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Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Hallo da ich noch nie wirklich fragen bezüglich Karpfentackle hier gesehen habe, hoffe ich das ich hier richtig bin. Ich angele nicht oft auf Karpfen aber ich war jetzt an mehreren Seen schon in der Situation das ich die Karpfen mit meinen 2,70m Ruten nicht erreichen konnte. Da ich hier von Weiten von 100m+ spreche und ich wirklich keine Ahnung von diesem Gebiet habe würde ich gerne Leute mit Erfahrung fragen was für Ruten, Rollen und Schnüre sie fischen. Es geht mir nicht um genaue Modelle sondern mit um Folgende Dinge:
Macht es wirklich einen großen Unterschied in der Wurfweite ob ich 3,60m oder 3,90m Ruten fische?
Eher 3lbs oder 3,5lbs?
Was für Rollengrößen fischt ihr?
Ist bei dieser Wurfweite zwingend geflecht nötig oder geht auch Mono und wenn geflecht besser ist was für stärken fischt ihr dann? Und 8fach oder 4fach?
Ich möchte gerne nächstes Jahr mit dem Distanzangeln anfangen und wäre für ein paar Antworten Dankbar:)
 
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Hilbig

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Hi ja Distanzen über 100 m sind schon nicht so einfach.
Bei Ruten länge 3.60 mit passendem Gewicht kommt man schon ziemlich ziemlich weit.
Ich hab 3.60 mit 3.5 lbs
14000 Shimano ultegras
Und 0.35 mono
Wenn's wirklich um Meter geht könnte eine Schnur die sich vorne verdickt ohne Knoten Sinn machen.
Gute Karpfen mono also 25-30 Euro für 1000 m Reicht.
Und Werfen üben um richtig weit zu werfen muss man deutlich mehr Kraft aufwenden
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Mit meinen 12-Fuß-Ruten/3 LBS und der Daiwa Tournament 5000 kann ich immer weiter und genauer werfen als mit meinen 13-Fuß-Ruten. Viel wichtiger als das maximale Wurfgewicht ist die passende Schnur und das ideale Wurfgewicht deiner Ruten nicht das maximale.
Ich weiß, bei der frage ob 3lbs oder 3,5lbs geht es mir nicht um das maximale WG sondern eher darum ob es Vorteile beim werfen bringt eine eher Straffere Rute also 3,5lbs zu fischen
 

Hilbig

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Ich würde jetzt da schon ja sagen.
Bei meinen Ruten ist am besten 3.5 oder 4 Unzen muss man aber für jede Rute dann rausfinden
 
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blankmaster

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Es gibt harte und weiche 3,5 lbs-Ruten. Die eher steifen Ruten bringen die Weite - entsprechendes Training vorausgesetzt - 100 m, allerdings willst Du ja nicht nur 100 m weit irgendwo hin werfen, sondern einen "spot" treffen, das wird dann nochmal schwieriger.
Nach meiner Erfahrung bringen Ruten über 3,5 lbs nicht viel, denn die muss man auch erstmal aufladen. Mir ist das häufig nicht gelungen. Die zahlreichen Weitwurfhelden mit ihren Videos im Internet trainieren das weite Werfen auch entsprechend - und sind häufig alles andere als muskelschwach.
Mit dem schon vorgeschlagenen Futterboot fährst Du nahezu beliebig weit, auf den Punkt und legst stressfrei ab. Und anfüttern kannst Du auf diese Entfernung mit dem FuBo auch.

Und wenn du dann noch über weitere Distanzen den See "abspannst", machst Du Dich auch bei Deinen raubfischangelnden Kollegen beliebt :rolleyes:
 

Dieter Brown

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich würde sagen: Jein. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, um regelmäßig um die 100 Meter zu werfen. Probiere es aus und finde heraus, was für dich am besten funktioniert. Ein Futterboot ist eigentlich die optimale Lösung, da du dann auch dein Futter am Platz hast. Ich habe viele Jahre ein Vopi-Boot benutzt und war immer sehr zufrieden.
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Es gibt harte und weiche 3,5 lbs-Ruten. Die eher steifen Ruten bringen die Weite - entsprechendes Training vorausgesetzt - 100 m, allerdings willst Du ja nicht nur 100 m weit irgendwo hin werfen, sondern einen "spot" treffen, das wird dann nochmal schwieriger.
Nach meiner Erfahrung bringen Ruten über 3,5 lbs nicht viel, denn die muss man auch erstmal aufladen. Mir ist das häufig nicht gelungen. Die zahlreichen Weitwurfhelden mit ihren Videos im Internet trainieren das weite Werfen auch entsprechend - und sind häufig alles andere als muskelschwach.
Mit dem schon vorgeschlagenen Futterboot fährst Du nahezu beliebig weit, auf den Punkt und legst stressfrei ab. Und anfüttern kannst Du auf diese Entfernung mit dem FuBo auch.

Und wenn du dann noch über weitere Distanzen den See "abspannst", machst Du Dich auch bei Deinen raubfischangelnden Kollegen beliebt :rolleyes:
Die Seen die ich befischen möchte erlauben keine Futterboote und Spinnfischen ist dort auch nicht erlaubt. An beiden Seen ist auch nur eine Uferseite erreichbar. Ich kann dort also keine Raubfischangler oder Karpfenangler an der anderen Seite des Sees stören, sonst würde ich so auch nicht fischen wollen den auf Theater mit anderen Leuten habe ich kein Bock und schon garnicht wenn mein Verhalten der Auslöser dafür wäre. An einem der beiden ist dort eine Schilfkante, wenn ich es schaffe dort hin zu kommen passt das. Große Karpfen sind bis ca.10m vor der Schilfkante zu sehen und die ziehen dort auch lang also 100%ige genauigkeit ist erstmal nicht ganz so wichtig und Präzesion kommt dann mit der Zeit
 

FischeAngler

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Muss es denn tatsächlich Distanz sein? Kannst du nicht auch eine Stelle für dich klassisch anfüttern? Wie groß sind die Seen? Also persönlich ziehe ich die Karpfenfischerei mit Pose auf 5-20m der Selbsthakerei vor...
Und die ziehen so oder so rum, Füttern ist der viel entscheidendere Knackpunkt m.M.n. Hängt dann letztlich sicher auch davon ab, wie groß der Angeldruck ist, wer da noch alles füttert und wieviel... Gehen da Leute Baden oder nicht, also, sind die Fische an Krach gewöhnt...

Wenn du mit Pose etc angeln willst, reichen dann auch 2,70 Ruten und 3000er oder 4000er Rollen.
Melde dich, wenn ich dir Tips zu Schnur Montage etc. Geben soll.

Ansonsten viel Erfolg für dein Unterfangen!
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Muss es denn tatsächlich Distanz sein? Kannst du nicht auch eine Stelle für dich klassisch anfüttern? Wie groß sind die Seen? Also persönlich ziehe ich die Karpfenfischerei mit Pose auf 5-20m der Selbsthakerei vor...
Und die ziehen so oder so rum, Füttern ist der viel entscheidendere Knackpunkt m.M.n. Hängt dann letztlich sicher auch davon ab, wie groß der Angeldruck ist, wer da noch alles füttert und wieviel... Gehen da Leute Baden oder nicht, also, sind die Fische an Krach gewöhnt...

Wenn du mit Pose etc angeln willst, reichen dann auch 2,70 Ruten und 3000er oder 4000er Rollen.
Melde dich, wenn ich dir Tips zu Schnur Montage etc. Geben soll.

Ansonsten viel Erfolg für dein Unterfangen!
Ja muss es. Durch extremen Angeldruck an einem der Seen halten sich die großen Karpfen nur an der Schilfkante auf und kommen dem Ufer an dem man angeln kann nicht Nahe. Auf 5-20 Meter kann man dort gut Satzkarpfen fangen aber das ist auf Dauer langweilig finde ich. Anfüttern halte ich für eher weniger Sinnvoll da an einem der Seen immer Angler sind und ich möchte nicht für andere Anfüttern und durch die vielen Angler ist eh immer Futter im Wasser. Ich habe auch bisher an allen Gewässern an denen ich auf Karpfen gefischt habe mit geringen Futtermengen wie ein paar Futterballen oder zum Teil einfach nur einem Futterkorb/Method feeder besser gefangen wie wenn ich große Futtermengen eingebracht habe, selbst am Rhein hat das besser geklappt
 

DirkS

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Ob 12 oder 13ft kommt auch auf die Körpergröße bzw. Armlänge an. Ansonsten bekommst du den Hebel zum aufladen nicht hin. Ansonsten wurde schon viel gesagt zwischen 3 - 3,5lbs, große Big Pit Rolle ich hatte meistens eine 0,35 Mono und doppelte Rutenlänge Schlagschnur. Wenn der Wurfstil „rund“ genug ist kann die Schlagschnur auch wegbleiben. Blei musst du ausprobieren wieviel du gut beschleunigen kannst. Kann zwischen 90 und 110gr sein je nach Rute. Spitze Fast Taper sonst bekommst du die Aufladung nicht hin. Und zum Schluss üben, üben, üben. Die 100m kannst du schnell lernen aber bis die mal präzise sind, so dass du auch nachts den Futterplatz triffst das dauert ein wenig. Ich würde mir noch einen Fingerschutz holen. Wenn es ohne im Finger nicht richtig zwiebelt ist nicht genug Druck drauf :tearsofjoy:
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ob 12 oder 13ft kommt auch auf die Körpergröße bzw. Armlänge an. Ansonsten bekommst du den Hebel zum aufladen nicht hin. Ansonsten wurde schon viel gesagt zwischen 3 - 3,5lbs, große Big Pit Rolle ich hatte meistens eine 0,35 Mono und doppelte Rutenlänge Schlagschnur. Wenn der Wurfstil „rund“ genug ist kann die Schlagschnur auch wegbleiben. Blei musst du ausprobieren wieviel du gut beschleunigen kannst. Kann zwischen 90 und 110gr sein je nach Rute. Spitze Fast Taper sonst bekommst du die Aufladung nicht hin. Und zum Schluss üben, üben, üben. Die 100m kannst du schnell lernen aber bis die mal präzise sind, so dass du auch nachts den Futterplatz triffst das dauert ein wenig. Ich würde mir noch einen Fingerschutz holen. Wenn es ohne im Finger nicht richtig zwiebelt ist nicht genug Druck drauf :tearsofjoy:
Ich bin 1,96m groß also 13ft würde wahrscheinlich schon gehen. Da die meisten hier aber 12ft Ruten nehmen werdens glaube ich auch 12ft Ruten, alles was länger wie das ist, ist auch glaube ich nicht so geil wenn man alleine Keschern muss und so
 

DirkS

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Da würde ich auf jeden Fall 13ft nehmen. Bei deiner Größe hast du echt einen Vorteil damit. Ich persönlich hatte 12 und 13ft und Keschern ist kein Problem. Ist ja entsprechend groß und wenn du keine Hindernisse über dem Platz hast wo soll es da Probleme geben?
 

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Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand mit 0,35er Mono 100 m weit werfen kann.
Wenn Weitwürfe unbedingt nötig sind, ist eine möglichst dünne Geflochtene quasi unabdingbar, auch wegen der brutalen Dehnung der Mono auf solche Distanzen.
 

Ben_12_34_56

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Da würde ich auf jeden Fall 13ft nehmen. Bei deiner Größe hast du echt einen Vorteil damit. Ich persönlich hatte 12 und 13ft und Keschern ist kein Problem. Ist ja entsprechend groß und wenn du keine Hindernisse über dem Platz hast wo soll es da Probleme geben?
Je nach der Länge des Keschers und der Höhendifferenz von Wasser und Ufer find ich bei zu kurzem Kescher oder zu langer Rute den Winkel von Rute zum Fisch vor mir unangenehm. Lässt sich durch nachkurbeln zwar verbessern aber wenn der Fisch wirklich direkt vor mir ist hab ich den Kescher in einer Hand und die Rute in der andren. Oder vielleicht stelle ich mich auch einfach ab und zu einfach etwas blöd an
 

Ben_12_34_56

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand mit 0,35er Mono 100 m weit werfen kann.
Wenn Weitwürfe unbedingt nötig sind, ist eine möglichst dünne Geflochtene quasi unabdingbar, auch wegen der brutalen Dehnung der Mono auf solche Distanzen.
Meistens fischt man doch Selbsthakmontagen und muss nicht anschlagen oder ist die Dehnung im einem anderen Aspekt problematisch?
 

dark

Dr. Jerkl & Mr. Bait
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Ich fische auch 0.35mm Mono auf Karpfen, aber auf nahe bis mittlere Distanzen. Ich schätze auf 100m Distanz ist die Bissanzeige bei Mono extrem schlecht aufgrund der hohen Dehnung des Monofils. (Kann mich auch täuschen und irgend ein Slackline-Effekt tritt auf und die Bissanzeige ist trotzdem gut?)
Auf grosse Distanz würde ich jedenfalls Geflecht fischen. Meine Wahl würde da auf US Power Pro (4x) fallen, weil relativ günstig und mich die Schnur nie enttäuscht hat.
 

Ben_12_34_56

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Was wäre den bei Karpfen und Hindernissen eine angebrachte Schnurstärke? Wir haben schon nicht grad wenig Steine und Bäume im Wasser. 0.20? 0.25?
 

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