Es bringt nichts, wenn man die Probleme nicht benennt.
Ich glaube, dass wir bei diesem Thema vorsichtig sein müssen, um nicht ungewollt Menschen zu stigmatisieren – nur weil sie optisch so wirken, als kämen sie aus einem anderen Land. Das hilft uns bei der Lösung des Problems nicht weiter.
Die Thematik ist einfach sehr komplex, weshalb persönliche Erfahrungen oder Einzelfälle oft nicht repräsentativ für das große Ganze sind.
Ich erlebe solche vorschnellen Urteile im Sommer übrigens oft am eigenen Leib, wenn ich viel Sonne abbekommen habe. Mein „Highlight“ war ein älteres Ehepaar, das abschätzig tuschelte, mein mitgeführtes Fahrrad sei bestimmt geklaut. Oder auch Motorradfahrer, die uns an einem Rastplatz sehr eindeutige Blicke zuwarfen, während ich dort mit meiner eher hellhäutigen Frau saß.
Ich könnte unzählige solcher Geschichten erzählen.
Das zeigt einfach, wie schnell man aufgrund von Äußerlichkeiten in eine Schublade gesteckt wird.
Manchmal Frage ich mich ob es was ändern würde wenn ich ihnen meinen Stammbaum zeige. Sprich geht es eigentlich um die Optik oder um die Ableitung die getroffen wird?
Und auch wenn es bei mir sich auf die Sommer Monate reduziert und ich das Glück habe nicht aufgrund meines Namens diskriminiert zu werden, hat es mir geholfen eine andere Sicht einzunehmen.
Ich möchte als Mensch eine Chance haben und anderen Menschen diese Chance geben und das nicht nur im direkten Gegenüber sondern ganz Allgemein.
Ich bin der Meinung lässt man diesen nicht relevanten Teil (Herkunftsschätzung) weg schadet man niemandem und beschuldigt niemanden den es gar nicht betrifft. Von daher warum sollte man es tun?
Ganz allgemein für die Politik würde ich vorschlagen: weniger Bauchgefühl, weniger Stimmung, weniger nach unten treten, weniger Einzelfälle statt dessen mal mehr Probleme an der Wurzel angehen

Verzeihung für meine Ausführung. Ich lass es gut sein - hab auch gar kein Interesse an einer Diskussion <3
Wahrscheinlich sollte man um halb eins auch keine langen off topic Kommentare schreiben
