2020
Beiträge
19
Punkte für Reaktionen
33
Alter
40
Ort
Schweiz
Bass hättest du gerne, aber Snakeheads nicht, weil sie Ökosysteme zerstören können. Das könnten die Bass genauso. Und damit meine ich nicht nur deren Einfluss auf andere Fische, was häufig diskutiert wird sonder auch Wasserinsekten, aquatische Insektenlarven und Amphibien etc.
Ein kleiner Widerspruch deinerseits.
Dann sag ich's mal so, ich will keine Fischart die die heimischen Arten verdrängt, weder Bass noch Snakehead. Ich kann mir aber durchaus vorstellen das Bass neben unseren heimischen Fischen co existieren könnten, aber sicher ist man da ja nie.

Aber vermutlich ist der "noch" zu lange Winter für den Bass hier ein Problem.

Wäre aber interessant zu sehen mal 1mio kleine Bass und 1mio Snakehead Setzlinge in den Bodensee zu schmeissen und zu sehen ob in 10 Jahren noch irgendwas gefangen wird.

Wäre natürlich komplett verantwortungslos, aber interessant wär's schon.
 

Manuel212

Keschergehilfe
Mitglied seit
24. November 2020
Beiträge
19
Punkte für Reaktionen
33
Alter
40
Ort
Schweiz
Dann sag ich's mal so, ich will keine Fischart die die heimischen Arten verdrängt, weder Bass noch Snakehead. Ich kann mir aber durchaus vorstellen das Bass neben unseren heimischen Fischen co existieren könnten, aber sicher ist man da ja nie.

Aber vermutlich ist der "noch" zu lange Winter für den Bass hier ein Problem.

Wäre aber interessant zu sehen mal 1mio kleine Bass und 1mio Snakehead Setzlinge in den Bodensee zu schmeissen und zu sehen ob in 10 Jahren noch irgendwas gefangen wird.

Wäre natürlich komplett verantwortungslos, aber interessant wär's schon.
Würde ich natürlich nie befürworten dafür liebe ich unsere Fische viel zu sehr und habe zu viel Respekt vor der Natur.

Wie sich das aber entwickeln würde und ob sich eine Art etablieren könnte und welche evtl. verdrängt würde wäre halt wissenschaftlich mega interessant.

Ob da jetzt 1mio reichen würde weiss ich nicht, der Bodensee ist ja nicht der Baggersee vorm Haus, war einfach als Beispiel gemeint.

Aber freuen wir uns einfach an unseren Fischen und an den anderen im Urlaub.
 

Dominikk85

Bigfish-Magnet
Mitglied seit
20. Februar 2015
Beiträge
1.736
Punkte für Reaktionen
1.390
In den USA gibt es ja auch teilweise Probleme mit invasiven Arten. War da nicht irgendwas mit massenweise Karpfen (oder Graskarpfen)?
 

Belian

Gummipapst
Mitglied seit
30. Januar 2014
Beiträge
808
Punkte für Reaktionen
3.292
Ort
Riba–roja d‘ Ebre
Stimmt leider nicht. Der @Belian hat mal Literatur geliefert. Scheints hats dort ursprünglich als Raubfisch nur diverse Barbenarten gegeben.
Hier nochmal die Liste dazu :
http://www.chebro.es/contenido.streamFichero.do?idBinario=12300

Die ersten Fischarten der Liste sind nach 1900 ( wie auch immer reingekommen , da wird viel gemunkelt ) .
Man darf allerdings auch nicht vergessen das der Ebro früher komplett ein Fluss war. Mit der Aufstauung bilden sich natürlich auch neue Lebensräume was für die eine Art positiv sein kann ist für andere Arten wiederum der Untergang.

Zum eigentlichen Thema kann ich ich nur soviel sagen ; als ich hier vor ca. 17 Jahren angefangen war der Schwarzbarschbestand ausgezeichnet hier am Ebro .
Als vor ein paar Jahren der Flussbarsch hier förmlich explodierte ging es rapide bergab mit den Blackys. Das lag / liegt wahrscheinlich daran weil der Flussbarsch vor dem Schwarzbarsch laicht und dann deren Brut frisst ( nur eine Vermutung ! )
Woher diese “plötzliche Barschexplosion “ stammt wirft auch wiederum Fragen auf denn anscheinend gab es auch vorher schon Flussbarsche im Ebro.
Eine Vermutung ist das jemand mit Besatzmassnahmen nachgeholfen hat und das frische Blut den alten Bestand aufgefrischt hat.
Mittlerweile scheint sich der Schwarzbarschbestand aber wieder etwas zu erholen was auch vermehrte Fänge und Beobachtungen wieder bestätigen.
Jedenfalls ist es schon erstaunlich zu sehen wie sich der Fischbestand in einem derartigen Gewässer wie der Ebro mit seinen ganzen Stauseen in doch so relativ kurzer Zeit ständig verändert.
 

AssAssasin

Finesse-Fux
Mitglied seit
7. November 2007
Beiträge
1.220
Punkte für Reaktionen
831
Die Beurteilung ob eine Fischart invasiv ist oder nicht wird zum Glück nicht ein paar fanggeilen "Sportanglern" überlassen, dann wären die Gewässer hier ähnlich im A... wie der Ebro. Und leider zeigt sich das invasive Potential oft erst im Ernstfall.
Ob der Bass ein supertoller Sportfisch ist oder nicht sollte nicht über Besatz entscheiden.
Wenn man unbedingt diesen einen Fisch fangen will muss mal halt in sein ursprüngliches Areal reisen...wie bei vielen anderen Fischarten auch.
Bass haben Europa nichts verloren, und sie könnten sich auch auf natürlichem Weg niemals bis Europa ausbreiten. Von daher kann ich nur hoffen dass auch die anderen europäischen Staaten mal auf den Trichter kommen diesen Quatsch zu unterbinden.
Und ja, ich weiß dass hier in NRW auch weder Regenbogenforelle noch Zander natürlich vorkommen. Bei ersterer sehe ich das genau wie beim Bass, beim Zander wäre heute spätestens durch RMD-Kanal eine weitere Verbreitung wahrscheinlich.
 

Oben