„Trendsport“ Angeln: Immer mehr Angler - immer mehr Angeldruck und weniger Fische?

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XR-Kalle

Bigfish-Magnet
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Das ist für mich einfach wegschauen bei einer Form von Alltagsrassismus der immer verbreiteter wird. Aber gut.


„Und als wäre das noch immer nicht genug, blockieren ständig große Gruppen das ganze WE die Angelstelle, aber nicht zum Angeln, sondern nur zum Picknicken, weil die Angelstelle halt so geil aussieht und dann wird auch noch der Müll liegen gelassen.“

Das hätte es genau so getan und man hätte nicht diesen kleinen Seitenhieb mit drin.

Vielleicht reagiere ich da auch sensibel drauf da ich in zunehmendem Maße von Alltagsrassismus betroffen bin. Die Frage ist jetzt ob ich da Schuld dran bin da ich „so sensibel“ reagiere oder die Tatsache, dass solche (meiner Meinung nach unnötigen Bemerkungen) immer massentauglicher werden.
Leute wie Du sind Teil des Problems...
auf Tatsachen hinweisen nennt man dann einfach "Alltagsrassismus".
Ich könnte jetzt so viel dazu schreiben aber ich spare mir das...
 
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0221

Twitch-Titan
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Du widerlegst meinen Punkt eigentlich nicht. Du begründest nur warum du glaubst, dass die Formulierung gerechtfertigt sei. Meine Aussage war aber eine andere: Der Satz funktioniert inhaltlich genauso ohne "arabische Großfamilien". Wenn das Problem Müll und blockierte Angelstellen sind, dann kritisiere genau das. Dagegen sage ich nichts da ich mich genau so (wie wir alle wahrscheinlich) über Müll in der Natur aufrege. Die Herkunft fügt dem Ganzen aber keinen Mehrwert hinzu, sorgt aber dafür, dass Menschen eine ganze Gruppe mit diesem Verhalten verbinden.
 

Allrounder90

Gummipapst
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Das ist für mich einfach wegschauen bei einer Form von Alltagsrassismus der immer verbreiteter wird. Aber gut.
Wow ....

Fängt das jetzt hier auch noch an ...
Muss schon schwers Leben sein überall nur das Böse zu sehen.... Oder eher sehen zu wollen ...
 

Bonobo291

Bigfish-Magnet
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Wow ....

Fängt das jetzt hier auch noch an ...
Muss schon schwers Leben sein überall nur das Böse zu sehen.... Oder eher sehen zu wollen ...
Wow!
Und derjenige, der die arabische Großfamilie als böses Problem ansieht (oder sehen will ;)) und alle über einen Kamm schert handelt in deinen Augen anders?!

Sorry fürs OT! Bin auch hier raus...
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Bin ich der einzige hier der diese Aussage ein wenig unangebracht findet?

Wieso sollte man den Menschen (egal welcher Nationalität!) verbieten an einem Spot den ein Angler für sich als „guten Spot“ identifiziert hat zu picknicken?

Das Thema Müll liegen lassen lässt sich ebenfalls nicht auf eine Nationalität beschränken sondern betrifft Menschen jeglicher Nationalitäten dieser Welt.

Ich gehe auch nicht hier ins Forum und beschwere mich darüber, dass mein deutscher Mitbürger nachts ständig an meinem Lieblingsangelspot spazieren geht und den Kot seines Hundes dort liegen lässt… er ist Deutscher dafür kann er nichts. Was sein Benehmen hinsichtlich der Entsorgung des Kots betrifft schon und damit ist er für mich „der Idiot der den Kot nicht wegräumt“. Genau so sind es „Idioten die ihren Müll nicht wegräumen“ und nicht nur „arabische Großfamilien“.

Wieso dieses ständige verbreiten von Hass..
Bei bestem Willen, bei mir am Rhein sind es zu 90% nur Migranten aus dem Mittleren Osten/Afrika/Türkei/Ukraine die an den Rhein gehen mit irgendwelchen Aldi Tüten und Einweggrills liegen lassen und dabei noch schön Aalschnüre legen. Die Deutschen gehen dort entweder nicht mehr hin oder nur zum schwimmen, wenn Migranten bei dem Thema die dominante "Tätergruppe" sind wieso sollte man dann den Elefanten aus dem Raum reden und sich ein Brett vor dem Mund hängen, warum sollte man diese Problematik nicht ansprechen? Ich sage nicht es sind nur Migranten und Deutsche machen es nie, aber in den meisten Fällen in den letzten 5 Jahren die ich beobachten konnte waren es halt nunmal Migranten
 

Harjus

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Ich teile die Welt in A….löcher und Nichta….löcher ein. Fragt man hiesige Einwohner wo die besseren Menschen wohnen, kommt immer die Antwort: Na hier! Was mich total aufregt, dass einige Angler zwar ihren Grobschmutz beseitigen aber ansonsten mit ihren Zigarettenresten eine kleine Giftmülldeponie bauen.
 

Simon0211

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Das ist für mich einfach wegschauen bei einer Form von Alltagsrassismus der immer verbreiteter wird. Aber gut.


„Und als wäre das noch immer nicht genug, blockieren ständig große Gruppen das ganze WE die Angelstelle, aber nicht zum Angeln, sondern nur zum Picknicken, weil die Angelstelle halt so geil aussieht und dann wird auch noch der Müll liegen gelassen.“

Das hätte es genau so getan und man hätte nicht diesen kleinen Seitenhieb mit drin.

Vielleicht reagiere ich da auch sensibel drauf da ich in zunehmendem Maße von Alltagsrassismus betroffen bin. Die Frage ist jetzt ob ich da Schuld dran bin da ich „so sensibel“ reagiere oder die Tatsache, dass solche (meiner Meinung nach unnötigen Bemerkungen) immer massentauglicher werden.
Ich glaube du verschließt eher die Augen vor der Realität.
Die Wahrheit ist hart auch, wenn so Leute wie du es nicht wahrhaben wollen ;)
 
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Das ist für mich einfach wegschauen bei einer Form von Alltagsrassismus der immer verbreiteter wird. Aber gut.


„Und als wäre das noch immer nicht genug, blockieren ständig große Gruppen das ganze WE die Angelstelle, aber nicht zum Angeln, sondern nur zum Picknicken, weil die Angelstelle halt so geil aussieht und dann wird auch noch der Müll liegen gelassen.“

Das hätte es genau so getan und man hätte nicht diesen kleinen Seitenhieb mit drin.

Vielleicht reagiere ich da auch sensibel drauf da ich in zunehmendem Maße von Alltagsrassismus betroffen bin. Die Frage ist jetzt ob ich da Schuld dran bin da ich „so sensibel“ reagiere oder die Tatsache, dass solche (meiner Meinung nach unnötigen Bemerkungen) immer massentauglicher werden.
Ist es denn sooo schlimm, „das Kind auch mal beim Namen zu nennen“?
Ist es gleich Rassismus, wenn man schreibt, dass in 9 von 10 Fällen eine arabische Großfamilie am vermeintlich Angelspot zusammenkommt und dort Müll hinterlässt? Ich bin mir nicht sicher, ob wir als Gesellschaft nicht langsam zu empfindlich reagieren und mMn. bewirkt sowas mitunter genau das, was wir eigentlich nicht wollen.

Aber ich kann mich da auch irren…

P.S. Hier in der Gegend kannste als (blondes) Mädchen nur noch bedingt ins Freibad. Das liegt nicht am Hundekot…
 

PBMB

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Interessanter Punkt, durchaus diskutabel.

Da ich hingegen kaum mehr zum Fischen komme, dürfte unglaublich viel mehr Fisch plötzlich verfügbar sein und sollte sich daher mit etwa 250.000 Neuanglern die Wage halten. So gut, wie ich immer und überall gefangen habe ;) ;)

Aber ernsthaft, ich denke du liegst nicht so falsch mit deiner Vermutung. Mehr Befischungsdruck und auch weil viele (wiederum auch Dank moderner YTer), die C&R betreiben, lernen die Fische dazu und werden vorsichtiger. Ich denke jeder, der mal eine "Jungfräuliches" Topgewässer als erster beangelt hat, wird die Erfahrung gemacht haben. Mehr Angler, mehr Köder im Wasser, gebildetere Fische. Und wenn dann noch die mit dem aggressiven Gen, die auf KuKö gehen, weggeangelt werden und nur noch die ohne Aggressionsgen sich reproduzieren, wird es logischerweise schwieriger.
Letzter Satz klingt gewagt? Wurde in einer Studie erprobt, ausgewertet und in einem Paper festgehalten. Hier der Link auf Alringhaus Studie zu Fischverhalten und den "angling effect": https://doi.org/10.1111/eva.12504

Allerdings setze ich auch hier auf das Prinzip Hoffnung. Und auch berechtigt. Ne Zeitlang sprangen alle auf SUPs und die Gewässer waren voll. Dann rannten alle in die Boulderhallen....Zeitsprung in die 90er: Alle spielten plötzlich Tennis! Und heute? Fahre ich an verwaisten Tennisanlagen vorbei, sehe gammelige SUPs in Garagen hängen und Bouldern geht auch nicht mehr jeder.

Das tolle an Trends: sie gehen vorbei. Und, je schwieriger etwas zu lernen ist und je mehr Frustrationstoleranz der Mensch beim Erlernen und bis zum Erfolg braucht, desto schneller geben die meisten wieder auf. Und unser Hobby erfordert Ausdauer, Frustrationstoleranz, Geld, Zeit und kaum alle der Neulinge bringen all das mit. Dann läufts mal noch ne Zeit lang scheiße und schon landet die neue Steez des Einsteigers auf Kleinanzeigen. Daher bin ich recht optimistisch, dass dieser Trend auch wieder vergeht und der Kern derjenigen, die es schon immer geil fanden (weil sie es nach vielen Jahren drauf haben) bleibt. Der Rest attackiert Hobby Nr. 16 oder geht zurück zu Nr. 8.

Wie auch immer, ich bleib da entspannt aber kann die Aktualität gut nachvollziehen.

So sehe ich das auch. Hab im Bekanntenkreis auch viele Angler, die auf den Hype aufgesprungen sind, aufgetacklet haben und
Jetzt steht das Zeug seit Jahren unbenutzt rum, da man ein anderes Hobby hat.

Was mir aber generell halt aufgefallen is, dass der tackleaffe bei solchen Personen besonders hart kickt. Da wurde sich zB n Fettes Karpfenbivvy gekauft, während ich unter ner Halbschale gepennt hab. Andere werden durch die Werbeagentur Youtube so getriggert, dass andauernd neues Zeug/Köder etc hermuss. Ja klar ich bin auch so.
Brauche ich die 5. Rute-wahrscheinlich nich - hab aber verwendung dafür.

Ich find es aber cool, wenn Leute dann dabei bleiben und nicht aufgrund von Frustration aufgeben Sind einige wenige, aber die gibt’s auch.
 

Harjus

Twitch-Titan
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Über die vielen Jahrzehnte, die ich am Wasser verbringen durfte, ist es für mich unübersehbar, dass der Angeldruck zu sehr viel weniger Fisch in den Gewässern geführt hat. In Deutschland ist die Zahl der Angler stark gestiegen. In Finnland ist die Netz- und Berufsfischerei verantwortlich für den Fischschwund. Unter anderem belegt das auch diese Studie für die deutschen Verhältnisse.

Ich habe Irrtümlicherweise auch angenommen, dass ich durch die Anschaffung weiterer toller Produkte meine Angelerfolge verbessern oder den Fischschwund kompensieren könnte. Was für ein fatales Mißverständis. Über 90% meiner Ausrüstung ist vollkommen überflüssig. Das habe ich auch an den ungläubigen Blicken meiner finnischen Freunde und Verwandten gesehen, als ich mein Gedöns präsentierte. Die gehen immer noch mit ihren uralten Stöcken ans Wasser. Ein bisschen peinlich war mir das schon.

Nachdem ich in Finnland über 40 Tage am und auf dem Wasser verbringen durfte, bin ich zu dem Schluss gekommen, meine gesamte Ausrüstung hier vor Ort zu lassen. Meine innere Angelbatterie ist bis zur nächsten Finnlandreise ausreichend geladen.
 

Radegast

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Es hat sicher einen Schub gegeben. Corona, Imagewandel, Social Media und der generelle Outdoortrend. Wie bleibend der sein wird, lässt sich erst in ein paar Jahren sehen.

Was ich aber auch feststellen kann, ist wie Neueinsteiger heute auftacklen. Das ist kein Vergleich mehr zu vor 20 Jahren.

Ob ich heute weniger fange als vor meiner langen Angelpause (2010-2020)? Eher nicht. Aber das liegt v.a an anderen Faktoren (Mobilität, Gewässerwahl, Tackle und Zeit am Wasser). Aber der Druck auf manchen Gewässern ist schon brutal zu sehen. Wo es geht, weiche ich heute halt aus auf Wasserl an denen keine oder nur wenige Tageskarten vergeben werden.
 

Cybister

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Ich glaube wir machen uns die Sache zu leicht. Ja, Angeldruck spielt eine Rolle. Gerade bei C&R haben die Probanden „schon alles gesehen“. - so dumpf sind die tatsächlich nicht, manche Exemplare ausgenommen, wenn man den Mehrfachfängen an einem Tag glauben darf.
Meine anglerische Sozialisierung hat in den 70ern begonnen und wenn ich diesen Zeitraum überblicke ist eines klar: die Gewässer haben sich verändert. Unter Umweltaspekten erheblich verbessert, weil klarer und wesentlich nährstoffärmer als früher - kann mich aus meiner Zeit als Jugendlicher nicht daran erinnern, das der Rhein jemals klar war, was auch dafür gesorgt hat, das höhere Wasserpflanzen da eigentlich keine Chance hatten. Damals war das Spektrum an Arten erheblich geringer, aber dafür waren Massenfänge an Barsch und Rotauge problemlos möglich. Der Preis: zeitweise roch das Wasser ganz komisch nach Phenol….Ach ja: über die Sichtung der ersten Kormorane haben wir uns gefreut.
Anglerisch ist es durch das nährstoffärmere Wasser schwieriger geworden: mehr Arten, dafür geringere Individuenzahl. Der Hafen meiner Jugend am Mittelrhein ist heute fast das ganze Jahr klar, Wasserpflanzen säumen die Packung…und wo man früher das ganze Jahr durch mindestens mit einem 4er Mepps fischen musste um sich alle drei Fluken wegnagelnde Minibarsche zu vermeiden, freut man sich heute, wenn man an einem besseren Tag mit mehr als 5 Barschen heimgeht.
 
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backlash63

Gummipapst
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@Harjus, danke für den Link zur Zusammenfassung der Studie über die Auswirkungen des Angeldrucks!

Man muss nur vorsichtig sein bei der Interpretation der Ergebnisse, und auch in dem Artikel wird ja auf offene Fragen hingewiesen. Es wird allerdings klar gesagt, dass die Fische (hier eigentlich nur der daraufhin untersuchte Hecht) durchschnittlich kleiner bleiben und sich vorsichtiger verhalten. Aber nicht, dass es weniger werden. Im Gegenteil: am Schluss heißt es "Mit jedem Hecht, der den Anglern oder Fischern künftig ein Schnippchen schlägt, verringert sich auch das Überfischungsrisiko der Population als Ganzes". Einerseits gut, für uns als Angler aber natürlich nicht völlig zufriedenstellend, weil wir ja fangen wollen.

Es gibt aber wohl tatsächlich weniger Fisch als früher, nur hat das nichts mit Angeldruck zu tun. @Cybister hat es schon gut beschrieben und ich kann es nur bestätigen. Auch ich bin alt genug, um mich noch an den Zustand in den 1970er zu erinnern. An die trübe Brühe im Fluss hinter meinem Elternhaus - heute ein kristallklares Gewässer. Weniger Nährstoffe bedeutet weniger Nährstoffe und damit weniger Biomasse. Ich habe jetzt keinen Link parat, der das belegen soll, meine aber, dass es ausführlicher z. B. für die Felchenbestände im Bodensee diskutiert worden ist (kann mich aber auch irren). Allerdings ist das ein ökologisch-biologisches Grundprinzip und erklärt sich daher von selbst.

Noch was zu deiner Finnland-Konnektion, @Harjus: da bin ich ja wirklich neidisch und kann sehr gut verstehen, dass du kein Verlangen mehr hast auf Angeltrips hier bei uns. Und dass du bezüglich deines Tackles einen minimalistischeren Weg einschlägst.
 

Barschtii

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Der Angeldruck nimmt natürlich stark zu, aber die Frage ist auch, wie erfolgreich sind die denn alle? Gerade auf Kleinanzeigen stößt man recht häufig auf Tackle, dass aufgrund von „Hobbyaufgabe“ eingestellt wird. Wegen drei Mal Angeln ist es sicher noch nicht dein Hobby… Tatsächlich bin ich der arroganten Meinung, dass ein Großteil der Angler, die von Social Media dazu verleitet werden, überhaupt keinen Plan hat und nicht weiß, was sie eigentlich machen. Grössere Gewässer oder schlecht Zugängliche laufen bei mir aber trotzdem auch besser, als der kleine Baggersee, für den es Tageskarten gibt und täglich mit Ködern bombardiert wird. Hier merkt man schon einen extremen Angeldruck.

Was ich aber erschreckend finde, ist das Fischhandling, was die Leute praktizieren, da sie ja ihr Foto für SM brauchen. 10cm Barschen werden die Daumen ins Maul gebohrt, 40cm Hecht mit dicken Handschuhe durch die Kiemen gegriffen, Salmoniden mit trockenen Händen 2min für ne Fotosession an Land gehalten… Hauptsache es wird C&R und quick release unter das Foto geschrieben, das macht alles wieder gut.
 

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